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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Ergo, Physio gegen Gelenksversteifung
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BeitragVerfasst: 04.02.17, 23:53 
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Registriert: 18.10.16, 19:11
Beiträge: 2
Hallo,

meine Mutter lebt nach einem schweren Schlaganfall (Thalamus) und längerer Reha in einem Pflegeheim. Aufgrund mangelnden Lebensmut hat meine Mutter so gut wie alle ihre Bemühungen zur Teilnahme am Leben eingestellt. Sie liegt nur noch im Bett und schläft. Sie lässt sich nicht motivieren, nicht von Therapeuten und auch nicht vom Pflegepersonal.

Die Hausärztin möchte nun keine Verordnungen für Ergotherapie mehr ausstellen, da meine Mutter nicht mitarbeitet und somit keine Erfolge erzielt. Ist es nicht notwendig die Therapien fortzuführen, da sonst ihre Gelenke versteifen? Ihr rechter Zeigefinger war schon mal leicht versteift. Wie wird das bei Langzeitkomapatienten gehandhabt? Bekommen die noch Ergo, Physio bzw. Bewegungstherapie, damit die Gelenke nicht steif werden?

Für eine Einordnung bin ich sehr dankbar.

Schöne Grüße

Nieselregen


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BeitragVerfasst: 05.02.17, 19:28 
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DMF-Moderator

Registriert: 15.09.04, 15:37
Beiträge: 833
Hallo,
ohne die Mithilfe Ihrer Mutter ist wirklich kaum Therapie möglich!
Wenn vielleicht Antidepressiva den Lebensmut Ihrer Mutter verbessern könnte, kann neu über mögliche Therapie nachgedacht werden.
Herzliche Grüße
Johanna Seeländer M.Sc.
Physiotherapeutin und
Gesundheitswissenschaftlerin

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Herzliche Grüße
Johanna Seeländer M.Sc.
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BeitragVerfasst: 05.02.17, 23:08 
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Registriert: 13.06.10, 18:46
Beiträge: 225
hallo,
von meiner seite her kann ich sagen (arbeite auf wachkomastation) dass ich dennoch passiv gelenkmobi durchführe. auch wenn der patient nicht mehr mitarbeiten kann. man kann somit einen geringfügigen teil beweglich erhalten

_________________
"In der Idee leben heißt, das Unmögliche behandeln, als wenn es möglich wäre!" ~~ Johann Wolfgang von Göthe


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BeitragVerfasst: 06.02.17, 15:39 
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DMF-Moderator

Registriert: 15.09.04, 15:37
Beiträge: 833
Hallo zusammen,
passive Behandlungen sind aber nur dann möglich, wenn der Patient sich nicht wehrt! Und das kann bei depressiven und auch bei dementen Patienten durchaus der Fall sein. Oft hilft ein liebevoller Ton und gutes Zureden, aber manchmal auch nicht....(Im Wachkoma und auf Intensivstation bekommen die Patienten ja entsprechende Medikation, wie ich oben erwähnte.)
Herzliche Grüße
Johanna Seeländer M.Sc.
Physiotherapeutin und
Gesundheitswissenschaftlerin

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Johanna Seeländer M.Sc.
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