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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Beschwerde Ärztekammer
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BeitragVerfasst: 10.03.09, 06:50 
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Hallo!
Auch wenn der Thread schon ein Weilchen her ist und nicht mehr aktuell, kann man nur zu Timmies ursprünglicher Frage (Beschwerde bei der Ä.kammer) sagen:
Der Neurologe hat Beschwerden, die sowohl psychische, als auch physische Ursachen haben könnten, sofort als psychisch, bzw. psychosomatisch begründet.
Er hat es unterlassen, vorliegende Laborbefunde einzusehen und eine entsprechende erneute Abklärung vorzunehmen.
Falls er eine psychiatrische oder psychosomatische Diagnose gestellt und dokumentiert hat (und das hat er mit Sicherheit) und es kommt im Nachhinein ein Befund heraus, der organischer Natur ist, dann hat er eine Fehldiagnose gestellt!
Damit hat er sich strafbar gemacht (ob absichtlich oder unbeabsichtigt spielt keine Rolle).
Da er verpflichtet ist, alle möglichen Ursachen abzuklären und das nicht gemacht hat er auch schon unzulässig gehandelt, selbst wenn wirklich eine seelische Ursache vorliegt.
Natürlich macht es Sinn eine Beschwerde an entsprechender Stelle einzulegen!
Das Argument "das bringt doch sowieso nichts" kommt zwar nicht von ungefähr, aber auch nur deshalb, weil die meisten Patienten bei "sowieso nichts" gegen unzulässiges Handeln, evtl. sogar mit schlimmen Folgen, unternehmen.
Der Arzt wird zwar kaum seinen Job oder seine Approbation los sein. Aber jeder Beschwerde wird nachgegangen und er erfährt zumindestens davon. Liegt bereits etwas gegen ihn vor, hat er ein Problem. Zumindest kann man davon ausgehen, dass er nicht noch fahrlässiger handeln wird.
Solche Vorfälle sollte man auf jeden Fall melden, alleine schon aus Mitverantwortung anderen Patienten gegenüber.
Nicht auszudenken, was eine solche Nachlässigkeit, bzw. Ignoranz für Konsequenzen haben kann! Da bleibt es evtl. nicht nur bei einer Fehldiagnose - das kann eine Fehlbehandlung nach sich ziehen oder andere Straftatbestände.
Es geht ja nicht um irgendeinen läppischen Nachbarschaftsstreit oder andere Peanuts. Es geht auch nicht primär um Recht haben, sondern um die Gesundheit als kostbarstes Gut.
Mir ist es schleierhaft, dass es immer noch Leute gibt, die so etwas hinnehmen oder Betroffene davon abhalten wollen, ihren Anspruch auf Gesundheit geltend zu machen.
Natürlich sollte Timmie sich nochmal beschweren - darüber darf es keine Diskussion geben.
Timmie - lass' Dir Kopien Deiner Krankenakte zusenden und bitte bei dem Neurologen schriftlich um Stellungnahme bzgl. seiner fehlenden organischen Abklärung. Setze ihm eine Frist (wichtig!). Wahrscheinlich wird er nicht reagieren und Dir auch nicht die Akte zukommen lassen, aber Du kannst dann Dein Schreiben an ihn der Kammer oder anderen Beschwerdestellen vorlegen und Dein Anliegen nochmal vorbringen.
Falls er Dir die Krankenakte vorenthält, kannst Du das in Deiner Beschwerde direkt mitangeben, da ein Arzt dazu verpflichtet ist, Dir Kopien auszuhändigen.

Grüsse....
Andrea

P.S.: Ach, Timmie - Du hast etwas geschrieben von "Zur den ewig "psychischen" Vorwürfen möchte ich hier..."
Dazu möchte ich aber auch mal sagen, dass psychische Probleme oder Erkrankungen nichts mit "Vorwürfen" zu tun haben. Damit bewertest Du Leute, die solche Erkrankungen haben, als negativ oder schlecht.
:wink:


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BeitragVerfasst: 10.03.09, 14:27 
Hallo Andrea,

Danke für Dein Posting, ich sehe das ganz genauso. Um Stellungnahme hatte ich diesen Neurologen gebeten. Nachdem ich 6 Wochen später noch keine Antwort erhalten hatte, habe ich versucht, ihn telefonisch zu erreichen. Daraufhin wurde mir dann von einer Angestellten mitgeteilt, ein Gespräch wäre nur nach einer Terminvereinbarung als Patient in seiner Sprechstunde möglich. Daraufhin habe ich nochmals die Ärztekammer angeschrieben, die mir mitgeteilt hat, dass ich die Möglichkeit auf Antrag eines berufsgerichtlichen Verfahrens beim Bezirksberufsgericht habe, allerdings auch gleich mit dem Hinweis, dass dies nur dann Aussicht auf Erfolg hat, soweit ein berufsrechtlicher Verstoß vorliegt. Dieser wurde ja bereits von der Ärztekammer ausgeschlossen. Bei anderen Beschwerdestellen erging es mir ähnlich - ich bin aber noch dran.

Die Frist bezüglich Fehlbehandlung läuft - wenn ich richtig informiert bin - 3 Jahre. Eine Fehlbehandlung ist leider nicht immer so einfach nachzuweisen, werde dies aber auf alle Fälle im Auge behalten.

