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 Betreff des Beitrags: Romanrecherche
BeitragVerfasst: 24.05.13, 14:09 
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Interessierter

Registriert: 24.05.13, 13:32
Beiträge: 11
Hallo,

für meinen Roman bräuchte ich medizinisches Fachwissen, um meine Arzt-Figur lebensecht erscheinen zu lassen.
Zur Sachlage:
Ein Mädchen (18) ertrinkt in einem Fluss. Sie wird jedoch rechtzeitig gefunden und reanimiert.
Während der Wiedrbelebung sinkt ihre Sauerstoffsättigung. Sie hat seit drei Minuten keinen Puls (Ventrikuläre Tachykardie) und der Defibrillator wird erst auf 200, dann auf 300 geladen. Beim zweiten Versuch schafft sie es.
Meine Frage: Sind meine Infos bis dahin stimmig?

Dann zu meiner eigentlichen Frage: Welche Schmerzen / Symptome müsste meine Figur danach haben?
Welche Untersuchungen müsste sie machen?
Meine Arzt-Figur informiert: dass ihr Hirn keine weiteren Schäden davongetragen hat, sie aber in den nächsten Tagen mit
Kreislaufproblemen und Kopfschmerzen rechnen muss. Außerdem wird ihre Körpertemperatur (aufgrund des eisigen Flusses) nur langsam angehoben.
Jetzt frag ich mich, ob das was meine Arzt-Figur so kompetent schildert, überhaupt der Realität entspricht?

Ich hoffe mir kann jemand weiterhelfen :D


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 Betreff des Beitrags: Re: Romanrecherche
BeitragVerfasst: 26.05.13, 10:02 
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DMF-Mitglied

Registriert: 09.02.13, 16:00
Beiträge: 38
Geschichtenerzähler hat geschrieben:
Ein Mädchen (18) ertrinkt in einem Fluss.


Dann ist sie per Definition tot.

Geschichtenerzähler hat geschrieben:
Sie wird jedoch rechtzeitig gefunden und reanimiert.


Man redet hier korrekt vom "Beinahe-Ertrinken".

Geschichtenerzähler hat geschrieben:
Während der Wiedrbelebung sinkt ihre Sauerstoffsättigung.


Nur theoretisch, in der Praxis wird die Sättigung nach dem Beinahe-Ertrinken so schlecht sein, dass selbst eine mittelmässige Reanimation eine Verbesserung erwirken dürfte

Geschichtenerzähler hat geschrieben:
Sie hat seit drei Minuten keinen Puls (Ventrikuläre Tachykardie) und der Defibrillator wird erst auf 200, dann auf 300 geladen. Beim zweiten Versuch schafft sie es.


Da ich bei Fluss von Süßwasser ausgehen würde, ist eine VT nicht zu erwarten. Dieses Form des Untertauchens ist durch eine Asystolie, also einem kompletten Herzstillstand, gekennzeichnet, hier wird auch kein Defibrillator eingesetzt.

Geschichtenerzähler hat geschrieben:
Dann zu meiner eigentlichen Frage: Welche Schmerzen / Symptome müsste meine Figur danach haben?


In der Regel wird die Person bewusstlos sein. Zur Sicherstellung der Atmung wird intubiert, damit wird man keine Schmerzen äussern können. Nur selten wird die Person direkt wieder wach sein, die Fälle gibt es tatsächlich, sind aber nicht die Regel.

Geschichtenerzähler hat geschrieben:
Welche Untersuchungen müsste sie machen?


EKG, Röntgen der Lunge, EEG

Geschichtenerzähler hat geschrieben:
Meine Arzt-Figur informiert: dass ihr Hirn keine weiteren Schäden davongetragen hat, sie aber in den nächsten Tagen mit
Kreislaufproblemen und Kopfschmerzen rechnen muss.


Da wird sich in der Realität keiner so weit aus dem Fenster wagen, so zu spekulieren. So einfach ist das menschliche Hirn nicht, so etwas bedarf recht umfangreicher Abklärungen.

