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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Auch: Verhalten des Rettungsdienstes und der Notfallambulanz
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BeitragVerfasst: 28.07.11, 16:08 
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Beiträge: 10
Hallo,
ich bin ganz neu hier im Forum und habe gleich mal eine Frage!
Dazu möchte ich aber gleich sagen, dass ich hier niemandem einen Vorwurf machen will,
sondern einfach Dinge vielleicht besser verstehen.
Es geht wie gesagt um das Verhalten des Rettungsdienstes in erster Linie,
und zwar wachte ich eines Tages mit enormen Thoraxschmerzen und Atemnot gegen 5 Uhr morgens auf
und mir war irgendwie sofort klar, dass da etwas überhaupt nicht stimmt.
Ich konnte kaum aufstehen, weder sitzen, stehen noch liegen und japste nur so nach Luft.
Meine Partnerin rief dann relativ zeitnah gegen 5:20 den Rettungsdienst über 112.
Ich weiss allerdings nicht, was sie dort sagte- ich denke mal sowas wie "starke brustschmerzen, atemnot" oder so- sie war jedenfalls sehr erschrocken, weil ich normalerweise überhaupt kein Arztgänger bin und lieber erstmal abwarte, bevor ich irgendwas unternehme, wenn ich mich nicht gut fühle. Somit war das auch für sie quasi eine Ausnahmesituation.
Naja, irgendwann traf dann ein Krankenwagen ein (schätze so nach ca 20 Minuten).
Zwei Rettungssatitäter bzw -assistenten kamen in unsere Wohnung und befragten mich zu den Symptomen.
Ich wurde kurz abgehört und Fieber im Ohr wurde gemessen. Dann kam auch schon die Diagnose: "Sie haben wohl eine leichte Bronchitis, das ist kein Grund, sie ins Krankenhaus mitzunehmen."
Da es mir wirklich miserabel ging, bestand ich darauf und lief 4 Stockwerke und die halbe Straße (ca. 300Meter) hinter den Sanis her in den Krankenwagen.
Im krankenhaus angekommen ging es dann weiter- klar irgendwo, wenn man in die Notfallambulanz mit der Diagnose "Bronchitis" eingeleifert wird.
Eine recht unfreundliche Schwester meinte "Denken Sie etwa, dass Sie einen Herzinfarkt haben?".
Ich wiederholte dann immer wieder das, was ich den Leuten vom Rettungsdienst sagte: "Meine Lunge funktioniert nicht mehr richtig, irgendwas ist kapputt."
Klar, die Aussage von mir war ziemlich unqualifiziert, aber ich wusste nicht, wie ich das anders beschreiben sollte.
Man brachte mich in ein zimmer und sagte, ich solle dort warten und mich ggf hinlegen.
Es war eiskalt dort, ich hatte keine decke und wartete insgesamt bis 8:00, bis eine Ärztin zur Ananmnese kam, mich aber nicht untersuchte.
Mir ging es dermaßen schlecht, dass ich einfach da liegen blieb und nur noch dachte, ich bleib so lange hier, bis jemand kommt, denn irgendwann MUSS mich ja jemand untersuchen.
Ab und zu war ich auch weg, kann mich an nichts mehr erinnern.
Um 8:30 kam ich in die Radiologie zum CT- Verdacht auf Lungenembolie, da ich inzwischen
blaue Lippen und Fingernägel hatte.
Wäre es wirklich eine Lungenembolie gewesen, wäre das CT möglicherweise viel zu spät gemacht worden^^
Ich hatte einen Spontanpneumothorax mit ausgeprägten Spannungszeichen- der Mediastinalraum war komplett verschoben...
Naja, dann ging alles recht schnell und ich konnte nach 14 Tagen das Krankenhaus verlassen.

Sorry für den langen Text- mich hat das Ganze doch sehr mitgenommen und neben dem Schock, dass die Lunge einfach so kollabieren kann, ist es auch dieses unangenehme Gefühl,
nicht ernst genommen worden zu sein und als Simulant hingestellt zu werden, das mich immer noch belastet- was, wenn ich auf die Leute vom Rettungsdienst gehört hätte?
So ein Spannungspneu kann dann auch schnell tödlich enden... Und schlimmer noch- wenn es wirklich ne Lungenembolie gewesen wäre.

