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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Kleine Blutung nicht durch Untersuchungen feststellbar
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BeitragVerfasst: 03.12.17, 13:22 
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Interessierter

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Beiträge: 6
Hallo Liebe Community, hatte ein relativ schlimmes Erlebnis, habe durch eine unbekannte Substanz zuerst starke Herzrythmusstörungen bekommen, das Herz hat immer schneller geschlagen, der Blutdruck, vorallem der Druck im Kopf wurde immer stärker, bis es in einer Art Explosion in meinem Kopf endete, es fühlte sich so an als ob eine Ader oder sonstetwas geplatzt ist. Hatte sehr starke Schmerzen, dachte ich müsste sterben.
Daraufhin wurden im Kh sämtliche Untersuchungen durchgeführt, allerdings alle ohne Befund (CT, 2x Mrt, EEG, Lumbalpunktion), jetzt meine Frage an die Profis:

Ist es möglich das dort wirklich eine kleine Ader o.ä. geplatzt ist, die evtl so klein ist, oder an so einer Stelle liegt, das man sie bei all diesen Untersuchungen nicht nachweisen kann?

Habe langsam keinen Rat mehr, die Ärzte sagen es ist nichts geplatzt doch ich habe es deutlichst gespürt!:/

Symptome wurden nach 5tagen sehr viel besser, doch dann habe ich mich zu sehr angestrengt und habe das Gefühl bekommen die Wunde ist wieder aufgegangen, in Verbindung mit sehr starken Schmerzen und unendlichen Druck auf dem Kopf, bin dann wieder ins Kh, wieder CT, wieder negativ.. Jetzt wollen die Ärzte mich psychatrich untersuchen lassen weil sie sagen dort kann nichts geplatzt bzw kein Blut sein und ich bilde mir das nur ein..

Weiß langsam nichtmehr weiter weil mir einfach keiner glaubt..
Doch es ist zu 100% nichts psychisches..

Hat jemand eine Idee, ich wäre sehr Dankbar..

Mfg Malzi


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BeitragVerfasst: 03.12.17, 14:47 
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DMF-Moderator

Registriert: 06.03.05, 08:30
Beiträge: 4399
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Guten Tag,
aufgrund dieser Beschreibungen:
Zitat:
(CT, 2x Mrt, EEG, Lumbalpunktion)

Zitat:
wieder CT, wieder negativ..

und der beschreibenen Begleitumstände:
Zitat:
habe durch eine unbekannte Substanz zuerst starke Herzrythmusstörungen bekommen, das Herz hat immer schneller geschlagen, der Blutdruck, vorallem der Druck im Kopf wurde immer stärker,

würde ich - aus der Ferne betrachtet - dem Rat der behandelnden Ärzte folgen:
Zitat:
Jetzt wollen die Ärzte mich psychatrich untersuchen lassen weil sie sagen dort kann nichts geplatzt bzw kein Blut sein


Ohne Kenntrnis weiterer Details: Alter, Geschlecht, Gewicht, regelmäßige Medikamenteneinnahme, Blutdruckwerte, Herzfrequenz usw. wird man dazu auch kaum mehr sagen können.
Es haben Ärzte vor Ort untersucht.
Ferndiagnosen aus dem Netz werden kaum weiterhelfen.

A. Flaccus

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Dr. A. Flaccus
Facharzt für Anästhesie
- Notfallmedizin -
DMF-Moderator


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BeitragVerfasst: 03.12.17, 15:39 
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Interessierter

Registriert: 03.12.17, 13:06
Beiträge: 6
Hallo, danke erstmal für Ihre schnelle Antwort, Blutdruck und Herzfrequenz seit dem Vorfall dauerhaft erhöht, sehr starke Schmerzen.
Keine regelmäßige Medikamenteneinnahme.

Mich würde primär interessieren ob es sowas wie eine Miniblutung gibt (nicht im Gehirn selbst, sondern direkt an der Schädeldecke von innen o.ä.) , die man mit diesen Untersuchungen nicht feststellen, bzw übersehen kann.

Denn eingebildet habe ich mir das platzen nicht, sind organische Schmerzen, und die Wunde ist auch wieder aufgerissen, das konnte ich deutlich spüren(in Verbindung mit sehr starken Schmerzen, habe mein Herz richtig klopfen gespürt und Blutdruck ist danach auch sehr hoch (160 zu irgdwas, niemals unter 140 zu irgendwas).

Das wiederaufreisen ist etwa 24h her, habe aber immernoch zu starke Schmerzen und hohen Blutdruck(wie beschrieben).