Also wirklich realistisch ist das nicht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Romanrecherche
BeitragVerfasst: 26.05.13, 15:42 
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Interessierter

Registriert: 24.05.13, 13:32
Beiträge: 11
"Dann ist sie per Definition tot."
- Ja, das ist mir schon klar. Sie soll auch klinisch tot sein und wiederbelebt werden.

"Da ich bei Fluss von Süßwasser ausgehen würde, ist eine VT nicht zu erwarten. Dieses Form des Untertauchens ist durch eine Asystolie, also einem kompletten Herzstillstand, gekennzeichnet, hier wird auch kein Defibrillator eingesetzt."
- Ok, dann nehmen wir mal an ich möchte, dass ein Defibrillator eingesetzt wird. Wieso wird bei einem kompletten Herszstillstand kein Defibrillator eingesetzt?

"In der Regel wird die Person bewusstlos sein. Zur Sicherstellung der Atmung wird intubiert, damit wird man keine Schmerzen äussern können. Nur selten wird die Person direkt wieder wach sein, die Fälle gibt es tatsächlich, sind aber nicht die Regel."
- Es ging mir eher um die Zeit im Krankenhaus. Sie ist wieder bei Bewusstsein. Welche Symptome würde sie dann noch haben? Welche Folgen hat ein Beinahe-Ertrinken auf den Körper? (Kopfschmerzen? Grippe? Hirnschäden? ect?)

"Da wird sich in der Realität keiner so weit aus dem Fenster wagen, so zu spekulieren. So einfach ist das menschliche Hirn nicht, so etwas bedarf recht umfangreicher Abklärungen. Also wirklich realistisch ist das nicht.[/quote]"

- gut, dann weiß ich schonmal, dass ich da was ändern muss. Nehmen wir mal an, meine Arzt-Figur hat ein EKG, EEG und Co gemacht und keine Auffälligkeiten entdecken können. (Sie wurde innerhalb einer Minute erfolgreich reanimiert und der Fluss war sehr klat.) Wie müsste mein Arzt also reagieren (steht sie noch unter Beobachtung?, wie lange müsste sie im Krankenhaus bleiben ect.)

Danke für die Hilfe


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 Betreff des Beitrags: Re: Romanrecherche
BeitragVerfasst: 26.05.13, 18:13 
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DMF-Mitglied

Registriert: 09.02.13, 16:00
Beiträge: 38
Also ganz genau genommen, wer Ertrunken ist - ist tot -unumkehrbar !
Wer erfolgreich wiederbelebt wurde, also klinisch tot war, ist "Beinahe Ertrunken", leitet sich aus dem englischen near-drowning ab.

Die Ursache eines Kreislaufstillstandes beim Ertrinken ist vielfältig. Oftmals ist der Auslöser ein Reiz des Nervös Vagus im Rachenraum, der zu einer Asystolie, also einer Null-Linie führt. Oder es kommt zu einem "hypoxischen Kreislaufstillstand", also durch Sauerstoffmangel, da die Sauerstoffträger, die Erythrozyten, beim Süßwasserertinken platzen, auch hier kommt es oftmals zur Asystolie. Der Defibrillator wird aber eingesetzt, um einen zu schnellen Herzschlag zu unterbrechen. Dies ist nur im EKG erkennbar. Es gibt allerdings Defibrillatoren, die das Kammerflimmern erkennen, sog. AED. Diese würden aber dann keinen Schock auslösen.

Die Symptome sind vielfältig. Hierzu zählt Blutarmut (Anämie), wie auch eine Lungenentzündung. Beinahe Ertrunkene berichten über schwere Brustschmerzen.

Zu den letzten Punkten: Medizin, auch Notfallmedizin ist interdisziplinär. Nach Reanimationen kommen also von ärztlicher Seite Anästhesisten, Internisten und Neurologen zum Einsatz, oftmals sicher auch Nephrologen und Pulmologen. Daher wird kaum ein einzelner Arzt eine solche Aussage seriös treffen wollen. Dies hängt natürlich auch von den Möglichkeiten des Krankenhauses ab, nicht jede Fakultät muss in der Akutphase hinzu gezogen werden. Wie lange jemand unter Beobachtung steht, orientiert sich an der Entwicklung. Die Fachgesellschaften gehen bei jedem Untertauchen, also einer Bewusstlosigkeit unter Wasser, von 48 Stunden aus. Nach einer Reanimation wird die intensivpflichtige Zeit länger sein.


