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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Brustkrebs mit Mitte 40 - erhöhtes Risiko für die Töchter?
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BeitragVerfasst: 12.05.14, 14:22 
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Beiträge: 55
Hallo,

ich habe erst kürzlich dieses interessante Forum entdeckt und möchte nun gleich mal eine Frage loswerden:

Vor 10 Jahren bin ich mit 44 Jahren an Brustkrebs erkrankt, die Brust wurde abgenommen, ansonsten ist bis jetzt alles in Ordnung. Meine Mutter ist 74 und hatte bisher keine Krebserkrankung, auch meine Oma nicht.

Ich habe drei Töchter zwischen 18 und 23 Jahren, für die sich nun natürlich die Frage stellt, inwieweit sie mit einem erhöhten Risiko rechnen müssen bzw. ob sie über die normalen Vorsorgeuntersuchungen beim Frauenarzt hinaus irgendwelche Maßnahmen ergreifen sollten. Natürlich wäre ich froh, wenn ich ihnen Entwarnung geben könnte, aber falls sie doch ein erhöhtes Risiko haben, würde ich ihnen gern Möglichkeiten aufzeigen, um dieses in Grenzen zu halten.

Schon jetzt vielen Dank an alle, die sich mit meiner Frage befassen!

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2004 MammaCa re. pT2 (mult) pN0/15 pM0 G2 ER+ PR+ / Sek. Ablatio mammae, 4 Zyklen Chemo / 1 J. Zoladex, 5 J. Tamoxifen, 2006 Rekonstruktion mit Eigengewebe (DIEP)


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BeitragVerfasst: 25.05.14, 23:20 
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DMF-Mitglied

Registriert: 09.05.14, 19:26
Beiträge: 55
Gibt es wirklich niemanden, der hierzu etwas sagen kann???

Schade... :(

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BeitragVerfasst: 26.05.14, 07:55 
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DMF-Mitglied

Registriert: 08.07.13, 07:34
Beiträge: 87
Hallo Josiane,

ich weiß nicht ob dir das weiterhilft, aber meine Mutter hatte auch Brustkrebs.
Ich muss jedes Jahr zur Mammographie. Ich habe auch Termine in der Brustsprechstunde
für Ultraschall etc. Also ich würde an deiner Stelle, deine Töchter um Gyn gehen und
mir einen Termin zur Brustsprechstunde geben lassen. Ich denke bei so jungen Mädels
wird erstmal nur ein Ultraschall gemacht. Das weitere musst du halt mit denen besprechen.
Nur ein regelmäßiges Sreening ist sehr notwenig.
Meine Mutter ist mit 36 daran erkrankt. Ich werde dieses jahr 36, ist schon ein komisches
Gefühl.

Liebe Grüße und alles Gute


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BeitragVerfasst: 26.05.14, 11:32 
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DMF-Moderator

Registriert: 31.01.07, 15:01
Beiträge: 10888
Wohnort: 87727 Babenhausen ( Schwaben)
Guten Tag,
Ihr Beitrag gehört eigentlich in das Forum für Brustkrebs-dahin werde ich ihn verschieben. Googeln Sie unter BRCA und sprechen Sie daraufhin Ihren Frauenarzt an.

_________________
Grüße Dr. Fischer
Unter Bezugnahme auf § 7 (3) der Berufsordnung für Ärzte ist mein Beitrag eine Stellungnahme,die auf den vorliegenden Angaben beruht .Sie ersetzt aber nicht die persönliche Beratung, Untersuchung und Behandlung durch Ihren Arzt.


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BeitragVerfasst: 26.05.14, 15:37 
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Registriert: 05.06.07, 17:45
Beiträge: 65
Wohnort: Dortmund
Hallo Josiane

Auf der Website des BRCA-Netzwerkes bekommst du vielleicht die Antworten, die du brauchst.
http://www.brca-netzwerk.de/risikofakto ... krebs.html

Alles Gute

Nanni

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MammaCA rechts,Ablatio 09.2003; pT1c(m), pN0, cM0, G2 ER 6/12, PR 9/12, HER-2-Neu +++;


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BeitragVerfasst: 27.05.14, 10:35 
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Registriert: 05.06.07, 17:45
Beiträge: 65
Wohnort: Dortmund
Hallo Josiane,

Laut BRCA-Netzwerk wird ein erhöhtes Risiko gesehen, wenn der BK mit Mitte 30 J. ausbricht. Also mach dir nicht zu viel Sorgen, wenn man auch wachsam sein sollte.

