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medizin-forum.de • Thema anzeigen - bezahlte Gesprächszeit : das unterschätzte Ärgernis
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BeitragVerfasst: 05.11.12, 17:02 
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Wohnort: Nörvenich
Guten Tag,

... der aufgeklärte Patient der sich selbst Hintergrundwissen zu den jeweiligen Krankenheiten verschafft ist vielen Hausärzten suspekt. Auf der anderen Seite scheint mir das die Folge zu sein dass für Beratung ein Arzt
durchschnittlich mal gerade 8 - 10 Minuten vergütete Zeit zugestanden wird.

Im Prinzip ist dies ein Skandal sollte das gesundheitspolitisch wirklich zutreffen, weil das den Dialog faktisch
hemmt zwischen Patient und Arzt. Frage: wie ist dieses dilema aufllösbar. Der Patient kann in der Regel
selten die Beschwerde-Schilderungen so darstellen dass der Arzt gezielt auf die Ursache eingehen kann.

Zudem ist eine sachgerechte Erklärung weshalb bestimmte Untersuchungen zielführend sind ein wesent-
licher Ansatz zur Vertrauensbildung im Verhältnis zw. Patient und Arzt. Mir erscheint das dieses Kommuni-
kationsdefizit nach der Untersuchung bei der besprechung der Befunde wieder wettgemacht werden kann.
Aber das klappt wohl auch deshalb nicht weil auch dann die ökonomischen Vorgaben der Krankenkassen
hier wieder den Ton vorgeben.
vorgibt.


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BeitragVerfasst: 04.12.12, 11:56 
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Beiträge: 516
Helmes63,
Sie sind auf der richtigen Spur!
Alles Gute weiterhin!


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BeitragVerfasst: 11.01.13, 20:10 
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Beiträge: 1075
Helmes63 hat geschrieben:
...der sich selbst Hintergrundwissen zu den jeweiligen Krankenheiten verschafft ist vielen Hausärzten suspekt...
Ach, die HAs sind doch harmlos, viel beratungsresistenter sind mit großem Abstand Neurologen und Orthopäden, ich nur noch so eine HÄ kenne, die mich nach meinen eigenen Recherchen einfach nur noch mit dem notwendigsten Management supporten braucht und wir in den wenigen Minuten, die wir dann nur noch brauchen, Spaß mit Themen über Gott und die Welt haben, übrigens ohnehin meine Vorstellung von gesamtheitlicher HA-Arbeit an sich.

Helmes63 hat geschrieben:
...Der Patient kann in der Regel selten die Beschwerde-Schilderungen so darstellen dass der Arzt gezielt auf die Ursache eingehen kann...
So ein Dilemma ist m.E. auch mit Millionensummen nicht auflösbar, wenn ich mein Verhalten zugrunde lege, dass ich noch nie vor Ärzten glaubhaft jammern konnte, und ging es mir noch so schlecht.

Helmes63 hat geschrieben:
...Zudem ist eine sachgerechte Erklärung weshalb bestimmte Untersuchungen zielführend sind ein wesentlicher Ansatz zur Vertrauensbildung im Verhältnis zw. Patient und Arzt...
Na ja, dann dürfte ich ja gar kein Vertrauen zu Ärzten haben, da ich erstens fast immer! meine Krankheitsbilder zeitlich betrachtet vor Ärzten erklären konnte und auch die vielen Falscherklärungen von Ärzten aufgrund von Fehldiagnosen auch nicht sonderlich vertrauenserweckend gewesen wären.
Nein, meine Vorarbeit und die spätere Verifizierung von den kläglich seltensten Spezialisten, brachten mir erst das Vertrauen und somit konnten dann auch die Behandlungen nur gut gehen, denke ich mir mal oder könnte ich aus mehrfacher Erfahrung so ins Feld führen.

Helmes63 hat geschrieben:
...weil auch dann die ökonomischen Vorgaben der Krankenkassen hier wieder den Ton vorgeben...
Leider versuchen die mit den Lakaien derer MDs auch noch mit medizinischem Käse, der keiner auch nur etwas näheren Überprüfung standhält, Unsinn und Macht zu verbreiten und das schlimmste daran ist, dass ich mitschuldig bin, da ich diese Idiotie von meinen Beiträgen auch noch mitfinanziere...

_________________
Hier schreibt ein Unwissender, der sonst nur weniges und für Ärzte zu viel weiß.


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