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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Depression als Ursache von Schmerzen?
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BeitragVerfasst: 28.02.16, 19:47 
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Beiträge: 7
Hallo,

Seit langen Jahren leide ich unter körperlichen Schmerzen, die nach körperlicher Anstrengung auftreten. Auch Stress und Nervosität können bei mir körperliche Schmerzen auslösen - ja sogar laute Geräusche.
Von meinem Psychiater habe ich Antidepressiva verschrieben bekommen. Der meinte zu den Schmerzen, das so etwas bei manchen Leuten eben vorkommen kann - aber eine Lösung konnte er nicht anbieten. Die Diagnosen lauten: depressive Episode mit somat. Symptomen (F 32.1G); somatoforme Störung, Schmerzstörung, (F 45. 4 G) Unabhängig davon habe ich eine soziale Phobie und anhaltende Depressivität. Meine Psychotherapeutin meint ich müsste wohl mit den Schmerzen leben und sollte aufpassen, das ich mich nicht zu sehr schone, um mich nicht noch mehr von der Krankheit in die Defensive gedrängt zu werden. Dazu kommen bei mir auch häufig Magenschmerzen, die auf jeden Fall stressbedingt bzw. nervlich bedingt sind, hinzu.
Eine Hochsensibilität besitze ich bestimmt, allerdings habe ich bisher kein schlüssiges Erklärungsmodell für meine Schmerzen. Sind sie nun psychosomatisch oder ist die Depression die Ursache oder meine Hochsensibilität? Welche Lösungsmöglichkeiten gibt es? - Vielen Dank für Infos!
Gruß Tom


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BeitragVerfasst: 02.03.16, 01:26 
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Registriert: 26.02.16, 02:24
Beiträge: 21
Wohnort: München
Hallo erstmal,

ich kann dir zwar keine konkreten Lösungsmöglichkeiten zeigen, jedoch kann ich dir bestätigen, dass diese Schmerzen durch die Depression auftreten können. Ebenfalls kann Appetitlosigkeit und Übelkeit auftreten, das ist sogar sehr häufig so. Wie ich von Bekannten gehört habe, halfen die Antidepressiva dabei etwas, jedoch nicht zu 100%.

Ich hoffe ich konnte dir dennoch ein wenig weiterhelfen.

Liebe Grüße, Vortex


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BeitragVerfasst: 02.03.16, 11:28 
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Registriert: 04.09.05, 15:20
Beiträge: 7
@Vortex
Vielen Dank für deine Einschätzung.


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BeitragVerfasst: 02.03.16, 16:46 
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Registriert: 15.04.05, 11:37
Beiträge: 216
Hallo Tom3,

ich finde es schonmal sehr gut, daß Du dich bereits in psychotherapeutischer Behandlung befindest. Machst Du eine Verhaltenstherapie (die wäre bei deinen Problemen sinnvoll)?
Depressionen sowie Angstzustände....eigentlich jede Emotion kann etwas im Körper bewirken. Hast Du die Bauchschmerzen und das andere medizinisch abklären lassen?? Wenn dort kein Befund ist, dann ist es wirklich deine Psyche, die dich da "terrorisiert".
Eine Depression geht nicht von Tabletten allein weg (das sollte auch dein Psychiater wissen), aber es ist eine gute Unterstützung in Kombination mit Psychotherapie.
Ich bin bei Dir über den Begriff "soziale Phobie" gestolpert..: Hat Dir deine Therapeutin denn schonmal aufgezeigt, wie man damit Schritt für Schritt umgeht?
hab so viele Fragen....und Du darfst mich auch fragen ;-)

LG


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BeitragVerfasst: 02.03.16, 21:19 
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Beiträge: 7
@scubagirl

Das die Depressivität sich auch in körperliche Schmerzen ausdrücken kann glaube ich schon. Nur ist es seltsam, das gerade auch bei körperlicher Aktivität/Anstrengung diese Schmerzen auftauchen (oft erst am nächsten Tag - dann aber für Tage bis Wochen), wo es doch immer heißt man sollte Sport machen - gerade bei Depressionen. Da ist halt die Frage,ob nicht noch was anderes dazu kommt. Die Bauchschmerzen sind abgeklärt. Auch durch Magenspiegelung - mehrfach.
Es wurde höchstens mal eine leichte Magenschleimhautentzündung festgestellt.
Die soziale Phobie ist bisher nicht speziell in der Therapie behandelt worden. Es ist so, das ich aufgrund meiner Erkrankung mehrheitlich Leute die seelisch krank sind kenne. In dem Kreis ist es für mich einigermaßen leicht klarzukommen. Was den Kontakt zu "gesunden" Menschen angeht - das fällt mir schwer. Die spielen für mich in einer anderen Liga. Mein Alltag und die Grenzen meiner Belastbarkeit sind einfach viel geringer. Ich war lange Jahre in einer Tagesstätte und besuche heute oft das spz (sozialpsychiatrische Zentrum). Private Kontakte zu Gesunden habe ich also wenig. - Wie sieht es denn bei dir aus?
Wie stark ist deine soziale Phobie und ist es die einzige Diagnose?

LG, Tom


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BeitragVerfasst: 03.03.16, 16:20 
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Beiträge: 216
Hallo Tom,

Zitat:
Nur ist es seltsam, das gerade auch bei körperlicher Aktivität/Anstrengung diese Schmerzen auftauchen (oft erst am nächsten Tag - dann aber für Tage bis Wochen),

Das ist wirklich komisch. Hab ich so auch nicht gehört :? Das hat dann nicts mehr mit der Psyche zu tun...denke ich.

Zitat:
Es ist so, das ich aufgrund meiner Erkrankung mehrheitlich Leute die seelisch krank sind kenne. In dem Kreis ist es für mich einigermaßen leicht klarzukommen.

Ja, das kann ich nachvollziehen. Man fühlt sich verstanden. Mein Bekanntenkreis ist eigentlich auch überwiegend durch die KLinikaufenthalte entstanden. :roll:

Zitat:
Was den Kontakt zu "gesunden" Menschen angeht - das fällt mir schwer

Weil man meint "die haben es drauf und ich nicht". Geht mir zumindest oft so. ich habe ein niedriges Selbstbewusstsein, dennoch komme ich aber auch gut mit "Gesunden" klar. Nur strengt das mehr an, weil ich dann versuche meine Krankheit zu verstecken...

Zitat:
Wie stark ist deine soziale Phobie und ist es die einzige Diagnose?

Ich habe nicht die Diagnose "soziale Phobie", aber ich kann mich da gut reinfühlen. Ich mag keine Menschensnammlungen, das macht mich aggressiv und ich kriege nur noch Fluchtgedanken. In der Regel komme ich sehr gut mit Menschen aus, aber ich meide Verantaltungen oder Partys..fühle mich dann einfach unwohl. Ich bin gerne allein und brauche auch viel allein-Zeit, sonst bin ich überreizt, wenn ich ständig unter Leuten bin.

Sorry, daß ich Dir nicht weiterhelfen konnte.


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BeitragVerfasst: 04.03.16, 19:23 
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Interessierter

Registriert: 04.09.05, 15:20
Beiträge: 7
@scubagirl
Trotzdem danke fürs posten.


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