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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Für was braucht man Ärzte?
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 Betreff des Beitrags: Re: Für was braucht man Ärzte?
BeitragVerfasst: 15.10.14, 20:02 
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Registriert: 18.08.08, 22:08
Beiträge: 51
Wenn man Menschen nur noch als Versicherungsnummer sieht bzw. diese gleichsetzt mit einem Gegenstand der mal so kaputt gehen kann wie bei einem Auto Auffahrunfall... ach Göttchen... dann lässt man sich den Zeitwert der gebrauchten Großmutter ausbezahlen und kauft dann eine neue, oder was? Eine scheußliche Welt... Der Arztberuf muss dahin zurück wo er im Mittelalter bei den Mönchen war. Heilen aus Berufung und Nächstenliebe --- und nicht aus Profitgier und Geltungssucht.


Ich erinnere mich an eine Hüftoperation meiner Großmutter. Sie hatte danach starke schmerzen, verlor oft das Gleichgewicht. Keiner der behandelten Ärzte sagte was Sache ist. Auch dritt und viertmeinungen wollten die Ursache nicht finden. Vertuscht, beschwichtigt und Gelogen wurde... erst 4Jahre später in der Kurklinik gab es einen Jungen Arzt der diese Aufklärte dass der Ischisasnerv bei der Operation wohl durchtrennt wurde und das der Grund für alle ihre Übel ist. Hätte man gleich gesagt was sache ist, hätte das zumindest kurativ das Leid gelindert werden können... statt dessen nur Spot vom Hausarzt "Das kommt vom Rücken oder sei Einbildung".


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 Betreff des Beitrags: Re: Für was braucht man Ärzte?
BeitragVerfasst: 16.10.14, 09:21 
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DMF-Moderator

Registriert: 06.03.05, 08:30
Beiträge: 4399
Wohnort: Hildesheim
Noch ein Einzellfall - wollen wir jetzt hier sammeln?
Jeder darf mal draufhauen?

Wohlgemerkt: Ich denke, das viele der hier und anderswo geschilderten Fälle wahr sind und die Kritik berechtigt ist.

Was mich stört ist dieser pauschale Unterton: Alle Ärzte sind Deppen...
Zitat:
Der Arztberuf muss dahin zurück wo er im Mittelalter bei den Mönchen war. Heilen aus Berufung und Nächstenliebe --- und nicht aus Profitgier und Geltungssucht.

Zitat:
Vertuscht, beschwichtigt und Gelogen wurde...

Zitat:
Wie heißt das Sprichwort mit der Krähe und dem Auge?


Wenn man mich als Arzt so pauschal in eine Ecke stellt, dann habe ich keine Lust zu diskutieren.
Und dann darf man sich auch nicht wundern, wenn die Mediziner hier "auf Abwehr" schalten - niemand läßt sich gern beschimpfen.

Zu einer guten Diskussionskultur gehört es, Dinge sachlich zu bennenen und auch die Argumente des Gegenübers wertzuschätzen.

Zitat:
Sind wie Politiker... die geben nur das zu was man nicht mehr leugnen kann.


Was soll man darauf noch sachlich erwidern?

A. Flaccus

_________________
Dr. A. Flaccus
Facharzt für Anästhesie
- Notfallmedizin -
DMF-Moderator


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 Betreff des Beitrags: Re: Für was braucht man Ärzte?
BeitragVerfasst: 16.10.14, 22:12 
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DMF-Mitglied

Registriert: 18.08.08, 22:08
Beiträge: 51
Zitat:
Noch ein Einzellfall - wollen wir jetzt hier sammeln?


Ich kann gerne noch mehr liefern und dann rechnen Sie das auf die Gesamtbevölkerung hoch und sie werden keine Einzellfälle mehr sehen sondern nur noch Epedemien.