Ist es wirklich so, dass die Menschen vom Rettungsdienst tagtäglich mit so vielen Lappalien konfrontiert sind, dass sie im Zweifelsfall lieber erstmal Entwarnung geben und Beschwerden nicht ganz so ernst nehmen?
Wie ich anfangs schon sagte- ich mache niemandem einen Vorwurf, würde nur gern verstehen
und vielleicht Hinweise bekommen, wie man sich im Zweifelsfall verhalten sollte.
Zeitdruck und Unterbesetzung kommen dann ja sicher auch noch dazu.

Aber dieses Gefühl, im Notfall nicht auf den Rettungsdienst vertrauen zu können, begleitet mich seitdem und klar, das verstärkt die Angst vor weiteren ähnlich gearteten Situationen.

Würd mich sehr über Rückmeldungen freuen!


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BeitragVerfasst: 28.07.11, 16:24 
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Beiträge: 275
Wohnort: Köln/Magdeburg
Das kann man ziemlich schnell zusammenfassen: Da ist so gut wie alles was schlecht (falsch) laufen konnte auch wirklich schlecht gelaufen.
Zum einen wundert es mir sehr, dass beim Stichwort Atemnot/Brustschmerz nur ein Rettungswagen und kein Notarzt geschickt wurde, zum anderen müsste jeder Rettungsassistent in der Lage sein einen (Spannungs)Pneumothorax zu erkennen. Von der Versorgung in der Klinik (Wartezeit bei eindeutiger Symptomatik und fehlende Untersuchung!) gar nicht erst zu sprechen..
Was man hätte wie und an welcher Stelle besser machen können braucht man glaube ich nicht groß auszubreiten.
Ich persönlich würde mich mit der Krankenkasse in Verbindung setzen und auch mal mit der Rechtsschutzversicherung telefonieren. Eine Beschwerde sowohl was den Rettungsdienst/Leitstelle angeht, als auch die Versorgung in der Ambulanz des Krankenhauses ist das mindeste, aber auch eine Klage wäre zu erwägen. So etwas muss Konsequenzen für alle Beteiligten haben! Wichtig wäre es im Falle einer Klage schnell zu sein und die Behandlungsakten, bzw das Rettungsdienstprotokoll sichern zu lassen - so etwas verschwindet ganz gerne mal oder wird überarbeitet...

Zu deiner Beruhigung kann man aber ganz klar sagen: Das ist nicht die Regel! Normalerweise wird so etwas, auch wenn es zugegebenermaßen recht selten ist, schnell erkannt und dementsprechend behandelt. Ein CT wäre dafür gar nicht nötig gewesen, ein Stehtoskop im Rettungsdienst und ggf. ein Röntgenbild in der Klinik ist alles was man braucht.

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BeitragVerfasst: 28.07.11, 18:32 
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Registriert: 28.07.11, 15:36
Beiträge: 10
Danke für Deine prompte Antwort!
Ja, da ist einiges schief gelaufen, aber das Ganze ist auch schon knapp 3 Monate her,
so dass die Sache mit der Beschwerde wohl hinfällig ist.
Ich hätte da auch Hemmungen, immerhin ist ja zum Glück nichts Schlimmes passiert,
ausser dass ich um eine Erfahrung reicher bin, die ich lieber nicht gemacht hätte.
Das Ganze sitzt mir wahrscheinlich noch so in den Knochen, weil das meine bisher erste
und einzige Erfahrung mit RTW und Notaufnahme ist und mich deshalb doch noch arg beschäftigt.
Ich schwanke da immer zwischen Ärger, Angst und Verständnis für die Beteiligten,
(wir sind ja alle nur Menschen und können eben auch mal Fehlentscheidungen treffen).
Wahrscheinlich war das einfach ein blöder Zufall, zumal ich mir den Job beim Rettungsdienst auch
nicht gerade leicht vorstelle.
Was im Krankenhaus los war, kann ich mir auch nicht erklären...zumal man sich ja die CT-Prozedur hätte sparen können (wär sicher auch kostengünstiger gewesen), obwohl das Ganze dann auch schnell abgebrochen wurde, da der Befund eindeutig war.

Da Du das ansprachst-
in dem Krankenhausbericht steht übrgens "(...) stellte sich in der Notfall-Ambulanz mit seit dem Morgen um 07:00 Uhr bestehenden Schmerzen im Brustkorb und Atemnot vor". :?
Was meine Schilderung der Uhrzeiten betrifft, täusche ich mich ganz sicher nicht!
Also kann so etwas einfach so nachbe- bzw überarbeitet werden?


