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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Sturz in Notaufnahme, der abgestritten wird
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BeitragVerfasst: 04.09.11, 13:09 
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Registriert: 04.09.11, 12:21
Beiträge: 56
Hallo,

ich habe dieses Forum eigentlich wegen der Frage zu einer aktuellen Verletzung aufgesucht, dann aber gerade dieses Unterforum entdeckt. Vielleicht kann mir hier ja jemand Tips zu einem Problem geben, das ich gerade mit der Notaufnahme eines Krankenhauses habe.

Diese suchte ich wegen einer sehr schmerzhaften HWS Verletzung auf, die ich mir zwei Tage vorher bei einem eher harmlosen Autounfall als Mitfahrer zugezogen hatte.
In Kurzform passierte dies:
Der Pfleger an der Aufnahme legte mich trotz eindringlichen Rates eines zufällig anwesenden Sanis nicht hin, mir war augenscheinlich und nach eigener Aussage schwindelig, ich stürrzte im Wartezimmer und schlug mit den Kopf auf, was sehr starkes Nasenbluten und Bluten aus dem Mund sowie z.T. Bewusstlosigkeit führte. Ich wusste nicht einmal mehr, wo ich war.
Ich wurde eine Stunde lang versorgt, was aufgrund des starken Blutverlustes eher dramatisch ablief.
Danach wurde ich zurück ins Wartezimmer gesetzt und später wurde noch meine HWS Verletzung versorgt.

Schon während der Zeit im KH konnte ich mich nicht mehr an den Sturz erinnern, mir fehlte eine gute Stunde und ich wunderte mich, was ich so lange gemacht hatte. Bei dem Blick in den Spiegel sah ich total wild aus (kein make up mehr, zerwusselte Haare eine geklammerte Lippe) und hatte keine Ahnung, woher das kam. Auf der Rückfahrt im Bus wurde ich von einer Mitarbeiterin des KH angesprochen, die mich fragte, ob ich nach Hause dürfte. Ich hatte keine Ahnung, was sie von mir wollte,sie äußerte sich ihren Kolleginnen gegenüber jedoch, dass es unverantwortlich sei mich zu entlassen und dass ich "an den Monitor gehöre".

Zu Hause bemerkte ich Einstiche an Armen und Hals, eine noch wochenlang schmerzhafte und zunächst „gelbe“ Stelle am Übergang von Nasen-zu Jochbein, eine starke Beule an der Stirn und einen kleinen sauberen Schnitt unter dem Schlüsselbein links.
In den ersten Wochen hatte ich stärkere Kreislaufbeschwerden, die mittlerweile verschwunden sind. Es fällt mir aber nach wie vor schwerer mich zu konzentrieren, ich habe häufiger Kopfschmerzen und vergesse Dinge häufiger als vorher.

Ich wurde von mehreren Augenzeugen auf den Sturz und die dramatisch wirkende Versorgung danach angesprochen und wusste zunächst von nichts, auch im Arztbericht steht dazu überhaupt nichts. Langsam kehrte in den Wochen danach die Erinnerung zurück. Das KH streitet aber ab, das es den Sturz gegeben hat und leider war ich allein da.

So ein Sturz sollte nicht, aber kann passieren. Was mich wütend macht ist, dass die Zeit, in der die Erinnerungen an Notarzt etx zurück kamen extrem anstrengend war und dass das KH tut als sei nichts passiert, obwohl ich sogar zwei Wochen nach dem Sturz einen Anruf von einem damals anwesenden Helfer bekam, der verwundert war, dass ich schon wieder zu Hause war.


Ich habe den Leiter der Notaufnahme um ein persönliches Gespräch gebeten, hat jemand weitere Ideen oder Tips?

Viele Grüße
Katrin


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