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medizin-forum.de • Thema anzeigen - EMG/ENG Untersuchung /Anpralltrauma Schulter
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BeitragVerfasst: 16.05.17, 01:41 
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Hallo zusammen,

Da ich morgen wieder früh raus muss, und es jetzt schon ziemlich spät ist, werde ich versuchen mich trotz der lange Vorgeschichte möglichst kurz zu fassen.

Vor ein bisschen mehr als zwei Jahren fing alles an, durch ein starkes anpralltrauma gegen meine Schulter hatte ich starke Schmerzen. Der Gang zum Arzt war nicht sehr aufschlussreich, er sagte lediglich es sei entzündet, ich solle meine sportliche Tätigkeit wieder aufnehmen, wenn ich keine Beschwerden mehr habe, daraufhin habe ich es auch nicht sehr geschont und nach 3 Wochen, da ich mich wieder gut gefühlt habe, stand ich wieder auf dem Feld und habe trotz Schmerzen gespielt (American Football). Erneuter Gang zum Arzt hat lediglich Krankengymnastik und die Aussage dass es noch mehr Zeit brauche eingeholt.
Es wurde jedoch niemals wirklich besser, ich war bei weiteren Physios, sowie beim ostheopaten. Da mir immer gesagt wurde, dass alles gut sei und die nichts schlimmes sehen kam der nächste Gang zum Arzt erst nach einem Jahr. Dieser hat mir nach Röntgenaufnahmen eine schultereckgelengsprengung diagnostiziert (Rockwood 2). Er meinte man kann nichtsmehr machen und hat auch die ganze Geschichte nicht breiter gefächert, sondern sich auf die eine Verletzung fixiert. Nach ein paar Monaten habe ich mich erneut bei ihm vorgestellt, woraufhin ich ins Krankenhaus überwiesen wurde, wo ich lediglich abgewimmelt wurde.
Es wurde mit der Zeit immer schlimmer, mein Alltag wurde langsam mehr betroffen, es fing an, dass ich nichtmehr auf der Seite schlafen kann, Taubheit im Schulter/Brust/nackenberereich macht sich immer mehr bemerkbar und auch zeitweise kribbeln,Taubheit im Arm. Nun habe ich irgendwann einen weiteren Orthopäden aufgesucht vor ein paar Monaten. Dieser hat mich ersteinmal in ein MRT geschickt.
Befund HWS : alles gut.
Befund Schulter : sehr viele Reizungen, jedoch nur schwach, sehnen, Schleimbeutel etc. desweiteren eine wassereinlagerung direkt unter der Haut. All dies hat die Ärzte jedoch nicht sehr beeindruckt, da es nicht ausschlaggebend sein kann, für eine solche Problematik wie ich sie habe und die Ursache zu Reizung fehlt.
Ich wurde erneut in eine Klinik überwiesen, dort würde sich sehr viel Zeit für mich genommen, meine Problematik breiter gesehen und ich hatte das erste mal das Gefühl, ich würde verstanden. Der Orthopäde hat sich meinen Körper genauer angeschaut und meinte dass es ein sehr komplexes Problem sei, da sich unterdessen starke fehlstellungen breit gemacht haben (Schulter/rücken/Hüfte) mit letzterem hab ich seit kurzem auch Problem , da mein Gang schief ist (der rechte Fuß setzt weiter links auf wenn ich mich nicht drauf konzentriere). Nun war seine Vermutung eine Läsion des plexus brachialis. Und jetzt sind wir auch erst beim Thema Neurologie angekommen. Er hat mich weiter überwiesen zum Neurologen um ein EMG sowie ENG zu machen. Daraufhin habe ich sehr viel rumtelefoniert und dann auch relativ schnell einen Termin bekommen. Dann war ich heute bei diesem Neurologen und die nette Arzthelferin konnte mit der Frage ob das jetzt die EMG oder ENG Untersuchung ist garnichts anfangen, sie hat extra nochmal den Arzt gefragt und dann hat sie gesagt, es sei Genau das gleiche es heißt bei Ihnen nur anders. Daraufhin hat sie mit mir ein CTS sowie SEP durchgeführt. Nun habe ich im Internet nachschaut und es sieht nicht wirklich so aus, als sei dies die gleiche Untersuchung. Es wurde auch nichts an meiner Problemstelle untersucht, es wurde lediglich immer gesagt, die Nerven laufen ja durch diese Stelle, dadurch haben wir die Werte dann auch. Es war mein erster Besuch beim Neurologen, daher habe ich darauf vertraut. Es wurde in den Untersuchungen nichts ausschlaggebendes, aber liege ich da falsch, dass es auch nicht die richtige Untersuchung war ?
Ich wurde vom Neurologen dennoch in eine neurologische Klinik überwiesen, in die Notaufnahme, die konnten mit mir nicht viel anfangen und haben nach ein paar Tests einen Termin in 1,5 Monaten mit mir gemacht.
Ich muss wirklich gestehen, ich hatte große Hoffnung in diese Untersuchungen heute und war den ganzen Tag über sehr enttäuscht, dass ich wieder nicht weiter bin. Aber nach der Recherche im Internet bin der Meinung dass diese Tests heute nicht gezielt auf meine Problematik und so wie es sich der Orthopäde in der Klinik vorgestellt hatte waren. Ich würde mich diesbezüglich über eure Meinung sehr freuen.

Desweiteren ist mir unterdessen natürlich auch aufgefallen, dass ich trotz der Bemühung mich kurz zu fassen ein wenig was geschrieben habe und ich hoffe es erklärt sich überhaupt jemand bereit, sich meiner anzunehmen. Ich bin momentan wirklich an einem Punkt angekommen wo ich nicht weiter weiß nach diesen etlichen arzt- und physiobesuchen ohne Klarheit.
Daher würde ich mich auch sehr über Erfahrungen von euch freuen die vielleicht in eine ähnliche Richtung laufen, oder vielleicht habt ihr ja auch ein paar Tipps für mich.

was vielleicht noch interessant ist, ich bin 21 Jahre alt.

Würde mich über eine Antwort wirklich sehr freuen.

Liebe Grüße Simon


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