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medizin-forum.de • Thema anzeigen - HWS-Syndrom
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 Betreff des Beitrags: HWS-Syndrom
BeitragVerfasst: 02.08.12, 20:05 
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Registriert: 17.11.06, 11:31
Beiträge: 122
Gruss an Fachleute
ich (Mann 66) hatte schon seit langem (30) Jahre Symptome der Verspannung an der HWS nach längeren Dauerläufen. Bandscheibenschaden wurde durch Röntgen festgestellt (BS-Höhe an einer Stelle nur noch 1/3).
Irgendwann traten Kribbeln und Jucken auf den Armen auf, leider gerade vor dem Einschlafen je nach Körberhaltung. Mit Franzbranntwein symptomatisch behandelbar, da die Stiche im Brennen untergingen.
Eine CT vor ca 10 Jahren ergab:C2/3 leichte verschmälerung der Neuroforamina.
C3/4 hochgradige Forameneinengung links (Uncarthrosen/Spondylarthrosen)

Durch regelmässige Gymnastik waren die Symptome jahrelang verschwunden, so dass ich glaubte davon befreit zu sein. Doch es war ein Irrtum. Es ist alles wieder da in voller Schönheit.

Meine Fragen wären:
1. wie ist erfahrungsgemäss die Prognose zu sehen? Welche Komplikationen können noch eintreten?
2. Was kann mit welchen Risiken und mit welchen Erfoglsaussichten operativ gemacht und erreicht werden? Würde man mich überhaupt operieren, wenn es sich "nur" um diese Missempfindungen handelt?

bitte dringend um einige Hinweise
mfG


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 Betreff des Beitrags: Re: HWS-Syndrom
BeitragVerfasst: 06.08.12, 08:13 
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Beiträge: 122
danke, Antwort nicht mehr nötig, damit Sie nicht überlastet werden. bin schon im Pflegeheim angemeldet.


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 Betreff des Beitrags: Re: HWS-Syndrom
BeitragVerfasst: 14.08.12, 16:21 
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Beiträge: 101
Hallo und guten Tag,

das Problem habe ich auch, sollte auch operiert werden, da mein Foramen durch BS-Vorfälle sehr schmal ist.

Habe Physio bekommen und nach 4 Monaten war plötzlich das ununterbrochene Kribbeln weg.
Mein Arm lag wie unter Strom und das surrte darin.
Mit einer OP solltest Du erst mal abwarten, ausser der Befund ist so klar, dass es ohne OP nicht geht, das muss natürlichDein Arzt entscheiden.
Ich habe mich vorerst dagegen entschieden, denn es lief auf eine Versteifung hinaus.

Solange wie ich keine Taubheit habe und keine Ausfallerscheinungen warte ich erst mal ab.
Sollte dies passieren soll ich sofort kommen, da würde ich dann auch nicht warten.
Hast Du denn irgendwelche Ausfälle??


Grus Paulsa


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 Betreff des Beitrags: Re: HWS-Syndrom
BeitragVerfasst: 16.08.12, 15:24 
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Registriert: 17.11.06, 11:31
Beiträge: 122
danke für Deine Response (nur noch Neusprech üblich)
nein sog. Ausfälle sind noch nicht vorhanden. Es ist bis jetzt noch Jucken und Stechen (eher Pieksen).
OP: da wäre die Frage, was wird da gemacht? Die fragliche BS ist auf ein Drittel zusammengegangen. Geht es nur über Einsatz eines Titankörpers,der den Abstand wiederherstellt und damit das Foramen wieder öffnet? Wie wird der eigentlich befestigt? Was versteht man unter einer "Foramenentdachung"? Was ist, wenn man nunmal ein älterer Kurzhalstyp ist? geht dann noch was oder ist man dann eine neurochirurgische persona non grata? Fragen über Fragen.

Zu all dem hätte man mal gern was von den anwesenden Fachleuten gehört. Aber die oprerieren scheinbar dauernd und haben daher keine Zeit für uns hier.
Dieses Forum ist weitgehend wertlos mangels Betreuung. Wenn man das moniert, wird man prompt gemassregelt. Antworten wird behandelt wie Gnadenakte.
gruss


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 Betreff des Beitrags: Re: HWS-Syndrom
BeitragVerfasst: 22.08.12, 15:48 
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Registriert: 24.01.07, 20:42
Beiträge: 101
Hallo,

ich hatte das gleiche Problem, mein Arm lag auch unter Strom, bin bald verrückt geworden.

Sollte auch eine OP bekommen, wäre auf Versteifung rausgelaufen, mein Foramen ist sehr sehr eng, aber mein Hirnwasser kommt noch genug durch.
Habe mich gegen diese OP entschieden, hatte etwas das Gefühl, wenn man älter ist, dann kommt díe Versteifung, oder es geht tatsächlich bei älteren Patieten nicht., wegen Degeneration. Ich hatte eine Patientin mal im Zimmer, diese wurde an der HWS operiert, hat eine künstliche Bandscheibe reinbekommen, ihr ging es ziemlich schnell wieder gut.
Bin dann noch einmal zu einer Nervenuntersuchung gegangen, die ergab noch keine Schädigung des Nervs.

