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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Erfahrungsbericht Liposuktion (=Fettabsaugung)
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BeitragVerfasst: 25.11.09, 19:17 
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Beiträge: 54
Wohnort: Baden-Württemberg
Hallo!

Da ich selbst vor ca. ½ Jahr über jeden Beitrag zum Thema „Fettabsaugung“ im Internet froh war, schreibe ich jetzt meinen Erfahrungsbericht für alle Interessierten.

Zu mir
Ich war immer sehr dünn bis schlank. Größe: 1,65 m
Aber 1995 bis 1996 hatte ich Probleme und Depressionen. Da hab ich dann stark zugenommen, weil ich ganz einfach nur noch gefressen hab. Nennt man glaub ich auch Kummerspeck.
Gewicht: ca. 71 kg
10/1996 fing ich dann meine Ausbildung an (BA-Studium), es ging mir besser, weil es wieder einen Sinn/ein Ziel in meinem Leben gab und ich nahm „ganz von alleine“ ab.
Gewicht: 58 kg (im Sommer auch mal 60 kg)
2004 nahm ich dann noch mal ab. Allerdings hatte ich seitdem immer mit Gewichtsschwankungen zu kämpfen.
Gewicht: 55 – 60 kg

Sommer 2005
Mir erzählte jemand, dass auch wenn man abnimmt die Fettpolster, die der Körper einmal angelegt hat, trotzdem bleiben. Die Fettzellen tun sich nur leeren (und leider auch schnell wieder füllen!), gehen aber nicht weg. Das hatte ich nicht gewusst!
Da kam bei mir das 1. die ernsthafte Überlegung zu einer Fettabsaugung. Ich hatte einen Beratungstermin in einer Klinik in LB. Aber zu dem Zeitpunkt wog ich 56 kg und der Arzt meinte, dass sich eine OP zur Fettabsaugung nicht lohnt.

Sommer 2009
Ich litt seit 2004 immer mehr psychisch unter dem ab- und wieder zunehmen. Der Leidensdruck war schon sehr groß.
Eine gute Freundin und ich kamen irgendwie auf das Thema. Ich erwähnte, dass ich schon mal über eine Fettabsaugung-OP nachgedacht habe und die Freundin meinte dasselbe. So war der „Gedanke geboren“. Ich bin ja eher der ängstliche/feige Mensch, der so was dann ewig vor sich herschieben würde. Aber die Freundin handelt da schnell, wenn sie was will!

10.07.2009
Die Freundin hat einen Beratungstermin in einer Klinik in S. mit gutem Ruf ausgemacht. Die Atmosphäre dort ist: modern, hell, freundlich, sauber, seriös. Irgendwie kommen wir uns zuerst aber auch bissle „fehl am Platz“ vor.
Der leitende Arzt (=der Chirurg, der die OP durchführen würde) holt uns ab. Er ist sehr nett, freundlich, höflich und macht einen guten, kompetenten Eindruck. Die Freundin und ich wollen zusammen rein, was auch geht. Der Arzt „befragt“ jede von uns und macht sich in 2 Akten Notizen. Dann müssen wir beide die Stellen zeigen, die uns stören und der Arzt zeigt uns vor dem Spiegel was er wo machen würde und wie es aussehen würde. In dem Gespräch wird auch schon sehr viel erklärt, was man alles zur Fettabsaugung-OP wissen muss. Außerdem dürfen wir Fragen stellen. Insgesamt lässt er sich sehr viel Zeit und klärt wirklich gut auf.
Die Freundin ist ja eine Kurzentschlossene und so machen wir gleich einen OP-Termin für den 11.11.2009 aus.

16.10.2009
Blutabnahme. Für die OP wird ein Blutbild benötigt.
Weiteres Beratungsgespräch. Wieder bei dem leitenden Arzt. Wieder gehen die Freundin und ich zusammen rein. Diesmal geht der Arzt mehr in die Details. Es wird alles ganz genau erklärt und über alles aufgeklärt (wie der Ablauf der OP ist, was nach der OP zu beachten ist, etc.). Wieder müssen wir die Stellen genau zeigen, die uns stören und auch da zeigt er uns im Spiegel was genau wo gemacht wird und wie das aussehen wird und was machbar ist und was nicht. Am Ende fordert er uns auf, dass wir alles fragen, was uns auf dem Herzen liegt. Dieses Beratungsgespräch ist noch ausführlicher/detaillierter als das beim letzten Mal.

