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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Diagnostikleuchte
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 Betreff des Beitrags: Re: Diagnostikleuchte
BeitragVerfasst: 22.04.13, 22:42 
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Registriert: 22.04.13, 22:18
Beiträge: 11
Wenn es eine normale Birne ist dann ist das eine gute Möglichkeit. Jedoch keine Xenon oder ähnliche Birne Sie verfälscht sehr den Gesamteindruck.


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 Betreff des Beitrags: Re: Diagnostikleuchte
BeitragVerfasst: 20.08.13, 16:26 
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Registriert: 20.08.13, 16:07
Beiträge: 1
Also um das Ganze mal aufzulösen:

Generell sind LED, insbesondere diese modernen Hochleistungs-LED, die weißes oder leicht bläuliches Licht ausstrahlen, schädlich für das Auge, da sie dort einen chemischen Prozess auslösen. Auch normale Taschenlampen und viele der billigen LED-Diagnostikleuchten sind raus, da sie zum einen zu hell sind und zum zweiten teilweise gebündeltes Licht liefern, das dem Auge schaden kann. Und das MPG ist natürlich auch noch so ne Sache. Viele der Leuchten haben ja noch nicht mal ein CE-Zeichen.

Quelle der Informationen: Richtig oder Falsch? LED-Lampen zur Pupillenkontrolle

So viel mal zur rein rechtlichen Seite.

Aber ich finde auch, dass man diesbezüglich die Kirche im Dorf lassen sollte. Eine Glühbirnen-MiniMaglite muss man ja nicht auf volle Lichtbündelung drehen. Drehe ich nur ein kleines bisschen, dann hat das Licht eine große Streuung und ist am Rand auch nicht übermäßig hell. Damit ich kann ich problemlos eine Pupillenkontrolle durchführen, wenn ich mich dem Auge seitlich nähere und nicht aus direkter Nähe mitten rein leuchte.

Ich kann mir gut vorstellen, dass sich irgendwann mal einer beschwert, wenn man ihm bei der Polizeikontrolle mit ner großen MagLite oder so nem Led Lenser Ding den Kopf durchleuchtet, aber doch nicht wenn ein Mediziner im Rahmen der Diagnostik ne kleine Funzel aus der Hosentasche zieht!

Absolut astrein und zulässig ist das zwar mit Sicherheit nicht, aber mit einem gravierenden Schaden ist nun auch nicht zu rechnen. Und wo kein Kläger, da kein Richter...


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