Der Großvater hatte auch einen Blasentumor wo er eines Tages nicht mehr pinkeln konnte. Bei der Urologie konnte man nicht mehr viel machen außer die betreffende Stelle auszuschaben. Über die Jahre kam es, dass irgendwelche Gefäße in der Blase rissen und sich dort Blut ansammelte. Das Patentrezept des Krankenhauses war eine Blasenspülung... eine Operation sollte anbgelich zu gefährlich sein. Der Großvater war ein schwieriger Mensch und so hat er in der Nacht oft den Katheter heraus gerissen. Dann gab es den Anruf vom Krankenhaus man solle ihn wieder abholen, er sei entlassen. Über Nacht hat er dann sein Bett vollgeblutet. Wir haben ihn dann in ein anderes Krankenhaus einweisen lassen wo er erstmal zig Blutkonserven erhielt und die ärzte fassungslos waren wie stümperhaft das andere Krankenhaus war. Die haben den Großvater ohne Probleme operieren können um die Blutung zu stoppen. Was man aber nicht wusste, das vorherige Krankenhaus war in der Zeit durchseucht mit Clostridium difficile und so hat der Großvater das auch ins andere Krankenhaus gebracht. Es gab von seiten des alten Krankenhauses offenbar null Austausch dass dieser Dreck bei denen gewütet hat. Das nächste war, dass durch die Blutpropfenbindung in der Blase es auch einen Urinrückstau zur Niere gab was auch die Nieren geschädigt hat. Der Großvater erholte sich relativ schnell aber dann fing es mit dem hartnäckigen Druchfall an (Clostridium difficile) und keiner der Ärzte wusste was er hat und zig Laborquatsch das nichts ergab. Nur durch zufall hat man von einer befreundeten Krankenschwester die in dem einen Krankenhaus arbeitet und zu der Zeit in Urlaub war, erfahren dass deren Kollegen ziemlich viel Arbeit hatten mit der Clostridium difficile Epedemie. Mit dem Wissen musste der Großvater wieder ins Krankenhaus in eine Quarantänestation wo ihm ein Spezialantibiotika verabreicht wurde. Ab da wurde er total bettlegerig. Der Stationsarzt hat dann vorgeschlagen, den Großvater zwecks Chemotherapie in eine andere Klinik zu verlegen... totaler Wahnsinn.... vermutlich nur um aus arbeitsintensive Zimmer schnell wieder frei zu bekommen.

Fassen wir zusammen

- Unsachgemäße Behandlung einer Blasentumorblutung
- Mit nicht gestillter Blutung einen Heim schicken + Gratis Clostridium difficile Infektion
- Keine Kommunikation zwischen Krankenhaus und Umliegende Ärzte
- Unfähiges Labor in mehren Stuhlproben Clostridium difficile feststellen
- Unfähiger Hausarzt der auch nach 2 Wochen noch normalen Durchfall quatschte

Folge=> Nierenschaden, Schwerste beeinträchtigung des Algemeinbefinden, fehlende Bewegung, Bettlegrig für das Rest des Lebens.

Der Großvater war davor bedingt noch relativ selbstständig... danach ein Pflegefall. Er starb an Nierenversagen... ohne den Multiblen Ärztepfusch hätte er gewiss noch ein paar weitere Jährchen gehabt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Für was braucht man Ärzte?
BeitragVerfasst: 17.10.14, 02:45 
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Registriert: 05.12.08, 20:34
Beiträge: 728
Hallo radfahrer55,
ich denke das viele ähnliche bsp. aufführen können. Aber den "Hass" und Konsequenzen die du daraus gezogen hast "alle Ärzte sind schlecht und schauen nur auf Geld". Und du aus den Grund überhaupt nicht mehr zum Arzt zu gehen wenn Beschwerden bestehen, wenn denkst du schadet das? Vielleicht dir selber? Ich kenne den Hass auch. Gerechtfertigt war er bei mir auch, aber es hat nur mir geschadet. Nicht die Ärzte die, die Fehler begangen haben. Folge war daraus neben den körperlichen folgen bei mir das ich, kein Arzt vertauen könnte. Jeder Arzttermin und Krankenhausaufenthalt der nicht vermeidbar war für mich schlimm. Ich war sehr talentiert mir meine Beschwerden selber klein zu reden, mir selber harmlose Grunde für die Beschwerden vorzumachen. Ich selber habe es dadurch nur schlimmer gemacht und auch teilweise in Gefahr gebracht. Da kann ich auch sagen " das haben die Ärzte verursacht, dass ich so bin". Aber hilft mir das? Umgehen muss nur ich damit und auch selber probieren dagegen zu steuern.
Ich kann dir drei Vorkommnisse Schilden die bei mir u.a. dazu geführt haben. Es es war aber auch noch einiges mehr.
Ab Anfang meiner vor ca. 6 Jahren beginnen Systemischer Erkrankung wurden meine Beschwerden das erste Jahr meine Beschwerden überhaupt nicht erst genommen. Es gabst auch Vorwürfe, ich wäre einfach nur zu faul zum Arbeiten nach dem ich nach 6 Monate trotz Erkrankung noch probiert habe weiter zu arbeitet, bis es nicht mehr ging. Trotzdem war es für mich selbst schlimm zu kündigen. Mir hatte es viel bedeutet. Es war für mich sowieso ein verletzliches Thema.
ca. 1 Jahr nach dem ich erkrankt war. Zu dem Zeitpunkt schon waren Arzt Termine für mich schlimm und lösten Angst aus und ich mir jeden Arzttermin doppelt und dreifach überlege. Hat mich ein Arzt gewaltsam aus der Praxis gezogen, einziger Grund war das ich gewagt habe zu widersprechen. Ich war weder unhöflich oder sonstwas. Ich hatte mich schon zu dem Zeitpunkt sowieso mich kaum getraut dem Mund beim Arzt aufzumachen. Grade weil ich es nicht verstand "Wieso und was habe ich falsch gemach" was ich mich 100 mal schon gefragt habe und den Fehler bei mir gesucht habe. Habe ich bis heute keine Antwort. Im vorfällt wurde auch schon gesagt" das für der Krankenkasse schon genug für mich verschwendet hat".
Folge davon ich habe mich ca. 2 Jahre nicht zum Arzt getraut. Ich hatte oft in der zeit Fieber und selbst als ich "sichtbare" Haut/Gefäß Sachen hatte. Habe ich ca. 4 Monate gebraucht um mich zum Hautarzt zu trauen. Ich hatte Angst das kommt "wegen so einer Kleinigkeit kommen sie". Zu dem Zeitpunkt war aber ca 10% meiner Haut schon betroffen. Trotzdem fand ich es Kleinlich zum Arzt wegen sowas zu gehen. Im Gegensatz zu meine anderen Beschwerden die nicht erst genommen wurden, war es aber.

