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medizin-forum.de • Thema anzeigen - "Leichtes" Training ausreichend?
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 Betreff des Beitrags: "Leichtes" Training ausreichend?
BeitragVerfasst: 05.02.13, 10:46 
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Registriert: 26.09.05, 10:49
Beiträge: 90
Hallo!

Ich hatte vor einem halben Jahr einen Bandscheibenvorfall. Seither mache ich täglich und hartnäckig mein Rückentraining, wie ich es in der Krankengymnastik gelernt habe, also die ganz klassischen Rückenübungen, teils zur Kräftigung, teils zum Dehnen, nur mit dem Körper, ohne Geräte, Gummibänder, Hanteln etc.

Nun meine Frage: Reicht das auf Dauer aus, um die Muskeln ausreichend zu kräftigen?

Was am Anfang schwer fiel, fällt schon lange nicht mehr schwer. Um noch Effekte zu spüren, muss das Training schon lange andauern und viele Wiederholungen haben.
Allerdings gibt es bei mir leider in erreichbarer Nähe keine Möglichkeit, geräteunterstütztes Training zu machen. Ich merke trotz der Übungen, dass es immer wieder zu Verspannungen und Schmerzen kommt.
Ich würde gerne sicher gehen, dass mein Rücken wirklich ausreichend gestärkt ist.
Bin ich so auf dem richtigen Weg, oder muss ich mehr machen? Ist ein Training an Geräten notwendig?

Mit Gummibändern, Schwingstab und Hanteln kam ich nicht so gut zurecht.
Gibt es noch andere Alternativen für zu Hause?

Viele Grüße
Roberta


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 Betreff des Beitrags: Re: "Leichtes" Training ausreichend?
BeitragVerfasst: 05.02.13, 20:03 
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Registriert: 14.11.08, 13:31
Beiträge: 1145
Wohnort: Essen
Hallo Roberta,

ein regelmäßig ausgeführtes Übungsprogramm, das vor Allem ausreichend Bewegung der Lendenwirbelsäule enthält ist sicherlich einem Gerätetraining mindestens gleichwertig was prophylaktische Wirkung angeht.

Sollte es dennoch immer wieder zu Schmerzen kommen, sollten Sie zusammen mit einem Physiotherapeuten nochmals analysieren, wodurch diese immer wieder entstehen und eine geeignete Gegenmaßnahme finden.

Es kann sein, dass man Sitzgewohnheiten überdenken muss, dass man an der Koordination der Bewegung arbeiten muss, dass einfach höhere Gewichtsbelastung in die Übungen eingebaut werden müssen (z.B. Wasserkasten heben mit steigender Flaschenzahl). Aber eben Zielgerichtet nach Art der Beschwerden, das ist hilfreicher als ein Standardisiertes Trainingsprogramm wie es meist in Rehasport- oder KGGerät-Einrichtungen durchgeführt wird.

Alles Gute,

_________________
Wolfgang Pokorski, Physiotherapeut
Praxis Klaus Orthmayr in Essen


Die Körper wären nicht schön wenn sie sich nicht bewegten
(Johannes Kepler)


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 Betreff des Beitrags: Re: "Leichtes" Training ausreichend?
BeitragVerfasst: 06.02.13, 18:57 
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DMF-Moderator

Registriert: 15.09.04, 15:37
Beiträge: 836
Hallo Roberta,
wenn Sie einen Muskelaufbau erreichen wollen, muss es anstrengen. Da haben Sie völlig recht.
Es gibt dafür viele Möglichkeiten. Fragen Sie doch Ihren Therapeuten nach dem "Klapp´schen Kriechen". Das ist super-anstrengend und dazu brauchen Sie keinerlei Geräte. Das Gerätetraining wäre auch eine Alternative.
Alles Gute
Johanna Seeländer B.A., M.Sc.
Physiotherapeutin und
Gesundheitswissenschaftlerin

_________________
Herzliche Grüße
Johanna Seeländer M.Sc.
Physiotherapeutin und
Gesundheitswissenschaftlerin


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