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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Borelliose
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 Betreff des Beitrags: Borelliose
BeitragVerfasst: 20.05.15, 15:10 
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Muppet hat geschrieben:
Vorher war Borreliose "in"

Borreliose ist und war nie eine „Modekrankheit“. Solche Diffamierungskampagnen aber sind es, die Betroffene geradezu in die Isolation treiben.


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BeitragVerfasst: 20.05.15, 17:50 
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Hallo,
es ist keine Defammierungskampagne.
Es gibt viele Leute die Borreliose haben.
Jedoch 50% alle Patienten mit unerklärliche (meistens psychische) Symptomen mit oft bis zu 5 unauffälligen gezielten Tests für Borreliose, fragen ob sie doch Borreliose haben könnten.Und lassen sich nicht davon abbringen.

Jetzt hat inzwischen ALS dieses Funktion übernommen.

Gruß
Muppet


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BeitragVerfasst: 20.05.15, 20:58 
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Muppet hat geschrieben:
es ist keine Defammierungskampagne

Modekrankheit, Internetborreliose, Borrelienneurose, Scharlatane….Wie soll man das denn sonst nennen? Gibt es bei sonst einer Erkrankung etwa Ärzte, die sich Experten nennen und über ihre eigenen Kollegen und dem eigenen Klientel kübelweise solchen Dreck ausschütten nicht nur wissend, dass mit der Borreliose ähnelnden Erkrankungen finanziell weit mehr für sie zu holen ist? Ich habe damals selbst von einem dieser führenden Experten telefonisch bestätigt bekommen, dass ich „definitiv keine Borreliose“ habe. Hätte er sich nur einmal die Mühe gemacht einen Blick in die angeforderten Unterlagen zu werfen, wäre ihm kaum entgangen, dass der Ursprung eine Bilderbuch-Borreliose war mit Zeckenbiss, Erythema migrans und positiver Serologie. Hat aber offenbar nicht interessiert.


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BeitragVerfasst: 20.05.15, 21:30 
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Hallo Timmie,
mit welchen auffällige Serologie AK würde die Diagnose dann später gestellt?


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BeitragVerfasst: 20.05.15, 21:58 
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Serologie ca. 2-3 Wochen nach Zeckenbiss mit Erythema migrans: IgM ELISA positiv - AK gegen B. burgdorferi sensu lato (Spezies: B. burgdorferi, sensu strictu, afzelii, garnii) nachgewiesen, IgG ELISA negativ, VlsE positiv. IgM Blot positiv, VlsE positiv, im Blot typische frühe Bande 41. Beurteilung des Labors: Infektionsstadium I, evtl. II möglich.

Der Thread dürfte sich zwischenzeitlich allerdings erledigt haben. Scheinbar hat sich Samira anderweitig Rat geholt. :wink:


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BeitragVerfasst: 20.05.15, 22:37 
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Ok, das war ja kurz nah der Zecke. Ich meinte aber eigentlich später. Wenn ich mich bei dir noch richtig erinnere, kamen erst später Beschwerden und auch eine Therapie. Was war da noch auffällig? Wie wurde da die Diagnose gestellt?


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BeitragVerfasst: 21.05.15, 13:23 
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Beiträge: 814
Zitat:
Ok, das war ja kurz nah der Zecke. Ich meinte aber eigentlich später. Wenn ich mich bei dir noch richtig erinnere, kamen erst später Beschwerden und auch eine Therapie. Was war da noch auffällig? Wie wurde da die Diagnose gestellt?


Das ist so nicht richtig. Nach Zeckenbiss traten zunächst grippeähnliche Beschwerden auf, denen relativ zügig die ersten neurologischen Symptome folgten. Die Borreliose wurde bereits bei Blutabnahme anhand der Wanderröte diagnostiziert und eine Standard-Behandlung eingeleitet. Der Test diente lediglich noch zur Bestätigung. Danach galt die Borreliose aber als behandelt und wurde als Ursache ausgeschlossen.

Das große Dilemma in der Diagnostik besteht darin, dass es keinen Aktivitätsmarker für eine florierende Borreliose gibt. Alles was über die Frühphase einer Borreliose hinausgeht verliert sich im Nebel nicht bewiesener Hypothesen. Deshalb verwehre ich mich auch gegen Aussagen wie „Modekrankheit“ die zur Folge haben, dass Borreliose oftmals voreilig ausgeschlossen und Patienten in ein zwielichtiges Licht gerückt werden.


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