Es wurde dann viel Diagnostik dann gemacht,meine Beschwerde(auch die ich von Angang an hatte) wurden auch auf einmal erst genommen. Es war ja jetzt was Sichtbar da.
Ich hatte auch viel Positive Arztkontakte in den weiteren 2 Jahren. Schlecht war ich wurde von ein Fachbereich zum anderen geschickt. Ich kam mit Ärzten auch gut zurecht. Ich habe es aber ungern getan aber es war ok. Aber leider schob die Behandlung einer dem andren Fachbereich zu. Was klar war, das ich eine systemische Rheuma Erkrankung habe. Aber was genau war, war unklar(Kollagenose oder Vaskulitis standen meistens im raum).

Dann kam es zur Katastrophe vor über ein Jahr. Uni Dermatologe: komplexer Krankheitsfall trieft auf Narzissen Arzt der anscheinend keine Erklärung hatte was genau vorlag aber das in dein Selbstbild nicht passte. Ich hatte zu dem Zeitpunkt schon mehre Auffällige Blutwerte, Untersuchungen und Biopsie Ergebnisse(eine von den selber, ein Jahr alt). Die aber teilweise widersprüchlich waren. Mir wurde von dem Arzt aus dem Grund Unterstellt bei den Ergebnissen, Manipuliert und Berichte gefälscht zu haben. Die mühe aber die Bericht von den Ärzten/Kliniken sich schicken zu lassen wurde nicht gemacht. Wäre damit einverstanden gewesen. Was ich da erlebt habe war ein Albtraum.

Folge davon ich traute mich nicht mehr zum Arzt trotz sich meine Erkrankung stark verschlimmerte.
Irgendwann ging es nicht mehr und ich bin zu dem einzigen Arzt gegangen,der noch für mich in Frage kam. Bei dem ich kurz vor dem Dermatologen Termin zwei mal war. Und mir wurde da auch erstmal geholfen. Das war Anfang des Jahres. Trotzdem hatte ich auch zu dem Arzt wenig vertrauen. Mein eigenes Misstrauen fand ich selber nicht richtig. Trotzdem hatte ich es. Folge meines Mangeles vertrauen war, das bei einen Schub ich zu spät da dahin gegangen bin. Auch aus Angst das ich ins Krankenhaus geschickt werde. Von dem Schub und deren Folgen habe ich heute noch mit zu kämpfen. Diagnose habe ich durch den Schub erhalten,Panarteriitis Nodosa. Und auch durch ständige Weigerung ins Krankenhaus zu gehen. Obwohl meine zustand mehr als schlecht war und leider noch ist. Habe ich es nicht besser gemacht.
Bei dem Arzt bin ich heute noch und vertrauen ist in der Zeit auch entstanden. Obwohl mich selber als Schwierige Patient bezeichnen würde. 1. Meine Erkrankung 2. das ich charakteristisch mehr als kompliziert geworden bin, ist der Arzt mehr als bemüht. Und ich mich selber Frage "Wieso tut der Arzt es sich mit mir an".
Und das Frage ich dich radfahrer55? Wieso? Wenn deiner Meinung nach alle Ärzte schlecht sind. Finanzielle gründe können es nicht sein. Dafür bin ich zu zeitlich zu aufwendig. Das zahlt die GKV nicht. Ohne diesen Arzt würde ich heute Wahrscheinlich nicht mehr leben. Und auch nicht ohne die Ärzte wo ich Notfall-mäßig hingekommen bin und auf ITS schnell Hochdosiert Cortison bekam, bei dem Schub. Oder hätte schweren Hirnschaden. Der Schub hätte nicht so schlimm werden müssen. Aber durch mein abwarten habe ich es damals fiel schlimmer gemacht. Muppet hatte mich im Juni, hier mehr als gewarnt. Als ich Neurologische Beschwerden bekam. An der Sache bin ich selber schuld. Hier in Forum hatte hier schon mehre in Vergangenheit geschrieben ich soll ins KH gehen.
Daher habe mache Ärzte bei mir in der Vergangenheit in vielen Bereichen schaden angerichtet aber auch welche die geholfen haben. Daher radfahrer55 Probier nicht alle Ärzte über ein Kamm zu scheren. Das ist so wie du es machst auch nicht richtig.

