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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Poland-Syndrom - Unterstützung durch die Krankenkasse?
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BeitragVerfasst: 18.04.15, 19:08 
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Beiträge: 2
Einen wunderschönen guten Tag!

Also... ich habe das Poland-Syndrom, selbst den meisten Ärtzten sagt der Begriff nichts, deswegen kläre ich euch kurz auf!
Mir fehlt im Endeffekt der linke Brustmuskel, wenn ihr mehr darüber wissen wollt könnt ihr ja hier nachgucken :) http://de.wikipedia.org/wiki/Poland-Syndrom.
Ahja, ich bin übrigens des männlichen Geschlechts, ist mir erst am Ende aufgefallen das zu vermerken.

Als Kind habe ich es nichtmal realisiert, mir war es irgendwie egal, mein Onkel hat auch gesagt "Wenn er anfängt Liegestütze zu machen, dann wird das schon".
Wo ich älter wurde und in die Pubertät kam, war mir bewusst, dass da was nicht stimmt, im Alter von 15-16 Jahren hat man es auch so langsam durch T-Shirt's sehen können, das war auch der Zeitpunkt wo ich angefangen habe mich nicht mehr am Schwimmunterricht zu beteiligen, habe es gemieden im Sommer rauszugehen und habe mit dem Krafttraining aufgehört.

So... aktuell bin ich 21 Jahre alt, ich "trau" mich zwar im Sommer unter Leute, habe aber trozdem Angst davor wie sie über mich denken.
Und es ist egal wie stark ich versuche selbstbewusst zu sein, der Gedanke "sie erkennen, dass da was nicht stimmt" ist immer im Hinterkopf vorhanden.
Meine besten Freunde sagen zwar es ist ihnen egal und es sei halb so wild, aber ich finde, dass es extrem unästhetisch und eklig aussieht.


Den Gedanken einer Schönheits OP habe ich schon seit Ewigkeiten, doch habe mich bisher nicht getraut diesen in die Realität umzusetzen.
Ich würde ja sofort einen Kredit aufnehmen, aber da ich ca. 2000€ Schulden habe und wie es aussieht in der Schufa deswegen stehe :-/ fällt diese Option auch weg, auf meine Familie kann ich mich finanziell auch nicht verlassen.
Bei trinkgut verdiene ich auch nicht so viel, dass ich mir das in absehbarer Zeit leisten könnte, so ein Eingriff kostet 3000€ und aufwärts.

Im Gesundheitswesen kenne ich mich überhaupt nicht aus, deswegen erstelle ich diesen Beitrag um in Erfahrung zu bringen ob es überhaupt möglich ist, dass die Krankenkasse die Kosten für so einen Eingriff übernehmen würde, ich bin übringens bei der AOK NORDWEST.
Ich habe letztens in einem anderem Forum gelesen, dass bei Frauen die SchönheitsOP-Kosten übernommen werden können wenn sie psychische Probleme deswegen haben.

Kann mich jemand ein wenig aufklären, was das Thema angeht ?
Und mir vielleicht sagen, was für Schritte denn nötig wären um das ganze einzuleiten?

MFG


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BeitragVerfasst: 19.04.15, 12:09 
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DMF-Moderator

Registriert: 20.05.07, 08:00
Beiträge: 2261
Hallo,

erst mal sollten Sie sich vom Hausarzt in die plastische Chirurgie oder Thoraxchirurgie einer Klinik überweisen lassen (der Hausarzt wird wissen, wer genau dafür zuständig ist).
Dann ambulante Vorstellung dort, um zu klären ob eine OP in Ihrer individuellen Situation sinnvoll und möglich ist. Man kann Ihnen da mit großer Wahrscheinlichkeit auch sagen, inwieweit die Kosten von den Kassen übernommen werden.
Eventuell werden Sie auch zur Kasse geschickt, um eine Zusage der Kostenübernahme einzuholen.
Danach könnten Sie zusammen mit der Klinik einen OP-Termin planen.

Gruß
Die Anästhesieschwester


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BeitragVerfasst: 20.04.15, 17:34 
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Registriert: 18.04.15, 17:47
Beiträge: 2
Viele Dank!!!

Ich lasse mich dann mal vom Hausartzt überweisen, mal gucken wie sich das ganze enwtickelt.


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