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BeitragVerfasst: 28.07.11, 18:37 
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VK-Retter hat geschrieben:
Wichtig wäre es im Falle einer Klage schnell zu sein und die Behandlungsakten, bzw das Rettungsdienstprotokoll sichern zu lassen -


Wo bzw wie könnte man denn das Rettungsdienstprotokoll sichern lassen?
Und bekommt man einfach so Einsicht in die Akten?


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BeitragVerfasst: 28.07.11, 22:32 
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Das geht nur über nen Anwalt, bzw die Staatsanwaltschaft. Einzige andere Möglichkeit wäre - zumindest was die Krankenakte angeht - die Einsicht mit einem anderen Arzt zusammen. Theoretisch müsste da dann auch (eine Kopie) des Rettungsdienstprotokolls drin sein. Prinzipiell hat jeder Patient das Recht seine Krankenunterlagen einzusehen - zumindest wenn kompetente Beratung (also ein Arzt) dabei ist. Das klappt aber nicht immer ohne Schwierigkeiten.
Generell ist die eigene Krankenkasse bei solchen Fragen und Problemen der beste erste Ansprechpartner - auch jetzt nach 3 Monaten noch. Die können sicherlich gute Tipps geben. Vielleicht haben die ja auch eine Möglichkeit dir die Angst vor solchen Erlebnissen in der Zukunft zu nehmen.
Letztendlich ist es deine Entscheidung, aber ich würde auch jetzt noch über eine Beschwerde nachdenken - anders werden die beteiligten Personen nämlich niemals Feedback bekommen und so auch nicht dazu lernen können. Muss man ja auch mal aus der Perspektive sehen. Und auch wenn jeder Mensch Fehler macht (auch als Arzt oder Rettungsassistent), es gibt einfach Dinge die nicht passieren (in diesem Falle unterlassen) werden dürfen - das hört sich nämlich nämlich schon sehr nach grober Fahlässigkeit an und kann damit zumindest in meinen Augen nicht mehr mit einem schlechten Tag begründet werden...

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BeitragVerfasst: 29.07.11, 06:25 
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Guten Morgen!

Ich wäre hier ein bißchen vorsichtig mit vorschnellen Vermutungen und Empfehlungen.

Auf der einen Seite steht eine unbestritten erschreckender Vorgang (wenn die Schilderung so korrekt ist):

- Rettungsdienst der sich nicht kümmert
- Arzt, der sich nicht kümmert
- falsche Angaben im Protokoll

Auf der anderen Seite werden hier Empfehlungen ausgesprochen, wie

- Beschwerde
- Anwalt
- Rechtsschutzversicherung
- Klage
- Beschlagnahme von Unterlagen

Das ganze gipfelt in der Unterstellung:
Zitat:
Wichtig wäre es im Falle einer Klage schnell zu sein und die Behandlungsakten, bzw das Rettungsdienstprotokoll sichern zu lassen - so etwas verschwindet ganz gerne mal oder wird überarbeitet...


Vielleicht sollte man erst einmal klären:

A. Welcher (vermeidbare) Schaden ist konkret und nachweisbar entstanden?
B. Gegen wen genau soll "geklagt" werden?
C. Wie lautet der exakte Vorwurf?

Was mir auffält ist z.B. das Zitat aus dem Arztbrief. Hier kann man davon ausgehen, daß sich der Patient vor 7 Uhr wohl nicht im Krankenhaus befand. Dies wird nämlich - nicht korrigierbar! - von der Krankenhaus-EDV fixiert. Die Uhrzeit des "Erstkontaktes" findet sich normalerweise auf allen Aufklebern.

Das aber würde bedeuten:
Alarm RTW 5.20 Uhr
Eintreffen RTW (nach Angabe Patient): ca. 5:40 UHR
Ankunft Klinik: frühestens 7 Uhr, denn der Pat. wird ja nicht "vorsorglich" ins Krhs. gefahren sein, bevor die Beschwerden auftraten.

Zu klären wäre also zuerst einmal: Wie waren die realen Zeiten? Was hat der Rettungsdienst vor Ort unternimmen? Wie lang war die Transportzeit?

Und dann kann man hier anhand von Fakten weiterdiskutieren.

