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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Wirklich ungewöhnlicher Einsatz...(verschoben)
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BeitragVerfasst: 04.02.05, 17:31 
Jo, mir fällt da gerade noch etwas ein.

Wir wurden abends zu einer Einweisung alarmiert. Der gute alte Mann hatte einen Pneumonie. Nun gut, das heißt für uns: Einpacken und Losfahren. Unser Patient wollte jedoch sich nicht von uns per Tragestuhl das Stockwerk hinuntertragen lassen. Mein Kollege ist vor und ich hinter ihm, da die Treppe ziemlich eng war. Kurz vor dem ersten Treppenabsatz sagte der Patient, dass er nicht mehr kann und sackte langsam ab, wobei ich ihm noch unter die Arme griff und seinen Fall abdämpfte. Er fing dann an zu krampfen. Ich holte schnellst möglich noch unseren Notfallkoffer und das EKG etc und informierte die Leitstelle und forderte den NA nach. Alle Anzeichen stimmten für einen Krampfanfall, welches nach Angaben der Verwandten auch das erste mal dann hätte sein müssen.
Nun gut, der NA kommt vor Ort. Wir schildern ihm die ganze Sache und erklärten ihm unsere Vermutung. Da sagt er: Er glaubt es uns nicht, weil er es nicht gesehen hat. Danach ist er wieder weg. Den Rest könnt ihr euch selbst denken. :?:


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BeitragVerfasst: 04.02.05, 18:40 
Lars hat geschrieben:
Jo, mir fällt da gerade noch etwas ein.

Wir wurden abends zu einer Einweisung alarmiert. Der gute alte Mann hatte einen Pneumonie. Nun gut, das heißt für uns: Einpacken und Losfahren. Unser Patient wollte jedoch sich nicht von uns per Tragestuhl das Stockwerk hinuntertragen lassen. Mein Kollege ist vor und ich hinter ihm, da die Treppe ziemlich eng war. Kurz vor dem ersten Treppenabsatz sagte der Patient, dass er nicht mehr kann und sackte langsam ab, wobei ich ihm noch unter die Arme griff und seinen Fall abdämpfte. Er fing dann an zu krampfen. Ich holte schnellst möglich noch unseren Notfallkoffer und das EKG etc und informierte die Leitstelle und forderte den NA nach. Alle Anzeichen stimmten für einen Krampfanfall, welches nach Angaben der Verwandten auch das erste mal dann hätte sein müssen.
Nun gut, der NA kommt vor Ort. Wir schildern ihm die ganze Sache und erklärten ihm unsere Vermutung. Da sagt er: Er glaubt es uns nicht, weil er es nicht gesehen hat. Danach ist er wieder weg. Den Rest könnt ihr euch selbst denken. :?:


Hallo Lars,

den Fall finde ich eigentlich zu interessant, um ihn hier im Gelächter "versacken" zu lassen... ist ja echt ungewöhnlich !

Du schreibst, den Rest könnten wir uns selbst denken - irgendwie kann ich mir nicht denken, wie es weiterging... ich meine, war der Patient danach wieder fit ?

Bei der Konstellation denke ich am ehesten an eine Bewußtlosigkeit +Krampfanfall bei Sauerstoffmangel durch die ANstrengung (+Pneumonie) oder aber an durch hohes Fieber +Exsikkose ausgelösten cerebralen Krampf.

Würde mich echt interessieren, wie es weiterging - wäre schön, wenn Du nochmal berichtest !

Gruß von doc-in-not :wink:


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BeitragVerfasst: 09.02.05, 10:14 
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Registriert: 09.02.05, 09:26
Beiträge: 74
Den Doc hätt ich nicht gehen lassen.
Einmal die Worte "unterlassene Hilfeleistung" in den Mund genommen und der macht schon was.


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BeitragVerfasst: 13.02.05, 21:01 
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DMF-Moderator

Registriert: 30.01.05, 10:41
Beiträge: 983
Hallo Bambi, Hallo Lars !

@ Bambi

Ich möchte mich hier nicht unsachlich outen, aber das mit der unterlassenen Hilfeleistung kann auch ein Bumerang werden, besser ist immer noch ein höflicher Umgangston.

@ Lars

Mich würde es auch brennend interessieren, wie ist es weitergegangen. So wei du es schilderst, wäre eine konvulsive Synkope im Rahmen eines hochfieberhaften Infektes denkbar. Aber weiter aus dem Fenster lehnen, ohne mehr Informationen ? Daher hier auch kein weiteres Kommentar zum NA meinerseits.

Gruß

Erbschwendtner

_________________
Dr.Ch. Erbschwendtner
Internist, LNA
Rett-Med
DMF-Moderator im Forum Rettungsdienst und präklinische Notfallmedizin


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