Gruß
Jessy


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 Betreff des Beitrags: Re: Für was braucht man Ärzte?
BeitragVerfasst: 17.10.14, 13:11 
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Dr. A. Flaccus hat geschrieben:
Bewertungsportale für Ärzte sind - wie alle Portale dieser Art - mit Vorsicht zu geniessen.
Bewertungen sind immer persönliche Einschätzungen eines einzelnen Menschen.
......
Nicht zuletzt ist so ein Portal niemals repräsentativ.


Nicht repräsentativ schon wegen der statistischen Sicherheit, die nicht gegeben ist, wenn man die Zahl der Einträge auf die Zahl der Patienten oder auf den Anteil der Bevölkerung umrechnet.

Dr. A. Flaccus hat geschrieben:
Ich behaupte mal: Die schwerkranke 84jährige Diabetikerin gehört genauso wenig dazu, wie die vielen Menschen im Altersheim oder der Krebspatient der gerade seinen 6. Zyklus Chemotherapie durchleidet.

Diese Menschen haben wahrscheinlich ihre Prioritäten etwas anders gesetzt. Aber meines Erachtens spiegeln die o.g. Gruppen die Mehrzahl der Behandlungsfälle in Deutschland wieder. Und über diese große Menge haben wir keine konkrete Rückmeldung. Also ist das Bild in Bewertungsportalen ein wenig verzerrt.


Die Mehrzahl der Behandlungsfälle und die Mehrzahl der Patienten sind doch nicht identisch? Es sind doch nicht alle Patienten multimorbid. "Ein wenig verzerrt" klingt so als gäbe es eine repräsentative Statistik als nicht verzerrtes Vergleichsbild. Gibt es die?

LilyG


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 Betreff des Beitrags: Re: Für was braucht man Ärzte?
BeitragVerfasst: 17.10.14, 13:32 
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Zuletzt geändert von radfahrer55 am 17.10.14, 23:48, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Für was braucht man Ärzte?
BeitragVerfasst: 17.10.14, 16:28 
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Hallo,
bzgl. Bewertungsportalen:
Zitat:
Nicht repräsentativ schon wegen der statistischen Sicherheit, die nicht gegeben ist, wenn man die Zahl der Einträge auf die Zahl der Patienten oder auf den Anteil der Bevölkerung umrechnet.

Wer schreibt Bewertungen? die die sehr zufrieden waren und die die definitiv nicht zufrieden waren. Mittelmaß ist dort nicht vorhanden.

Hat eine Klinikabteilung wie in einem KHS in meiner Stadt 6 extrem negativ Bewertungen und 1 positiv und diese Bewertungen für fast alle Abteilung die gleiche Muster zeigen, sollte die Roteflaggen hochgehen- kenne dieses Krankenhaus, einen Teil der Personnel sowie einige Ex-Patienten (teilweise fasche Diagnosen, tlw. nicht optimale medikamentöse Therapien) persönlich und würde es nie betreten. Dafür sind solche Portalen da.
50/50 gut vs schlecht und schlecht bezieht sich hauptsächlich nicht auf die Behandlung an sich (oft sind negative Bewertungen wg. Wartezeiten, Essen und individuelle Mitarbeiter) , dürfte das KHS OK sein.

Klinikbewertungen.de wurde schon vor Gericht gezerrt, da sie sich weigern schlechte Bewertungen zu entfernen, oder die Details der Autoren preiszugeben. Bewertungen kann man dort nicht ändern oder bearbeiten. Einzige verbotene ist persönliche Angriffe gegen Individuen (klar). Halte es halbwegs für vertrauenswürdig.


