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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Frage zu Venlafaxin
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 Betreff des Beitrags: Frage zu Venlafaxin
BeitragVerfasst: 21.12.11, 11:55 
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Interessierter

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Ich habe seit längeren mit starker Unruhe und Nervosität zu kämpfen.Mein Psychiater verschrieb mir daraufhin Doneurin/Doxepin 100mg.Als dieses alles nicht half bekam ich kurzzeitig Lorazepam verschrieben was mir auch gut bekam.Die Symptome waren aber danach nicht weg und seit ca.1 Woche nehme ich zusätzlich zu Doxepin Venlafaxin 75mg am Morgen.Dieses Medikament wird in 2Tagen auf 150mg erhöht.Ab wann könnte ich mit einer Linderung des Krankheitsbildes rechnen? Die Nebenwirkungen sind auch ganz schön heftig!!!


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zu Venlafaxin
BeitragVerfasst: 22.12.11, 12:14 
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Hi Galaxy_61

Venlafaxin ist eigentlich ein sehr gutes Medikament, und gehört zur Gruppe der SSNRI, natürlich wirkt es bei

jedem Individium nicht gleich, das gilt für alle Wirkstoffe.

Die wirkung setzt in der Regel ca. nach 2 bis 4 oder wochen ein, in dieser zeit kann es sein das es Dir schlechter geht weil sich

dein Körper erst darauf einstellen muss.

Das sind meine Erfahrungen mit diesem Wirkstoff und bin sehr zufrieden.

WICHTIG ist das Du deinen Arzt kontaktierst wenns Dir schlechter geht, aber ich denke das es Dir helfen wird.

Lieben Gruss Erkii.


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zu Venlafaxin
BeitragVerfasst: 23.12.11, 17:43 
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Beiträge: 9
Hallo Erkii ! Vielen Dank für die Hinweise.Sowas macht einen viel Mut um über die nächsten Tage zu kommen!
Wünsche noch ein schönes Weihnachtsfest! Gruß Galaxy :)


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zu Venlafaxin
BeitragVerfasst: 24.12.11, 01:16 
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Beiträge: 26
Kein Problem nicht,

ebenso schone feiertage.


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zu Venlafaxin
BeitragVerfasst: 29.12.11, 18:09 
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Beiträge: 9
Möchte mich hier nochmal melden.Ich nehme nun seit 14 .Dezember venlafaxin ein .Erst 75mg dann ab 23.12 150mg.So richtig wirkten sie nur 25.12 wo es mir recht gut ging.Heute zb. ist wieder ein schlechter Tag mit viel mehr innerer Unruhe.Sicher muss ich mich gedulden aber irgendwann müssen die Medikamente ja mal anschlagen.Hat da wer für mich Erfahrungswerte ?? Oder einen Tip? man nimmt jeden Strohhalm! Gruß an alle Leser


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zu Venlafaxin
BeitragVerfasst: 29.12.11, 22:55 
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Beiträge: 26
Huhu... Ich Nochmal,

also als erstes musst Du dir selber klar machen das es sich nur um ein Zustand handelt das Du unter kontrolle
bringen kannst,
mach Dir erst einmal bewusst Das es dich nicht umbringt,
mach dir klar das Du es besiegen kannst.

Leidest Du nebenbei auch noch an depressionen?
wenn ja; lass dich doch mal zu nem Psychogen/in weiterleiten.
Eine geprächstherapie hilft und bewirkt manchmal wunder.

Probiere es mit Atemübungen; tief von der nase einatmen und langsam vom mund ausatmen.

Die medikamente werden schon wirken voraussetzung du lässt es zu in dem Du an die selber arbeitest und den
kontakt mit deinem Psychater beibehältst,

Ich habe das alles schon durchgemacht und leide seit jahren an chronischen Depressionen und mir geht es gut
Gott sei Dank, weil ich gelernt habe damit zu leben, unruhe zustände angstzustande usw hatte ich alles schon.


es liegt allein und einzig an dir , was Du draus machst wenns noch fragen hast Helfe /beantworte Ich gern!


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zu Venlafaxin
BeitragVerfasst: 30.12.11, 13:19 
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Hallo Erkii! Klar werde ich die Termine bei meinen psychiater warnehmen. Am 25.1 habe ich wieder einen.Da hoffe ich das die Medikamente ihre Wirkung voll entfaltet haben.Sicher bin ich auch ein Typ der zu sehr in seinen Körper nach innen hört wenn du weisst wie ich das meine.Meine Sensibilität in solchen Fragen ist sehr hoch.Ich könnte es auch so ausdrücken das ich mindestens 12 Stunden täglich drauf warte das die Symptome nachlassen.Ist natürlich übertrieben jetzt gesagt aber drückt in etwa aus was ich fühle.Ich für mich werde in der Gesamtheit positiv nach vorn schauen und irgendwann gehts mir besser.Auf deine Frage nach einer Depression kann ich nur soviel sagen das ich die gesamten Beschwerden die eine Depression mitbringen eigentlich nicht habe.Ich gehe einer geregelten Arbeit nach und komme gut aus dem Bett usw. Also von daher geht es.Obwohl die übergänge manchmal fliessend sind!