Was die "psychischen Vorwürfe" betrifft, so hatte ich in keinster Weise die Absicht, hierüber eine Wertung abzugeben. Allerdings sollten psychische Diagnosen nicht derart leichtfertig gestellt werden. Des weiteren frage ich mich , ob eine psychische Diagnose nicht auch eine Behandlung nach sich ziehen sollte, aber das wäre ja wieder ein Kostenfaktor :wink:

Grüsse timmie


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BeitragVerfasst: 21.07.09, 16:52 
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Registriert: 21.07.09, 15:50
Beiträge: 2
Ich war vor einiger Zeit bei einer Psychologin und habe erst jetzt, als ich bei einem anderen Arzt war und von diesem meine Blutwerte ausgedruckt haben wollte, die Sprechstundenhilfe stattdessen aber einen ganzen Krankheitsbericht ausdruckte, in dem Protokoll Eintragungen der besagten Psychologin gefunden, die so nicht stimmen, bzw. ich es eine Unverschaemtheit finde, dass diese Punkte so im Protokoll aufgelistet sind:

Der Patient schaut waehrend des Gespraechs aus dem Fenster und saugt an einem Strohhalm = auffaelliges Verhalten (Anmerkung: Ich hatte mir, weil es bei dem bisherigen Psychologen immer länger dauerte, ein Getraenk mitgebracht)...

Ausserdem stand in dem Protokoll, dass ich an einer depressiven Stoerung leide. Der vorherige Arzt stellte ausdruecklich "nur" eine depressive Verstimmung fest, was in meinen Augen einen gravierenden Unterschied darstellt. Ausserdem wurde mir sofort die Frage gestellt, ob ich Stimmen höre. Meines Wissens, ist das eine Frage, die ich ich erstmal zuhause auf einem Fragebogen zu beantworten habe, aber nicht bei der ersten Sitzung und dann so direkt. (nein, ich hoere uebrigens keine Stimmen) Die direkten Frage nach Selbstmordgedanken, fand ich jetzt auch nicht gerade passend.

Das peinliche daran ist, dass diese uebetriebenen und nicht zum eigentlichen Thema gehoerenden Eintragungen, jetzt jeder meiner behandelnden Aerzte lesen kann. Man mag mir jetzt bloß nicht mit der üblichen Schweigepflicht kommen. Es geht mir darum, dass diese Bewertung ein völlig falsches Bild auf mein Leiden wirft und es schlimmer macht, als es eigentlich ist.

Meine Frage ist nun, lohnt einmme Beschwerde an die Aerztekammer und viel wichtiger, kann ich darauf bestehen, dass diese Eintragungen aus dem Protokoll getilgt werden?

Ich danke schon mal im voraus fuer die Antworten...


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 22.07.09, 00:47 
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DMF-Moderator

Registriert: 06.03.05, 08:30
Beiträge: 4399
Wohnort: Hildesheim
Guten Tag!

Zwei Dinge sind festzuhalten:

1. Die Psychologin darf medizinische Infomationen nur mit Ihrem Einverständnis weitergeben. Diese Einverständniserklärung wird i.d.R. schriftlich geleistet. Schweigepflicht gilt auch unter Ärzten!

2. Es ist aüßerst unglücklich, das ohne weiteres ein Ausdruck ihrer gesamten Krankengeschichte durch die Arzthelferin erfolgte. Normalerweise sollten solche informationen sensibler verwaltet und geschützt werden.

Sollten Sie in der Tat keine Einverständniserklärung gegeben haben, ist eine Beschwerde bei der Ärztekammer sicher der richtige Weg.
Wenn Sie mögen, können Sie hier gerne über den weiteren Verlauf berichten.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. A. Flaccus

_________________
Dr. A. Flaccus
Facharzt für Anästhesie
- Notfallmedizin -
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 Betreff des Beitrags: Horror??
BeitragVerfasst: 22.07.09, 09:05 
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Interessierter

Registriert: 22.07.09, 07:49
Beiträge: 19
Habe dies hier mal gelesen .. und möchte dazu folgendes Sagen... finde es geht sehr vorbei am eigentlichen Thema hier!!

Es ist keineswegs harmlos wenn ein Neurologe Diagnosen stellt!!
Mir erging es ebenso.. und es ist seid 2 Jahren ein horrortrip!!
Bis ich mal erkannte .warum ? dauerte monate.. !!
Ich hatte einen komischen Anfall nach sehr sehr starken kopfschmerz morgens früh.. nach Einnahme einer Aspirin ... sass ich plötzlich am Körper zitternd ..lallend da.. Beine und arme .. sowie die Lippen schlugen quasi aus.. meine koordination war verherrend.. der anfall selber dauerte sehr kurz-- aber Probleme hatte ich dann Monate .. 4 Wochen sehr stark davon !! Aber dies weiter zu schreiben wäre zu viel..nur soviel ich wusste keine telefonnummer mehr .. hatte Koordinierungsprobleme.. und Soduko wo ich sehr gut bin . ging nimmer .. da standen dann 3 Mal die 4 in einer reihe usw...das dauerte aber nur paar tage ..

Nach einige Versuchen wo Hilfe zu bekommen..landete ich total erschöpft nach 3.Tagen erst in der Notklinik.. Wurde in die Innere gelegt.. Musste sofort 3 Tage hungern ..ZUCKER??

Alle Untersuchungen wie Magenspiegelung usw durchstehen.. dabei ging garnichts bei mir.. Ich sage heute noch ich starb Tausend Tode.. Ich konnte nicht laufen .ein paar Schritte .. merkte ich wahnsinnig im Kopf...dazu dan Druck hinter den Augen .. die ohren waren wie zu.. und eine sehr sehr grosse Übelkeit kam dann dazu.. und schwäche in den Beinen ..sie zitterten innerlich mehr aber wenn ich versuchte weiterzukommen auch äusserlich..
Ich stand dann da nur festhaltent .. Kraft holen ..still halten .und wenn ich dann einen Stuhl oder mein bett erreicht hatte.. kämpfte ich Minuten lang . mir war sehr sehr übel immer.. wenn ich meinen Kopf dann eine Weile ganz ruhig hielt ..ging es wieder besser..