Zitat:
es lohnt sich auch bei den Staatsbibliotheken nachzuschlagen, welcher Doktor für welches Thema seinen Doktortitel erhielt. Da gibt es dann zig Fachärzte die ihren Dr. mit einem total fachfremden Thema gemacht haben und das soll Kompetenz signalisieren? Mit unter ein Grund warum ich Zahnärzte ohne Dr. Titel bevorzuge.


Wenn jemand ein Dr. med hat schrieben sie es meistens auch so. Dr. rer nat. ist nicht ganz fachfremd (haben viele Neuropsychs/biologische Psychs.), Dr. phil. kann auch alles von ein älteren psychologischen Doktorarbeit (galt früher als Geisteswissenschaft) bis hin zu Philosophie sein.

Zitat:
Mit unter ein Grund warum ich Zahnärzte ohne Dr. Titel bevorzuge.

Was ist bitteschön die Unterschied zwischen kein Dr. Titel und ein Dr. phil? Heißt nur der 2. hatte zusätzliche Interessen auf ein anderen Fachgebiet. Ein Dozent von mir war auch Dr. phil. War Psychiater mit Dr. Arbeit über Psychotherapie und auch qualifizierte Psychotherapeut- nicht ganz verkehrt oder?
Übrigens es gibt auch Wissenschaftler mit Dr. med. Titeln, sind aber keine Ärzte und dürfen auch nicht als solch praktizieren....
Schreibe persönlich gerade einen Arbeit über die komplex neurologischen Auswirkungen durch eine seltenen organischen Hirndefekt. Meinem Fachgebiet ist Psychologie.
So pauschal kann man die Grenzen nicht trennen.
Gruß
Muppet


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 Betreff des Beitrags: Re: Für was braucht man Ärzte?
BeitragVerfasst: 17.10.14, 18:40 
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Beiträge: 51
Alles für die Katz....


Zuletzt geändert von radfahrer55 am 17.10.14, 23:49, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Für was braucht man Ärzte?
BeitragVerfasst: 17.10.14, 21:36 
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Registriert: 27.12.06, 00:51
Beiträge: 3417
Zitat:
Der Oberhammer bei einem Tierarzt der über die Lieblingsdecken von Laborhunden schrieb, wo es zur Auswahl stand: Stroh, Gummimatte oder Baumwolldecke ..... man braucht kein Hund sein um zu wissen das die Laborhunde alle Baumwolldecken bevorzugen und am ungernsten auf Gummimatten liegen.


ja wir wissen jetzt dass es ganz einfach ist eine Doktorarbeit zu schreiben seit du uns darüber aufgeklärt hast. Was täten wir nur ohne deine Sinnlosen Ergüsse :shock:

Sorry, aber ich denke du solltest dich lieber aufs Radfahren konzentrieren als hie ständig den ärztlichen Berufsstand zu beleidigen.
Es wird langsam unerträglich


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 Betreff des Beitrags: Re: Für was braucht man Ärzte?
BeitragVerfasst: 17.10.14, 23:12 
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Beiträge: 51
Die ganze Diskussion ist total für die Katz... ich kann die Welt nicht ändern.


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 Betreff des Beitrags: Re: Für was braucht man Ärzte?
BeitragVerfasst: 18.10.14, 11:28 
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Registriert: 25.09.12, 09:29
Beiträge: 290
Muppet hat geschrieben:
Wer schreibt Bewertungen? die die sehr zufrieden waren und die die definitiv nicht zufrieden waren. Mittelmaß ist dort nicht vorhanden.


Habe ich ganz genauso festgestellt.

Muppet hat geschrieben:
Hat eine Klinikabteilung wie in einem KHS in meiner Stadt 6 extrem negativ Bewertungen und 1 positiv und diese Bewertungen für fast alle Abteilung die gleiche Muster zeigen, sollte die Roteflaggen hochgehen- kenne dieses Krankenhaus, einen Teil der Personnel sowie einige Ex-Patienten (teilweise fasche Diagnosen, tlw. nicht optimale medikamentöse Therapien) persönlich und würde es nie betreten. Dafür sind solche Portalen da.
50/50 gut vs schlecht und schlecht bezieht sich hauptsächlich nicht auf die Behandlung an sich (oft sind negative Bewertungen wg. Wartezeiten, Essen und individuelle Mitarbeiter) , dürfte das KHS OK sein.

Klinikbewertungen.de wurde schon vor Gericht gezerrt, da sie sich weigern schlechte Bewertungen zu entfernen, oder die Details der Autoren preiszugeben. Bewertungen kann man dort nicht ändern oder bearbeiten. Einzige verbotene ist persönliche Angriffe gegen Individuen (klar). Halte es halbwegs für vertrauenswürdig.


