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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Wer braucht noch einen Hausarzt und warum?
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BeitragVerfasst: 29.11.10, 04:30 
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Registriert: 27.07.08, 22:42
Beiträge: 80
Wer braucht noch einen Hausarzt und warum?
Auf die Argumente bin ich wirklich schon sehr gespannt :-))

_________________
[CAVE: Infos/Fragen zu eigenen Krankheiten oder persönlichen Erfahrungen ersetzen NIE eine Arztkonsultation!]


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BeitragVerfasst: 18.12.10, 16:29 
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Registriert: 18.12.10, 14:23
Beiträge: 2
@Pennetranto

wie kommt es, daß hier keiner was sagt :shock:

sind hier nur Hausärzte am "Foring" oder wie sonst wäre das erklärbar, gröööhl.....

wenn wir mal ehrlich sind, so braucht wirklich keiner mehr wirklich so was wie Hausärzte alten Musters,
ich wüßte kein Motiv, was dafür spräche, weil alles von anderen mit geleistet werden könnte,

wirklich kurios, daß wir uns in Breite einer solchen Diskussion vehement verschließen,
dabei wäre das doch angezeigt im 21.Jahrhundert

ich schätze meinen Hausarzt, würde ihn trotzdem für entbehrlich ansehen,
für mich ist er mehr wie ein Durchgangsarzt für das Formelle
Zeit zum Unterhalten hat der schon gar lang nicht mehr für seine Patienten
und bei spezifischer Problemstellung verweist er sowieso an einen geeigneteren Facharzt

interessante Überlegung ist das schon und komisch genug,
daß das noch keiner der Politverantwortlichen oder auch Politverdrossenen aufgriff

man wünschte sich analog Stuttgart21 wenigstens mal eine Grundsatzdiskussion dazu

_________________
Wenn du kritisiert wirst, dann musst Du etwas richtig machen.
Denn man greift nur denjenigen an, der den Ball hat
.“
Bruce Lee


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BeitragVerfasst: 18.12.10, 19:57 
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Registriert: 10.03.09, 17:22
Beiträge: 516
Und wie stellen Sie sich das vor ohne Hausarzt? Wo gehen Patienten mit simplen Harnwegsinfekt, Husten, Rückenschmerz(Liste beliebig erweitern) hin? Möchten Sie wegen Rückenschmerzen zum Orthopäden gehen, bei dem Sie als Kassenpatient 6 Wochen warten dürfen? Gehen Sie mit Husten zum Pulmologen(wenn es denn einen in Ihrer Nähe gibt)? Zu welchem Arzt gehen Sie, wenn Sie ihre Symptome nicht richtig einschätzen können? Glauben Sie ernsthaft, Patienten können immer selbst entscheiden, in welche Fachrichtung ihre Erkrankung fällt? Viel schlimmer noch: Erwarten Sie bitte nicht, dass der fälchlich ausgewählte Facharzt genauere Diagnostik betreiben wird, um Sie an den richtigen Facharzt zu verweisen.
Wenn alle Patienten anstatt ihres Hausarztes einen Facharzt aufsuchen, dann "Gute Nacht".
Eine Grundsatzdiskussion ist meiner Meinung nach fehl am Platz.


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