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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Schlafmittel Langzeiteinnahme, Risiko
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BeitragVerfasst: 09.08.16, 15:37 
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Registriert: 30.11.04, 17:42
Beiträge: 261
Guten Tag,

Da ich mittlerweile aufgrund von Schlafstörungen schon ziemlich lange Schlafmedikamente nehme, beginnen mir die Risiken langsam Sorgen zu machen.
Und zwar ist es so, dass ich seit ca. 7,5 jahren z.b. das präparat lendormin einnehme, jedoch nie mehr als 1,5 bis 2 tabletten pro woche und jede 2.nacht wird definitiv nichts genommen.
Wie gefhärlich ist das für das ZNS einzuschätzen.

Mfg

Anton


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BeitragVerfasst: 23.09.16, 10:55 
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Interessierter

Registriert: 10.08.16, 13:08
Beiträge: 5
Das ist eine ganz schön lange Anwendungsdauer für ein Benzodiazepin, darf ich fragen wie alt du bist? In Deutschland klagen ja vor allem Senioren über Einschlafprobleme, eigentlich fast die Hälfte aller über 65-Jährigen hat Schlafstörungen, teilweise hängt das mit dem Abfall der Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin mit dem Alter zusammen, der schon im mittleren Alter einsetzt: https://www.inutro.com/melatonin

Ich persönlich habe kaum Einschlafprobleme, also zumindest nicht so ausgeprägt wie du, aber da ich schon Mitte 30 bin, nehme ich ab und an etwas Melatonin zu mir, das biegt bei mir den Schlafrhythmus wieder hin. Die Gefahr, sehe ich bei diesen GABA-Rezeptor Modulatoren (Benzos), dass einerseits eine Gewöhnung eintritt und auch eine Art Abhängigkeit. GABA Modulatoren sind in der Regel mit einer Abhängigkeit verbunden, auch wenn du es sehr gut in Griff zu haben scheinst.

Was noch unschön ist, ist dass Benzodiazepine die Qualität des Schlafs negativ beeinflussen. Hier ist ein sehr guter, aber leider englischsprachiger Text dazu:
http://flipper.diff.org/app/items/info/5332

Darin wird auch erklärt, dass der durch Benzodiazepine induzierte Schlaf nicht mit natürlichem, erholsamen Schlaf vergleichbar ist. Denn diese Medikamente unterdrücken den REM-Schlaf und das wirkt sich dann auf die Lernfähigkeiten und Aufmerksamkeit tagsüber aus. Hast du denn schon mal Melatonin probiert als Alternative?


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