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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Physiotherapie und meine Bedenken zur Durchführung
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BeitragVerfasst: 24.02.12, 11:00 
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Beiträge: 148
Wohnort: Sachsen
6 mal Physiotherapie. Bisher 3 mal durchgeführt, mit 2 unterschiedlichen Physiotherapeuten:
Frau A sagt das erste mal: erst mal sehen, wie ich den Therapieplan gestalte (so in etwa)
Frau A sagt das zweite mal: wir fangen bei x an und arbeiten uns dann vor.
Frau B kann aus den Unterlagen nicht ersehen, was Frau A schon gemacht hat und fragt nach, wo es am meißten weh tut. Dann macht sie die Therapie -schmerzhaft, vor Allem noch Tage danach!
1. Frage
Ist es üblich, dass jeder Therapietermin von einer anderen Kollegin durchgeführt wird? Wie kann ein Therapiebericht denn dann aussagekräftig werden?
2. Frage
Frau A läßt mich nach der Thera noch 5 min. ruhen - ist sehr wichtig, erklärt sie mir.
Frau B fordert mich sofort nach Beendigung zum Aufstehen auf. Sie wartet (genervt), dass ich mein Handtuch von der Liege nehme, dann bringt sie die Liege in Ordnung.
3. Frage
(Wegen der ziemlichen Schmerzen danach und wegen beruflicher Unabkömmlichkeit) verpasste ich den nächsten Termin. Muß ich deshalb gleich zahlen?

Ich bitte höflichst um Antwort, bin ein bisschen geknickt.
Danke


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BeitragVerfasst: 25.02.12, 12:15 
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Registriert: 27.12.06, 00:51
Beiträge: 3416
es ist normal, dass die therpeuten wechseln, auch die Frager wo du Schmerzen hast finde ich ok, da weiß sie wo sie ansetzten muss.
Wenn man Termine nicht einhalten kann, sollte man rechtzeitig absagen, dann können die nue vergeben werden und es entsteht für die Praxis jein Ausfall. Normalerweise wird man darauf hingewiesen wann und wie man da bei Verhinderung absagen kann.


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BeitragVerfasst: 25.02.12, 12:25 
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Registriert: 19.03.05, 16:03
Beiträge: 1559
Wohnort: Baden-Württemberg
Ich war erst 2x bei Physiotherapie (verschiedene Praxen). Dort war aber usus, daß man durchgängig denselben Therapeuten hatte und ich kenne das auch so von meinen Bekannten.
Grüßle Daya


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BeitragVerfasst: 25.02.12, 15:42 
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Registriert: 20.05.07, 08:00
Beiträge: 2261
Also ich finde es auch sehr unüblich, dass die Therapeuten wechseln. Du solltest aber auch gleich sagen, dass Du Termine nur bei A oder nur bei B willst. Wenn Du mit dem "Gesamtkonzept" nicht zufrieden bist, lass dir das Rezept wieder aushändigen und suche eine neue Praxis. Oder musstes Du gleich beim 1. Termin alle 6 Termine unterschreiben???

Gruß
Die Anästhesieschwester


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BeitragVerfasst: 25.02.12, 18:55 
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Beiträge: 3416
ich war 3 Wochen zur ambulanten Reha mit ca. 30 Therapeuten, da haben die mehrmals gewechselt.
Bei der anschließenden Krankengymn. Hatte ich auch wechsel, weil eine Therapeutin krank wurde.


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BeitragVerfasst: 25.02.12, 21:34 
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Registriert: 10.01.07, 16:48
Beiträge: 4216
Hallo,
ich hatte einige Jahren lang KG. Ich hatte eine Krankengynmastin, als sie Krank war, dann Vertretung.
Danach als KG1 die Praxis verließ, hatte ich 2KGs, da 1 KG war auf neuro spezialisiert, die andere auf Orthopädie, weil ich neurologische Probleme hatte und es kam in diese Zeit auch ein unfallbedingte Polytrauma dazu. Allerdings, als ich 2 Theras hatte, war der Therapieverlauf/Plan im voraus mit mir abgesprochen und alles dokumentiert.
Mit die 2 Theras in den Threaderöffners Fall, klingt es erstmal eher wie Fließbandabfertigung.


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BeitragVerfasst: 26.02.12, 05:44 
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Registriert: 22.02.07, 13:08
Beiträge: 148
Wohnort: Sachsen
Danke für die Antworten.
Nein, ich mußte nicht alle 6 Therapien auf einmal unterschreiben. Arbeitsbedingt konnte ich nicht vorher absagen, da ich nicht wußte, dass es länger dauerte (kein Handy etc. für unterwegs).
Habe immer noch diese Nackenschmerzen, werde es wahrscheinlich sein lassen. Was bringt mir eine Therapie, die mir so lange Schmerzen bereitet (ein bestimmtes Maß soll ja in Ordnung sein - aber jeden Tag dann Schmerzmedis will ich nicht).