Das ist schon ein extremer Fall, wenn fast alle Abteilungen das gleiche Muster zeigen. Ich nehme mal an, so auch meine Erfahrung und was ich auf diesem Portal so gelesen habe, dass in der Mehrheit die Abteilungen unterschiedliche Bewertungen haben. So wahr und vertrauenswürdig die Bewertungen auf diesem Portal auch sein mögen, wähle ich keine Klinik auf der Grundlage dieser Bewertungen aus. Diese Bewertungen sagen nichts darüber aus, wie gut die Abteilung in der Therapie meiner Krankheit ist oder wie gut der Operateur ist. Ähnlich ist das bei den Portalen im ambulanten Bereich. Auch da kann ich nicht rauslesen, wie gut der Arzt in der Therapie bestimmter Krankheiten oder als Diagnostiker ist. Da niemand perfekt ist auch kein Arzt, kann er oder sie das eine oder andere bessere therapieren oder diagnostizieren. Medizin ist trial and error.

Nochmal zurück zu:
Dr. A. Flaccus hat geschrieben:
Ich behaupte mal: Die schwerkranke 84jährige Diabetikerin gehört genauso wenig dazu, wie die vielen Menschen im Altersheim oder der Krebspatient der gerade seinen 6. Zyklus Chemotherapie durchleidet.


Ich nehme an, der Krebspatient und die Diabetikerin beschweren sich schon aufgrund des Abhängigkeitsverhältnisses nicht. Sie gehen evtl. davon aus, dass sie vielleicht wiederkommen werden. Die Auswahl an entsprechend spezialisierten Abteilungen ist vielleicht nicht sehr groß im Ort oder die Wege zu weit. Die Diabetikerin und die vielen Menschen im Altersheim sind auch eine andere Generation. Sie mitunter autoritätsgläubiger, legen weniger Wert auf Information und sind eher auf dem Standpunkt, dass der Doktor das schon machen wird. Sie beschweren sich dann weder im Internet noch in der realen Welt. Wenn man von der Mehrheit gar keine Rückmeldung, kann man auch keine Aussage treffen über die Zufriedenheit der Patienten und auch nicht darüber, ob das Bild in den Portalen verzerrt ist.

Lily G


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 Betreff des Beitrags: Re: Für was braucht man Ärzte?
BeitragVerfasst: 18.10.14, 13:53 
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Beiträge: 1152
Ich bin mal einige Bewertungen auf einem Portal durchgegangen, die andere Abteilungen des KH im Örtchen betrafen. Da gingen die Meinungen auch sehr auseinander. Ich gucke aber eher, wie ich mal schon anbrachte, nach den Details. Was genau gefiel oder gefiel nicht. Ich habe auch schon nickend lachen müssen, als einer über die Innere schrieb, dass die Tiere im Umfeld mehr Aufmerksamkeit bekamen als die Patienten. Woran er oder sie das nun ausmachte, war leider nicht erkennbar. Aber niedlich ist dann die Dame für Öffentlichkeitsarbeit (hat vorher bei der Tageszeitung gearbeitet) fast überall darunter schrieb, dass sie der Sache nachgehen würde oder dass sie das Lob gern weiterleitet oder sogar, dass aufgrund einer sehr detaillierten Beschreibung erkennbar war, welcher Patient das nun war und dass es der Arzt anders betrachten würde. Ob nun der Patient oder der Arzt die Wahrheit sagt, kann man natürlich als Außenstehender nicht beurteilen, aber Wahrheit mach ich auch nicht am Titel fest, da ist Lügen genauso an der Tagesordnung wie bei anderen Leuten ohne Titel, die es mit der Wahrheit nicht so nehmen. Ein KH wählen ist ja schon ohne Bewertungen schwierig, da die guten Kliniken natürlich unheimlich Wartezeiten haben, wenn es um OPs oder Therapien geht. Also ist man regional auf KH XY angewiesen, welches zwar nicht so beliebt ist , um es mal milde zu prahlen, aber man zeitnah "dran" ist. So wie es eben auch bei der "Arztwahl" ist. Da ist das Problem. Hätte man mehr im Umfeld, würden sich die unfähigen Leute überhaupt nicht mehr bewähren können und könnten zumachen. Bei der Klinikwahl ist das auch eine Sache der Fahrkosten. Ich habe mal gefragt, wie es aussieht, wenn ich m ich in Bayern operieren lassen würde, da ich im hiesigen KH kein Vertrauen mehr habe. Ich hätte nur einen Teil erstattet bekommen. Dann stellte sich ja "plötzlich" heraus, dass eine OP nicht nötig ist, da ich ja sagte, dass ich mir noch überlege, wo ich mich operieren lassen möchte. Zum weit entfernten Chirurgen, mit dem ich ein Telefonat und kurzen Mailwechsel hatte , war mehr Vertrauen vorhanden als im Arzt vor Ort, dem ich auch gegenüber saß und auch ihr mir eine Lüge servierte. Wo soll also dann Vertrauen herkommen? Vom KH bis zum einzelnen Doc. Dann bleiben nur noch sehr wenige übrig und beim KH ja, was muss das muss. Aber zum Glück keine OP.
Klar sind Stationen sehr verschieden und da hängts mitunter auch von den Ärzten ab. Sind die engagiert und haben auch die Fähigkeit , Mitarbeiter zu führen und wie ist das unter den Schwestern und Pflegern? Auch da spielt das "Klima" eine Rolle. Denn auch das bekommt der Patient mit und schreibt es mitunter auch in die Bewertungen. Bewertungen sind derzeit also eher Makulatur, aber man tuts trotzdem, in der Hoffnung, dass sich die Kritikpunkte ändern könnten und wenn der Markt wieder stimmen sollte in ein paar 100 Jahren :lol: , dann wird sich eine Klinik oder Praxis schon mal "umgucken" müssen. Es ist auch schon gut, wenn dabei steht, ob man privatoder gesetzlich versichert ist, denn auch da gehen die Bewertungen sehr auseinander.

