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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Myelopathie ja oder nein? Symptome, Folgen, OP?
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BeitragVerfasst: 30.04.16, 07:16 
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Beiträge: 41
Hallo,

ein Mann, Ende 30 hat einen sog. Schmetterlingswirbel. Leider ist nicht mehr auszumachen, ob er diesen seit Geburt hat oder sich der Wirbelkörper aufgrund einer Fraktur so verändert hat. Der Spinalkanal ist an dieser Stelle verengt. Der Mann hatte vor ca. 20 Jahren einen Arbeitsunfall und seitdem klagt er unter immer wiederkehrenden starken stechenden Schmerzen im Schulterblattbereich. Es spricht also wohl eher dafür, dass der sich der Wirbelkörper aufgrund des Unfalls verändert hat (Fraktur!?). Diese Fraktur? wurde damals allerdings nicht diagnostiziert (HWK 7). Der Mann hat keinerlei neurologischen Ausfälle, keine Lähmungserscheinungen und kein Kribbeln in den Extremitäten. Auch hat er Kraft in den Armen, Händen und Beinen, beidseitig sehr identisch. Allerdings ist bei (längeren) Autofahrten ein "frisches" Gefühl im hinteren Hals/Nacken zu spüren, wenn der Kopf nach vorne geneigt wird. Dieses Gefühl zieht dann runter bis zur der immer wieder stechenden Stelle im Schulterblattbereich/oberer BWK-Bereich.

An der Seite des Spinalkanals ist auf den MRT-Bildern eine weiße Linie neben dem Rückenmark zu sehen.

Lt. den verschiedenen MRT-Untersuchungen und -Befunden (von alt nach neu) von verschiedenen Radiologen heißt es:

"Keine sicheren Zeichen einer Myelopathie."
" Der zervikale Myelon eine sichere path. Auffälligkeit nicht aufweisend. Dies ist auch in den übrigen zur Abbildung kommenden Anteilen nicht der Fall. Sichere Myelopathiezeichen nicht erkennbar."
"Darstellung einer zarten 1 - 2 mm großen myelopathischen Läsion (Narbe) rechts paramedian auf einer Strecke von 1 cm. Sonst unauffälliges Myelon."
"Leichte Dyskonfiguration des Myelons sowie Nachweis eines länglichen myelopathischen Signals rechts paramedian in Höhe des Wirbelkörpers. Im Übrigen regelrechtes Myelonsignal."
"Regelrechts Myelonsignal."
"Unveränderte längliche myelopathische Läsionen im rechten Anteil des Myelons in Höhe HWK 7."

Wie kann man jetzt genau feststellen, ob es eine ist oder nicht?

Ist da z. B. eine EMG-Messung hilfreich uns aussagekräftig?

Wann weiß man, dass man spätestens operieren müsste? Es kann ja einerseits radiologisch relevante Befunde geben, die aber sonst keine klinische Relevanz haben.

Grüße

Terence

PS: Ich könnte MRT-Bilder hochladen, falls das interessant und hilfreich ist.


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