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zu Venlafaxin
BeitragVerfasst: 02.01.12, 17:27 
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Beiträge: 9
Nach einen relativ guten 1.Januar geht es mir heute wieder nicht so gut.Ich dachte ich wäre schon weiter.Nichtdestotrotz muss ich weiter Geduld haben und morgen fängt für mich auch der erste Arbeitstag an! Ich wünsch Erki noch einen gutenb Start 2012! Galaxy


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zu Venlafaxin
BeitragVerfasst: 02.01.12, 19:53 
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Beiträge: 26
Wünsch dir auch ein guten start ins neue jahr...

Arbeit lenkt ab... vielleicht tut es dir gut.

Alles Gute!


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zu Venlafaxin
BeitragVerfasst: 29.01.12, 11:41 
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Beiträge: 9
Wollte mich nach längerer Zeit auch mal wieder melden.Die Medikamente wirken jetzt richtig und es geht mir verhältnissmässig ganz gut.Es dauerte aber so ca.6-7 Wochen.Daher ist mein Rat an alle mit ähnlich gelagerten Problemen Geduld,Geduld und nochmals Geduld.Sehr wichtig ist auch die regelmäßige Einnahme der Medikamente.Wer noch im Arbeitsleben steht hat auch weniger Zeit um über Gott und die Welt nachzudenken und zu grübeln! Das sind meine Erfahrungen! Gruß an alle und besonders an Erki! Galaxy


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zu Venlafaxin
BeitragVerfasst: 29.01.12, 17:55 
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Beiträge: 26
Schön zu lesen das es endlich gut geht,

freut mich sehr für dich.

Und weiterhin alles beste.

VG Erki :D


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zu Venlafaxin
BeitragVerfasst: 26.02.12, 12:08 
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Beiträge: 9
Seit meiner letzten Post sind ca.3 Wochen vergangen und mir ging es ungefähr 2 -3 Wochen relativ gut was ich dem Venlafxin so denke ich verdanke.Aber so seit 3-4 Tagen ist meine Nervosität / Unruhe wieder verstärkt da.
Es ist jetzt allerdings nicht so extrem wie damals aber es nervt /quält einen ganz schön. Aber da ich versuche positiv zu denken
und ein gutes soziales Umfeld habe betrachte ich die Situation als vorrübergehend! Vielleicht liest diese Zeilen Erki :) und meldet sich mal! Gruß Galaxy :)


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zu Venlafaxin
BeitragVerfasst: 01.03.12, 23:39 
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Registriert: 26.05.11, 09:09
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Hallo Galaxy,

Ich verstehe was Du da durchmachst,
das ist ganz normal das es tage gibt wo es einem schlechter geht trotz der medikation mit Venlafaxin.

Antidepressiva sind eben keine Heilmittel, sie lindern dein Leiden und geben Dir eine bessere Lebensqualität
so das Du wieder Spass am leben hast.

Ich habe auch meine tief phasen ,wichtig ist das Du dagegen ankämpfst und immer positiv darauf reagierst Dir klar machst
das es weiter geht und das dich diese tiefphase nicht tötet und Dir nichts anhaben kann.

Es kann verschiede Gründe haben wieso es dir kurzzeitig schlecht geht z.B. die winterdepression, ein kleiner streit,
wenn Du mal etwas belastendes erlebt bzw. gesehn hast und vieles andere,
aber das ist alles was wieder vergeht.

Lass dich nicht Hängen gib Dir ein ruck sei tapfer und stark lass nicht zu das Dich sowas nieder macht,
du schaffst es davon bin ich überzeugt.

Wenn Du dich weiter austauschen magst bin ich gern da,vielleicht können wir uns gegenseitig helfen :lol:

Alles beste; lg Erki


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zu Venlafaxin
BeitragVerfasst: 08.03.12, 15:26 
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Interessierter

Registriert: 08.03.12, 08:38
Beiträge: 7
Hallo,

selbst nach einiger Zeit nochmal Angstreaktionen zu zeigen ist völlig normal.

Venlafaxin wird ja als Retard oft verschrieben. Der Spiegel muss sich erst aufbauen und das dauert seine Zeit. Wie du anfangs geschrieben hast hattest du einige gute Tage und dann mal wieder einen schlechten.
Das ist ganz normal so. Nur mit der Zeit werden aus Tagen Wochen und Wochen Monate. Es kann gut sein das es ab und an mal wieder kommt, da brauchst du dir keine Gedanken zu machen. Das geht jeden so und ist völlig normal!


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zu Venlafaxin
BeitragVerfasst: 16.06.12, 17:26 
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Registriert: 26.05.11, 09:09
Beiträge: 26
Hi Galaxy.

wie gehts dir inzwischen ,kommst zu recht mit der medikation?

'Gruss Erki


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