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medizin-forum.de • Thema anzeigen - PRT Therapie
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 Betreff des Beitrags: PRT Therapie
BeitragVerfasst: 09.10.17, 14:23 
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Registriert: 09.10.17, 14:15
Beiträge: 3
Hallo,

ich hab seit 15 Jahren immer wieder leichtere Rückenprobleme. Hatte das bisher immer mit Chirotherapie weg bekommen. Nun hatte ich 2 heftige Hexenschüsse in den letzten 2 Jahren.

Im April 2017 nun ein Bandscheibenvorfall bei L5/S1. Unbehandelt nur mit Medikamenten, ging der Schmerz nach 6 Wochen zu 90 % weg. Danach war alles ok. Im August dann mal wieder 1 Woche in der ich Schmerzausstrahlung ins linke Bein empfand. Es ist eigentlich schon immer diese Seite, die mich hauptsächlich schmerzt.

Danach war es wieder gut.

Nun hab ich seit 3 1/2 Wochen wieder Schmerzen im linken LWS Bereich, der teilweise auch wieder ins Bein strahlt.

Als ich dann heute früh aufgestanden bin, konnte ich mein linkes Bein nicht mehr grade aufstellen. Es zog mit blitzartig ins gesamt Bein (ab Poback bis an die Fußsohle).

Also schnell zum Orthopäden. Die MRT-Aufnahmen der LWS vom April hatte ich mit hingenommen. Der Orthopäde ließ mich auf Zehen umherlaufen, auf Fersen, und machte u.a. den Lasegue Test. Sah aber alles gut aus.

Jetzt will er mir morgen früh eine PRT spritzen. Skeptisch macht mich dass er kein CT verwendet, wie es meistens der Fall ist, sondern ein Röntgengerät.

Was ist von all dem zu halten ?

Bzw. kann jemand was positives oder negatives zu dem PRT Thema sagen ?


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 Betreff des Beitrags: Re: PRT Therapie
BeitragVerfasst: 09.10.17, 17:33 
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DMF-Moderator

Registriert: 31.01.07, 15:01
Beiträge: 10900
Wohnort: 87727 Babenhausen ( Schwaben)
Hallo,
näheres über die PRT-Spritze erhalten Sie, wenn Sie bei Google diesen Begriff eingeben. Gleich an erster Stelle finden Sie eine sehr guten Beitrag aus der Radiologischen Praxis hierüber. Da Werbung im Forum nicht erwünscht ist, kann ich keinen Link einstellen- Sie werden den Beitrag aber finden.
Auch wird Ihre Frage nach der sinnvollen CT- bzw. MRT-Voruntersuchung beantwortet.

_________________
Grüße Dr. Fischer
Unter Bezugnahme auf § 7 (3) der Berufsordnung für Ärzte ist mein Beitrag eine Stellungnahme,die auf den vorliegenden Angaben beruht .Sie ersetzt aber nicht die persönliche Beratung, Untersuchung und Behandlung durch Ihren Arzt.


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 Betreff des Beitrags: Re: PRT Therapie
BeitragVerfasst: 10.10.17, 19:14 
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Registriert: 09.10.17, 14:15
Beiträge: 3
Guten Tag,

ich hatte heute meine 1. PRT und spüre so gut wie keine Besserung. Vielleicht sind die MRT-Aufnahmen aus dem Frühjahr einfach zu alt und die Problemzone ist gewandert ?

Der Arzt meinte danach wir machen dann noch 2x wöchentlich Kortison-Infusionen und unterhalten uns auch über eine OP. Angeblich wäre es ein größerer Bandscheibenvorfall.

Was mich irritiert ist, dass ich 3 Monate lang zwischen Frühjahr und Spätsommer nahezu schmerzfrei war. Ist dann eine OP nicht etwas übereilt ? Und sollte man nach der ersten PRT schon Besserungen spüren ?

Das macht mich alles sehr fertig. Meine Kinder wachsen heran und ich verpasse so vieles. Ich würde gerne Sport mit Ihnen betreiben aber muss immer einschießende Schmerzen fürchten....


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 Betreff des Beitrags: Re: PRT Therapie
BeitragVerfasst: 11.10.17, 07:22 
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DMF-Moderator

Registriert: 31.01.07, 15:01
Beiträge: 10900
Wohnort: 87727 Babenhausen ( Schwaben)
Guten Tag,
eine OP bei einem Vorfall wird häufig zu schnell durchgeführt. Wenn der Anulus fibrosus noch intakt ist über der Vorwölbung, besteht noch die Möglichkeit zur Rückverlagerung ins Bandscheibenzentrum.
Ist dieser Faserring vollständig durchgerissen und bildet auf diese Weise einen Durchschlupf für das Bandscheibengewebe, so liegt ein echter Diskusprolaps vor.
Zunächst sollte immer konservativ vorgegangen werden. Erst wenn Nervenausfälle zunehmen ( Lähmungen und Sensibilitätsausfälle ) ist eine Indikation zur OP gegeben.

_________________
Grüße Dr. Fischer
Unter Bezugnahme auf § 7 (3) der Berufsordnung für Ärzte ist mein Beitrag eine Stellungnahme,die auf den vorliegenden Angaben beruht .Sie ersetzt aber nicht die persönliche Beratung, Untersuchung und Behandlung durch Ihren Arzt.


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 Betreff des Beitrags: Re: PRT Therapie
BeitragVerfasst: 11.10.17, 12:32 
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Registriert: 09.10.17, 14:15
Beiträge: 3
Hallo,

nun Lähmungen sind noch keine vorhanden, doch waren die Schmerzen so stark dass ich nur mit größten Schwierigkeiten meine Socken anziehen konnte. Auch bin ich extra um 5 uhr vorzeitig aufgewacht um 100mg Tramadol einzunehmen. Danach bin ich noch 1 Stunde liegen geblieben. Trotzdem hatte ich beim Aufstehen massivste Schmerzausstrahlung ins Bein und bin direkt zusammen gesackt. Der Arzt möchte dann erstmal Kortison-Infusionen versuchen. Oder meinen Sie ich sollte weiterhin auch die Wirkung der PRT hoffen ?

Viele Grüße


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 Betreff des Beitrags: Re: PRT Therapie
BeitragVerfasst: 11.10.17, 13:53 
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DMF-Moderator

Registriert: 31.01.07, 15:01
Beiträge: 10900
Wohnort: 87727 Babenhausen ( Schwaben)
Hallo,
PRT hilft nur dann, wenn man die Injektion des Anästhetikums genau an die Nerven setzt. Kortison -und auch PRT- sind aber beides nur Medikamente, die nicht auf Dauer wirken-logischerweise.

_________________
Grüße Dr. Fischer
Unter Bezugnahme auf § 7 (3) der Berufsordnung für Ärzte ist mein Beitrag eine Stellungnahme,die auf den vorliegenden Angaben beruht .Sie ersetzt aber nicht die persönliche Beratung, Untersuchung und Behandlung durch Ihren Arzt.


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