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medizin-forum.de • Thema anzeigen - 3 Ärzte, 3 Meinungen
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 Betreff des Beitrags: Re: 3 Ärzte, 3 Meinungen
BeitragVerfasst: 01.07.12, 18:44 
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Zitat:
Die einzige Möglichkeit die ein Patient hat, hier einigermaßen Klarheit zu haben ist, sich erklären zu lassen wie der jeweilige Fachmensch zu dieser Entscheidung oder Ratschlag gekommen ist.


In der Theorie ist das bestimmt richtig, nur habe ich bei mehreren Ärzten die Erfahrung gemacht, dass dieses Hinterfragen bereits als "Majestätsbeleidigung" betrachtet wird. Wie kann es ein Nichtmediziner wagen, allein an der Aussage eines Arztes zu zweifeln und sich diese auch noch begründen zu lassen?

Dazu kommt, dass z.B. Internisten (dort habe ich die meisten Kontakte), den Zustand des Patienten rein nach objektiven (Labor)werten einschätzen. Dass da irgendwo noch ein Kopf dran ist, dass neben der physischen Verfassung auch noch eine psychische Komponente existiert, ist eine "lästige Nebenerscheinung".

Zudem habe ich die Erfahrung gemacht, dass man einen Arzt, dessen Meinung man hinterfragt und dann ggf. alternativ entscheidet, keinesfalls wieder aufsuchen sollte. Live erlebt beim Wutausbruch einer Orthopädin gegenüber ihrer Arzthelferin - ich wollte nur mein Röntgenbild für die Einholung einer zweiten Meinung mitnehmen.

Klaus S


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 Betreff des Beitrags: Re: 3 Ärzte, 3 Meinungen
BeitragVerfasst: 01.07.12, 19:41 
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Beiträge: 3416
Zitat:
nur habe ich bei mehreren Ärzten die Erfahrung gemacht, dass dieses Hinterfragen bereits als "Majestätsbeleidigung" betrachtet wird. Wie kann es ein Nichtmediziner wagen, allein an der Aussage eines Arztes zu zweifeln und sich diese auch noch begründen zu lassen?


dann warst du bei den falschen Ärzten und solltest wechseln, das steht dir doch frei.
Ich würde mich auch nicht unaufgeklärt irgendwelchen Behandlungen unterziehen.


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 Betreff des Beitrags: Re: 3 Ärzte, 3 Meinungen
BeitragVerfasst: 02.07.12, 09:25 
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Beiträge: 179
Klaus S hat geschrieben:
dass dieses Hinterfragen bereits als "Majestätsbeleidigung" betrachtet wird. Wie kann es ein Nichtmediziner wagen, allein an der Aussage eines Arztes zu zweifeln und sich diese auch noch begründen zu lassen?
Hallo,

ich, auch Nichtmediziner, habe andere Erfahrungen gemacht.
Wenn ich in höflichem Ton frage, warum etwa so ist/so gemacht wird und wozu das dient, so bekomme ich in der Regel auch eine angemessene Antwort.
Ein Problem ist dann höchstens Zeitmangel, wenn nämlich die Praxis überfüllt ist, dann bleibt eben nur Zeit für eine, maximal zwei Fragen/Antworten.

Was gar nicht geht - und zu Recht nicht geht! - ist wenn der Patient schon mit vorgefertigter Diagnose ankommt, dieselbe nur noch bestätigt haben will und die Qualität des Arztes daran misst, ob er das tut oder nicht. Auch pauschale Rundumschläge gegen die Ärzteschaft kommen nicht gut an.

Alles in allem: der Ton macht die Musik.
Am besten funktioniert nicht die Infragestellung ärztlichen Wissens, sondern die konkrete Frage nach konkreten Dingen.

Das geht mir in meinem Beruf nicht anders. Da lasse ich mir auch nicht von jedem Laien hineinreden.

