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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Reibegeräsche im Knie / Häufige Patella Luxation.
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BeitragVerfasst: 15.09.17, 15:50 
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Hii.

Bin noch immer im Jugendalter, habe allerdings seit Grundschulalter an immer mal wieder eine beidseitige Patella Luxation, kommt öfters mal im Jahr vor, mal spring sie ganz raus, mal verschiebt sie sich nur. Habe auch nun etwas Schmerzen im Knie, und im r. Knie ein Reibendes/Knackendes Geräusch wenn ich es komplett durchstrecke, beim Reiben/knacken empfinde ich jedoch keinerlei Schmerzen.

Könnte durch das häufige rausspringen sich bereits in meinem Jugendalter eine Arthrose gebildet haben? Zum Arzt gehe ich, Termin ist bereits fest.


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BeitragVerfasst: 15.09.17, 17:07 
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Guten Tag,
nur gehäuft auftretende Luxationen der Patella können eine Arthrose auslösen, einige Mal pro Jahr reichen hierzu nicht aus-jedenfalls normalerweise. Der Orthopäde wird eine intensive Knieuntersuchung durchführen, möglicherweise auch eine Röntgenaufnahme bzw. sogar ein CT anfertigen lassen. Welche Maßnahmen er empfiehlt, richtet sich dann nach der Befunderhebung. Wichtig ist es jedoch, dass Sie durch entsprechende Übungen den Muskulus quadriceps auftrainieren, genauer gesagt, seinen Muskulus vastus medialis ( googeln). Bei sehr häufigem Auftreten muß auch an eine Operation gedacht werden.
Dieses "Reibegeräusch" habe ich sehr oft bei Rekruten erlebt und ist fast immer ohne Belang. Oftmals ist eine sogenannte Chondropathia patellae die Ursache, auch hier steht zunächst Quadrizepstraining an erster Stelle.

_________________
Grüße Dr. Fischer
Unter Bezugnahme auf § 7 (3) der Berufsordnung für Ärzte ist mein Beitrag eine Stellungnahme,die auf den vorliegenden Angaben beruht .Sie ersetzt aber nicht die persönliche Beratung, Untersuchung und Behandlung durch Ihren Arzt.


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BeitragVerfasst: 15.09.17, 17:44 
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Sie beruhigen mich wirklich sehr..- Ich danke Ihnen!

Also könnte man eine Arthrose in meinem jungen Alter fast schon ausschließen?
Ich habe übrigens gemerkt, dass sich durch tägliches Radfahren mein Knie stabiler anfühlt.
Manchmal tritt es auch auf, dass die Kniescheibe 2. - 3. mal hintereinander rausrutscht, dass aber nur sehr selten.
Manchmal auch einfach nur leicht, dass weitere Beschwerden komplett ausbleiben. Ist es sinnvoller, erst eine Operation in Betracht zu ziehen wenn ich ausgewachsen bin? Ich möchte echt kein Risiko eingehen.


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BeitragVerfasst: 15.09.17, 18:51 
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Dr.med.Holger Fischer hat geschrieben:
Guten Tag,
nur gehäuft auftretende Luxationen der Patella können eine Arthrose auslösen, einige Mal pro Jahr reichen hierzu nicht aus-jedenfalls normalerweise. Der Orthopäde wird eine intensive Knieuntersuchung durchführen, möglicherweise auch eine Röntgenaufnahme bzw. sogar ein CT anfertigen lassen. Welche Maßnahmen er empfiehlt, richtet sich dann nach der Befunderhebung. Wichtig ist es jedoch, dass Sie durch entsprechende Übungen den Muskulus quadriceps auftrainieren, genauer gesagt, seinen Muskulus vastus medialis ( googeln). Bei sehr häufigem Auftreten muß auch an eine Operation gedacht werden.
Dieses "Reibegeräusch" habe ich sehr oft bei Rekruten erlebt und ist fast immer ohne Belang. Oftmals ist eine sogenannte Chondropathia patellae die Ursache, auch hier steht zunächst Quadrizepstraining an erster Stelle.



Das reibende/knackende Geräusch spüre ich jedoch im Gelenk, das kommt doch bei einer Arthrose vor, nicht?


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BeitragVerfasst: 16.09.17, 07:32 
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Hallo,
", das kommt doch bei einer Arthrose vor, nicht?"- ja, aber nicht nur bei einer Arthrose. Zuerst hat man bei ständigen Luxationen Schäden an den Knieknorpeln, Schmerzen und Reizergüsse, später erst dann kommt die Arthrose.
Radfahren mit nach außen rotiertem Fuß ist sehr gut, ebenso Rückenschwimmen mit Flossen.
Sie haben recht, Operationen-es gibt da eine Vielzahl von verschiedenen Arten- führt man, wenn überhaupt, erst durch, wenn die Wachstumsphase abgeschlossen ist.