Außerdem dürfen/sollen wir ab da jederzeit anrufen oder mailen, wenn uns noch Fragen einfallen. Ich habe z.B. sehr große Angst gehabt und vieles in Emails gefragt und ich wurde jedes Mal dann persönlich vom Arzt und vom Narkose-Arzt zurückgerufen und beruhigt. Auch die verantwortliche Frau an der Rezeption war sehr aufmerksam und hilfsbereit und hatte viele Tipps.

02.11.2009
Da ich seit dem letzten Beratungsgespräch sehr viel Angst (fast schon Panik) habe, habe ich an dem Tag alleine (ohne Freundin) einen Termin beim Narkose-Arzt. Und da ich doch einige Erkrankungen habe, die vielleicht für die Narkose wichtig sind (Sport-Asthma, Herzfehler und einen übersäuerten Magen). Der Narkose-Arzt ist sehr nett und sehr ruhig.

Woche vor der OP
Es geht mir sehr schlecht. Ich klappe 2x zusammen (1x im Kino und 1x auf Arbeit), so dass der Notarzt gerufen werden muss. Allerdings werde ich am gleichen Tag aus der Notaufnahme rausgelassen.
Ich bin 4 Tage krankgeschrieben.
Ich rufe in der Klinik an und gebe Bescheid, was passiert ist. Da kümmern sich alle sehr lieb um mich. Der Narkose-Arzt sagt, dass er mich am OP-Tag persönlich empfangen wird und sich in aller Ruhe um mich kümmern wird. Das gibt ein beruhigendes Gefühl.

11.11.2009
Tag der OP

7.15 Uhr
Die Freundin und ich treffen in der Klinik ein (Freundin ist gefahren).
An der Rezeption werden wir abgeholt und nach oben auf unser Zimmer gebracht. Dort müssen wir das OP-Hemd, die OP-Kopfhaube, das OP-Hösle und die OP-Plastiktüten über die Füße anziehen. Wir müssen 2 Zäpfchen nehmen (1x gegen Übelkeit und 1x gegen Schmerzen).
Der Narkose-Arzt kommt rein. Er ist wirklich die Ruhe selbst. Ich bin ja (Gott sei Dank) als 1. dran. Er legt mir einen Venen-Zugang in den Arm, was er sehr gut macht, weil ich kaum etwas spüre.
Dann holt mich der Arzt (=Chirurg) ab. Wir gehen in einen Raum, wo ich mich nackt machen muss, weil da alle Stellen eingezeichnet werden, die abgesaugt werden. Alles wird mit einem besprochen, man hat ein gutes Gefühl. Dann muss ich 2 Zettel unterschreiben.
Abgesaugte Stellen:
-> links und rechts neben den Achseln (Übergang Achseln-Brust)
-> Bauch
-> Hüften
-> Lenden/Rücken
-> Übergang Po-Oberschenkel hinten
-> Oberschenkel (außen+innen)
-> Knie
Jetzt geht er mit mir schon zum Wiegen (55 kg) und da holen mich 2 Schwestern ab.
Dann geht es in den OP-Raum. Dort muss ich mich wieder nackt machen und die 2 Schwestern pinseln mich von oben bis unten komplett mit orange eingefärbtem Desinfektionsmittel ein. Ich muss mich auf den OP-Tisch legen und sie decken mich zu.

8.00 Uhr
Da kommt schon der Narkose-Arzt und legt meinen Arm auf eine seitliche Stütze. Und er sagt: „Jetzt spritze ich ihnen etwas, dass Sie etwas schläfrig werden“. Es brennt nicht und gar nix, ich merke nix davon.
2 Sekunden später sehe ich alles unscharf und keine 2 Sekunden später bin ich weg!
-CUT-