Freundliche Grüße von Alba


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 Betreff des Beitrags: Re: 3 Ärzte, 3 Meinungen
BeitragVerfasst: 02.07.12, 12:53 
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Ich denke das die Zeiten wo man ehrfurchtsvoll den Worten des Arztes lauscht und sie aktzeptiert sind vorbei.
Es sollte ein Dialog mit dem Arzt stattfinden und man sollte sich auch klar machen dass viele Patienten nicht über eine hervorragende Bildung verfügen und sich exakt und korrekt ausdrücken können. Wenn ein Patient meint es könne vielleicht auch dies oder jenes sein, dann ist es unangebracht gleich ungehalten zu werden. Dahinter steckt kein böser Wille, sondern vielleicht nur das Bedürfnis mitzuteilen dass man sich auch schon seine eigenen Gedanken gemacht hat. Ein gekränktes Ego gehört nicht in eine Arztpraxis, ein guter Dialog mit dem Patienten und kein herrschsüchtiges, elitäres Gehabe sollte der Gedanke sein. Für die Menschen, für Ihre Ängste, eben eine Stütze in einer Ausnahmesituation wie eine Krankheit nunmal ist, dies sollte der Grundgedanke sein.


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 Betreff des Beitrags: Re: 3 Ärzte, 3 Meinungen
BeitragVerfasst: 02.07.12, 13:57 
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Beiträge: 3416
@Bayernfee,

sag mal, liest du den Schwachsinn eigentlich nochmal durch bevor du auf Absenden drückst ?

Wenn dir das zuviel ist, dann lass es lieber :!:


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 Betreff des Beitrags: Re: 3 Ärzte, 3 Meinungen
BeitragVerfasst: 02.07.12, 14:13 
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Beiträge: 17
Eigenartig wie Menschen reagieren wenn man nicht Ihrer Meinung ist.
Inhaltlich wirklich ein Sahnehäppchen Dora, dein Beitrag wirklich mit Niveau :ironie:


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 Betreff des Beitrags: Re: 3 Ärzte, 3 Meinungen
BeitragVerfasst: 02.07.12, 14:21 
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Beiträge: 1738
Wohnort: Hannover
Bayernfee hat geschrieben:
Eigenartig wie Menschen reagieren wenn man nicht Ihrer Meinung ist.
Inhaltlich wirklich ein Sahnehäppchen Dora, dein Beitrag wirklich mit Niveau :ironie:

Ausser irgendwelchen Vorurteilen der Ärzteschaft gegenüber kann ich in ihren Beiträgen leider auch nichts konstruktives finden..


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 Betreff des Beitrags: Re: 3 Ärzte, 3 Meinungen
BeitragVerfasst: 02.07.12, 14:28 
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Registriert: 27.12.06, 00:51
Beiträge: 3416
Zitat:
dein Beitrag wirklich mit Niveau


was man von deinen leider nicht behaupten kann.

Ich lese in deinen Beiträgen nichts als Arztschelte und Vorurteile auf Stammtischniveau.
Es ist einfach unverschämt eine ganze Berufsgruppe immer so zu verunglimpfen.


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 Betreff des Beitrags: Re: 3 Ärzte, 3 Meinungen
BeitragVerfasst: 02.07.12, 14:48 
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Beiträge: 17
Auch in einem Forum sollte man versuchen die Beiträge der Anderen nicht so persönlich sondern sachlich zu beurteilen. Der Dialog, der Dialog. Wohl nicht unbedingt Ihre Stärke. :ostern:


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 Betreff des Beitrags: Re: 3 Ärzte, 3 Meinungen
BeitragVerfasst: 02.07.12, 19:11 
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Registriert: 06.03.05, 08:30
Beiträge: 4399
Wohnort: Hildesheim
Aha.
Sachlich.

Zitat:
wo man ehrfurchtsvoll den Worten des Arztes lauscht

Zitat:
und kein herrschsüchtiges, elitäres Gehabe


Das reiht sich ein in Ihre von mir bereits weiter oben zitierten Aussagen.

