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medizin-forum.de • Thema anzeigen - multiresistente Keime - Harnwegsinfekt
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BeitragVerfasst: 23.02.15, 20:42 
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Beiträge: 4
Hallo zusammen,

ich bin leider aktuell etwas beunruhigt wegen einem scheinbar "harmlosen" Harnwegsinfekt.

Kurz zu meiner bisherigen Krankengeschichte:

Ich hatte im Dezember eine Operation (Bauchschnitt ca. 20 cm längs) aufgrund großer zystischer Tumore (größte war 15 cm diagonale)(Entfernung eines Eileiters).
Vorher hatte ich ein Nierenversagen (Kreatinin lag bei 2,1) nicht dyalisepflichtig. Die Ärzte vermuten ausgelöst durch die Tumore, wissen es allerdings nicht.

Nun ja, nach der Operation wurden Keime in meinem Blut entdeckt. Es fing an mit einem E.Coli- Keim.
Dieser war von vorne herein resistent auf Ciprofloxacin, wobei trotzdem eine intravenöse Behandlung 5 Tage stattgefunden hat im Krankenhaus (mit diesem Antibiotikum)
Ich verstehe es bis heute nicht.

Mittlerweile bin ich aus dem Krankenhaus wieder zu Hause. Ich vermute das ich mir diesen Keim auf dem OP-Tisch eingefangen habe.
Diagnose: Harnwegsinfekt; Allerdings habe ich keine Symptome eines Harnwegsinfekt, sprich kein brennen o. ä. beim Wasser lassen.

Mein Urin ist nur sehr dunkel und riecht streng.

Aufgrund des Nierenversagens war ich beim Nephrologen und habe dort Sammelurin abgegeben und ein Resistogramm erstellen lassen.
Dieser stellte das Antibiotika um auf Nitrofurantioin 100 mg. 50 Tabletten. 1 Woche lang 3x mal täglich und danach als Prophylaxe eine Abends.
Er stellte unter anderem einen 2. Keim fest : Enterekokkus spp.

Folgende Problematik ist dazu, dass meine rechte Niere staut. (Dazu habe ich noch ein CT; Röntgen haben keine Steine gezeigt)

Ich nehme Nitrofurantioin seit dem 4. Februar und kann keine Änderung im Urin oder vom körperlichen Zustand feststellen, aber wenn ich den Arzt richtig verstanden habe,
dann bringt das auch eigentlich alles so lange nichts, weil sich die Niere staut und die Keime "sammeln". Solange diese nicht richtig abfließen können wird das wohl so bleiben.

Ich frage mich warum weiterhin Antibiotika aufgeschrieben wird. Werden die Keime nicht dann auch irgendwann resistent dagegen, wenn es eh nichts bringt solange der Stau vorhanden ist?

Folgendes wurde über meine Urinkultur dokumentiert:
E.Coli und Enterecoccus spp., Keimzahl >100 000 KbE/ml, gemeinsame Sensibilität NUR NOCH auf Nitrofurantoin, beide Keime resistent auf Gyrasehemmer.

Hat vielleicht jemand Erfahrung mit den Keimen?
Weiß jemand was passiert, wenn diese bei der nächsten Überprüfung wieder resistent sind?
Gibt es dann überhaupt eine Lösung? Außer das der Stau behoben wird...
Ist auch noch so langer Zeit weiterhin die Gefahr einer Sepsis? Wenn das Problem nicht gelöst wird?

Ich habe manchmal den Eindruck die Ärzte nehmen das auf die leichte Schulter, aber aufgrund der Resistenz bekommt man als "normal sterblicher" doch manchmal Panik.

Vielleicht hat ja jemand Erfahrung und kann ein wenig beruhigen durch mehr Aufklärung.

Ich danke euch herzlich fürs lesen und für die Antworten im vorab.

Gruß
User2881


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