_________________
"Es amüsiert mich immer, wenn Menschen all ihr Unglück dem Schicksal, dem Zufall oder dem Verhängnis zuschreiben, während sie ihre Erfolge oder ihr Glück mit ihrer eigenen Klugheit, ihrem Scharfsinn oder ihrer Einsicht begründen." (Coleridge)


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 Betreff des Beitrags: Re: Für was braucht man Ärzte?
BeitragVerfasst: 18.10.14, 15:45 
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Beiträge: 4216
Wo nach suche ich ein Krankenhaus?

1. in meinem Fall nach Fachgebiet und Heimatstadt googeln (gibt hier großes Auswahl)

2. kleines Haus suchen
Warum? Meistens entspannte Arbeitsatmosphäre (überträgt sich auf Patienten), mehr Zeit für Patienten und nicht "Schnellabfertigung" um schnellstmöglich Patienten rein und raus zu kriegen. Sind oft in ein paar bestimmte Gebieten sehr hochspezialisiert, meistens fast ausschließlich Fachärzte.

Uniklinik stationär - sind eher allgemeiner, da wer behandelt stark vom Dienstplan abhängt. Nicht immer vom Vorteil.

3. Spezialgebiete des ausgewählten Hauses genauer anschauen - passt es?

4. ggf. Empfehlungen von Kollegen (man tendiert hier nach Persönlichkeit zu urteilen, aber erhält auch nützliche Warnungen)

5. schaue, wenn Haus komplett unbekannt ist, die Bewertungen an.


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 Betreff des Beitrags: Re: Für was braucht man Ärzte?
BeitragVerfasst: 31.12.14, 03:19 
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Beiträge: 201
apropos: Bewertungsportale für Ärzte und Krankenhäuser

Wenn man wie ein Profiler an die Sache herangeht, steht im Mittelpunkt immer das Motiv. Das Motiv ist der Schlüssel.

Ich bestreite bzw. glaube nicht, dass Bewertungsverfasser alle nur gelangweilte Gernschreiber wären.
Ich denke eher, dass es immer ein auslösendes Moment, ein Agens, für so eine Aktion gibt:
das kann besondere Freude und Zufriedenheit sein, was ein Lob fabriziert,
leider jedoch sind es meist Kümmernisse und Negativerfahrungen, die Leute bewegen, ihre Erlebnisse
anderen kundzutun und publik zu machen und das finde ich nicht nur legitim, sondern richtig und wichtig.

