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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Einrenken gesundheitsschädlich, gefährlich ...???
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BeitragVerfasst: 20.09.10, 15:26 
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Registriert: 01.08.10, 09:16
Beiträge: 41
Hallo zusammen,

ich habe seit zwei Wochen in der Brustwirbelsäule das Gefühl, als wenn ein Wirbel blockiert ist. Je nach Körperstellung stichst auch ein wenig an dieser Stelle, doch nur linksseitig der Brustwirbelsäule.

Deswegen war ich beim Orthopäden, welcher mich eingerenkt bzw. deblockiert hat. Es hat auch mächtig geknackst in diesem Wirbelsäulenbereich. Doch ich habe nach wie vor dieses steife und stechende Gefühl - je nach Körperstellung - in diesem Wirbelsäulenbereich.

Kann es sein, dass ich nicht zu 100 % deblockiert wurde oder können diese Gefühle, Schmerzen noch woanders herkommen?

Ist eigentlich (ständiges) Einrenken gesundheitsschädlich oder sogar gefährlich? Stimmt es, dass durch das Einrenken Bänder und Sehnen dauerhaft ausgeleiert werden können und dass sich Einrenken auf Dauer aufs Herz niederschlägt und sogar Herzinfarkte ... hervorrufen kann?

Ich bin dieses Jahr schon einige Male deblockiert wurden. In erster Linie aufgrund meiner Wirbelblockade im LWS-/ISG-Bereich.
Was muss man denn tun, wenn man nicht ständig deblockiert werden muss, weil man ständig blockiert ist?

Bitte um eure Antworten.

Vielen Dank im Voraus.

Schöne Grüße

GUS


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BeitragVerfasst: 21.09.10, 07:54 
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Beiträge: 1472
Das ständige Ausrenken belastet ja schon die Bänder, Sehnen und so weiter...

Natürlich kann es sein, dass der Orthopäde nicht ordentlich gearbeitet hat. Möglich ist aber auch, dass der Wirbel danach wieder aus seiner gesunden Position herausgerutscht ist oder dass Deine Probleme andere Ursachen haben, die dann natürlich abgeklärt werden müssen.

Falls Du ein häufig wiederkehrendes Problem mit Deinen Wirbeln hast, wäre es interessant einmal die Ursache dafür abzuklären. Oft (ob aber auch bei Dir, weiß ich selbstverständlich nicht) sind die kleinen Muskeln, die es ermöglichen, die Wirbel gegeneinander zu bewegen und die Wirbelsäule zu "verdrehen" verspannt oder geschwächt. Dann hilft ersteinmal (als Akutmaßnahme) Physiotherapie und dann Rückenschule oder Wirbelsäulengymnastik. Sprich einmal mit Deinem Arzt darüber
1. ob das die Ursache sein könnte und
2. ob er meint, dass Dir Physiotherapie helfen kann.


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BeitragVerfasst: 21.09.10, 08:23 
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Registriert: 14.11.08, 13:31
Beiträge: 1145
Wohnort: Essen
grossundstark hat geschrieben:

Kann es sein, dass ich nicht zu 100 % deblockiert wurde oder können diese Gefühle, Schmerzen noch woanders herkommen?


Wenn eine Manipulation nach dem ersten Mal nicht erfolgreich war sollte sie nicht wiederholt anwenden, wahrscheinlich liegt keine Indikation zur Manipulation vor.

grossundstark hat geschrieben:
Ist eigentlich (ständiges) Einrenken gesundheitsschädlich oder sogar gefährlich? Stimmt es, dass durch das Einrenken Bänder und Sehnen dauerhaft ausgeleiert werden können und dass sich Einrenken auf Dauer aufs Herz niederschlägt und sogar Herzinfarkte ... hervorrufen kann?