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 Betreff des Beitrags: Re: Romanrecherche
BeitragVerfasst: 26.05.13, 19:03 
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Interessierter

Registriert: 24.05.13, 13:32
Beiträge: 11
Hey, danke für deine Hilfe.

Also um das jetzt mal in meine Geschichte einzubauen:
Sie wird aus dem Wasser gezogen und vor Ort von den Sanitätern/Ärzten behandelt.
Wäre folgender Ablauf korrekt?:
- sie ist wachsbleich, atmet nicht, hat keinen Herzschlag
- Sanitäter sagt: Hypotonie, Asystolie
- sie wird intubiert und beatmet
- Herzdruckmassage, Sauerstoffsättigung steigt
- spritzen von Epinephrin (? falls ja, wie viel müsste man da geben?)
- und dann? Herzschlag wieder da? (wie müsste ich das formulieren?)
- hustet sie dann Wasser?

so, dann ist sie im Krankenhaus: EKG EEG, 24 Stunden Aufsicht da noch Todesgefahr besteht,
gut, dann verpass ich meiner Figur also noch eine mittelschwere Lungenentzündung :D


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 Betreff des Beitrags: Re: Romanrecherche
BeitragVerfasst: 27.05.13, 14:39 
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Beiträge: 38
Schau dir erst mal dieses Video an, es zeigt eine sehr gute Reanimation: http://www.youtube.com/watch?v=x5Gj6Ew4JGY
Es stammt aus Belgien, wo allerdings die Kompetenzen anders wären, als in Deutschland, Österreich oder Schweiz. Aber der Grundablauf ist praktisch perfekt.
Der Defi kommt hier zum Einsatz, da die Ursache am Herzen liegt.

Im weiteren solltes du, da ist man etwas empfindlich, nicht von Sanitätern reden, in Deutschland heisst es als nächstem Jahr "Notfallsanitäter", in Österreich ebenso, in der Schweiz "Rettungssanitäter" (ich weiß ja nicht, wo dein Buch spielt). Von Hypotonie redet man hier nicht, da dann noch ein Blutdruck, ein niedriger, vorhanden wäre, beim Herzstillstand wäre dies aber nicht der Fall. Man sagt einfach "Reanimation".

Epinephrin wird à 1 mg. gegeben alle 3 min., wobei man in Deutschland von Adrenalin redet, Epinephrin wäre allerdings faktisch korrekter.

Wenn der Herzschlag wieder da ist, heißt es einfach "Patient hat Puls".

Wasser hustet man übrigens nicht, da Süßwasser sofort vom Körper aufgenommen wird (bei Salzwasser wäre dies evtl. der Fall).


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 Betreff des Beitrags: Re: Romanrecherche
BeitragVerfasst: 27.05.13, 15:57 
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Interessierter

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Beiträge: 11
Ok, super.
Danke für die Tipps.
Ich kümmer mich jetzt mal ums schreiben :D


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 Betreff des Beitrags: Re: Romanrecherche
BeitragVerfasst: 27.05.13, 16:03 
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Beiträge: 11
Leider kann ich den Link nicht öffnen, das es das Video in Deutschland nicht gibt :(


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 Betreff des Beitrags: Re: Romanrecherche
BeitragVerfasst: 27.05.13, 19:37 
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Beiträge: 38
www.cpr112.be - unter Menu sollte sich das Video abspielen lassen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Romanrecherche
BeitragVerfasst: 28.05.13, 09:34 
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Interessierter

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Beiträge: 11
Ne - geht leider auch nicht. Vielleicht liegt das auch an meinen Interneteinstellungen.