Habe die OP abgeagt, mittlerweile nach monatelangem summen, hat sich die Lage wieder beruhigt, habe zwar auch immer mal wieder Schmerzen, auch in der Schulter, aber es gibt sich wieder.

Soll allerdings sofort kommen, wenn Ausfallerscheinungen auftreten, habe ich aber nicht, also mit Versteifungs-OP abwarten.
Und vor allem eine Nervenmessung machen lassen, aber nicht nur an der Hand, wenn dort Schädigungen da sind, wird eine OP nicht zu umgehen sein.
Ich rede da gern mit meinem Arzt des Vertrauens darüber, auf sein Urteil kann ich mich verlassen.

Allerdings jeder muss für sich selbst entscheiden OP ja oder nein, einfach den Arzt noch einmal konsultieren :) .

Gruss Pauline

Gruss Pauline


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 Betreff des Beitrags: Re: HWS-Syndrom
BeitragVerfasst: 25.08.17, 20:03 
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Interessierter

Registriert: 15.07.16, 11:38
Beiträge: 14
Guten Abend,

ich bin auf diesen Thread aufmerksam geworden, weil bei mir vor ein paar Tagen auch ein HWS Syndrom diagnostiziert wurde. Weitere Tests, um genaueres sagen zu können, folgen nächste Woche, aber Gedanken macht man sich schon, weil auch einige Schicksale dabei sind, die die Krankheit nie losgeworden sind. :(

Wie dem auch sei, ich vertrage Schmerzmittel so gut wie gar nicht, weil ich sofort Probleme mit der Magenschleimhaut bekomme. Dann habe ich also wieder Schmerzen, nur eben da. Deswegen suche ich derzeit nach alternativen Methoden, um mit den Schmerzen, die in die Arme und Schultern ausstrahlen fertig zu werden. Jetzt habe ich neulich gehört, dass Cannabis teilweise zur Schmerztherapie genutzt wird. Ich persönlich kenne es noch aus meiner Jugend (natürlich nicht im medizinischem Sinne :D) und weiß, dass das vom Magen her alles ok war. Weiß jemand etwas darüber? Kann man sich das “einfach so” verschreiben lassen :?:

VG

_________________
Überzeugungen sind oft die gefährlichsten Feinde der Wahrheit.

Friedrich Nietzsche


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 Betreff des Beitrags: Re: HWS-Syndrom
BeitragVerfasst: 29.08.17, 13:09 
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Interessierter

Registriert: 13.07.16, 14:59
Beiträge: 8
Hey,

der Satz mit deiner Jugend hat mich schon zum Schmunzeln gebracht, lach. :D

Was damals wohl niemand dachte, ist die Tatsache, dass Cannabis bei starken Schmerzen genutzt wird und es auch gute Erfolge erzielt, auch wenn ich noch keine Erfahrungen damit gemacht habe. Es ist so eine Sache, wie die Ärzte dazu stehen. Cannabis Arzneimittel kann man erst seit März diesen Jahres auf Rezept vom Arzt erhalten, deswegen ist da noch einiges im Wandel.

Zudem fehlen noch einige Studien, weswegen sich auch die Krankenkassen bei der Kostenübernahme noch schwer tun. Dennoch ist es bei deinem Problem nur dann eine Alternative, solltest du chronische Schmerzen haben. Bei akuten Schmerzen wird es im Moment so gut wie gar nicht in Betracht gezogen. Daher ist es noch eine Art Nischenprodukt, wenn alles anderen Mittel nicht nutzbar sind. Kann also sein, dass dein Arzt zunächst andere Mittel ausprobieren möchte. Wie dem auch sei: An sich hast du bei chronischen Schmerzen Recht. Dazu gibt es auch einige wenige Artikel von Leafly, die das bestätigen: https://www.leafly.de/mediziner/chronisches-hws-syndrom/

Andererseits gibt es noch Mittel gegen schwächere Schmerzen (je nach Schmerzensgrad). Da findet man zahlreiche natürliche Schmerzmittel wie auf dieser Seite: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/natuerliche-schmerzmittel-ia.html. Unter anderem zählen dazu die Teufelskralle oder auch Arnika. Auch hier wird Cannabis erneut aufgegriffen. Ich denke mit diesen Infos, hast du ein paar Alternativen vor Augen :)

Ich hoffe, ich konnte weiterhelfen. :wink:


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 Betreff des Beitrags: Re: HWS-Syndrom
BeitragVerfasst: 29.08.17, 15:07 
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Registriert: 30.08.13, 22:50
Beiträge: 154
Um Cannabis zu bekommen, muss man austherapiert sein. Sprich es müssen erst einige Medis ausprobiert werden.

Bei mir hilft das Dronabinol gegen die Schmerzen kaum, dafür gegen die Spastik super. Die KK hat 6 Wochen gebraucht um es zu genehmigen. Ich nehm allerdings auch schon seit 2009 durchgehend Schmerzmittel und das auch sehr hoch dosiert.


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