Fachgerechtes Manipulieren bei Ausschluss aller Kontraindikationen ist nicht gesundheitsschädlich, weder für gesunde Gelenke noch für innere Organe. Missachtet man jedoch eine Kontraindikation, manipuliert ein Gelenk, in dem eine Erkrankung vorliegt, die nicht für eine Manipulation indiziert ist oder wendet man unangebracht viel Kraft auf, so können durchaus Verletzungen der manipulierten Gelenke entstehen oder verschlimmert werden. Andere Organe können hauptsächlich bei nicht fachgerechten Manipulationen der Halswirbelsäule gefährdet werden, hier ist ein Blutgefäß (Arteria vertebralis) durch ihre Lage in den Querfortsätzen der Halswirbel verletzungsgefährdet. Dies kann in sehr seltenen Fällen zu Hirnstamminfarkten und damit auch zum Tode führen.

grossundstark hat geschrieben:
Ich bin dieses Jahr schon einige Male deblockiert wurden. In erster Linie aufgrund meiner Wirbelblockade im LWS-/ISG-Bereich.
Was muss man denn tun, wenn man nicht ständig deblockiert werden muss, weil man ständig blockiert ist?


Einen anderen Therapieansatz wählen, da der gewählte Weg offensichtlich nur kurzfristig zu einer Schmerzlinderung führt. Dazu muss man eine/n Therapeuten/in finden, der mehr funktionelles Verständnis aufbringt als ein erkranktes Wirbelsäulensegment als "blockiert" zu bezeichnen.

Alles Gute,

_________________
Wolfgang Pokorski, Physiotherapeut
Praxis Klaus Orthmayr in Essen


Die Körper wären nicht schön wenn sie sich nicht bewegten
(Johannes Kepler)


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BeitragVerfasst: 21.09.10, 17:20 
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DMF-Moderator

Registriert: 15.09.04, 15:37
Beiträge: 832
Hallo,

Kann es sein, dass ich nicht zu 100 % deblockiert wurde oder können diese Gefühle, Schmerzen noch woanders herkommen?
Beide Fragen möchte ich mit JA beantworten. Aber eher sind nicht alle Blockaden gelöst, als dass Sie noch weitere Diagnosen haben...

Ist eigentlich (ständiges) Einrenken gesundheitsschädlich oder sogar gefährlich?
Fachlich korrektes Deblockieren ist nicht schädlich!


Stimmt es, dass durch das Einrenken Bänder und Sehnen dauerhaft ausgeleiert werden können und dass sich Einrenken auf Dauer aufs Herz niederschlägt und sogar Herzinfarkte ... hervorrufen kann? Eher ist es so, dass Patienten Infakt-ähnliche Beschwerden durch Ihre Blockaden haben können, die durch die Manualtherapie beseitigt werden können.
Umgekehrt ist es wesentlich unwahrscheinlicher.


Was muss man denn tun, wenn man nicht ständig deblockiert werden muss, weil man ständig blockiert ist?

Nach der Deblockierung, dass ist ja eine sog. Mobilisation, sollte immer eine Stabilisation erfolgen. Hierzu kann der Patient vom Physiotherapeuten angeleitet werden. Sprechen Sie mit Ihrem Orthopäden.

Herzliche Grüße
Johanna Seeländer M.Sc.
Physiotherapeutin und
Gesundheitswissenschaftlerin


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BeitragVerfasst: 23.12.14, 07:10 
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noch neu hier

Registriert: 23.12.14, 07:06
Beiträge: 1
Es gibt später zur Vorbeugung schon so Mittel wie Extrakte aus Troxerutin, Aescin oder rotem Weinlaub, die die Kapillardurchblutung verbessern und Venenstruktur stärken sollen, auch Hinweise, dass Ingwer und Omega 3 Fettsäuren aus Fischöl die Gerinnung hemmen sollen, allerdings wäre ich mit der Einnahme sehr sehr vorsichtig, sofern sie Marcumar bekommen sollten, wegen der möglichen Wechselwirkungen.

_________________
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