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medizin-forum.de • Thema anzeigen - HWK-Fraktur! Folgen? Therapie?
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 Betreff des Beitrags: HWK-Fraktur! Folgen? Therapie?
BeitragVerfasst: 20.02.16, 01:42 
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Beiträge: 3
Hallo,

wo fange ich am besten an? Ich kann nicht schlafen! Ich hatte heute bzw. gestern eine MRT-Untersuchung und der Befund lässt mich nicht schlafen!

Ich hatte vor knapp drei Jahren einen Fahrradsturz. Seitdem klage ich ständig über stechende Schmerzen in der linken Schulter. Mal sind sie besser, mal schlimmer. Mal spüre ich gar nichts.

http://www.directupload.net/file/d/4270 ... zh_jpg.htm

Da ich als Malerin tätig bin, fallen mir Überkopfarbeiten, wie z. B. das Streichen von Decken, seitdem auch tierisch schwer. Dieses ständige Kopf in den Nacken ist so anstregend, dass ich diese Position nicht lange halten kann und deutlich öfter pausieren muss, als zuvor.

Komisch oder vielleicht auch gut ist, dass ich beim Sport überhaupt keine Probleme habe. Ich halte mich mit Turnen fit, wie z. B. Klimmzügen, Liegestützen oder aber auch Handstand und Handstandliegestützen.

Ich habe auch ansonsten keine neurologischen Defizite. Das 10-Finger-Schreiben stellt für mich keinerlei Probleme dar und auch habe ich keine taube Stellen oder so.

Da ich mit den Bildern und dem Befund im Gepäck bis zum Termin beim Orthopäden noch über zwei Wochen warten muss und mich die Bilder und der Befund erschrecken, hoffe ich, dass ich vorher von euch bitte schon einmal Rückmeldung bekomme, was denn da bitteschön los ist.

"Keilförmige HWK 7-Fraktur mit ventraler Höhenminderung bei intakter Hinterkante. Der hintere Wirbelkörperanteil ist leicht nach dorsal verschoben und führt zu einer gering- bis mittelgradigen Spinalkanalenge mit leichter Dyskonfiguration des Myelons. Längliche myelopathische Läsionen im rechten Anteil des Myelons in Höhe HWK 7. Bei HWK 4/5 besteht eine geringgradig rechts mediolaterale Bandscheibenprotrusion mit leichter Einengung des Recessus lateralis rechts. Mögliche Irritation der austretenden Wurzel C 6 rechts. Geringe Einengung der Neuroforamina. Bei HWK 3/4 besteht eine geringe uncarthrotische Einengung beider Neuroforamina. In Höhe HWK 2/3 und HWK 3/4 finden sich etwas betonte osteochondroitische Begleitprotrusionen mit geringen Verschmälerungen des Spinalkanals und der Neuroforamina rechts."

Leider gab es kein Nachgespräch beim Radiologen, sodass mir jetzt gaaaaanz viele ??? im Kopf rumschwirren!

Um wie viel ist da was genau verschoben und verengt? Was ist normal und wäre schon "gefährlich"? Ich bin 35 Jahre jung. Was darf und sollte ich jetzt tun, bei der Arbeit, beim Sport? Ich wollte z. B. mit dem Yoga anfangen und neben dem Handstand auch den Kopfstand machen! Kann oder sollte, darf ich meinen Job besser nicht mehr ausüben? Ist das konservativ therapierbar? Muss man das operieren? Welche Risiken bestehen bei einer solchen OP? Ist es nach erfolgreicher OP alles besser?

Ich hoffe auf eure Rückmeldungen und hoffe auch darauf, dass ihr mir vielleicht ein wenig meine Gedanken nehmen könnt.

Hier übrigens die MRT-Bilder:

http://img5.fotos-hochladen.net/uploads ... 36h9jt.jpg
http://img5.fotos-hochladen.net/uploads ... hw4x98.jpg
http://img5.fotos-hochladen.net/uploads ... qmvz68.jpg
http://img5.fotos-hochladen.net/uploads ... iatvyu.jpg
http://img5.fotos-hochladen.net/uploads ... mwqbz6.jpg

Lieben Dank soweit erst einmal.

LG


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 Betreff des Beitrags: Re: HWK-Fraktur! Folgen? Therapie?
BeitragVerfasst: 20.02.16, 11:21 
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Registriert: 10.01.07, 16:48
Beiträge: 4216
Hallo,
ggf. kann man operieren - geht relativ schnell. Patienten bleiben ca. 3-4 Tagen im Krankenhaus und müssen sich dann ca. 6 Wochen schönen (Bürotätigkeiten geht, aber Streichen usw. nicht).
Ansprechspartner ist ein Neurochirurg und nicht Orthopäde. Orthopäden operieren zwar auch, die Ergebnis ist aber bei die Neurochirurgen besser, wenn Nerven involviert sind. Sind auch wesentlich besser technisch ausgestattet.

Gruß
Muppet


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 Betreff des Beitrags: Re: HWK-Fraktur! Folgen? Therapie?
BeitragVerfasst: 21.02.16, 19:11 
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DMF-Moderator

Registriert: 15.09.04, 15:37
Beiträge: 833
Hallo,
für die Diagnostik sind Ärzte zuständig! Der Radiologe sollte seinen Bericht zum überweisenden Arzt senden und der sollte dann den Bericht mit Ihnen besprechen! Das kann ein Orthopäde, ein Chirurg oder ein Neurochirurg sein, aber nicht wie Physiotherapeuten. Wir können sicher die Berichte lesen und das hilft auch bei der Therapieplanung! Aber in Deutschland (in anderen Ländern ist das anders) dürfen wir Physiotherapeuten nicht diagnostizieren!
Herzliche Grüße
Johanna Seeländer M.Sc.
Gesundheitswissenschaftlerin
Physiotherapeutin


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 Betreff des Beitrags: Re: HWK-Fraktur! Folgen? Therapie?
BeitragVerfasst: 21.02.16, 19:29 
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Registriert: 20.02.16, 00:46
Beiträge: 3
Hallo,

ist es erlaubt, nach Top-HWS-Spezialisten in Deutschland, Schweiz, Österreich zu fragen?

Oder gibt es im Internet eine Top-Liste?

LG


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 Betreff des Beitrags: Re: HWK-Fraktur! Folgen? Therapie?
BeitragVerfasst: 22.02.16, 06:32 
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Registriert: 10.01.07, 16:48
Beiträge: 4216
Hallo,
nein es ist nicht erlaubt. Ist aber ein relativ Standard-OP.
Gruß
Muppet


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