Zur Klarstellung: Ich will hier nix schönreden! Es ist wohl einiges nicht ganz korrekt gelaufen. Aber in einem öffentlichen Forum sollte man immer auch auf sachlich korrekte Argumentationen achten.
Dann kann man am Ende vielleicht auch konkrete Empfehlungen geben.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. A. Flaccus

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Dr. A. Flaccus
Facharzt für Anästhesie
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BeitragVerfasst: 29.07.11, 08:28 
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Interessierter

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Beiträge: 10
Danke für die Rückmeldung!
Ja, ich hab mir da auch schon Gedanken gemacht..eine klage wäre evtl. etwas zu viel,
denn:

Dr. A. Flaccus hat geschrieben:
Vielleicht sollte man erst einmal klären:

A. Welcher (vermeidbare) Schaden ist konkret und nachweisbar entstanden?
B. Gegen wen genau soll "geklagt" werden?
C. Wie lautet der exakte Vorwurf?


A. Im Endeffekt ist ja kein Schaden entstanden, jedenfalls keiner körperlicher Art
(das ist ja auch der Punkt, an dem ich dann denke, es ist sicher einiges schief gelaufen,
aber dennoch alles gut gegangen und der Rest ist die Angst, die zurück bleibt und
eher unproduktive "was-wäre-gewesen-wenn"-Gedanken)
B. Das ist eine gute Frage..immerhin hat man mich ja trotzdem ins Krankenhaus gebracht
und es wurde dann irgendwann das CT begonnen, wenn auch spät.
Das, was mich so erschreckt und weshalb ich den thread verfasst habe ist einfach der Punkt,
dass ich gar nicht richtig untersucht wurde und ich den Eindruck habe, man ging davon aus,
dass ich maßlos übertreibe oder simuliere und irgendwan wieder nach hause gehe..
C. Naja, das wäre vielleicht irgendwas wie "unterlassene Hilfeleistung" oder so,
aber wie gesagt, ich möchte es auch nicht unbedingt auf eine Klage oder ähnliches anlegen
bzw. dass so etwas überhaupt im Bereich des Möglichen ist, war mir vorher gar nicht so bewusst

Dr. A. Flaccus hat geschrieben:
Was mir auffält ist z.B. das Zitat aus dem Arztbrief. Hier kann man davon ausgehen, daß sich der Patient vor 7 Uhr wohl nicht im Krankenhaus befand. Dies wird nämlich - nicht korrigierbar! - von der Krankenhaus-EDV fixiert. Die Uhrzeit des "Erstkontaktes" findet sich normalerweise auf allen Aufklebern.

Das aber würde bedeuten:
Alarm RTW 5.20 Uhr
Eintreffen RTW (nach Angabe Patient): ca. 5:40 UHR
Ankunft Klinik: frühestens 7 Uhr, denn der Pat. wird ja nicht "vorsorglich" ins Krhs. gefahren sein, bevor die Beschwerden auftraten.

Zu klären wäre also zuerst einmal: Wie waren die realen Zeiten? Was hat der Rettungsdienst vor Ort unternimmen? Wie lang war die Transportzeit?


Die Angaben im Arztbrief irritieren mich selbst, das ist auch ein Grund weshalb ich mir jetzt so einige Gedanken mache.
Ich hatte meiner Partnerin allerdings um kurz nach 6 eine sms geschrieben, dass ich im Krankenhaus angekommen bin und warte (die ist auch noch in beiden Handys gespeichert)- also irgendetwas stimmt nicht.

Der Rettungsdienst vor Ort hat wie gesagt mich kurz abgehört (Stethoskop) und Fieber gemessen.
Gedauert hat das Ganze etwa 15 Minuten von Ankunft bis Abfahrt (zumindest aus der subjektiven erinnerung heraus).
Der Weg ins nächstgelegene Zentralkrankenhaus betrug ca. 1,5km, also sehr kurz.

Ich möchte hier auch keine Lawine lostreten und irgendjemanden beschuldigen- ich weiss ja auch
nicht, was an dem Morgen im Krankenhaus los war und wie viele Notfälle dort behandelt werden mussten.
Fakt ist einfach, dass niemand die Beschwerden ernst genommen hat und keine weitere Untersuchung erfolgte obwohl das schon angezeigt gewesen wäre und vielleicht nicht erst,
nachdem der Patient zyanotisch wird.
Fairerweise muss ja gesagt werden, dass nach dem Befund auch alles sehr schnell ging
und sofort die Drainage gelegt wurde.
Mir macht es im Nachhinein nur Angst, dass ich eben nicht untersucht wurde und einfach
irgendwo "abgestellt" bzw -gelegt wurde ohne überhaupt ernst genommen zu werden.

