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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Was nun????
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 Betreff des Beitrags: Was nun????
BeitragVerfasst: 10.03.09, 17:13 
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Registriert: 10.02.09, 10:43
Beiträge: 16
Problem hat sich erledigt!


Zuletzt geändert von Kasch am 11.03.09, 06:33, insgesamt 2-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 10.03.09, 19:09 
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Registriert: 10.03.09, 17:22
Beiträge: 516
Ersteinmal zeigt es, wie wichtig Ihnen die Gesundheit Ihres Vaters ist, dass Sie sich über die Erkrankung informieren und dazulernen wollen.

Wenn der Arzt sich in der besagten Situation so verhalten hat, wie Sie es beschreiben, fühlen Sie sich natürlich zu Recht verspottet. Sie machen sicherlich eine schwierige Zeit durch momentan und ein solches abwertendes Verhalten hilft Ihnen da nicht weiter.
Zumindest die Frage des Arztes nach einem etwaigen Kommunikationsproblem zeigt jedoch, dass es ihm gar nicht so bewusst ist. Theoretisch wäre es doch sogar möglich, dass Sie besagte Situation falsch interpretiert haben(ich meine natürlich rein theoretisch).
Ich glaube, Sie machen nichts falsch, wenn Sie das Gespräch mit ihm suchen. Erzählen Sie doch einfach mal ganz sachlich, dass Sie sich mies fühlen wegen seines Verhaltens. Ich glaube nicht, dass er daraufhin aggressiv oder angegriffen reagiert oder gar die Behandlung Ihres Vaters darunter leidet.
Danach wissen Sie beide jedenfalls, woran Sie sind.
Ich hoffe, dass Sie dieses Problem aus der Welt schaffen können und bzgl Ihres Vaters auf Besserung hoffen können!
Mit besten Grüßen


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 10.03.09, 19:44 
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DMF-Moderator

Registriert: 06.03.05, 08:30
Beiträge: 4399
Wohnort: Hildesheim
Lieber Kasch,

Ihr Vater liegt ja bereits über 5 Wochen auf der Intensivstation.

Da wurde bereits viel gesprochen, immer wieder stellen sich neue Aspekte dar, mal geht es aufwärts und dann wieder abwärts.
Hinzu kommt, das viel Dinge für den "Laien" kaum verständlich sind.
Durch den Schichtdienst wechseln die Ärzte ständig, und damit die Ansprechpartner.
Der eine redet immer Klartext, der andere "nuschelt" ständig und der drittte sagt immer nur "unverändert"...
Es ist unvermeidlich, das es bei einem solch´ langen Verlauf zu Mißverständnissen kommt, zumal besorgte Angehörige - völlig zurecht! - sehr genau hinhören und "alles" wissen möchten. Auch wenn nicht immer alles verstanden wird. Schließlich geht es hier oft um sehr komplexe Zusammenhänge.

Bitte verstehen Sie mich nicht falsch - ich will hier nichts werten. Ich versuche nur, beide Seiten ein wenig dazustellen um die Problematik deutlich zu machen.

Kasch hat geschrieben:
so das es kurz vorm letzten Wochenende zu einem großen Missverständnis gegkommen ist und meine Fam. sich da kompl. Wochenende verrückt vor Sorge war!

Meinen Sie damit das "neue" Loch in der Speiseröhre, das eigentlich "nur" das nicht verheilte alte Loch war?

Das wäre ein gutes Beispiel für solch ein Mißverständnis.
Für den Verlauf der Erkrankung ist es leider völlig egal, ob es ein "neues" oder "altes" Loch in der Speiseröhre war. Die Gefahr für die Gesundheit ist absolut identisch.

So gesehen ist es für den Verlauf völlig egal, ob sich der andere Arzt evtl. etwas unglücklich ausgedrückt hat.

Was das Sache mit dem Behälter angeht - das würde ich nicht überbewerten, wie auch schon Phileas Fogg schrieb.
Ärzte sich auch nur Menschen und sie handeln nicht immer professionell. Oft wird aber auch - noch dazu in einer extremen Belastungssituation für Sie! - einiges fehlinterpretiert.

Es wurde schon geschrieben: Sprechen Sie das sachlich an. Offenbaren Sie dabei ruhig Ihre Ängste und Sorgen - nur so können die Kollegen darauf eingehen.

Und wenn dennoch etwas unklar bleibt: Hier, im DMF, helfen wir gerne unterstützend weiter.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. A. Flaccus

_________________
Dr. A. Flaccus
Facharzt für Anästhesie
- Notfallmedizin -
DMF-Moderator


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 10.03.09, 19:47 
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Interessierter

Registriert: 10.02.09, 10:43
Beiträge: 16
Vielen Dank für Ihre schnelle Information!!! Ich schätze ich werd das Gesprch suchen und somit die Angelegenheit klären!


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