MfG
Malzi


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BeitragVerfasst: 03.12.17, 16:18 
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Interessierter

Registriert: 03.12.17, 13:06
Beiträge: 6
Hier noch ein paar Infos:

Herzfrequenz dauerhaft bei ca 89
Blutdruck dauerhaft bei ca 160/78, 157/92(109)

Und nein, nicht weil ich aufgeregt bin, habe sogar schon Tavor bekommen, sondern weil die schmerzen so stark sind

U.a. Sind die schmerzen in Kopf im Liegen schlimmer und auch mein Blutdruck ist dann höher, es pocht richtig an der Stelle im Kopf wenn ich liege und schmerzt stark (auch großer Druck auf dem Kopf, ausstrahlend von der Stelle die '' explodiert '' (geplatzt) ist

Mfg
Malzi


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BeitragVerfasst: 03.12.17, 17:43 
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Guten Abend,

vorweg: Wenn da etwas "geplatzt" ist und munter vor sich hin blutet, dann schreibt man keine Beiträge in Foren mehr. Dann liegt man nach wenigen Stunden bewußtlos im Bett und man muss froh sein, wenn man es überlebt.
Somit gehe ich davon aus, dass es in Ihrem Kopf nicht blutet.

Die Herzfrequenz ist völlig normal.
Der Blutdruck ist systolisch zu hoch. Das sollte man behandeln - ist aber kein Notfall. So etwas regelt der Hausarzt.

Für alles weitere fehlen mir immer noch viel zu viele Informationen. Diese werden aber die Ärzte vor Ort gehabt haben und deren Entscheidung ist aus der Ferne nicht anzuzweifeln.

A. Flaccus

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Dr. A. Flaccus
Facharzt für Anästhesie
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BeitragVerfasst: 04.12.17, 08:26 
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Interessierter

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Beiträge: 6
Es fühlt sich auch eher wie ein Bluterguss unter der Kopfhaut bzw Schädeldecke an, ist es möglich das man soetwas auf dem CT nicht sehen kann?

Wie gesagt im Liegen ist der Schmerz schlimmer als im sitzen,auch wenn ich den Kopf zu schnell bzw zu weit drehe :/

MfG
Malzi


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BeitragVerfasst: 04.12.17, 11:54 
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Interessierter

Registriert: 03.12.17, 13:06
Beiträge: 6
Die schmerzen werden als schlimmer, würde sich evtl mal jemand meine bilder vom Kopf anschauen, wenn ich sie bekommen kann.

Kennt jemand eine gute neurologische Klinik im Raum Hessen oder Umgebung die auf soetwas spezialisiert ist?

Vll sollten mal andere Augen drüber schauen, mir geht's nämlich als schlechter, weiß nicht Wielange ich das noch durchhalte, dir Ärzte sagen da ist nichts geplatzt aber es muss so sein, habe es gespürt und auch wie die wunde wieder aufgegangen ist, denke nicht im Gehirn selbst sonder wenn schon sub- oder epidural

Vielen Dank
Mfg
Malzi


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BeitragVerfasst: 04.12.17, 18:26 
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DMF-Moderator

Registriert: 06.03.05, 08:30
Beiträge: 4399
Wohnort: Hildesheim
Noch einmal: Folgen Sie den Rat der behandelnden Ärzte vor Ort.

Ferndiagnosen sind nicht erlaubt und Röntgenbilder dürfen nur an speziellen Bildschirmen "befundet" werden. Das geht nicht über´s Internet.
In der Klinik geht das auch nur an speziellen, hochauflösenden Monitoren, die eigens dafür installiert werden.

Mit einen epi- oder subduralem Hämatom sitzt man definitiv nicht tagelang vorm PC und schreibt solche Texte :)

A. Flaccus

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Dr. A. Flaccus
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BeitragVerfasst: 05.12.17, 10:29 
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Interessierter

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Beiträge: 6
Danke für Ihre Antwort Dr Flaccus,
nichts desto trotz habe ich gehört dass sich ein chronisches subduralhämatom sogar über Wochen aufbauen kann und dann teilweise auch schwer über die Bildgebenden verfahren identifizieren lässt.

Können die dazu etwas sagen oder hat jmd evtl Erfahrung damit?


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BeitragVerfasst: 05.12.17, 12:40 
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DMF-Moderator

Registriert: 06.03.05, 08:30
Beiträge: 4399
Wohnort: Hildesheim
Ja, das ist richtig.
Es gibt das chronische subdurale Hämatom.

Dieses ist ganz zu Beginn möglichweise einmal schwer zu identifizieren.

Aber Sie haben sich bereits mindestens zweimal beim Arzt vorgestellt - es gibt Kontrolluntersuchungen.
Und da würde man etwas sehen.

Wir werden hier nicht weiterkommen. Sprechen Sie mit Ihren Ärzten vor Ort über das, was Sie bedrückt.

A. Flaccus

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Dr. A. Flaccus
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