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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Schwindel, Kopfschmerzen und HWS/Muskeln
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BeitragVerfasst: 03.03.16, 19:05 
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Beiträge: 2
Hallo Forum!

Ich leide seit bald 5 Jahren (es wurde langsam immer schlimmer) an einem diffusen Benommenheitsgefühl oder Schwindel (Schwanken bzw. Lift), je nach Tagesform und häufigen Kopfschmerzen, die vom Hinterkopf hochziehen und sich letztendlich hinter dem rechten oder linken Auge konzentrieren. Hin und wieder fiept ein Ohr für kurze Zeit, ganz selten ist es um das Ohr auch mal taub.
An ganz schlechten Tagen können noch andere vegetative Symptome wie "nicht so richtig einatmen können" bzw. eine "schwere Brust" und ein generelles Unwohlsein dazu kommen. Die Beklemmung/Unwohlsein geht eher von der BWS aus, so scheint es mir. Hier habe ich auch häufig verspannte Muskeln im Bereich rechtes Schulterblatt und darunter.

Mein Schulter-Nackenbereich ist ständig verspannt und ich habe mir dieses sog. "Schildkrötenhaltung" angewöhnt - diese gewöhne ich mir gerade wieder ab aber es fällt mir sehr schwer!
Auch spüre ich oft wie einen unsichtbaren Helm um meinen Kopf - kein Druck, eher wie Watte - von dem der Schwindel auszugehen scheint.
Oft wird der Schwindel schlimmer wenn ich länger den Kopf gedreht oder nach unten geschaut habe und dann wieder geradeaus schaue - es zieht so richtig nach im Kopf und schwankt dann kurz. Ansonsten kann es auch mal zu kurzen Schwindelattacken kommen die sich anfühlen, als würde sich irgendwas lösen oder als würde es mich nach hinten wegziehen.

Besonders der Schwindel hat mir früher ziemlich viel Angst bereitet, ich habe deshalb sogar schon einen Psychotherapie hinter mir und kann nun damit umgehen. Weg ist er aber leider nicht, die Therapeutin meinte am Ende "da muss noch was anderes sein".

Alle wichtigen Ärzte wurden zum Teil mehrfach besucht: Hausarzt, HNO, Augen, Neurologe inkl. MRT Kopf, Orthopäde inkl. MRT HWS, Innere mit 24h EKG und Schellongtest (Blutdruck), Zahnarzt (CMD), diverse Blutuntersuchungen. Gefunden hat keiner was richtiges, am ehesten vermuteten alle, dass Verspannungen die Ursache sind.

Eine vom Orthopäden veranlasste Akupunkturtherapie habe ich nicht gut vertragen, es wurde eher schlechter auf keinen Fall besser. Osteopathie und Atlastherapie hat mir dann kaum bis gar nicht geholfen, es kam eher noch ein Kribbeln am/im Ohr hinzu das dann aber wieder verging. Eine Aufbissschiene vom Zahnarzt trage ich jetzt Nachts, für die obigen Beschwerden bringt sie nichts. Manuelle Therapie mit Triggerpunktbehandlung war sehr gut, Kopfschmerzen und Verspannungen wurden weniger, aber Schwindel/Benommenheit blieb. Es ist aber leider nicht nachhaltig gewesen.

Fitnessstudio oder auch anderer Sport wie Joggen verschlechtert die Symptome momentan eher. Ich hatte Tage wo es mir nach einem Fitnessstudiotag am Folgetag so elend ging (siehe oben Unwohlsein usw), dass ich mich fast nicht zur Arbeit getraut habe.
Ich mache jetzt seit einiger Zeit Yoga was mir zumindest teilweise gut zu tun scheint. Aber es ist kein echter Durchbruch spürbar, Verspannungen sind praktisch ständig da. Immerhin hatte ich keinen solchen starken Schwindelanfall mehr, seit ich bei der manuellen Therapie war bzw. Yoga begonnen habe.
Gerade bin ich wieder bei der manuellen Therapie und die Therapeutin, die ich für wirklich sehr gut halte, versteht nicht, warum meine Muskeln immer wieder so zu machen. Sie kann den Schwindel inklusive "Wolken um den Kopf" mit gezielten Griffen an den kurzen Nackenmusklen auslösen. Außerdem gibt es praktisch immer heftige Triggerpunkte am Hals und in der Schulter, der Schmerz zieht bis hinter die Augen.

Wenn ich Augenübungen mache (Augen hoch, runter, rechts, links) wird mir anfangs immer ganz schwindelig und ich merke, wie meine Nackenmuskeln mitarbeiten. Mit der Zeit geht es besser.

Hat jemand noch eine Idee? Ich bin langsam so verzweifelt :-(

Viele Grüße,
gomez


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BeitragVerfasst: 04.03.16, 17:16 
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DMF-Moderator

Registriert: 15.09.04, 15:37
Beiträge: 832
Hallo,
wie viele Therapieeinheiten "Manuelle Therapie" hatten Sie?
Wenn diese Therapie angeschlagen hat und kurzfristige Besserung erreichen konnte, ist das doch ein gutes Zeichen. Vielleicht probieren Sie einmal eine andere manuelle Therapie-Technik? Ich empfehle Manuelle nach Maitland zu machen! Wenn Sie so lange schon die Beschwerden haben, kann kein Therapeut alles in ganz kurzer Zeit beheben, aber wichtig ist ein guter Physiotherapeut, dem Sie vertrauen.
Herzlichen Grüße
Johanna Seeländer M.Sc.
Physiotherapeutin und
Gesundheitswissenschaftlerin


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BeitragVerfasst: 04.03.16, 18:49 
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Registriert: 03.03.16, 19:02
Beiträge: 2
Hallo Frau Seeländer,

ich habe jetzt einen neuen Satz (6x) vor zwei Wochen angefangen. Davor hatte ich im vergangenen Jahr insgesamt mindestens 18x. Vorher und zwischendurch auch immer mal bei einem anderen Physiotherpeuten/Heilpraktiker/sensomotorische Körpertherapie die aber alle nicht so mein Vertrauen erarbeiten konnten. Ich denke meine jetzige ist wirklich sehr gut.
In 2014 hab ich Osteopathie bekommen, auch von einem wohl renommierten Fachmann hier in der Gegend, wurde mir mehrfach empfohlen. Der konnte für mich aber wesentlich weniger tun, da war es danach meist einfach genau so oder der Schwindel sogar schlimmer. Immerhin konnte der auch schon den Schwindel mit bestimmten Griffen im Bereich der kurzen Nackenmuskeln provozieren - übrigens ein wichtiger Moment für mich gewesen das ich mal bestätigt bekam das ich nicht spinne!

Mir ist absolut klar, dass es ein langer weg ist gerade wenn man sich eine Fehlhaltung angewöhnt hat - nur hab ich nicht das Gefühl das ich überhaupt voran komme. Ich bräuchte wohl neben dem Yoga noch irgendwelche Übungen für zuhause, um diese nach vorn geschobene Kopfneigung abzugewöhnen oder sowas.

Bzgl. der anderen manuellen Technik werde ich mich mal informieren, vielen Dank!

LG
gomez


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