Nun Gut -- Ergebniss ?? Am letzten Tag wurde in dieser klinik ein Arzt von draussen gerufen.. ein Neurologe.. Ich war noch froh .. denn ich dacht oh endlich HILFE ..da ich extrem ja merkte das irgendwas in meinem Kopf war.....
Dieser Arzt sollte zwischen 3 und 19 Uhr kommen...er kam ..er stürzte iin mein Zimmer.. fuchtelnt --laut ..immer nur die mitgekommene Stationsärztin anschauend..

er sagte ich solle 2 Sachen machen ..einmal mit dem Fuss auf das andre Knie..und abwärtsfahren --das ging schief ich schaffte es nicht ..dann sollte ich im Stehen 20 mal mit zuen Augen auf der Stelle laufen.... ich hatte Angst da ich doch wusste ..das dies für mich anschliessend wieder Kämpfen hiess..sagte aber nichts !! Verbissen machte ich was er wollte schaffte es bis 7 und kippte voll auf das Fussende des Bettes..

Er lacht höhnte usw..
ich wagte noch kurz die frage..aber bitte was ist mit meinem Kopf-- er stand mit hocherhobenen fuchtelnden Armen vor mir.. und schrie fast .aber grinsend.. Ihnen glaube ich kein Wort...Das wars ich ging nach hause . denn das durfte ich laut Klinik sobald der neurologe da gewesen wäre....
Wochen später die Diagnosen .. welche ich durch mein langes Kranksein .. erst da abholte mit meinem Lebensgefährten.. BORDERLINE Und MÜNCHHAUSENSYNDROM!!!!!!

Unfassbar ..ich war bis heute nie in psychischer Behandlung oder sonst was Bewiesen durch meine krankenkasse usw.. 3-Minuten vll 5 war dieser mann bei mir..

Verherrende Folgen ... bis heute stehe ich in internen Ärztenetzen .. werde nirgends behandelt ...alle halten zusammen..
Selbst die Uni Klinik . war dermassen unterrichtet .. ich war dort von Fachärzten Neurochirugie eingewiesen .. wegen schwerer Hws Bws Problematik...und wegen Flecken in meinem Kopf !!!!Lakunäre Flecken ... dort aber viel mir die Patientenakte in die Hände.. ich blätterte 2 Seiten ..dort stand dick umrahmt:: Patientin befand sich längere Zeit in Psychatischer behandlung--statinär--dort hatte sie grosse unstimmigkeiten mit den Ärzten..usw usw..

Mir liefen die Tränen und ich war furchtbar wütent und enttäuscht .. so hatte man mich dort in alle Abteilungen geschickt ... zur eigentlichen Abklärung meines stetigen Schwankschwindels meiner tauben rechten Gesichtshälfte meiner Gangprobleme meiner Ausfälle der beine oft.. usw usw.. meiner Flecken .. Verdacht auf MS:::


Auf meine Fragen ..warum so was da steht .. sagte man ..mit gesenktem KOPF:: Ja wie soll ich das sagen ..das kommt von DRAUSSEN.... später verlangte ich über den Professor dort.. Rechenschaft -- meine patientenakte usw,,, was aber sagte man zum Schluss ?? Ich hätte das bei der Aufnahme selber gesagt..... oh oh.. gerade ich die da schon wusste was um mich rum so passierte .. ahnte ..nein wusste.. wie können Ärzte bloss so was tun ???

Ja diese geschichte hier wurde lang aber ist sehr sehr kurz gehalten..

Was hat dieser Neurologe da gemacht und warum ??? Heute weis ich es .. mein erster klinikaufenthalt war 2007 .. wegen HWS--eingewiesen von einem Professor der Neuro !!

Dort musste ich mich über einen Oberarzt beschweren.. MUSSTE!!! denn das verlangte der Professor von mir..Die Klinik wo ich auf der Inneren lag gehört zu dieser Klinik wo der Oberarzt einen sehr sehr miesen umgang mit den patienten hatte!!!

So --Ärztekammer ?? Toll monatelang .. die wusste dann nicht mal was Münchhausen heisst.. dann ein brief ..eingestellt wegen aussage gegen aussage,, --welche Aussagen ?? Ich bekam nie was dieser neurologe da hinschrieb.. Patientenrecht aus köln sagten ..eindeutig eine STRAFSACHE;; sie waren sehr erschrocken .. denn dieser neurologe hat an 5 Ärzt diese Diagnose geschickt mit den Zusätzen ..ich hätte alle meine Ärzte schlecht gemacht.. Namentlich nannte er den Professor den ich sehr gern mag ! Und alle meine Kliniken.. dabei war ich bis--dahin nie in einer..
Kollegenschweinerei ..?? die soweit geht das selbst ein fremder Fauenarzt ..LUNGENARZT und viel andre... die Schwestern ..usw tuscheln grinsen ..mich komisch behandeln.. Worte fallen wie :: Jaja Fr.K... immer die Kollegen gell.. .oder meinen sie nicht das ist psychisch ....

Ich sage hier deutlich und laut .. eins hat dieser Neurolge bzw diese Zwei Kollegen geschafft... heute habe ich Wüt auf Ärzte heute hasse ich sie fast .. Und eins steht fest . diese verdammten INTRANET der Ärzte .. was da so einfach notiert drin steht ist eine unverschämtheit..

Darum sage ich zu dem THEMA hier... aufpassen denn es verfolgt ein leben lang.. meine Geschichte ist dermassen wahnsinn.. das sie eigentlich in die presse gehörte .. und diesem Arzt die Praxis geschlossen !!!

Meine Frage aber ist noch mehr::: Geht man so immer mit Menschen um die wirklich borderline usw..haben ???? Das ist für mich noch erschreckender wie das ich wirklich sehr krank bin .. und keine richtige hilfe mehr bekomme...

