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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Frage zur Lumbalpunktion
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 Betreff des Beitrags: Frage zur Lumbalpunktion
BeitragVerfasst: 12.11.14, 09:43 
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Hallo,

ich hatte vor ca. 10 Tage eine Lumbalpunktion aufgrund Sehstörungen und Schwindel. Eine entzündliche Erkrankung sowie Viren oder Borreliose wurden ausgeschlossen.
Seit der Punktion geht es mir noch schlechter. Ich habe die ganze Zeit(es ist schon besser, aber immer noch vorhanden)im Rücken-,Nacken-und im Kopf ein sehr sehr unangenhemes Druckgefühl. Ich habe in Armen und Beinen auch hinten in der Brustwirbelsäule ein Brennen und Ziehen als ob mich jemand auseinanderreist. Ich kann auch nicht mehr richtig schlafen(ich hatte vorher keine Probleme damit)und bin sehr sehr unruhig. Ausserdem schmeckt mir nichts mehr so wirklich und ich kann auch nicht so gut riechen. Mir wird ab und zu auf einmal sehr übel, ich hab dann einen Würgereiz, aber ich übergebe mich nicht. Der ganze Körper fühlt sich einfach anders an als vorher.
Jetzt habe ich einige Fragen ich mache mir nämlich Sorgen.

1.Ist es möglich, dass durch die Punktion das gesamte Nervensystem gereizt oder sogar ganz feine Nerven geschädigt werden?
2.Ist der Körper wirklich im Stande das entnommene Nervenwasser in dem Maße nachzuproduzieren, dass der Druck wie vor der Punktion wieder erreicht wird?
3.Können durch den entstandenen Unterdruck bleibende Schäden entstehen, die sich erst später im Laufe der Zeit zeigen?
4.Wenn ein Liquorleck vorhanden ist, hat man dann zwangsläufig Kopfschmerzen oder kann es sich auch anders äußern zB nur durch plötzlich auftretende Übelkeit?
5. Welche Nerven befinden sich genau im Duralsack?

Mir wurde versichert, dass die Nervenwasserentnahme eine harmlose Routineuntersucheung ist, ähnlich wie Blutabnahme. Aber nachdem ich jetzt seit fast 10Tagen mit den Nachwirkungen kämpfe kann ich das nicht bestätigen und bin der Meinung diese Untersuchung und Ihre folgen werden sehr sehr verharmlost. Ich bereue dass ich es zugelassen habe und hoffe dass mein Körper stark genug ist sich zu regenerieren.

Ich bitte um ganz ehrliche Antworten, ich mache mir große Sorgen dass irreparable Schäden entstanden sind.

Allen mit ähnlichen Problemen alles gute


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zur Lumbalpunktion
BeitragVerfasst: 12.11.14, 12:05 
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Hallo,
heutzutage werden meistens atraumatische Nadeln benutzt die sehr Gewebe schonend sind und Komplikationen sind eher selten.

Das entnommene Hirnwasser wird schnell ersetzt - wir produzieren ca. 400ml pro Tag.

Deine Symptomen klingen nicht ganz typisch - das "Geruchsnerv" und Geschmacksnerven sind nur im Kopf, daher am besten der durchführende Arzt fragen.

Gruß
Muppet


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zur Lumbalpunktion
BeitragVerfasst: 12.11.14, 13:10 
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Danke für die schnelle Antwort.
Ich würde mich auch über einen Erfahrungsaustausch anderer Mitglieder im Forum bezüglich der Lumbalpunktion freuen falls dies möglich ist.

viele grüße


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zur Lumbalpunktion
BeitragVerfasst: 12.11.14, 13:29 
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Beiträge: 4216
Hallo,
hatte schon 5 Lumbalpunktionen. Keine Komplikationen.
Es kann nicht das gesamte Nervensystem beschädigen.
Es ist ein ganz feine Nadel, der die Nerven nicht berühren sollte.

Gruß
Muppet


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zur Lumbalpunktion
BeitragVerfasst: 12.11.14, 17:30 
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Beiträge: 824
morgen hat geschrieben:
...ich hatte vor ca. 10 Tage eine Lumbalpunktion aufgrund Sehstörungen und Schwindel. Eine entzündliche Erkrankung sowie Viren oder Borreliose wurden ausgeschlossen
Mit einer Lumbalpunktion kann man keine Borreliose ausschließen, wollte ich nur kurz anmerken :wink:


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zur Lumbalpunktion
BeitragVerfasst: 12.11.14, 18:37 
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ich danke lieb für eure Antworten.