Ich hatte mich gerade was gefragt.
Wenn meine Patientin erst einen Herzstillstand hat, intubiert wird + Herzdruckmassage und durch Gabe von Adrenalin wieder Puls hat,
kann es dann anschließend zu Kammerflimmern (o.ä?) kommen, damit ich doch noch meinen
Defibrillator einsetzen kann? Oder wäre das unmöglich / unwahrscheinlich?


Grüße


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 Betreff des Beitrags: Re: Romanrecherche
BeitragVerfasst: 28.05.13, 09:54 
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Beiträge: 38
Sollte eigentlich gehen, wenn die üblichen Player installiert sind.

Die geschilderte Situation wäre natürlich denkbar, zumindest nicht vollkommen unrealistisch.


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 Betreff des Beitrags: Re: Romanrecherche
BeitragVerfasst: 28.05.13, 10:20 
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Beiträge: 96
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@securo

Auch beim Süßwasserertrinken kann eine Kammertachycardie auftreten. Hypoxie kann letztendlich diverse Formen von Herzrhythmusstörungen auslösen.

Wieso ist "Epinephrin" richtiger als "Adrenalin"? Das eine leitet sich aus dem Griechischen, das andere aus dem Lateinischen ab. In Deutschland wird überwiegend die lateinische Variante verwendet.

_________________
kritisch, provokant, authentisch


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 Betreff des Beitrags: Re: Romanrecherche
BeitragVerfasst: 28.05.13, 14:18 
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Interessierter

Registriert: 24.05.13, 13:32
Beiträge: 11
Super - danke für die Hilfe! :D
Jetzt muss ich mich nur noch darum kümmern wie es meiner Figur nach den ganzen Strapazen ergehen soll.
Schließlich muss sie noch was erleben und kann nicht die ganze Zeit im Krankenhaus rumhängen und
Untersuchungen über sich ergehen lassen ;)

PS: Ich wage nicht zu hoffen, aber weiß jemand wie sich die Anwendung eines Elektroschockers auf einen Körper auswirkt?


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 Betreff des Beitrags: Re: Romanrecherche
BeitragVerfasst: 28.05.13, 15:00 
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DMF-Mitglied

Registriert: 09.02.13, 16:00
Beiträge: 38
Ani hat geschrieben:
Auch beim Süßwasserertrinken kann eine Kammertachycardie auftreten. Hypoxie kann letztendlich diverse Formen von Herzrhythmusstörungen auslösen.


Kann, wäre aber tatsächlich untypisch. Beim Ertrinken spielt häufiger der Vagus-Reiz und, zwar nicht so relevant, eine Reizung des Trigeminus eine Rolle, letzteres wird als "Untertauch-Reflex" bezeichnet.


Ani hat geschrieben:
Wieso ist "Epinephrin" richtiger als "Adrenalin"? Das eine leitet sich aus dem Griechischen, das andere aus dem Lateinischen ab. In Deutschland wird überwiegend die lateinische Variante verwendet.


Ich kann hier nur mehrere Pharmakologen zitieren: Adrenalin ist das im Körper gebildete Hormon, Epinephrin das synthetische Produkt. Dass in den deutschsprachigen Ländern der Begriff "Adrenalin" sich etabliert hat, ist natürlich richtig, macht es aber nicht zwingend korrekt (denke hier mal Begriffe wie Cholesterin oder Natriumbikarbonat).


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 Betreff des Beitrags: Re: Romanrecherche
BeitragVerfasst: 29.05.13, 05:26 
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DMF-Mitglied

Registriert: 18.02.05, 18:27
Beiträge: 417
hallo,

> Auch beim Süßwasserertrinken kann eine Kammertachycardie auftreten. Hypoxie kann letztendlich diverse Formen von Herzrhythmusstörungen auslösen.

(monomorphe) kammertachykardien treten nur bei patienten auf, bei denen es ein anatomisch fixes arrhythmogenes substrat (meist eine infarktnarbe) gibt. wäre also bei einer herzgesunden 18jährigen extrem ungewöhnlich bzw. der beweis, dass sie nicht herzgesund ist. das würde entsprechend weitere kardiologische diagnostik erforderlich machen.

grüße

downcase


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