Meine Diagnosen::Im Stammhirn sehr sehr starke Durchblutungsstörungen .. HWS von 2 bis Brustwirbel prolapse und vorwölbungen .. Spinalkanalverengung Athrose us usw.. LWS Prolaps 4-5 --S 1 die kleine Wirbel sind betroffen Spondylathrose .. jetzt BWS .. kann kaum atmen bei belastung.. habe davon aber keine Mrt nur Röntgenbilder .. Jeder Facharzt ..und das waren schon 3-4 .. sagt Um gottes willen sie haben eine ganz besch...Wirbelsäule .. heute spricht man von .alles chronisch operieren will niemad da man rauf und runter operieren müsse.. übersehn hat man das mein ATlas rechts ganz am Schädel lag .. jaja mein Reden immer .. aber es hört ja niemand zu.. nach dem Richten .. geht es mir wenigstens da viel besser!!!!

Ms verdacht ..Lakunäre Flecken ebenso.. Jährliche Verlaufskontrolle angesagt.. ebenso der schilddrüse.. ..Mein ganzer Rücken soll gedreht sein ?? was immer das heisst...

aber ich habe keine Lust mehr... habe mittlerweile schriftlich ..ZUSTAND NACH TIAS:: von einer orthopädischen Klinik.. wo ich zum spritzen under CD war... warum ??? keine ahnung.. hatten die nicht das INTRANET DER ÄRZTE???? achje .wurde lang .. mir laufen die Tränen ....


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BeitragVerfasst: 23.07.09, 21:00 
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Sehr geehrter Herr Dr. Flaccus,

zunaechst einmal moechte ich mich fuer die schnelle Antwort bedanken. Dies hat mir im Grunde schon sehr weitergeholfen. Ich wuesste nur gerne, ob ich meine Psychologin auch so auffordern kann, die genannten Eintragungen zu loeschen, da sie, wie bereits erwaehnt, in meinen Augen so nicht stimmen, bzw ich mit dem Ton in dem diese verfasst sind nicht einverstanden bin. Den Weg ueber die Aerztekammer wuerde ich nur als letzte Maßnahme in Betracht ziehen, da ich generell nicht gerne andere Menschen irgendwo anschwaerze.

herzliche Gruesse

Dino Volare


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BeitragVerfasst: 24.07.09, 01:07 
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Hallo,

ich denke nicht, daß Sie gegen die Aufzeichnungen etwas unternehmen können. Sie müßten beweisen, das es nicht so war - das wird schwierig sein.

Der andere Verstoß hingegen ist klar zu belegen und das hat auch nichts mit "anschwärzen" zu tun.
Hier wurde durch einen Verstoss gegen geltendes Recht Ihr persönliches Umfeld erheblich gestört.

So etwas sollte ( auch bei anderen! ) nicht wieder vorkommen. Deswegen lohnt es schon, über eine Beschwerde nachzudenken.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. A. Flaccus

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Dr. A. Flaccus
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 Betreff des Beitrags: Re: Beschwerde Ärztekammer
BeitragVerfasst: 20.04.11, 09:50 
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Ich bin jetzt zufällig auf das Anliegen gestossen. Ich finde es unmöglich wie die Teilnehmerin regelrecht diskreditiert und als Querulant abgestempelt wird. Sie stellt m.E. mit mehr als einer Vielzahl von Tatsachen fest, dass der von ihr konsultierte Arzt sich pflichtwidrig verhalten hat und wissen will was sie dagegen tun kann, an wen sie sich wenden kann. Statt ihr bei der Ahnundung des sozialschädlichen Verhaltens des Arztes zu helfen muss sie sich regelrecht angreifen lassen.

Mir kommt es aufgrund einer Vielzahl von eigenen Erlebnissen und auch was man von Bekannten hört so vor als seien Ärzte Angehörige einer Berufsgruppe die sich in völlig rechtsfreiem Raum bewegen und tun und lassen können was sie wollen. Kommt man auf Pflichtverletzungen zu sprechen wird einem entgegengehalten den Arzt zu wechseln, abgesehen davon dass dies wieder Zeit (Zeitdiebstahl wird nicht bestraft) und Geld kostet. Mir leuchtet aber nicht warum ein bestimmter Arzt seine gesetzlich geregelten Pflichten nicht einhalten muss, sich keiner Kritik aussetzen, sich nicht rechtfertigen muss und sein Verhalten unüberprüfbar ist. Ist ein Arzt tatsächlich göttlich und ideal? Ich denke viele Ärzte fangen das an tatsächlich zu glauben, so wie sie sich ggber. Patienten benehmen. Der geschilderte Fall der Patentin beweist es doch deutlich genug!


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 Betreff des Beitrags: Re: Beschwerde Ärztekammer
BeitragVerfasst: 21.04.11, 10:20 
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DMF-Moderator

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Beiträge: 4399
Wohnort: Hildesheim
Guten Tag,

könnten Sie mal bitte mit Zitaten belegen, wo hier die Userin "angegriffen" wurde?

Vielen Dank!

Dr. A. Flaccus

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Dr. A. Flaccus
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 Betreff des Beitrags: Re: Beschwerde Ärztekammer
BeitragVerfasst: 23.04.11, 07:16 
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Beiträge: 76
Wohnort: an der Grenze zum Ruhrpott
Hallo!

Das Recht sich zu Beschweren über (vermeintliche) falsche Behandlungen hat erstmal jeder und das sollte einem auch nicht abgesprochen oder genommen werden. Beschwerden sind auch erstmal subjektiv aus den gemachten Erfahrungen heraus. Beschwerden können genauso falsch sein, wie die beschwerte medizinische Behandlung oder Nicht-Behandlung. Für Außenstehende ist es immer schwierig sich ein Bild zu machen, wenn man nur eine Seite der Geschichte kennt und diese natürlicherweise unvollständig ist, aufgrund der Öffentlichkeit eines Forums.