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zur Lumbalpunktion
BeitragVerfasst: 24.11.14, 18:08 
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Hi zusammen,

es sind etwas mehr als drei Wochen seit der Lumbalpunktion vergangen und ich habe immer noch ein dumpfes Druckgefühl im Nacken im Rücken und im Kopf.
Ich traue mich nicht schnell zu bewegen, es fühlt sich so an ,als ob mein Gehirn irgendwie lose im Kopf ist (ich finde keine bessere Beschreibung im Moment).
Kann mir bitte jemand sagen ob das immer noch ein Unterdruck ist bzw. diese Beschwerden durch ein Leck entstehen können?
Wenn ja, was soll ich tun? Sieht man den Unterdruck im MRT? Sieht man ein Leck im MRT?
Ganz ehrlich ich habe Angst und bitte euch nochmal um eine Antwort.


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zur Lumbalpunktion
BeitragVerfasst: 25.11.14, 09:12 
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Beiträge: 4216
Hallo,
eine größeren Leck merkt man (Bett/Klamotten sind nass).
Wenn du unsicher bist, geh bitte zur Neurologen oder Hausarzt.
Lecks nach LPs sind sehr selten, treten eher nach Drainagen oder Katheter (z.B. Spinalnarkose) auf.
Für ein Unterdruck zu entstehen musstest du 100-400ml Flüssigkeit/Tag verlieren. Symptomen sind identisch zur Überdruck.
Das Einstichstelle beim Lumbalpunktion ist ungefähr so groß wie bei einem Blutabnahme.
Gruß
Muppet


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zur Lumbalpunktion
BeitragVerfasst: 30.01.15, 00:35 
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Beiträge: 15
Hallo ich hatte im Dez 2014 eine lumbalpuntion,ich wurde 3 mal gestochen weil da nichts rauskam,und komisch war ich musste in ein separaten Zimmer gehen und direkt nach der lumbalpuntion wieder zurück,mir wurde nichts von liegen oder so erzählt,also ging ich herum hatte ja keine Schmerzen,doch Tage später bekamm ich dermaßen Schmerzen am Rücken und Vorallem am kopf die ich so nie hatte.
Die Schmerzen hielten fast 4 Wochen bevor die besser wurden.
Heute weiß ich das man liegen muss und nicht aufstehen sollte nach der Punktion,auch das es ein blutpatch möglich ist falls der Einstich nicht gut verheilt.
Warte erstmal ein paar Tage ab aber vorher nochmal mit dem Doc reden.
Gute besserung


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zur Lumbalpunktion
BeitragVerfasst: 23.05.17, 08:46 
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Registriert: 23.05.17, 07:28
Beiträge: 3
Hallo,

ich bin zufällig auf dein Post gestoßen und wollte dich mal fragen, ob deine Schmerzen nun vollkommen weg sind und wie lange es gedauert hat?

Ich hatte vor einer Woche eine Lumbalpunktion und die bekannten Kopfschmerzen sind zum Glück nach 3 Tagen verheilt (durch nur 1 Glas Kaffee). Hatte dann noch Rückenschmerzen, die dann auch zum Glück vor zwei Tagen verheilt sind. Ich habe aber nun am oberen Bereich meines Rückens, am Nacken und etwas am Hinterkopf so ein ganz leichtes brennen, es ist nicht die Muskulatur, sondern die Nerven...ich war gestern bei einer Neurologin und sie hat sich mein Rücken abgetastet und es war nichts auffälliges da. Auch hat sie mit einem Gerät meine Nerven an den Beinen und Hüften angesehen (ich habe ganz leichte Schmerzen an der rechten Hüfte) und auch meine Reflexe und es war alles in Ordnung. Die Horrorgeschichten im Internet haben meine Psyche zerstört, habe daher nun einen gereizten Magen, weil ich seit einer Woche mit der Angst lebe, dass die Symptome nicht verschwinden und das alles stresst mich wirklich sehr.

Würde mich über eine Antwort freuen.

LG


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zur Lumbalpunktion
BeitragVerfasst: 05.08.17, 12:02 
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Registriert: 05.08.17, 10:09
Beiträge: 4
ZeynT hat geschrieben:
Hallo,

ich bin zufällig auf dein Post gestoßen und wollte dich mal fragen, ob deine Schmerzen nun vollkommen weg sind und wie lange es gedauert hat?

Ich hatte vor einer Woche eine Lumbalpunktion und die bekannten Kopfschmerzen sind zum Glück nach 3 Tagen verheilt (durch nur 1 Glas Kaffee). Hatte dann noch Rückenschmerzen, die dann auch zum Glück vor zwei Tagen verheilt sind. Ich habe aber nun am oberen Bereich meines Rückens, am Nacken und etwas am Hinterkopf so ein ganz leichtes brennen, es ist nicht die Muskulatur, sondern die Nerven...ich war gestern bei einer Neurologin und sie hat sich mein Rücken abgetastet und es war nichts auffälliges da. Auch hat sie mit einem Gerät meine Nerven an den Beinen und Hüften angesehen (ich habe ganz leichte Schmerzen an der rechten Hüfte) und auch meine Reflexe und es war alles in Ordnung. Die Horrorgeschichten im Internet haben meine Psyche zerstört, habe daher nun einen gereizten Magen, weil ich seit einer Woche mit der Angst lebe, dass die Symptome nicht verschwinden und das alles stresst mich wirklich sehr.