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BeitragVerfasst: 19.04.12, 18:32 
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Beiträge: 40
Wohnort: NRW
Zahlen muss man in der Regel, wenn man nicht mindestens einen Tag vorher absagt.
Therapeutenwechsel kenne ich nicht, nur nach Vorankündigung: "Ich habe nächste Woche frei, Frau B hätte aber einen Termin"
Ich würde an Ihrer Stelle auf Terminen nur noch bei der ersten Therapeutin bestehen ""bekommt mir besser..."


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BeitragVerfasst: 21.04.12, 22:42 
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Registriert: 13.08.05, 10:02
Beiträge: 404
Hallo
Ich kenne es gar nicht das man dauernd einen anderen Therapeut hat. Ich habe schon seht lange Physiotherapie und habe einen festen Therapeuten der mich ausschließlich behandelt.
Im übrigen ist das Unterschreiben im Voraus nicht erlaubt und das wissen die Therapeuten auch !


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BeitragVerfasst: 06.03.13, 22:01 
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Registriert: 15.03.08, 15:47
Beiträge: 40
Wohnort: NRW
Ich gehe seit fast 5 Jahren laufend zur Physiotherapie. Vorab unterschrieben habe ich noch nirgendwo.
Wechsel der Therapeuten habe ich nur in Kliniken erlebt. In der jetzigen Praxis bin ich seit fast 3 Jahren, die beiden davor waren furchtbar. Die erste Therapeutin dort war toll. Als die in eine andere Stadt zog, bin ich zu einer anderen Therapeutin in der Praxis, bei der ich schon mal in "Urlaubsvertretung" war, die ist auch gut. In deren Urlaub war ich schon bei zwei anderen in der Praxis, mit denen ich nicht zurechtkam, seitdem pausiere ich lieber im Urlaub.

Lass dir nichts einreden und vertraue auf dein Gefühl: Du merkst selbst am besten, was dir wie bekommt. Erst seit ich gute Therapeutinnen habe, mache ich Fortschritte, egal, was die vorher mir erzählt hatten.


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BeitragVerfasst: 06.03.13, 23:53 
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Beiträge: 1145
Wohnort: Essen
Hallo Lieschen,

da ich vom Fach will ich auch noch meinen Senf dazugeben, obwohl das Meiste gesagt und so auch ganz richtig ist:

- Es ist nicht üblich, dass eine Behandlungsserie von mehreren Therapeuten durchgeführt wird. Bei guter interner Dokumentation und Kommunikation ist es allerdings auch nicht unbedingt ein Problem, wenn zwei verschiedene Therapeuten die Behandlung durchführen. Fraglich auch, ob dies hier so geplant war oder ob irgendwelche Gründe zu dem Therapeutenwechsel geführt haben.

- Dass man sich vor der Übernahme einer Behandlung nochmal kurz ein eigenes Bild der Beschwerden macht ist auch wichtig, ich halte es meistens so, dass ich den dokumentierten Befund mit den Patienten kurz durchgehe. Wenn diese Kommunikation zwischen den Therapeuten allerdings nicht klappt, dann ist dies schon ein Problem.

- Dass am Ende der Behandlung ein Zeitdruck aufgebaut wird ist nicht in Ordnung, evtl. aber verständlich wenn die zweite Therapeutin selbst unter Zeitdruck stand.

- Wenn Sie einen Termin nicht einhalten können und diesen nicht 24 Stunden vorher absagen kann die Praxis Ihnen privat ein Ausfallhonorar in Rechnung stellen. Die durch solche Ausfälle entstehenden Kosten müssten sonst auf die Honorare aufgeschlagen werden. Damit dies nicht nötig ist sieht der Gesetzgeber diese Regelung vor.

- Die falsche Einschätzung der Irritierbarkeit Ihrer Erkrankung und die daraus folgende Überdosierung kommt immer mal wieder vor. Das ist ärgerlich, aber sicherlich nicht so gewollt. Es bedeutet nicht, dass Ihnen dort wo Sie in behandlung sind nicht geholfen werden kann. Insgesamt klingt es allerdings so, als hätte die zweite Therapeutin zumindest einen schlechten Tag gehabt.

Ich würde mich in Ihrer Lage vermutlich erkundigen, bei wem die nächsten Termine geplant sind, evtl. um Umplanung bitten, wenn diese nicht bei der ersten Therapeutin sind, denn diese scheint vom Vorgehen zumindest gut gearbeitet zu haben. Wie waren denn die Beschwerden nach den ersten beiden Terminen?

Alles Gute,

_________________
Wolfgang Pokorski, Physiotherapeut
Praxis Klaus Orthmayr in Essen


Die Körper wären nicht schön wenn sie sich nicht bewegten
(Johannes Kepler)


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