Wie man in den Wald hineinruft... gell? :wink:

Fangen Sie doch einfach mal an, hier sachlich zu argumentieren.
Das wäre ein Anfang.

A. Flaccus

_________________
Dr. A. Flaccus
Facharzt für Anästhesie
- Notfallmedizin -
DMF-Moderator


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 Betreff des Beitrags: Re: 3 Ärzte, 3 Meinungen
BeitragVerfasst: 03.07.12, 06:31 
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Interessierter

Registriert: 18.06.12, 09:37
Beiträge: 17
Ich kann nichts unsachliches erkennen. Das diese Thema bei den Ärzten ungeliebt ist, wen wunderts, aber leider sieht die Realität so aus. Viele Patienten fühlen sich unverstanden und schlecht behandelt, dies ist kein Märchen sondern einfach Tagesordnung. Machen Sie doch mal eine Patienten -Umfrage, wer sich zwischenmenschlich gut aufgehoben bei seinem Arzt fühlt.
Hier mal ein kleiner Ausschnitt und dies zum Thema Sachlichkeit im Gegensatzt zu emotionalem Herumgepöbel.

Während Ärzte i.a. medizinisch gut ausgebildet sind, mangelt es oft an ihrer Gesprächs- und psychosozialen Kompetenz. Untersuchungen in Deutschland und Österreich haben ergeben, dass beim Arztbesuch der einleitende Bericht des Patienten schon nach durchschnittlich 15 Sekunden durch Fragen des Arztes unterbrochen wird oder dieser in 50 % der Fälle gleichzeitig kleine "Nebentätigkeiten" (Karteikarte, Computer etc.) ausführt. Dadurch können wesentliche Aspekte der Anamnese (z.B. über Diäten oder Diabetes) unter den Tisch fallen oder das Vertrauen gestört werden. Bei chronischen Kranken dauert das "Gespräch" sogar durchschnittlich nur 7 Sekunden (lt. Ö1-Radiokolleg 13. März 2006). In einem Wiener Feldversuch wurde getestet, ob der Arzt bzw. die Ärztin zunächst 1 Minute zuhören kann. Ist dies der Fall, steigt die spätere Zufriedenheit der Patienten signifikant an.

Bei ähnlichen Untersuchungen zeigte sich, dass sich nur ein Drittel der Arztbesucher ausreichend informiert fühlt. Ferner werden nur etwa 50 % der ärztlichen Informationen zu Diagnose und Therapie medizinisch richtig verstanden, wovon wiederum die Hälfte nach 30 Minuten vergessen ist. Neben dem Wunsch nach Heilung ist ein Hauptanliegen der Patienten, vom Arzt ernstgenommen zu werden; wird der anfängliche "Redefluss" zu früh unterbrochen (siehe oben), kann nur schwer Vertrauen entstehen - mit negativen Folgen für die Befindlichkeit und den Krankheitsverlauf.


Das ist was der Patient fühlt und darum geht es, denn wir wollen doch nicht vergessen dass Ärzte mit Patienten Ihr Geld verdienen, (nicht übermäßig viel) aber Sie leben davon und da kann man etwas psychosoziale Kompetenz erwarten.

Eine Randbemerkung: Dr. Titel unter den Beiträgen machen sie auch nicht besser.


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 Betreff des Beitrags: Re: 3 Ärzte, 3 Meinungen
BeitragVerfasst: 03.07.12, 06:52 
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DMF-Moderator

Registriert: 26.08.06, 20:00
Beiträge: 3246
Wohnort: Friesland
Bayernfee, es ist erforderlich Zitate nicht nur als solche zu kennzeichnen, sondern auch die Quelle anzugeben. Wo haben sie dieses denn geklaut?

_________________
And God promised men that good and obedient wives would be found in all corners of the earth.


Then she made the world round and laughed and laughed and laughed...