Ich habe im Laufe meiner chronischen Erkrankung sehr viele Ärzte kennenlernen dürfen und ich muss sagen, dass da ein paar super gute Ärzte bei waren, einige gute, aber auch sehr viele Pfeifen, die wirklich nochmal die ein oder andere Vorlesung besuchen sollten. Bei den unfähigen Ärzten habe ich leider auch die Erfahrung machen dürfen, das diese in ihrer mangelnden Fachkenntnis demaßen viel Selbstbewusstsein hatten, dass es verdammt schwierig ist, sich gegen diese zu "wehren".

Beispiele:
Man sagt einem Arzt, kein Theophillin bitte, das vertrag ich nicht und der spritzt es trotzdem heimlich. Die Folgen extreme Übelkeit und Herzrasen, was ewig anhielt. Die Rechtfertigung: "Wieso, sie trinken doch auch Kaffee". Nein, ich trinke auch keinen Kaffee und in meinen Augen ist das Körperverletzung. Den Stress mit einer Anzeige oder Beschwerde bei der Ärztekammer habe ich mir gespart.

Da wird einer Patientin nach Autounfall mit V. a. Commotio cerebri Ibuprofen 800 4xtgl. und Tetrazepam 50mg 3xtgl. verordnet. Auf die Nachfrage der Patientin, ob sie am nächsten Tag zur Schule mit den Medikamenten Auto fahren und eine wichtige Klausur schreiben könne, wird ihr von der behandelnden Ärztin gesagt. "Kein Problem mit den Medikamenten dürfen sie Auto fahren!" Diese Aussage halte ich für mehr als grob fahrlässig und falsch! Denn mit Tetrazepam darf man meines Wissens mal so gar kein Auto fahren und gefährdet damit sich und andere Verkehrsteilnehmer. Mal abgesehen davon, das ich es schon für problematisch halte, wenn jemand sich mit einer Commotio ans Steuer setzen möchte - ungeachtet der Medikation und da meines Meinung nach dringend eine entsprechende Aufklärung durch den Arzt hätte stattfinden müssen!

Leider ist es mir auch schon häufiger passiert, dass man mich trotz eindeutiger Asthmasymptomatik abgestempelt hat, als "psychisch überlagert", mir unnötigerweise Beruhigungsmittel spritzen wollte - z. T. sogar "heimlich" ohne entsprechende Information. Dabei reicht es erfahrungsgemäß die Wirkung der Standardnotfallmedikamente (Bronchialerweiterer, Kortikoide i.v.) abzuwarten und die Unruhe, die sich durch Atemnot einschleicht, zu beseitigen. Wenn man dann versucht sich gegen diese "Übertherapie" zu wehren mit einer ausgeprägten Sprechdyspnoe, kann das sehr interessant werden und in den anschließenden Arztbriefen stehen extrem lustige Sachen. Leider hat das sogar schon dazu geführt, dass mir ärztliche Hilfe in einem Krankenhaus nach allergischer Spätreaktion auf Wespenstich verwehrt wurde, ich aus der Notaufnahme flüchtete und im Vollbild Anaphylaxie dem diensthabenden Arzt der Notfallpraxis quasi vor die Füße fiel. Anschließende Einweisung ins nächste Krankenhaus und dort Übernachtung am Monitor. Die Beschwerde bei der Klinikleitung über das Verhalten im ersten Krankenhaus verlief im Sande.

Ich hoffe immer noch, dass solche Fehlbehandlungen immer noch Einzelfälle sind und der Großteil der Ärzte sein Handwerk versteht. Über gute Behandlungen wird ja leider selten was geschrieben. Ob es allerdings wirklich ein Anlass ist, sich bei der Ärztekammer zu beschweren, weil einem die Nase von Dr. XY nicht passt und man mit dem aufgrund seiner Art nicht klar kommt... wage ich persönlich zu bezweifeln. Da würde ich einfach nur kommentarlos den Arzt wechseln. Immerhin gibt es für viele Krankheiten ja auch unterschiedliche Behandlungsansätze, die auf Patienten gegensätzlich wirken können, aber dennoch nicht falsch sind. Bestes Beispiel sind hierfür banale Erkältungen.... der eine Arzt schwört auf die Verordnung von Antibiotika und weiter arbeiten gehen lassen, der nächste packt seinen Patienten 3-5 Tage ins Bett und verordnet Taschentücher und Tee und schwört auf die Selbstheilungskräfte des Körpers durch entsprechende Ruhe.

Gruß Jumanji


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 Betreff des Beitrags: Re: Beschwerde Ärztekammer
BeitragVerfasst: 23.04.11, 14:18 
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Registriert: 26.08.06, 20:00
Beiträge: 3246
Wohnort: Friesland
Nach Ihrer ausfuehrlichen Krankengeschichte inklusiver Anekdoten bezueglich anderer Personen fehlt jetzt nur noch die Antwort auf Dr Flaccus Frage.

_________________
And God promised men that good and obedient wives would be found in all corners of the earth.


Then she made the world round and laughed and laughed and laughed...


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 Betreff des Beitrags: Re: Beschwerde Ärztekammer
BeitragVerfasst: 16.01.13, 14:11 
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Registriert: 06.01.13, 01:47
Beiträge: 20
Hallo Timmie,

Auch wenn dieser Beitrag schon alt ist, ist er schon der absolute Knaller! Versteh mich bitte nicht falsch, ich finde es furchtbar, wenn ein Mediziner seiner Pflicht nicht nachgeht, ein Mensch nicht ernst genommen wird oder gar abgebügelt wird - gerade wenn es um Gesundheit geht.
ABER:
Lies Dir doch mal die 3 Seiten durch... fällt Dir was auf? Wundert es Dich wirklich, dass der Arzt nach 5 Minuten eine F-Diagnose gestellt hat ohne weiter darauf einzugehen? Und dass der Anruf bei der Ärztekammer nicht erfolgreich war (selbst wenn Du im Recht gewesen sein solltest - was ich nicht beurteilen möchte - und egal worum es geht), ist auch selbsterklärend, solltest Du dort so agiert haben wie hier. Da hätte selbst der Pizza-Service aufgelegt.
Teilweise fragt man sich, ob Du das spielst, oder Aggressionen abbaust oder Medikamente einnimmst, oder echt eine "Wahrnehmungsstörung" vorliegt - was leider keinen Platz mehr lässt, um übers "eigentliche Thema" zu sprechen (Umgang Arzt, wann darf man sich worüber beschweren, besteht Pflicht die Laborbefunde anzusehen usw.)
Ich muss ehrlich sagen, wenn Du ansatzweise SO auftrittst wie hier, dann verspielst Du Dir doch jede Glaubwürdigkeit, Du würdest "sachlich" sein. Wie willst Du SO nach 1 Minute noch Ernst genommen werden? Wie soll das möglich sein? Ich denke, dass Problem beim Arzt war wohl ein Auftritt wie HIER, genau so. Da erklärt alles.