Weiterhin alles Gute

Nanni

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BeitragVerfasst: 27.05.14, 11:44 
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Registriert: 18.03.06, 15:24
Beiträge: 625
Wohnort: Bielefeld
Hallo Josiane,

Welche Klassifizierung hatte denn dein Brustkrebs ???
Glaube das erhöhte Risiko für deine Töchter besteht nur dann wenn der
Brustkrebs Gen - bedingt ist/war.
Ansonsten können deine Töchter ja mal bei ihrem Gyn nachfragen. :wink:
Alles Gute
Susi62

_________________
Diagnose 11.2005 - invasiv duktales CA ,ca. 1,5 cm ,G3
Brusterhaltende OP Dez. 2006
nochmalige OP Jan. 2006 nach Diagnose Wächterlymphkotenbefall - 10 Lymphknoten wurden entfernt
6 x Chemo TAC bis Mai 2006
36 x Bestrahlung bis Juli 2006


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BeitragVerfasst: 27.05.14, 20:41 
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Registriert: 16.09.04, 20:35
Beiträge: 1860
Wohnort: Berlin
Hallo Josiane,

derweil hast du ja schon richtig gute Tipps bekommen :) .

Wie du aus der schon verlinkten Seite vom BRCA-Netzwerk ersiehst, erfüllst du nicht die Kriterien, nach denen überhaupt erst ein Gentest auf familiär/erblichen Brustkrebs (BK) in Frage kommt.

Wenn du die einzige in der Familie bist, die an BK bzw. Eierstockkrebs erkrankt ist, hättest du du vor dem 36. Geburtstag erkrankt sein müssen.

44 ist zwar immer noch jung, aber heutzutage leider keine Besonderheit mehr :( .

So zynisch das alles anklingen mag, sollte es für dich zugleich ein wenig tröstlich sein, denn es spricht sehr wenig dafür, dass du den weitervererbbaren Gendefekt hast.

Erwähnen möchte ich aber noch, dass dieser Gendefekt (BRCA 1/2/3) auch von der Vaterseite an die Töchter weitergegeben werden kann.

Sollte eventuell in deiner Vater-Familie gehäuft Krebs, dazu noch in jungen Jahren, insbesondere Prostatakrebs aufgetreten sein, könntest du dich durchaus noch einmal von einem der 15 Zentren für Familiären BK/Eierstockkrebs beraten lassen.

Falls du Lust hast, dich einmal umfassend über das Thema zu informieren, kannst du außer der guten Seite des BRCA-Netzwerks auch gerne mal meinen langen Artikel lesen, den ich zu erblichem BK geschrieben habe:

Entweder hier: http://www.mamazone.de/brustkrebs/risik ... s-erblich/
oder hier: http://www.allianz-gegen-brustkrebs.de/ ... ch-bedingt


Unabhängig von der Frage des erblich/genetischen Risikos gilt aber allgemein, dass Töchter einer an BK erkrankten Mutter ein zumindest leicht erhöhtes Risiko gegenüber der sonstigen Bevölkerung haben.
Das dürfte auch jeder Gynäkologe anerkennen.

Von daher würde ich in jedem Fall frühzeitig mit Vorsorgemaßnahmen wie Abtasten (Kassenleistung ab 30) und Ultraschall (strahlenungefährlich, generell IGEL-Leistung) anfangen.

Sofern der Gyn den Ultraschall nicht "krankenkassengemäß" begründen/verordnen kann oder möchte, dann würde ich es selber bezahlen!
Es kostet je nach Beratung/Praxis etwa zwischen 35 € und 70 €, das wäre es mir 1x pro Jahr wert.
Ultraschall ist gerade bei jungen Frauen mit regelmäßig noch dichtem Brustdrüsengewebe sehr effektiv, oftmals sogar sinnvoller als eine Mammografie.

Alles Gute!
Petra

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"Das Lächeln, das du aussendest, kehrt zu dir zurück"
(chinesisches Sprichwort)


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BeitragVerfasst: 29.05.14, 01:31 
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Registriert: 09.05.14, 19:26
Beiträge: 55
Hallo,

nachdem ich nun endlich freigeschaltet bin, möchte ich mich zunächst einmal für die vielen Tipps bedanken! Ich habe schon begonnen, mit meinen Töchtern darüber zu reden - auch deren Haltung ist allerdings sehr unterschiedlich, ich denke, die Informationen, auch in den mir hier empfohlenen Links, werden uns hier weiter helfen!

Ich werde, wenn wir uns erst einmal intensiver damit beschäftigt haben, sicherlich noch weitere Fragen haben!

Bis dahin, nochmals vielen Dank und viele Grüße

Josiane

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