Was die Angaben in dem Brief betrifft, kann ich leider nichts weiter sagen, ich
kenne mich mit den verwaltungsbezogenen Abläufen dort nicht aus.

Jedenfalls herzlichen Dank fürs Lesen und die hilfreichen Antworten!


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BeitragVerfasst: 29.07.11, 08:56 
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Dr. A. Flaccus hat geschrieben:
A. Welcher (vermeidbare) Schaden ist konkret und nachweisbar entstanden?
B. Gegen wen genau soll "geklagt" werden?
C. Wie lautet der exakte Vorwurf?

Nun, ich denke eine strafrechtliche Sache wird das eher nicht werden, zivilrechtlich sieht das aber schon mal ganz anders aus (Schmerzensgeld!), von den berufsrechtlichn Konsequenzen mal ganz abgesehen. (Bzw. gegen das KH wegen Organisationsverschulden - rechtlich sind ja immer die merkwürdigsten Sachen harmlos und andere dafür relevant)
Eben damit man aber weiß was überhaupt möglich/realistisch ist habe ich ja den Konntakt mit der Krankenkasse und der Rechtsschutzversicherung empfohlen. Der erste Schritt ist ja schließlich nicht die Klageerhebung, sondern eine Beratung... und die kann dort viel besser (und vor allem realistischer) getätigt werden als hier in einem Forum. Vielleicht ist das etwas verzerrt rübergekommen. Mir ging es nicht darum Klage zu schreien, sondern alle Optionen von den richtigen Stellen abwägen zu lassen.

Dr. A. Flaccus hat geschrieben:
Was mir auffält ist z.B. das Zitat aus dem Arztbrief. Hier kann man davon ausgehen, daß sich der Patient vor 7 Uhr wohl nicht im Krankenhaus befand. Dies wird nämlich - nicht korrigierbar! - von der Krankenhaus-EDV fixiert. Die Uhrzeit des "Erstkontaktes" findet sich normalerweise auf allen Aufklebern.

Na das kommt ja ganz darauf an wann die Aufnahmeschwester den Eintrag macht und was sie als "Door-in" Zeit eingibt. Bei uns ist es durchaus schon vorgekommen, dass Patienten 1-2h gewartet haben bevor die aufgenommen werden konnten - Uhrzeot im PC ist dann abe rnicht Door-in, sondern Zeit des reellen Erstkontaktes Schwester-Patient. Ist nun mal so wenn man nicht in einer modernen ZNA mit angepasstem Aufnahmesystem und Triageschwester landet. Denke mal das es da aber auch sehr verschiedene Systeme geben wird (kenne mindestens drei), bei uns in den beiden regionalen KHs steht z.B. nämlich die Uhrzeit des Erstkontaktes nicht drauf. Und im System kann man - zumindest so lange bis der Patient wieder entlassen wurde - so gut wie alles verändern wenn man sich ein bißchen auskennt.

Dr. A. Flaccus hat geschrieben:
Das ganze gipfelt in der Unterstellung:
Zitat:
Wichtig wäre es im Falle einer Klage schnell zu sein und die Behandlungsakten, bzw das Rettungsdienstprotokoll sichern zu lassen - so etwas verschwindet ganz gerne mal oder wird überarbeitet...

Zumindest was Krankenakten angeht habe ich es schon mal live erlebt, dass da "nachgebessert" wurde. Zum anderen habe ich recht gute Kontakte in die Rechtsmedizin einer hiesigen Universität und weiß daher das das gar nicht so selten der Fall ist. (Die dürfen sich öfter mit sowas beschäftigen). Sicherlich, um so digitaler das ganze wird, um so schwieriger, aber selbst da lässt sich noch sehr viel machen - oder zumindest versuchen es die Betroffenen. Traurig, aber leider nicht zu unterschätzen...

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BeitragVerfasst: 29.07.11, 14:28 
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Nur mal so eine Anregung aus unserem Schwester-Forum wwww.recht.de. Denn Rechtsberatung von Nicht-Anwälten ist nicht erlaubt:

Zitat:
Liebes FDR-Mitglied,

wie Sie sicher in unserer Juriquette gelesen haben, darf hier keine individuelle Rechts- oder Steuerberatung in einem konkreten Fall erfolgen. Bitte helfen Sie unserem Forum, in dem Sie nur mit relevanten Transparenzinformationen (Gesetze, Verordnungen, Urteile, Leitsätze, Informationsquellen, Links usw.) antworten. Diese Informationen dienen der Förderung der Rechtskunde bzw. dem allgemeinen Rechtsverständnis.