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 Betreff des Beitrags: Re: 3 Ärzte, 3 Meinungen
BeitragVerfasst: 03.07.12, 09:49 
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Interessierter

Registriert: 18.06.12, 09:37
Beiträge: 17
Ihr Unsachlickkeit und unflätige Ausdrucksweise ist für einen Moderator einfach nur schlecht. Ihre Modalitäten zwecks Quellenbenennung waren mir nicht bekannt. Geklaut ist hier nichts, dies ist eine Definition vom Arzt- Patienten Verhältniss von Wikipedia. In dieser Studie wurde auch noch angeregt, den Medizinstudenten etwas bei zu bringen in Sachen Psychosoziales- Verständnis und Zwischenmenschlickeit. Ein Mensch der schlecht ist in Empathie und sich nicht für die Belange und mögen sie auch noch so klein sein, seiner Mitmenschen interessiert, ist ein "no go" in jedem sozialen Beruf. Menschen die schon in Alltäglichkeiten zu schlechter Wortwahl neigen, aggressiv und unsachlich sind, haben dementsprechend im Arztberuf nichts verloren.


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 Betreff des Beitrags: Re: 3 Ärzte, 3 Meinungen
BeitragVerfasst: 03.07.12, 10:05 
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DMF-Moderator

Registriert: 06.03.05, 08:30
Beiträge: 4399
Wohnort: Hildesheim
Liebe Bayernfee!

Ihre wiederholt unsachlichen Äußerungen und die Nicht-Einhaltung von Zitier-Regeln verstossen zum Teil gegen unsere Forenregeln.

Bitte mäßigen Sie Ihre Ausdrucksweise und vermeiden Sie Beschimpfungen/Beleidigungen anderer User wie etwa:

Zitat:
Ihr Unsachlickkeit und unflätige Ausdrucksweise ist für einen Moderator einfach nur schlecht.

Zitat:
Eine Randbemerkung: Dr. Titel unter den Beiträgen machen sie auch nicht besser.


Lesen Sie doch einmal in unseren Forenregeln ( Mediquette ) nach: http://www.medizin-forum.de/index.php?o ... Itemid=141

Dort findet man u.a. dieses:

Zitat:
Verunglimpfen Sie hier niemanden persönlich

Zitat:
Vergessen Sie niemals, dass auf der anderen Seite ein Mensch sitzt!
Beiträge, die Beleidigungen, Verunglimpfungen oder andere vergleichbare Entgleisungen enthalten, werden kommentarlos gelöscht.


Das Thema selbst ist sehr interessant und ja:

Man darf und muss hier auch über ärztliches Fehlverhalten diskutieren!

Aber bitte sachlich, mit konkreten Beispielen und in einem wertschätzendem Stil.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. A. Flaccus

_________________
Dr. A. Flaccus
Facharzt für Anästhesie
- Notfallmedizin -
DMF-Moderator


Zuletzt geändert von Dr. A. Flaccus am 03.07.12, 11:07, insgesamt 1-mal geändert.
Moderationsmassnahmen korrigiert, Text geändert/ergänzt


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 Betreff des Beitrags: Re: 3 Ärzte, 3 Meinungen
BeitragVerfasst: 03.07.12, 11:06 
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DMF-Mitglied
DMF-Mitglied

Registriert: 27.12.06, 00:51
Beiträge: 3416
hier mal der Link von o.g. Wiki

http://de.wikipedia.org/wiki/Patient-Arzt-Beziehung

das ist wieder einer jener Wiki -Beiträge wo man sich fragt was der Verfasser überhaupt will :?:
Zitat:

zitat aus o.g. Wiki
Ferner werden nur etwa 50 % der ärztlichen Informationen zu Diagnose und Therapie medizinisch richtig verstanden, wovon wiederum die Hälfte nach 30 Minuten vergessen ist
.

Daran ist natürlich auch der Arzt schuld, oder ist es nicht einfach so, dass viele Patienten die Zusammenhänge wirklich nicht erfassen können, weil zu kompliziert ( Fachwissen ) und man meint man wäre schlecht beraten ?


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