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medizin-forum.de • Thema anzeigen - CPAP Beatmung mit peep beim Asthmaanfall
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BeitragVerfasst: 30.11.13, 00:59 
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Kurz zur Vorgeschichte. Ich bin 42 und habe schweres Asthma. Trotz vieler Medis hebe ich zeitweise immer wieder schwere Anfälle. So auch am Donnerstag. Ich fuhr noch zu meinem Ha. Dort gab es nach 2 Stunden Viel kortison und weiteren Medis kaum Besserung. Ich sollte in die Klinik. Doch ich wollte nicht. Ging dann wieder heim. Wirklich besser wurde es nicht. Dann wurde es sehr schlimm. Pf nur noch knapp 200 sonst 560. Wieder lies ich mich zum ha bringen. Sofort ging es dann nach 250 mg kortison per rtw in die Klinik. Auf den Weg dorthin wurde ich mit cpap assestiert beatmet. Ich empfand das als sehr anstrengend ich war auch schon sehr erschöpft. Ein bißchen was hat es geholfen. Anfänglich hatte ich Angst. Öfters musste ich unterbrechen.
Ich kam schon oft per rtw in die Klinik. Doch das hatte ich noch nie. Ok diesmal war auch echt heftig.
Kommt das öfters vor?
Es machte mir schon ziemlich Angst weil irgendwie nichts geholfen hat. Auch keine Inhalation. Der puls war auf 138 und rr auf 160/110 Af lag wohl irgendwo bei 28.
Ich bin noch in der klinik und es geht mir besser.
Hab nun große Bedenken was wohl nachstes mal kommen wird.
Ja ich bin in engmaschiger Behandlung und ja es wurde schon ganz viel ausprobiert. ..
Es ist wohl ein Brittel ? Asthma so wie mein ha heute übergeben hat (war für mich auch neu)
Freue mich über Ihre Erfahrungen.
Noch ein grosses Lob an die Rettungdienstler und Na. Es waren immer alle total lieb und echt menschlich zu Ihrer Kompetenz dazu.
Vg Pfeife


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BeitragVerfasst: 01.12.13, 12:55 
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Schade...
:(
Vg Pfeife


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BeitragVerfasst: 01.12.13, 13:50 
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Beiträge: 294
Hallo!

Als Brittle-Asthma bezeichnet man ein schwerwiegendes Asthma.
Die CPAP-(Be-)atmung soll helfen das Ausatmen zu verbessern. Viele Patienten empfinden diese Beatmungsform als anstrengend und die Maske als belastend/einengend.


LG

Lizard

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Hinweis unter Bezug auf §7(3) der Berufsordnung für Ärzte:
Mein Beitrag ist eine Stellungnahme, die auf den vorliegenden Angaben beruht. Sie ersetzt aber nicht die persönliche Beratung, Untersuchung und Behandlung durch Ihren Arzt.


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BeitragVerfasst: 01.12.13, 22:41 
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Registriert: 09.05.11, 19:48
Beiträge: 19
Danke für die Antwort.
Ja das kann ich nur bestätigen. Es kostete mich sehr viel an Überwindung. Doch was macht man nicht alles wenn man denkt dass es hilft. Doch der RA hat mir sehr geholfen und hat mich sehr gut betreut. Ich glaube das war ganz wichtig.
Wird das denn häufig bei einem Asthmaanfall eingesetzt? Ich hab nun echt Angst.
Vg Pfeife


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BeitragVerfasst: 02.12.13, 16:20 
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Registriert: 30.09.04, 19:04
Beiträge: 294
Pfeife hat geschrieben:
Danke für die Antwort.
Ja das kann ich nur bestätigen. Es kostete mich sehr viel an Überwindung. Doch was macht man nicht alles wenn man denkt dass es hilft. Doch der RA hat mir sehr geholfen und hat mich sehr gut betreut. Ich glaube das war ganz wichtig.

Eine gute Betreuung ist sehr wichtig :)
Zitat:
Wird das denn häufig bei einem Asthmaanfall eingesetzt? Ich hab nun echt Angst.
Vg Pfeife


Das ist abhängig von der jeweiligen Situation. Man kann das schlecht pauschalisieren.
Bei leichten Symptomen wird man eher auf CPAP verzichten als bei sehr schweren.
Das A und O ist eine gute Einstellung des Asthmas, damit es erst gar nicht so weit kommt.


LG
Lizard

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Mein Beitrag ist eine Stellungnahme, die auf den vorliegenden Angaben beruht. Sie ersetzt aber nicht die persönliche Beratung, Untersuchung und Behandlung durch Ihren Arzt.


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BeitragVerfasst: 02.12.13, 18:53 
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Beiträge: 38
Hat man dir Adrenalin subcutan 0,3 mg. mal gegeben ? Das hilft selbst im schweren Anfall sehr gut !


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BeitragVerfasst: 02.12.13, 20:03 
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Registriert: 09.05.11, 19:48
Beiträge: 19
securo hat geschrieben:
Hat man dir Adrenalin subcutan 0,3 mg. mal gegeben ? Das hilft selbst im schweren Anfall sehr gut !


Nein, diesmal nicht, andermal schon. Der Puls war mit 138 schon sehr hoch und da wollte man nicht noch was geben, was die Frequenz weiter hoch setzen können (so hab ich es zumindest verstanden...)

VG Pfeife


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BeitragVerfasst: 04.12.13, 08:57 
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Registriert: 09.02.13, 16:00
Beiträge: 38
Die s.c.-Gabe von Adrenalin verursacht eine schnelle Weitstellung der Bronchen, der Einfluss auf die Herzfrequenz ist eher gering, insbesondere unter dem Gesichtspunkt, dass die Frequenz fallen wird, wenn der Patient besser atmen kann.


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BeitragVerfasst: 04.12.13, 11:04 
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Registriert: 09.05.11, 19:48
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securo hat geschrieben:
Die s.c.-Gabe von Adrenalin verursacht eine schnelle Weitstellung der Bronchen, der Einfluss auf die Herzfrequenz ist eher gering, insbesondere unter dem Gesichtspunkt, dass die Frequenz fallen wird, wenn der Patient besser atmen kann.


Das wäre sehr schön und wünschenswert gewesen... doch dazu kam es nicht. Als Patient (wenn man eh kaum noch ein Wort rausbekommt) kann man ja schlecht sagen: "Ich hätte nun aber gerne"!
Ich weiß nur, dass überlegt wurde, was sie mir geben können und da wurde über Adrenalin oder Epinerphin? geredet. Was aber abgelent wurde...

VG Pfeife


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BeitragVerfasst: 04.12.13, 20:48 
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Registriert: 09.02.13, 16:00
Beiträge: 38
Adrenalin und Epinephrine sind dasselbe Produkt.

Die subcutane Gabe beim Asthma-Anfall oder der COPD wird eigentlich gerade erst wieder entdeckt, bisher wurde s.c. in der Notfallmedizin eher belächelt. Möglichweise hat man über die intravenöse Gabe nachgedacht und hier wäre die Wirkung auf die Herzfrequenz natürlich im einiges stärker.


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