Navigationspfad: Home
medizin-forum.de • Thema anzeigen - Asthmaanfall/ SpO2 Sättigung und Fragen
Aktuelle Zeit: 21.11.17, 13:23

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 1 Beitrag ] 
Autor Nachricht
BeitragVerfasst: 25.05.16, 15:45 
Offline
Interessierter

Registriert: 09.05.11, 19:48
Beiträge: 19
Leider habe ich nochmal ein Anliegen und würde mich freuen, wenn mir jemand weiterhelfen könnte.

Am 17.5. benötigte ich nach ca 14 Stunden sich zuspitzende Atemnot, die sich mit Salbutamol,
Ipratropiumbromid/Fenoterolhydrobromid und 50 mg Kortison nicht besserte und dann schlagartig noch schlimmer wurde, den RTW und NA. PFW von 520 (Bestwert) auf 100 bzw nicht messbar.
Bei Eintreffen vom NA, Lippenzyanose, Cilent lung, Ortopnoe, ausgeprägte Luftnot AF 40, HF 120, BZ 69, Sättigung bei 6 L O2 lag bei 100%, RR wurde nicht gemessen (so das Protokoll).
An Medikamenten gab es Inhalation O2 6 L mit Salbutamol und Ipratropium, iV dann 2 Amp. Reproterolhydrochlorid, 1 Amp Dimetindenmaleat, 1 Amp Ranitindin (finde den Wirkstoff nicht), 250 mg Natrium(prednisolon-21-succinat, 1 mg Midazolam als es langsam besser wurde.

Bei Übergabe im KH nach ca 30 min deutliche Besserung.
Stationäre Aufnahmen, da wiederholt solche Anfälle in der Vergangenheit.
Kein Infekt laut BB.

Es folgt eine orale Kortison Therapie mit 50 mg pro Tag zu den normalen täglichen Medikamenten (Beclometason/Formoterol, Montelukast, Levocetrizin 5 mg, Theophillin, Kombi Sprray mit Beclometasondipropionat und Formoterolfumaratdihydrat.) Dazu Ipratropiumbromid/Fenoterolhydrobromid Spray und Inhalationen mit Salbutamol und Ipratropium bei Verschlechterung.

Am nächsten Tag erneuter Anfall unter der og Therapie. Diensthabender Arzt kommt, wieder silent lung, Af ca 40, HF 100, Sättigung 99%. Er ordnet Inhalation mit 3 Amp Epinephrin in NACL an, spritzt 2 Amp.Reproterolhydrochlorid, 1 Amp Terbutalinsulfat und Kortison. Nach etwas Besserung noch Morphin (mg unbekannt) Nach 20-30 min deutliche Besserung.
Ca 1-2 mal am Tag in den nächsten Tagen kamen solche Anfälle, die meist von diesem Arzt behandelt wurden. Ab dem 4 Tag gab es zusätzlich Terbutalinsulfat 3 mal am Tag s.c. Besserung nur in den drauffolgenden 3-4 Stunden, dann wieder grosser Anfall.
Nun kam es vor, dass eine Assistenzärztin kam. DIese hörte noch nicht mal auf die Lunge, Sättigung bei 99%, ansonsten Werte auch wie oben. Alles psychisch, weil BGA und Sättigung gut, soll ruhig atmen. Ok, in Panik gerate ich ja eigendlich nicht, doch wenn so gar nichts passiert, dann wird es schwierig, reden nicht mehr möglich, auf Anraten der Schwester spritzte sie dann mal Kortison, Bricanyl sc und Inhalationen mit Salbutamol zeigten keine Wirkung (das machte die Schwester schon bevor die Ärztin kam). Nach 1,5 Stunden spritzte die Ärztin dann Morphin und ließ mir eine Tavor bringen, noch immer keine Besserung, man ließ mich wieder alleine. Nach insg 6 Stunden Dienstwechsel und noch KEINE Besserung, kam der Doc, der mich vorher immer versorgt hatte und spritzte wie oben, dann ging es mir nach 20 min endlich besser.
Von diesen Vorfällen gab es 2 und nun frage ich mich, gelte ich als Simulantin, wenn der O2 Wert in Ordnung ist und auch die BGA? Gelten die anderen Werte und vor allem dieses wahnsinns Gefühl gleich gar keine Luft mehr zu bekommen denn gar nicht? Von Hyperventilation sprach noch nie jemand, dies ist mir aus meiner eigenen Dienstzeit beim DRK bekannt und so sind diese Anfälle auch abolut nicht. Ich bekomme de Luft einfach nicht raus.
Wie kann es sein, dass diese Werte in Ordnung sind, wenn es aber ansonsten sehr schlecht geht?

Ich will niemanden an den Karren fahren, frag mich nur, warum ich dann nicht ernst genommen werde und als "alles psychisch" abgetan werde. Ich lebe schon lange mit dem Asthma, hatte Asthmaschulungen, weiß was los ist und ich bleibe ruhig. Tavor hat noch nie was genützt. Im Gegenteil, macht ehr zappelig. In engmaschiger LFA Behandlung bin ich und gelte als Austherapiert, muss damit leben. Lungenfunktion lag (als es mir relativ gut ging) bei 58%.

Gestern musste ich echt an diesen Witz denken "Herr Doktor, die Simulantin aus Zimmer 320 ist letzte Nacht gestorben", "oh, nun hat sie aber übertrieben..."

Bin ziemlich verzweifelt, bin nun heute trotz des gestrigen langen Anfalls entlassen worden und hoffe, dass ich nicht gleich wieder in die Klinik muss.

Wäre schön, wenn mir jemand meine Fragen beantworten könnte.
Ganz lieben Dank,
das Pfeifchen...


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 1 Beitrag ] 

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.

Suche nach:
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Group
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de
Karma functions powered by Karma MOD © 2007, 2009 m157y
© Deutsches Medizin Forum 1995-2017. Ein Dienst der Medizin Forum AG, Hochwaldstraße 18 , D-61231 Bad Nauheim ,HRB 2159, Amtsgericht Friedberg/Hessen, Tel. 03212 1129675, Fax. 03212 1129675, Mail jaeckel@medizin-forum.de. Plazieren Sie Ihre Werbung wirkungsvoll! Hier finden Sie unsere Mediadaten!