11.00 Uhr
Man hat mich im OP noch aufwachen lassen. Allerdings habe ich da NUR noch akustische, KEINE optischen Erinnerungen! Kann es sein, dass man zunächst nichts sieht, sondern erst mal nur das Gehör funktioniert? Die 1. Erinnerung, die ich ganz vage habe ist, dass ich hyperventiliert habe (vielleicht wurde ich da grade extubiert?). Da haben 2 männliche Stimmen (können nur Chirurg und Narkose-Arzt gewesen sein) zu mir gesagt: „Ganz ruhig bleiben, ganz ruhig bleiben“.
Dann haben mich (ich glaube) 2 Schwestern zu meinem Zimmer begleitet, links und rechts abgestützt. Ich weiß nur noch, dass ich 1-2x eingesackt bin. Sie haben mich ins Bett gelegt, noch 1 l Infusion (mit Schmerzmittel) drangehängt und mir eine Heizdecke aufgelegt. Bis dahin habe ich NUR Stimm- und noch KEINE visuellen Erinnerungen! Das Mieder hab ich schon an, das wurde mir vermutlich noch während der Narkose angezogen (oder ich erinnere mich nicht mehr dran).
Dann hab ich geschlafen.

14.00 Uhr
Die Freundin kommt von der OP zurück.

Nachmittags
Ich schlafe sehr viel. Bin immer wieder wach und rede mit der Freundin oder wir schauen TV, aber es ist so, dass ich immer wieder einschlafe. Irgendwann bekomme ich noch eine Schmerztablette. Ich habe GAR KEINE Nebenwirkungen von der Vollnarkose (keine Übelkeit, kein Kratzen im Hals vom Tubus, kein Zittern, etc.). Außer dass ich eben noch viel müde bin, bin ich topfit.
Die Freundin und ich stehen immer wieder auf und laufen auf dem Gang rum oder gehen die Treppe runter und hoch.
Schmerzen sind erträglich. Ich nehme Schmerzmittel. Man fühlt sich eher etwas gehandicapt als dass man so richtig schlimme Schmerzen hat.

Abends/Nachts
Ich schlafe nachts. Kann mich sogar auf den Bauch legen zum Schlafen. Nerven tut nur, dass die Nachtschwester immer wieder reinkommt, dadurch wache ich paar Mal auf.

12.11.2009
1. Tag nach der OP

Morgens
Die Freundin und ich lachen, denn wir sind beide ziemlich „aufgeschwollen“ und kommen uns vor wie Presswürste oder Maden.
Der Arzt kommt schon recht früh zur Kontrolle/Visite. Er redet noch mit uns und gibt uns noch Tipps, dann dürfen wir schon gehen. Zuerst zu Rezeption, wo wir einen Kontrolltermin ausmachen. Dort treffen wir den Arzt wieder und er meint, dass so wie die Freundin und ich drauf sind, dass man meinen könnte, dass wir nur zum Beratungsgespräch kommen und nicht frisch operiert wären.
Die Freundin fährt uns heim (sie wurde nur am Oberkörper gesaugt, den Unterkörper macht sie in einer 2. OP). Daheim lege ich mich erst mal aufs Sofa und schlafe viel.

Nachmittags
Die Freundin und ich gehen 1,5 Stunden spazieren. Wir müssen zwar noch langsam laufen, aber es geht. Danach ist alles schon bißle abgequollen (Wassereinlagerungen).
Ich wasche mir die Haare und wasche mich überall da, wo kein Mieder ist.

Abends/Nachts
Ich kann schlafen.

13.11.2009
2. Tag nach der OP

Ich laufe Vormittags in den Nachbarort zum Einkaufen. Da tu ich mich noch ein wenig schwer (hier geht es viel steil bergauf und bergab und dann noch die schweren Tüten). Ich putze auch schon wieder meine Wohnung.
Der Körper ist bei mir weiter abgequollen, ich hab kaum noch Wassereinlagerungen. Klar, die abgesaugten Stellen fühlen sich angeschwollen an, aber das ist normal.
Ich schlafe noch viel. Nachts schlafen ist weiterhin kein Problem. Und auch das tägliche Waschen an den Miederfreien-Stellen ist kein Problem.

14.11.2009
3. Tag nach der OP

Ich laufe Vormittags mit einer Freundin spazieren. Heute hab ich irgendwie leicht Schmerzen. Ich laufe halt langsamer, aber doch eine ordentliche Runde.
Nachmittags gehe ich mit der Freundin, wo die OP mit mir gemacht hat, eine kleine Runde Laufen.
Bei mir sind gar keine Wassereinlagerungen mehr da, die Freundin hat noch aufgequollene Hände.
Heute nehme ich die letzte Schmerztablette.

15.11.2009
4. Tag nach der OP

Auch heute gehe ich Vor- und Nachmittags spazieren. Es geht merklich besser wie gestern! Jetzt fühle ich mich schon viel beweglicher und weniger „gehandicapt“.