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Grüße Dr. Fischer
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BeitragVerfasst: 16.09.17, 09:26 
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Dr.med.Holger Fischer hat geschrieben:
Hallo,
", das kommt doch bei einer Arthrose vor, nicht?"- ja, aber nicht nur bei einer Arthrose. Zuerst hat man bei ständigen Luxationen Schäden an den Knieknorpeln, Schmerzen und Reizergüsse, später erst dann kommt die Arthrose.
Radfahren mit nach außen rotiertem Fuß ist sehr gut, ebenso Rückenschwimmen mit Flossen.
Sie haben recht, Operationen-es gibt da eine Vielzahl von verschiedenen Arten- führt man, wenn überhaupt, erst durch, wenn die Wachstumsphase abgeschlossen ist.



Schmerzen habe ich auch, beim Bergabgehen und aus der Hocke aufstehen.


In einem Forum habe ich gelesen, da bildet sich bei häufigen Luxation erst ab +/- 30 Arthrose.


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BeitragVerfasst: 16.09.17, 17:40 
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Dr.med.Holger Fischer hat geschrieben:
Hallo,
", das kommt doch bei einer Arthrose vor, nicht?"- ja, aber nicht nur bei einer Arthrose. Zuerst hat man bei ständigen Luxationen Schäden an den Knieknorpeln, Schmerzen und Reizergüsse, später erst dann kommt die Arthrose.
Radfahren mit nach außen rotiertem Fuß ist sehr gut, ebenso Rückenschwimmen mit Flossen.
Sie haben recht, Operationen-es gibt da eine Vielzahl von verschiedenen Arten- führt man, wenn überhaupt, erst durch, wenn die Wachstumsphase abgeschlossen ist.


Meinen Sie durch Physioth. und durch Muskelaufbau kriege ich die Knieprobleme bis zum Wachstumsende (OP) einigermaßen in Griff?


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BeitragVerfasst: 17.09.17, 06:29 
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Hallo,
"Meinen Sie durch Physioth. und durch Muskelaufbau kriege ich die Knieprobleme bis zum Wachstumsende (OP) einigermaßen in Griff?"- sollte klappen, kann man aber erst gebau nach der orthop. Untersuchung sagen.

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BeitragVerfasst: 18.09.17, 11:18 
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Dr.med.Holger Fischer hat geschrieben:
Hallo,
"Meinen Sie durch Physioth. und durch Muskelaufbau kriege ich die Knieprobleme bis zum Wachstumsende (OP) einigermaßen in Griff?"- sollte klappen, kann man aber erst gebau nach der orthop. Untersuchung sagen.


Bei Google steht bspw. das es bei öfteren Luxationen, wie es bei mir der Fall ist, eigentlich immer operiert wird. Auch wenn ich noch minderjährig und im Wachstum bin.. -eventuell sollte ich Google nicht trauen. :)


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BeitragVerfasst: 18.09.17, 13:46 
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Dr.med.Holger Fischer hat geschrieben:
Hallo,
"Meinen Sie durch Physioth. und durch Muskelaufbau kriege ich die Knieprobleme bis zum Wachstumsende (OP) einigermaßen in Griff?"- sollte klappen, kann man aber erst gebau nach der orthop. Untersuchung sagen.


Ist es auch normal, dass die Kniescheibe gut mittig sitzt, aber man den Fuß zum Hintern zieht und das Knie quasi gebeugt ist sich die Kniescheibe bewegt etwas seitlich?


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BeitragVerfasst: 18.09.17, 14:32 
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Hallo,
eine geringe Abweichung darf vorhanden sein, aber nicht mit der sogenannten Laterailsation vergleichbar. Bei letzterem wäre wiederum Muskelaufbau erforderlich.
Warten Sie einfach mal das Ergebnis der Untersuchung ab. Diese wäre dann richtungsweisend!

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BeitragVerfasst: 18.09.17, 14:34 
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Dr.med.Holger Fischer hat geschrieben:
Hallo,
eine geringe Abweichung darf vorhanden sein, aber nicht mit der sogenannten Laterailsation vergleichbar. Bei letzterem wäre wiederum Muskelaufbau erforderlich.
Warten Sie einfach mal das Ergebnis der Untersuchung ab. Diese wäre dann richtungsweisend!



Ist bei mir wohl eher die Panik, dass mich der Orthopäde direkt unter's Messer schicken will. Ich hoffe ich komme vorerst mit Physio davon. :P


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BeitragVerfasst: 18.09.17, 14:40 
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Hallo,
bei einer Patellaluxation versucht man zunächst alle konservativen Möglichkeiten!!!!!!!!!!!!!!

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BeitragVerfasst: 20.09.17, 09:06 
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Ist es auch normal, dass ich die Kniescheibe etwas hin und her verschieben kann? Ist bei mir so, wenn das Bein locker und gestreckt ist, spanne ich meine Muskeln an sitzt sie feste.


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BeitragVerfasst: 20.09.17, 11:18 
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ja, das ist normal, aber nur in kleinem Maß, also nur etwa 1cm. Die Bänderführung der Patella verhindert eine zu starke Lateralisation.

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