Darf ich es kurz zusammenfassen?

Timmie: "ich hab mich soo geärgert, grummel, schimpf... und bei der Ärztekammer hab ich mich auch schon beschwert!"

Dr.Flaccus ganz freundlich: "WORUM GEHT ES denn überhaupt?" seine Info "Bei Behandlungsfehlern haben Beschwerden tatsächlich Aussicht auf Erfolg, bei atmosphärischen Störungen wechselt man besser den Arzt."

Timmie: "Ein Arzt hackt dem anderen kein Auge aus" (Angriff auf Dr.Flaccus Nr.1/Unterstellung Nr.1)
"Finde das mit dem Arztwechsel unangebracht von Ihnen" (Angriff auf Dr.Flaccus Nr.2)

Dr Flaccus freundlich und sachlich: "WORUM GEHT ES denn überhaupt?"

Timmie: "Jetzt nehmen Sie doch mal Stellung!" (Attacke Nr.3, hier wirds bereits kurios...)

Dr.Flaccus sachlich und ruhig: "WORUM GEHT ES denn überhaupt? Wie soll ich sonst dazu Stellung nehmen?"

Timmie: "Vielleicht können Sie mir ja mal sagen... wie kommt dieser Arzt dazu..."

Dr Flaccus (Geduld ohne Ende): "Ja, vielleicht kann ich das... wenn ich vielleicht noch erfahren könnte WORUM ES überhaupt GEHT!"

Timmie: ...wirft einzelne Bruchstücke in die Luft, irgendwas von Doxycyclin, neurologische Symptome, jetzt doch Unterzuckerung... (nur ein paar auf den ersten Blick zusammenhangslose Wörter....bisher weiß leider noch keiner, der die Krankengeschichte nicht kennt, WORUM ES GEHT)

Dr Flaccus (noch immer die Geduld in Person und sehr bemüht): "... Weitere Details?"

Lift: "Dr Flaccus, warum diese komischen Frage-Antwort-Spielchen?"

Timmie: "Warum soll ich weitere Untersuchungen und Detail nennen? Ist das von Interesse?" (...naja, falls Dr Flaccus oder die Leser eine Idee bekommen sollen worum es geht, dann schon- sonst nicht)

Lindel (freundlich aber direkt): "...wer bei sowas direkt zur Ärztekammer rennt ist schon etwas psychisch belastet...Warum nicht einfach Arzt wechseln?" (Lindel, Du sprichst den Lesern aus der Seele)

Timmie "Willst Du sagen ich bin gaga? Ich habe diesem Arzt lediglich GANZ SACHLICH meine Beschwerden geschildert, ohne Gejammer, OHNE VORWÜRFE, einfach nur eine schlichte einfache SACHLICHE SCHILDERUNG!"
(oh, Timmie, wie um Himmels willen soll dir DAS noch irgendjemand GLAUBEN? WIE?... siehe oben)

Dr Flaccus (geht auf die Attacken überhaupt nicht ein, bleibt die Ruhe in Person, bleibt sachlich): "Noch immer wissen wir nicht, WORUM ES GEHT!"

....jetzt gibt sich Dr. Flaccus trotzdem auch die noch Mühe, aus diesen Bruchstücken an Informationen heraus zu raten, worüber Timmie sich evtl aufregt, und was man bei den paar einzeln erwähnten Symptomen (noch immer ohne die Hintergründe und die Krankheit, den Fall, Details oder das Gespräch zu kennen) wahrscheinlich hätte untersuchen und hätte erfragen müssen... und dass weitere Untersuchungen jeweils von deren Ergebnis und den Umständen abhängen würde...
(Ihre Geduld ist echt bewundernswert)

Timmie: "Ihr Hilfsangebot in allen Ehren, aber das einzige worum es Ihnen geht, ist eine weitere Angriffsläche für Ihre Argumente zu erhalten!" (Attacke/Unterstellung Nr.4, wie immer völlig aus dem Nichts, sehr kurios)
Timmie: "Ärzte machen keine Fehler, nur Patienten" (Attacke Nr.5, auch hier völlig aus dem Nichts, wer hat das jemals behauptet? Außer Timmie hier selbst... kurios)
Timmie: "Damit Sie Ihren Seelenfrieden erhalten ...erhalten Sie noch etwas Kanonenfutter" (persönliche Beleidigung/Unterstellung/Angriff Nr. 5)

(Timmie, woher diese Aggressivität gegen einen Menschen, der sich umgekehrt garnicht darauf einlässt, der da drüber steht und ruhig bleibt?)

...Timmie rückt nun doch ein paar wenige Infos heraus...

Dr Flaccus erklärt völlig sachlich, dass er sich diese Befunde wohl hätte zeigen lassen, aber ... Fragen noch nicht beantwortet sind... womit er mehr zu dem Fall sagen könnte. Außerdem war er nicht dabei gewesen. Aber mit mehr Informationen hilft er gerne,

(Die meisten Ärzte hätten längst das Kopf-schüttelnd das Handtuch geschmissen, ich bewundere Ihre Gelassenheit, Herr Dr Flaccus.)
(Sollte der Arzt um den es im Ausgangs-Post geht dieses Spiel auch ganze 5 Minuten ertragen haben, bewundere ich auch dessen Durchhaltevermögen!)