Achten Sie bitte auf diesen Grundsatz bei jedem weiteren Beitrag.


Es bedankt sich für die Beachtung

Ihr FDR-Moderatorenteam


Ansonsten ist mein Urteil: Die Schilderung ist m.E. absolut glaubwürdig. Der Schaden ist das verlorengegangene Vertrauen in die Versorgungsstrukturen. Erlebe solchen Mist eher nicht im Rettungsdienst, der in unserer Gegend hervorragend ausgebildet ist, aber dafür in umliegenden Kliniken inzwischen fast täglich. Daher Gratulation zum glücklichen Ausgang. Und meine notärztliche Bitte: Verfolgen Sie die Sache! Wenn solche Verhältnisse keine Konsequenzen haben, sterben Menschen. Ggf. kann man das verhindern und insofern haben wir alle eine Verantwortung.

Alles Gute
Ihr Dr. Achim Jäckel


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BeitragVerfasst: 29.07.11, 15:51 
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Registriert: 06.03.05, 08:30
Beiträge: 4393
Wohnort: Hildesheim
Moin,

was mir hier auffällt:

- Leitstellendisponent
- Rettungsaasistent
- Krankenschwester in der Notaufnahme und zuletzt auch
- die Ärztin in der Notaufnahme

Sie alle haben aufgrund der Schilderungen am Telefon und nach Untersuchung des Patienten (RA: Auskultation und Fiebermessung, ich unterstelle auch mal SpO2-Messung) nicht das Gefühl, das hier eine lebensbedrohliche Situation vorliegt.

Ist es wahrscheinlich, daß sich hier vier Menschen in völlig unterschiedlichen Einsatzgebieten und zu unterschiedlichen Zeitpunkten so sehr irren können?

Immerhin:

- der Patient konnte noch 300 m und 4 Stockwerke zum RTW gehen
- SMS-schreiben im Krankenhaus ging auch noch...

Kann es nicht einfach auch sein, daß der Patient äußerlich gar nicht so krank schien, wie er es subjektiv erlebt hat?
Besteht nicht - zumindest theoretisch - auch die Möglichkeit, daß die Wartezeit nur subjektiv so quälend lang empfunden wurde?

Noch einmal: Ich will nix beschönigen, aber es gibt immer zwei Seiten einer Medallie.

Die Diagnosestellung wurde hier nach Angaben des Pat. um ca. 2 Stunden verzögert (6 Uhr Klinik - 8 Uhr CT).
Was diese zwei Stundfen wirklich bedeuten (Lebensgefahr oder einfach nur "unpässlich" Warten), können wir hier kaum ermessen.

Gruß

Dr. A. Flaccus

_________________
Dr. A. Flaccus
Facharzt für Anästhesie
- Notfallmedizin -
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BeitragVerfasst: 29.07.11, 16:37 
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Interessierter

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Beiträge: 10
Danke für die Einschätzungen!
Ich schreibe später noch einmal etwas dazu.

Aber:
Dr. A. Flaccus hat geschrieben:
was mir hier auffällt:

- Leitstellendisponent
- Rettungsaasistent
- Krankenschwester in der Notaufnahme und zuletzt auch
- die Ärztin in der Notaufnahme

Sie alle haben aufgrund der Schilderungen am Telefon und nach Untersuchung des Patienten (RA: Auskultation und Fiebermessung, ich unterstelle auch mal SpO2-Messung) nicht das Gefühl, das hier eine lebensbedrohliche Situation vorliegt.

Ist es wahrscheinlich, daß sich hier vier Menschen in völlig unterschiedlichen Einsatzgebieten und zu unterschiedlichen Zeitpunkten so sehr irren können?

Immerhin:

- der Patient konnte noch 300 m und 4 Stockwerke zum RTW gehen
- SMS-schreiben im Krankenhaus ging auch noch...

Kann es nicht einfach auch sein, daß der Patient äußerlich gar nicht so krank schien, wie er es subjektiv erlebt hat?
Besteht nicht - zumindest theoretisch - auch die Möglichkeit, daß die Wartezeit nur subjektiv so quälend lang empfunden wurde?


