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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Patientenverfügung/ Pflege von Angehörigen
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BeitragVerfasst: 23.04.13, 03:00 
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Beiträge: 969
Wohnort: Baden-Württemberg
Hallo,

zu ungewöhnlicher Zeit, aber ich kann nicht schlafen. Mann krank aber wenigstens aus der Klinik, Schwiegervater von einer in eine andere Klinik verlegt, wird schwerer Pflegefall und Schwiegermutti leidet an Demenz.
Meine Mutti ist auf dem Weg der Besserung.

Ich habe jetzt ein Frage Thema Patientenverfügung, da mein Mann, ich sowie meine Mutti diese noch machen möchten wäre es toll nähere Infos zu bekommen.
Was muss da alles rein ? Braucht man ein Notar oder reicht es auch Handgeschrieben mit Unterschrift?

Kann ein Medizinischer Dienst von der Krankenkasse ( wenn es um Pflege zu Hause geht ) Ärztliche Unterlagen von der Person verlangen, die diese Pflegt und Betreut?

Danke.

Grüße Biene

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Das Leben besteht aus vielen Höhen und Tiefen - man darf nur nicht im Tief steckenbleiben!


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BeitragVerfasst: 23.04.13, 06:10 
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Registriert: 21.03.05, 11:49
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Meine Antwort ist nicht vollständig. Ich habe mir Formulare aus dem Internet rausgeladen. Muss ich später schauen, von wo die sind. Da ist eine Patientenverfügung drin und eine Vorsorgevollmacht. Darin wird geregelt, wer entscheiden soll, wann die geräte abgestellt werden und es muss geregelt sein, wer für die Versorgung bestellt ist. es kann ja sein, dass jemand nicht zur Bank kann als Pflegefall, aber jemand muss Geld holen. Sowas alles ist darin geregelt. Einen Notar braucht man nicht.
So habe ich es gemacht.
In der Patienverfügung stehen aber nicht meine Eltern als erstes, weil ich denke, die können die Geräte nicht abschalten lassen aus logisch emotionalen Gründen. Da muss man drüber nachdenken.

Zum Med. Dienst kann ich nix sagen.

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BeitragVerfasst: 24.04.13, 13:20 
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Registriert: 20.08.11, 23:28
Beiträge: 969
Wohnort: Baden-Württemberg
Also ich habe mir jetzt mal eine Patientenverfügung gesucht im Netz und runtergeladen sowie gelesen, ist sehr umfangreich.

Außerdem ist da ein Feld für einen Arzt zur Unterschrift und Datum ( Ärztliche Aufklärung / Bestätigung der Einwilligung) . Hast Du das auch so, und warst mit den selbst Ausgefüllten Unterlagen bei Deinem Arzt?

Desweiteren gibt es ein Vorsorge und Betreuungsformular, da muss ich erst mal lesen, ob ich das brauche.

Denke wenn mir nicht mehr zu helfen ist, packen die zwei das schon mit dem Abschalten der Geräte. Ansonsten denke ich, gibt es bestimmt die Möglichkeit das der behandelte Arzt dieses auch Abschalten darf wenn man das mit festlegt.



Grüße Biene

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BeitragVerfasst: 31.03.15, 14:44 
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Registriert: 31.03.15, 14:35
Beiträge: 1
Hallo,

vieleicht hilft dir ja unser Blogbeitrag zum Thema Patientenverfügung etwas weiter.
http://blog.lecturio.de/patientenverfuegung/

Dort erfährst du wie und wo du am besten eine Verfügung erstellen lässt und was passiert solltest du keine haben.

Ich hoffe das hilft dir ein Stück weiter!

Liebe Grüße
Lisa von Lecturio


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BeitragVerfasst: 01.04.15, 15:09 
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Beiträge: 401
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Ich war nicht beim Arzt damit. Habe einfach meinem Lebensgefährten, meinen Bruder, meine Schwägerin eingetragen. Für Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und das Patiententestament.

Ich schildere mal ein grauenvolles Beispiel für ein unwürdiges Ende.
Meine Nachbarin hatte Mai 2013 einen Schlaganfall. Dann im Krankenhaus noch einen. Sie kam in die Reha. Nach Herzinfarkt und Lungenentzündung nun im Pflegeheim. Sie ist rechts gelähmt, kann nicht schreiben, nicht richtig sehen, also auch nicht lesen und nicht sprechen. Sie kann seit September 2013 nicht schlucken und wird künstlich ernährt. Sie hat keine Patientenverfügung und wird solange am Leben erhalten, bis ihre Organe versagen. Das kann dauern.
Also nicht vergessen, die Formulare auszufüllen.

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