Timmie: "Herr Dr. Flaccus, sollte ich mich bzgl. Ihres Hilfsangebots geirrt haben, habe ich absolut kein Problem damit..." (Angriff/Vorwurf Nr. 6)

Timmie "Nach wie vor beschleicht mich das dumpfe Gefühl, dass es Ihnen vorrangig darum geht jeglichen Makel der Ärzteschaft fernzuhalten." (persönl.Angriff/Unterstellung Nr.7)

Lindel: " Timmie:"willst Du mir suggerieren, dass ich ein bissl gaga bin?" -> JA, so ungefähr. Aber natürlich erkläre ich es Dir genauer!" (lol)

(leider stießen auch diese Erklärungen auf Granit)

Daraufhin: Dr. Flaccus´ doch recht ausführliche ANTWORT, soweit man auf gegebene Informationsbruchstücke antworten kann. Dazu eine (tausendste) sachliche Erklärung, warum sich dieser Fall nicht noch genauer beurteilen lässt.

Timmie: "Warum ANTWORTEN Sie NICHT?" (Timmie, Deine Äußerungen sind dermaßen kurios...)

Dr. Flaccus: "Ich habe geantwortet, Nur gefällt Ihnen meine Antwort nicht!"

Und erst ab hier beginnt der Leser ein paar nützliche Informationen rund um den Fall zu erhalten...

FAZIT: Timmie, lies Dir das mal selber durch! Selbst wenn Du im Recht gewesen sein solltest (was man hier genauso wenig beurteilen kann, wie wenn hier jemand schreibt, dass sein Nachbar doof ist), selbst dann kann man das ganze kaum 5 Minuten durchhalten. Und es wird auch ersichtlich, wieso der Arzt nach 5 Minuten "fertig" war mit Deinem Fall. 5 Minuten sind lang!
Selbst der Pizza-Dienst hätte aufgelegt. So geht das doch nicht!

Ich nehme ganz ehrlich an, der Arzt hatte (genauso wie Dr. Flaccus hier) bei Dir KEINE CHANCE!
KEINE CHANCE auf ein sachliches Gespräch, KEINE CHANCE, vernünftig mit Dir zu reden, KEINE CHANCE, dass Du aufhörst ganz wilde Unterstellungen und merkwürdige Thesen aus der Luft zu greifen.
So wie auch die Ärztekammer wohl KEINE CHANCE bekommen hat, zu erfahren, worüber Du Dich überhaupt beschweren möchtest und was überhaupt vorgefallen ist und bei Nachfragen wohl auch noch eins auf den Deckel bekommen haben könnte bis es irgendwann zuviel war.

Trotzdem: Alles Gute!


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 Betreff des Beitrags: Re: Beschwerde Ärztekammer
BeitragVerfasst: 20.11.13, 07:57 
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Hallo Timmie

ich kann Deinen Ärger mehr als nach vollziehen. Mit dieser Diagnose ist man wirklich "gebrandmarkt" ich weiß das hilft Dir nicht weiter aber vielleicht findest Du doch ein bissl. Trost, das Du mit dieser Problematik nicht alleine da stehst.
Ich habe gestern so etwas ähnliches mit meinem Neurologen durch. Bei mir sind 4 Stämme positiv ebenso wie der IGM
Mein Neurologe hat mich gestern aus der Praxis geschmissen, ich soll ihm nicht weiter auf den Keks gehen, unsere Krankheitsziele (tolles Wort - dabei will ich nur gesund werden) gehen auseinander und meine B.... ist ausgemachter Blödsinn.
wortwörtlich "auf den Keks gehen" mehrfach verwendet.
über 1 Jahr "heuchelt" er Verständnis. Will das ich in die Schmerzklinik nach Kiel gehe, was wegen einem 12 jährigem Kind nicht möglich ist, da ich absolut alleine bin und niemanden zur Versorgung habe. Auf Anraten habe ich eine Reha beantragt. Dann kam das Ergebnis. Ich soll 5 Wo. zur Reha in eine psychiatrische Klinik, die über 600 km von mir entfernt ist. Zusätzlich zur Diagnose B.... habe ich noch nachweislich eine Radikolopathie der LWS. Mit dem Auto ein Unding, ich kann nicht so lange sitzen, mit dem Zug fahre ich 7-8 Std. mit 5-6 Zügen. Da die Aufnahme in dieser Klinik zwischen 9 und 11 Uhr erfolgen soll. Es gibt einen Nachtzug, wo ich zwischen 22 und 23 Uhr abreisen muss aber über 10 Std. im Zug unterwegs bin mit 4 x Umsteigen. Aufgrund meiner Schmerzen ebenfalls ein Unding. Der Bitte um eine andere Klinik wurde bei der Rentenversicherungsanstalt nicht entsprochen, die Klinik ist die Richtige, ich soll dort hin. Ich wollte von meinem Neurologen, lediglich auf die nette und wirklich ruhige Art wissen, warum Psychiatrie, ich fühle mich dort falsch aufgehoben, da kam dann der Rausschmiss. Ich konnte noch nachfragen mit welchen Diagnosen der Kurantrag gestellt wurde. Da kamen 4 Psycho-Diagnosen raus und wie gesagt die Radikolopathie, keine B.... Ach ja er sagte mir noch, es ist ihm egal wie ich da hin komme ich soll einem Kollegen auf den Keks gehen
Jetzt sitze ich da, mit einer Unzahl Psycho-Diagnosen, abgestempelt, gedemütigt, verzweifelt und weiß nicht mehr was ich machen soll, an wen ich mich wenden kann. Warum heuchelt ein Arzt Mitgefühl und Verständnis und verzapft hinter meinem Rücken so was. Sollte betreffender Arzt nicht mit dem Patienten reden? Kein Wunder das dieser aus allen Wolken fällt, wenn er immer nur hört ich glaube Ihnen, ich stehe hinter ihnen. Jetzt habe ich auch noch den Stempel therapieunwillig therapieunfähig, rausgeschmissen
Seit 10 Jahren steht die Diagnose. Infusionen haben zeitweise Linderung gebracht. Rückfälle kommen besonders nach Stresssituation, wie z.B. alleine gelassen bei einem Benzo-Entzug. Ich kämpfe seit 3 Jahren um meine Rente, wo ganz viele falsch Gutachten erstellt wurden. Befunde unter den Tisch fielen und Untersuchungen befundet wurden, welche nicht erbracht wurden. Vom Sozialverband nicht wirklich unterstützt. Sich verschiedene Institutionen wie Gericht, Ärzte, Gutachter, Rentenversicherung, Sozialverband, alle widersprechen. Mein Arzt welcher Borreliose behandelt, wird von anderen Ärzten diskriminiert und beschimpft.