Ja, ich bin 4 Stockwerke und 300m hinter den Sanitätern hergekrochen-
blieb mir etwas anderes übrig?
Ich denke schon, dass ich meine Situation eindrücklich erklärt hatte,
zumal ich nicht mehr gerade gehen konnte und bei jeder Bewegung Schmerzen hatte.
Bis zu einem gewissen Grad kann man versuchen, das zu übergehen, einfach in der
Erwartung, dass einem geholfen wird- mehr geht bzw ging aber auch nicht.

Zum Leitstellendisponent: Er hatte doch lediglich die Schilderungen meiner Partnerin, somit
kann er meine Situation doch gar nicht wirklich einschätzen. Er schickte einen RTW,
was doch auch seine Aufgabe war.

Rettungsaasistent: Warum nicht erkannt wurde, was los war, kann ich nicht beurteilen.
Aber ich verstehe nicht, warum man jemanden mit Atemnot und Schmerzen nicht ernst nimmt,
selbst wenn ein Verdacht erstmal nur vage bestehen mag oder gar nicht vorhanden ist.
Zumal man den Pneu hätte feststellen können, da bin ich mir nun im Nachhinein sehr sicher,
denn die Lunge war immerhin vollständig kollabiert und es lag kein Mantelpneu o.ä. vor
(wobei ich auch da denke, dass dies ebenso ein Grund wäre jmd zur näheren Untersuchung ins Krankenhaus zu bringen).

Krankenschwester in der Notaufnahme: Sie brachte mich ja lediglich in das Zimmer und kommentierte mein Befinden mit der Herzinfarkt-Sache. Untersucht o.ä. oder befragt wurde ich nicht,
sie sprach nur kurz mit den Leuten vom Rettungsdienst (die ja von einer Bronchitis ausgingen).

Ärztin in der Notaufnahme: Auch sie untersuchte mich nicht, sondern befragte mich zu Gewicht, Alter,
Raucher/Nichtraucher, seit wann die Schmerzen/Atemnot bestehen, was ich am vorigen Tag gemacht hatte etc
Und dazu muss man ja auch sagen, dass, einige Zeit nachdem sie die anamnestischen Daten aufgenommen hatte, ein CT veranlasst wurde.

Die Möglichkeit, dass die Wartezeit nur subjektiv so quälend lang empfunden wurde, besteht sicher rein theoretisch (wäre dies ein Fall aus einem Lehrbuch),
aber dies war ganz sicher nicht der Fall.

Ich bin gerade etwas enttäuscht und verärgert, denn ich habe hier nichts dramatisiert und versucht,
so objektiv wie es mir eben möglich ist zu beschreiben.
Natürlich kann man erst einmal alles in Frage stellen, genau das ist auch der Punkt,
weshalb ich diesen thread eröffnete. Für mich sieht es so aus, dass sich hier der Kreis wieder schließt.


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BeitragVerfasst: 29.07.11, 16:59 
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Nö, der Kreis schließt sich nicht. Über die Leitstelle werden a) die Einsatzzeiten für die Nachwelt dokumentiert. Zusätzlich wird b) standardmäßig ein medizinisches Dokument (Einsatzprotokoll meist nach DIVI-Norm) ausgefüllt und beim Patienten in der Klinik(akte) belassen und in zweiter Ausfertigung beim Rettungsdienstträger weiterverarbeitet. Darauf vermerkt ist z.B. die Sauerstoffsättigung, Pulsfrequenz und der Blutdruck und Fahr-, Einsatz- und Übergabezeiten. Bei einem vollständigen (Spannungs-)Pneu können die Werte kaum normal gewesen sein. Ihre Schilderung ist also auf alle Fälle durch dokumentierte Befunde belegbar. Und das Ergebnis spricht für sich. Dass Patienten nach Übergabe durch den Rettungsdienst an den/die aufnehmende(n) Arzt/Ärztin erst zeitverzögert in die Klinik-EDV aufgenommen werden, ist eine mögliche Fehlerquelle. Das Nichtbenutzen eines Stethoskops darf nicht passieren - passiert aber leider viel zu häufig.