KW47
1. Woche nach der OP

Montags (5. Tag nach der OP) fahre ich zum 1. Mal wieder Auto. Es geht gut. Außerdem ist heute mein 1. Arbeitstag. Auch kein Thema. Ich ziehe zum 1. Mal eine Jeans an (keine Trainingshose). Das geht auch gut. Nur wenn ich zu lang sitze merke ich das, dann steh ich einfach mal auf und geh eine Runde oder hocke mit den Knien auf meinem Bürostuhl vor dem PC.
In der Mittagspause geh ich eine Runde mit einem Kollegen laufen.

Donnerstags kommt die Freundin abends bei mir vorbei. Ich ziehe das Mieder zum 1. Mal aus (soll man wohl nicht allein machen, weil man da umkippen kann). Es tut nicht weh, aber es fühlt sich eklig an. Die Haut ist taub und man mag sich gar nicht anfassen. Das Mieder wird von Hand mit Shampoo gewaschen und zum Trocknen auf die Heizung gelegt. Ich dusche zum 1. Mal! Das tut echt gut, ich steh auch gut 20 Minuten unter der Dusche. Nach dem Duschen Ohne Mieder fehlt aber irgendwas und ich fühle mich unwohl. Sobald es einigermaßen trocken ist zieh ich es mit Hilfe der Freundin wieder an. Das tut an abgesaugten Stellen an den Beinen etwas weh.

Freitags haben die Freundin und ich den Kontrolltermin in der Klinik, aber die Freundin muss allein gehen, weil ich in der Nacht zuvor spucken muss. Ich mache einen Termin für KW49 aus.

Sonntags dusche ich dann mit dem Mieder. Das geht auch gut, weil es ja aus Neopren ist. Ich rubble mich dann mit 2 Handtüchern ab und stelle mich ein wenig vor den Heizlüfter. Es trocknet recht schnell.

In KW47 gehe ich jeden Tag ca. 1 Stunde Laufen. Das tut mir echt gut. Richtigen Sport soll man ja noch nicht machen.

Von Tag zu Tag merkt man echt eine Besserung, man bewegt sich immer weniger vorsichtig. Das Mieder hab ich 24 Stunden am Tag an (bis auf die 1 Stunde am Donnerstag wegen Duschen).

KW48
2. Woche nach der OP

Es gibt nicht viel Neues. Ich kann alles ganz normal machen wie vor der OP, nur eben noch keinen richtigen Sport. Die abgesaugten Stellen an den Beinen spüre ich aber schon noch, aber es ist ok.
Wenn ich mich mit dem Mieder im Spiegel betrachte, finde ich schon, dass man was sieht. Die Oberschenkel berühren sich z.B. innen nicht mehr und die Oberschenkel wirken insgesamt schlanker, der Bauch ist etwas flacher (da war bei mir eh nicht so viel) und v.a. der Bereich Hüften/Lenden hat diese hässlichen Bollen nicht mehr. Allerdings drückt das Mieder einen ja schon noch zusammen. Aber wenn das mal ohne Mieder so aussieht wie jetzt mit Mieder, bin ich mit dem Ergebnis zufrieden.

FORTSETZUNG FOLGT . . .[/b]


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BeitragVerfasst: 04.08.10, 20:09 
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Registriert: 04.08.10, 19:53
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Hallo,
Vielen Dank für die Ratschläge.
Ich hab da mal eine Frage an euch.

wer von Euch kann mir nach eigener Erfahrung einen guten Arzt für eine Fettabsaugung in Frankfurt und Umgebung empfehlen. Möchte den Eingriff an den Oberschenkeln machen lassen.

Danke im Voraus!