In Hotelportalen lese ich schon lange keine Lobenshymnen mehr, denn davon sind in der Tat die meisten gefaket.
Welcher zufriedene Bürger würde schon einem anderen eine ähnlich gute Erfahrung gönnen? :-)

Bei Kliniken finde ich solche Berichte noch wichtiger, als bei Ärzten, denn die könnte man sich ja zur Not auch einfach einmal "anschauen",
indem man sich ihnen vorstellt. Man muss ja dann nicht zwangsläufig wieder hingehen.
Macht man doch bei Anwälten ähnlich, oder?
Ich zumindest vereinbare bei/mit einem mich interessierenden Anwalt zumeist erst einmal eine unverbindliche Vorabinformation,
wo ich selten mehr als 50 Euronen berappen muss (wird vorher so vereinbart), ohne diesen explizit zu "mandatieren".
Nur, wenn er mich zu überzeugen vermochte, vertraue ich ihm und lass ihn für mich agieren.
So hab ich das auch schon bei diversen Fachärzten gemacht. Sagt mir das Praxisklima nicht zu oder ist der Arzt nicht kommunikativ genug,
dann belasse ich es meist bei diesem Probebesuch :-) Viele wissen scheinbar immer noch nicht, dass man dazu keine Überweisung bräuchte.

Ich denke, schon aus Zeitgründen, wird es wohl keine Mitbürger geben, die einen Arzt "just for fun" schlecht bewerten,
was hätten sie denn davon? Das erachte ich als eine reine Schutzbehauptung.

Das Problem sind und bleiben für mich die lieben Hausärzte, zumindest in Regionen, wo diese dünn besiedelt sind.


Grüsse in die Nacht :-)

_________________
Vorsicht! Bissiger Mund:-)


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 Betreff des Beitrags: Re: Für was braucht man Ärzte?
BeitragVerfasst: 31.12.14, 03:35 
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Beiträge: 201
Renate02 hat geschrieben:
Der Hausarzt hat bei meinem Mann den Krebs diagnostiziert. Die Fachärzte haben mit Chemotherapie und Bestrahlung sein Leben gerettet.
Der Hausarzt hat bei mir eine Schilddrüsenunterfunktion diagnostiziert. Die Therapie hat meine Lebensqualität klar verbessert.
Der Hausarzt hat bei mir grenzwertige Harnsäurewerte festgestellt. Ich kann nun meine Ernährung anpassen und damit einem Gichtanfall vorbeugen (hoffe ich).
Der Hausarzt hat bei meinem Schwiegervater gravierende Herzprobleme festgestellt. Die Fachärzte haben mehrere Bypässe und noch mehr Stents gelegt und ihm damit wahrscheinlich das Leben gerettet.
Der Hausarzt hat bei meinem Mann Pneumothorax diagnostiziert, die Fachärzte haben operiert und damit bestenfalls seine Lebensqualität deutlich verbessert.
Der Hausarzt hat mich ernst genommen und mir eine Überweisung ausgestellt. Der Facharzt hat die Depressionen diagnostiziert, eine Reha angeleiert und Psychotherapie empfohlen - Alles zusammen hat meine Lebensqualität enorm verbessert.

simple Antworten einer Mitleserin :-)

1. dass ein HA einen Krebs findet/diagnostiziert, ist eher eine Seltenheit, da bei Verdacht auf...zumeist fachspezifisch weiterüberwiesen wird
2. dass ein HA die Schilddrüsenwerte mit erfasst, ist auch nicht die Regel, es sei denn, man habe spezifische Beschwerden erwähnt
3. dass ein HA Harnsäurewerte feststellt...kann theoretisch schon mal vorkommen....dass er diese aber auch therapiert...ist eher die Ausnahme
4. dass ein HA Herzprobleme konstatiert, ist auch eher die Ausnahme, als die Regel, da EKG's oft die einzige Diagnostik sind, wenn überhaupt
5. dass ein HA gar einen Pneumothorax attestiert, Donnerwetter, das hätte ich nicht für möglich gehalten, da dies zumeist in Notaufnahmen passiert
6. dass ein HA sogar Depressionen erkennt, wäre mehr als ein Wunder, da dies in der Mehrzahl der Fälle ja nicht einmal die Psycho-Doks selbst vermögen....

Ich kenne nur 2 Arten von Hausärzten: solche, die untertreiben, also schlichtweg bagatellisieren (ein probates Mittel, denn was ich nicht sehe, muss ich auch nicht therapieren?),
das ist die erkennbare Mehrheit, und solche, die übertreiben, was aber meist nur bei Privatpatienten der Fall ist, wo dann oft sogar Unnötiges erfolgt ans Diagnostik und Therapie.

Mir verriet mal ein Orthopäde, sein Erfolgsgeheimnis sei, dass er bei JEDEM Patienten ein Wehwehchen fände ... :-)
Diese deklarieren selbigen dann als "super Doc". Wehe dem, der nix findet und das Wort psychosomatisch auch nur erwähnt...!
Jeder Mensch mit Beschwerden und Beeinträchtigungen, ob nun eingebildet oder real, wünscht sich doch nichts sehnlicher, als eine Diagnose.

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Vorsicht! Bissiger Mund:-)


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