Würde mich über eine Antwort freuen.

LG


Hallo! Ich wollte fragen ob es sich bei dir gebessert hat? Ich hatte vor 11 Tagen eine Lumbalpunktion und bin immer noch ans Bett gefesselt. Meine Geschichte fasse ich zusammem sobald ich kann.


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zur Lumbalpunktion
BeitragVerfasst: 05.08.17, 15:50 
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Beiträge: 3
Ja, es ist alles weg. Innerhalb von 3-4 Wochen war alles weg. Leider habe ich den Fehler gemacht, zu viel im Internet zu lesen, daher habe ich mich unnötig gestresst und meine Angst ernährt. Bitte unterlasse es! Ich kenne Menschen, die aus Spaß im Internet negative Beiträge schreiben. Hör ab genau jetzt auf im Internet zu lesen. Sonst endest du noch wie ich, ich bin seit 1 Monat dabei meine Ängste wieder abzubauen. Und das ist verdammt schwer.

LG


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zur Lumbalpunktion
BeitragVerfasst: 05.08.17, 15:53 
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Registriert: 23.05.17, 07:28
Beiträge: 3
Und bitte nein, fasse deine Geschichte nicht zusammen. Schalte das Internet aus und warte bis es vergeht, habe Geduld, ich garantiere dir, es wird alles vergehen! Ich war 100% überzeugt, dass ich die Symptome nicht loswerde, weil ich es im Ausland habe machen lassen und kein Vertrauen in die Ärzte hatte, daher die Ängste.


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zur Lumbalpunktion
BeitragVerfasst: 08.08.17, 12:06 
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Registriert: 05.08.17, 10:09
Beiträge: 4
ZeynT hat geschrieben:
Ja, es ist alles weg. Innerhalb von 3-4 Wochen war alles weg. Leider habe ich den Fehler gemacht, zu viel im Internet zu lesen, daher habe ich mich unnötig gestresst und meine Angst ernährt. Bitte unterlasse es! Ich kenne Menschen, die aus Spaß im Internet negative Beiträge schreiben. Hör ab genau jetzt auf im Internet zu lesen. Sonst endest du noch wie ich, ich bin seit 1 Monat dabei meine Ängste wieder abzubauen. Und das ist verdammt schwer.

LG


Hm..ich war jetzt bei einem Arzt und der meinte bei mir wurden die Nervenwurzelenden beschädigt. Die Ärztin hat 3 mal den Nerv getroffen. Selbst bei der Entnahme ging es auf den Nerv.
Zudem zieht der Unterdruck an den Meningen. Ich habe deswegen momentan verschiedene neurologische Symptome wie Nervenschmerzen in beide Beine, Brennen der Wirbelsäule, Angstzustände und Panikattacken, Anflug von Depressionen, Zittern und Schwäche in den Armen, Reizdarm, Anfälle von Übelkeit und Geschmacksveränderung, Sehstörungen, Konzentrationsstörungen, Verwirrtheit.

Ich habe jetzt einige Studien zu diesen Nervenverletzungen gefunden sowie Webseiten von Kliniken und Ärzten die dieses Phänomen beschreiben, und es hat mir geholfen das alles zu verstehen. Jetzt weiss ich es wird besser, aber es dauert lange.

Atraumatische Nadeln helfen leider nicht viel wenn die Ärzte daneben stechen.
Ich habe morgen ein LWS MRT und kann mal berichten wie die Nervenwurzeln darauf aussehen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Frage zur Lumbalpunktion
BeitragVerfasst: 05.11.17, 19:15 
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Registriert: 01.11.17, 21:14
Beiträge: 17
Bei mir war es ähnlich.
Nach der ersten LP lag ich eine Stunde und hatte zwei Tage danach tierische Rückenschmerzen und ein paar weitere Tage später stechende Kopfschmerzen Linksseitig.
Nach der zweiten LP lag ich zwei Stunden und hatte keine Rückenschmerzen und nicht direkt Kopfschmerzen, aber sie hat mit der Nadel einen Nerv touchiert, das habe ich während der LP gemerkt und zwei Tage später hatte ich fiese Neuralgien entlang der linken Halsseite bis hoch in die linke Schläfe. Die waren am Nächsten Tag aber zum Glück wieder weg.
Allerdings bemerkte ich bis 7 Tage nach der LP, dass ich irgendwie... grobmotorisch war. Die Feinmotorik funktionierte irgendwie nicht mehr so.


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