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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Verbesserte Überlebenschancen
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 Betreff des Beitrags: Verbesserte Überlebenschancen
BeitragVerfasst: 16.12.09, 16:59 
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DMF-Moderator

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Beiträge: 10903
Wohnort: 87727 Babenhausen ( Schwaben)
Guten Abend,
dieser Beitrag,den ich als Zitat schreibe, nützt den bisher Betroffenen nicht, könnte aber Hilfestellung für Patientinnen sein, die sich nach Diagnosestellung weiterer Maßnahmen unterziehen müssen. Ich halte ihn als wichtig und habe das Thema daher als " wichtig"
geschrieben.
" Erhalten Brustkrebspatientinnen mit befallenen Lymphknoten nach einer Operation eine Strahlentherapie, so verbessern sich ihre Überlebnschancen. Dies gilt unabhängig von der Anzahl der betroffenen Lymphknoten sowie davon,ob die Ärzte nur Teile oder die gesamte Brust entfernt haben.Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Radioonkolgie ( DEGRO ) anläßlich aktueller Studien hin,in denen bei Patientinnen durch eine postoperative Strahlentherapie die Rezidivrate deutlich gesenkt werden konnte. Auch die Überlebensrate stieg signifikant an, ebenfalls unabhängig von den genannten Faktoren. Nach Ansicht der DEGRO sollten mit allen Frauen bei einem Befall der Lymphknoten die Vorteile der Strahlentherapie in ihrem individuellen Fall besprochen werden".
Das Zitat entstammt der Zeitschrift Propraxis Gynäkologie, Jahrgang 5, Nov/Dez. 2009.

_________________
Grüße Dr. Fischer
Unter Bezugnahme auf § 7 (3) der Berufsordnung für Ärzte ist mein Beitrag eine Stellungnahme,die auf den vorliegenden Angaben beruht .Sie ersetzt aber nicht die persönliche Beratung, Untersuchung und Behandlung durch Ihren Arzt.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 16.11.10, 07:02 
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DMF-Mitglied

Registriert: 05.10.07, 12:11
Beiträge: 76
Wohnort: Berlin
Sehr geeherter Herr Dr. Fischer,

ich habe seit Anfang 2009 Brustkrebs und die rechte Brust muste entfernt werden. Eine Bestrahlung fand nicht statt. Die Chemo habe ich bei der Charite in Berlin machen lasssen.

Ich nehme die regelmäßigen Kontrolluntersuchungen dort auch immer war. Obwohl ich mich ziemlich gut fühle, habe ich Sorgen, weil in letzter Zeit meine Haare vermehrt ausfallen. Die Untersuchung mit Blutblild findet 3-monatlich bei der Charite statt.
Frage: wird die Blutbilduntersuchung immer 3-monatlich durchgeführt, oder manchmal nicht, wie bereits geschehen.

Ich habe wegen des Haarausfalls große Sorgen und bitte Sie um Ihr Meinung dazu.
Was kann ich tun?


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 Betreff des Beitrags: Haarausfall und Brustkrebs
BeitragVerfasst: 16.11.10, 11:24 
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DMF-Moderator

Registriert: 31.01.07, 15:01
Beiträge: 10903
Wohnort: 87727 Babenhausen ( Schwaben)
Guten Tag,
Haarausfall in diesem Alter ist keider nichts Ungewöhnliches auf Grund der veränderten Hormonsituation. Ich empfehle folgendes:
:arrow: Haarwurzelanalyse ( Trichogramm) durch einen Hautarzt erstellen lassen
:arrow: Bestimmung des TSH und fT3 und fT4 aus dem Blut ( das sind Schilddrüsenwerte), oftmals steckt hinter Haarausfall eine unerkannte Hypothyreose ( Schilddrüsenunterfunktion).
Zur Therapie-hier ist leider keine Garantie gegeben und eindeutige klinische Studien liegen auch nicht vor, die einen wirklichen Nutzen belegen kann man einsetzen:
:arrow: Minoxidil allein oder in Kombination mit:
:arrow: 17-Alpha-Estradiol ( Alphatriol) , dies hat keine östrogene Partialwirkung und es besteht keine Kontrainfikation bei Z.n. Brustkrebs.
Präparatenamen darf ich Ihnen wegen der Mediquette nicht nennen, kann man aber problemlos googeln. Die Medikamente sind preislich erschwinglich und werden leider von der Kasse nicht übernommen.
Die onkologischen Nachsorgen werden gemäß dem Nachsorgepaß-Sie werden sicherlich einen erhalten haben- meist zunächst im Abstand von 3 Monaten gemacht, danach in 6 Monaten und ab dem 5. Jahr postoperativ nur noch jährlich. Blutentnahmen, Lebersonographie etc. sind in gewissen Abständen vorgesehen, die zeitlichen Abstände sind in Form eines Einlegeblattes im Nachsorgepaß dokumentiert. Als früher sogenannter " onkologisch verantwortlicher Arzt" habe ich mich an die Schemata der jeweiliogen Krebserkrankungen gehalten, obwohl sie für den Pat. belastend sind, für den durchführenden Arzt aufwendiger und zeitintensiver als andere Untersuchungen.

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Grüße Dr. Fischer
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 Betreff des Beitrags: Re: Verbesserte Überlebenschancen
BeitragVerfasst: 02.01.11, 13:12 
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DMF-Mitglied

Registriert: 16.10.07, 07:45
Beiträge: 240
Hallo,
ich möchte doch was dazu sagen.
Es ist einfach so, wenn man den Grund des Haarausfalls nicht kennt, weis man nicht, was dagegen
zu unternehmen ist. Man kann natürlich alles möglich ausprobieren, wie es ich auch getan habe,
leider alles mit Null Erfolg, hat nur den Geldbeutel belastet. Aber seitdem ich keine Dauerwelle mehr
machen lasse, hat der Haarausfall aufgehört. Ich habe es zwar mit der Schilddrüse, glaube aber
nicht, dass das die Ursache war.
Allen ein gutes neues Jahr.
Gruss Altmann


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 Betreff des Beitrags: Re: Verbesserte Überlebenschancen
BeitragVerfasst: 02.01.11, 16:48 
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DMF-Moderator

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Beiträge: 10903
Wohnort: 87727 Babenhausen ( Schwaben)
Guten Tag,
es ist richtig, daß manche Frisurarten einen Haarausfall fördern.

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Grüße Dr. Fischer
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 Betreff des Beitrags: Re: Verbesserte Überlebenschancen
BeitragVerfasst: 26.02.16, 12:53 
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DMF-Mitglied

Registriert: 05.10.07, 12:11
Beiträge: 76
Wohnort: Berlin
Hallo,

ich habe eine Bitte.

am 16.11.10 habe ich einen Beitrag geschrieben und den Namen meiner
Frau angegeben: P.M. mit Gebrutsdatum.

Dieser Eintrag taucht in Suchmaschinen auf, obwohl der Forumsbereich ja wohl
geschützt ist.?

Bitte löschen Sie diesen Eintrag. Danke,


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 Betreff des Beitrags: Re: Verbesserte Überlebenschancen
BeitragVerfasst: 26.02.16, 13:58 
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DMF-Moderator

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Beiträge: 10903
Wohnort: 87727 Babenhausen ( Schwaben)
Guten Tag,
Name, Geburtsdatum und Ort wurden von mir gelöscht.

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Grüße Dr. Fischer
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 Betreff des Beitrags: Re: Verbesserte Überlebenschancen
BeitragVerfasst: 26.02.16, 14:58 
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Beiträge: 76
Wohnort: Berlin
Vielen Dank.


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