Weiß hier irgend jemand einen Rat??? Ich bin für jede Hilfe dankbar

LG

Sternenschimmer


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 Betreff des Beitrags: Re: Beschwerde Ärztekammer
BeitragVerfasst: 05.12.13, 15:21 
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Registriert: 06.08.13, 13:05
Beiträge: 1152
Ich bin beim Stöbern auf dieses Thema gestoßen und kann zwar bestätigen, dass es ein reiner "Kreisverkehr" ist, sich beschweren zu können, aber allerdings hat Dr. Flaccus versucht zu helfen und hat aus gutem Grunde gezielt gefragt (solche Ärzte würde ich mir in meinem Umfeld wünschen!) und nicht versucht zu provozieren.

Dass viele Ärzte leichtfertig etliches auf die Psychoschiene schieben, ist nichts Neues, aber ein Wechsel ist tatsächlich das Beste, auch wenn es ein anderer Ort sein muss.

Was den Beitrag mit der Kur betrifft: gibt es keine Unterstützung der KK , dass das Kind betreut wird oder eine andere für beide Seiten tragbare Lösung?

Wie schon gesagt, ist Beschweren schon schwierig, ich wurde telefonisch auch ständig an andere Stellen verwiesen und am Ende sollte ich zum Beschwerdemanagement einer Klinik wenden (in einem anderen Fall), allerdings sehe ich da auch das Problem, dass eine Krähe der anderen kein Auge aushackt.

Ich hätte jedenfalls das Angebot vom Dr. Flaccus dankend angenommen, um zumindest eine kleine Hilfe zu bekommen. Ferndiagnosen sind ja unmöglich, dazu gehört mehr als sich hier auszutauschen.

Es gibt auch etliche Portale, auf denen man Ärzte bewerten kann. Da gibt es die Möglichkeit, sich möglichst sachlich zum Problem zu äußern.

Ich wünsche alles Gute und viel Glück bei einem Arzt, der seinen Beruf noch gewissenhaft ausübt und endlich Hilfe zukommen lässt.

_________________
"Es amüsiert mich immer, wenn Menschen all ihr Unglück dem Schicksal, dem Zufall oder dem Verhängnis zuschreiben, während sie ihre Erfolge oder ihr Glück mit ihrer eigenen Klugheit, ihrem Scharfsinn oder ihrer Einsicht begründen." (Coleridge)


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 Betreff des Beitrags: Re: Beschwerde Ärztekammer
BeitragVerfasst: 09.08.14, 11:22 
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Beiträge: 751
Hallo Zusammen,

ich weiß...das Thema ist sehr, sehr alt und ich komme mit meinem Beitrag sehr, sehr spät...
Aber ich bin gerade selber in der Situation, Beschwerde bei der Ärztekammer eingereicht zu haben bzw. bin jetzt bei der Gutachterkommission angelangt - wohl wissend, dass bei mir kein wirklicher Behandlungsfehler vorlag.

Es geht bei mir um meinen Gynäkologen. 2009 habe ich den Frauenarzt gewechselt und mir vom neuen Arzt die Kupferspirale legen lassen. Da ich privat mit einem FA befreundet bin und mich auch so ganz gut mit gynäkologischen Dingen auskenne, wusste ich, dass diese Spirale 5 Jahre liegen kann. Mein Arzt aber bestand auf 3 Jahren. Ich habe die Spirale also 5 Jahre liegen, auch wenn er immer wieder zur Entfernung drängte. Im Mai 2014 war ich zur Vorsorgeuntersuchung bei ihm und schon vor der Untersuchung sagte er mir, die Spirale sei nun eingewachsen und müsse durch OP unter Vollnarkose entfernt werden. Eine anschließende Ultraschalluntersuchung bestätigte das.
Das kam mir und meinem Bekannte komisch vor, so dass ich mir eine Zweitmeinung durch den Frauenarzt, bei dem ich in den Jahren vor 2009 war, einholte. Er bestätigte mir, dass die Spirale 5 Jahre liegen kann und regelrecht sitzt.
Nach Rücksprache mit meine KK habe ich Beschwerde bei der Ärztekammer eingereicht, auch wenn wir wissen, dass dabei nicht viel rauskommen kann.
Mein FA hat auch eine Stellungnahme geschrieben, ist aber nicht viel auf die Sache eingegangen.
Ich bin an die Gutachterkommission der ÄKNO verwiesen worden. Mein "alter, neuer" FA hat eine kurze Bescheinigung über Sitz und Liegedauer der Spirale geschrieben und ich habe alles an die Kommission geschickt.

Ich meine auch, dass sich Ärzte nicht alles erlauben können...auch wenn ich keine Aussicht auf Erfolg habe...

Liebe Grüße!

_________________
Grüßlis,
Lizzy


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