Alles Gute!
Ihr
Dr. med. Achim Jäckel
Facharzt für Innere Medizin, Notfallmedizin
http://www.medizin-forum.de


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BeitragVerfasst: 29.07.11, 17:45 
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Ich werde der Sache mal nachgehen, soweit das möglich ist.
Es geht mir auch weniger um die Pneu-Geschichte, auch wenn ich vorhin das Gefühl
hatte, mich für etwas rechtfertigen zu müssen, was ja nun sicher diagnostiziert und behandelt wurde.
Aber ich persönlich könnte eine erneute Situation dieser Art ja nun auch relativ gut einschätzen,
da schon mal erlebt, so dass ich quasi schon mit einem Verdacht in der Notfallambulanz
erscheinen könnte.
Gedanken mache ich mir nach dieser Erfahrung tatsächlich eher um andere Situationen,
die tatsächlich akut lebensbedrohlich sein können bzw. man möglicherweise auch einfach viel zu spät untersucht wird wie bei akuten Lungenembolien.
Da geht es gar nicht so sehr um mich persönlich (naja, sicher auch in gewissem Maße aber nicht in erster Linie),
vielmehr ganz allgemein darum, dass die Wahrscheinlichkeit, nicht rechtzeitig und genügend untersucht und ernstgenommen zu werden, scheinbar gar nicht so gering ist.
Das beunruhigt doch sehr. Zumal ich auch bereits ähnliche Geschichten (mit z.T. schwerwiegenderen Folgen als den Vertrauensverlust in das Versorgungssystem) gehört bzw gelesen habe (aber natürlich lässt sich das nicht überprüfen, zumindest nicht virtuell).
Da wir ja alle Menschen sind, stellte ich mir auch die Frage, ob evtl. die Strukturen dieses Systems so beschaffen sind, dass das Arbeitspensum und die Belastung möglicherweise so hoch sind, dass
solche situationen einfach naturgemäß entstehen (was natürlich nicht bedeutet,
dass man dies so akzeptieren und als nicht veränderbar hinnehmen muss).
Aber dies lässt sich sicher nicht einfach so klären.

Was meine persönliche Erfahrung betrifft, lässt sich ja vielleicht im Nachhinein doch ein bisschen Licht ins Dunkel bringen, wenn alles so genau dokumentiert wird.
Interessieren würde mich das in jedem Fall.
Insbesondere wenn die Dokumentationsvorgänge so unterschiedlich sind, wie beschrieben, könnte das allerdings etwas schweirig werden.

Und selbstverständlich gibt es bei dieser Angelegenheit zwei (oder mehrere)Seiten und Sichtweisen-
aber ich wünsche so eine Erfahrung trotzdem niemandem.
Denn die Frage bleibt trotz allem im Raum, wie eine lebensbedrohliche Situation festgestellt werden kann ohne entsprechende Untersuchungen.
Im schlimmsten Fall kann es dann eben schon zu spät sein, wenn die Lebensgefahr erkannt wird.
Und ohne einen Patienten entsprechend zu untersuchen, können ja auch schwer Entscheidungen getroffen werden, ob Wartezeit zumutbar und allenfalls als "unpässlich" empfunden werden könnte oder eine akute Lebensgefahr bedeutet.


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BeitragVerfasst: 29.07.11, 18:22 
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Registriert: 15.09.04, 09:49
Beiträge: 7270
Wohnort: Bad Nauheim
stubentiger hat geschrieben:
dass solche situationen einfach naturgemäß entstehen (was natürlich nicht bedeutet, dass man dies so akzeptieren und als nicht veränderbar hinnehmen muss).

Die Antwort der Medizin darauf: Fehler passieren. Sie müssen erkannt und bewußt werden. Man muss daraus lernen.
Schauen Sie sich mal das System PASIS an und klicken Sie links auf Fallberichte...

_________________
Herzlichen Gruss
Ihr Achim Jäckel
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BeitragVerfasst: 29.07.11, 19:18 
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Registriert: 06.03.05, 08:30
Beiträge: 4393
Wohnort: Hildesheim
Hallo!
Zitat:
Und dazu muss man ja auch sagen, dass, einige Zeit nachdem sie die anamnestischen Daten aufgenommen hatte, ein CT veranlasst wurde.


Sofort ein CT?
Kein Röntgenbild der Lunge?
So etwas ist in den meisten Kliniken das erste und geschieht i.d.R. recht früh.
Gerade bei Atemnot.

Hat der Rettungsdienst ein Pulsoximeter (eine Art Fingerclip) angelegt?
Können Sie etwas über die gemessenen Werte sagen?
Hat der Rettungsdienst außer abhören und Fiebermessen noch etwas gemachtß
Blutdruck, venöser Zugang?

Gruß

Dr. A. Flaccus

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Dr. A. Flaccus
Facharzt für Anästhesie
- Notfallmedizin -
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