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BeitragVerfasst: 01.02.17, 18:44 
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Hallo meine Geschichte ist nicht viel anders als bei einigen anderen hier. ich hatte schon immer ein bisschen zu viel auf den Rippen wenn ich auch nie richtig fett war. Bei mir hat sich halt das gesamte Fett wie ein Schwimmring um meinen Bauch und meine hüften angesammelt. Wenn ich Sport gemacht habe oder gehungert habe dann habe ich immer nur an nderen Stellen abgenommen aber nie da wo ich wollte. irgenwannn habe ich es dann einfach sein lassen weil ich einfach keine lust mehr hatte und ich auch für mein Leben gerne esse. Für mich ist essen Genuß und ich will mein leben geniessen. Und dann wurde ich schwanger und mit meiner figur ging es so richtig bergab. Während meiner Schwangerschaft ging ich um die Körpermitte auf wie ein Ballon und danach war es dann ohnehin wie verhext. Zur Verhütung habe ich mir eine Dreimonatsspritze setzen lassen die mein gesamtes hormonelles Gleichgewicht total ins wanken gebracht hat. allein das wäre schon eine längere Geschichte aber um es kurz zu halten ich nahm nach der Schwangerschaft noch mehr um den Bauch rum zu als ab.
Ich war so verzweifelt, das ich irgendwann keinen anderen Weg mehr gewusst habe als diese lästigen Kilos mit einer OP entfernen zu lassen. Ein Schönheitsschirurg in Deutschland kam für mich nicht infrage da ich leider nie eine Großverdienerin war, dann wurde ich auch noch von meinem Freund verlassen, Auto ging kaputt und außerdem habe ich auch noch Paradontose an den Zähnen. Wie soll das eine Frau alleine mit einem geringen Einkommen und Kind denn bezahlen?
Vor fünf Tagen hatte ich dann meine OP und zwar in Tschechien, das war das einzige was ich mir leisten konnte. das war auch nicht so teuer. trotzdem muss ich der agentur, body of dreams heißt die, über die ich mir die Fettabsaugung an Bauch und Hüfte vermitteln habe lassen den Betrag in Raten abzahlen. Anders ging es für mich finanziell einfach nicht und ich wollte nicht mehr so leben. Die Raten halten sich aber im rahmen weil ich die Summe über mehrere Monate abzahle. Das kriege ich schon irgenwie hin.

Außerdem ist mir das Geld jetzt schlichtweg egal. ICH HABE NÄMLICH ENDLICH DIE FIGUR DIE ICH IMMER WOLLTE!!!! Meine Bauchgegend tut jetzt zwar immer noch ein bisschen weh und ist ein wenig blau, aber das lässt sich aushalten. Satte 3,2 Kilo hat mir der Arzt Dr. Payer an Bauch und Hüfte in seiner Klinik in Prag entfernt. Endlich habe ich zum ersten Mal in meinem Leben ein Taille! Das können die sicher verstehen die schon immer zuviel Bauchspeck hatten.
Wegen meinen schlechten finanzen musste ich das billigste Paket nutzen was mir die Agentur anbieten konnte. Ich bin also mit einer Freundin die sich dort was unters Augenlid spritzen ließ weil sie immer tiefen Augenringen hatte hin. Wir sind mit dem Zug nach Prag gefahren und dann gleich mit den Öffentlichen zur Klinik die auch gut zu finden war. Wir hatten gemeinsam unser Beratungsgespräch bei Doktor Payer der ganz nett war. Aber ehrlich gesagt war ich viel zu aufgeregt vor dem Eingriff. Die Zeit dort ist so schnell an mir vorbeigeschwommen.
Die Nacht in Prag haben wir dann durchgemacht und die Stadt so richtig auf den Kopf gestellt. Das war mal wieder eine schöne Abwechslung. Seit der Geburt meiner Tochter war ich schon nicht mehr feiern und das ist auch schon wieder drei Jahre her. Das war also längst überfällig. Von dem letzten Club aus sind wir also direkt auf den OP-Tisch und tadaaa mein Bauch und Hüfte ist endlich schlank und die Augenringe meiner Freundin siend wie weg gezaubert. Ich freue mich schon wenn es endlich Frühling wird und ich zum ersten mal in meinem Leben ein enges Top und Kleid anziehen kann. Und meine Freundin hat im Scherz gemeint, daß ihr Mann sie erst mal gar nicht wieder erkannt hätte. ;-)
Jetzt werde ich zwar erst mal die nächsten Monate meine Schulden abbezahlen. Aber soll ich ehrlich sein, das ist mir sch... egal! Ich habe endlich eine gute Figur. Mein Highlight war aber als ich danach meine Tochter wieder in die Arme schließen konnte und sie mir ins Ohr geflüstert hat wie schön ich jetzt aussehen würde. Ich habe geheult wie ein Schloshund... Ich würde mich sofort wieder unters Messer legen auch wenn es jetzt noch ein bisschen ziept und zwickt. Bin halt ein wehleidiges Frettchen! ;-)


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