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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Zahnmedizinische OP bei Herzinsuffizienz
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BeitragVerfasst: 17.11.16, 19:55 
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Interessierter

Registriert: 17.11.16, 12:30
Beiträge: 10
Moin in die Runde.
Ich bin neu hier und habe ein paar Fragen :)
Kurz ein paar Details zu meiner Person:
Alter: 25
Größe: 1,92
Gewicht: leider (noch) 145kg wird aber eingestellt!
Geschlecht: weiblich

Nun zu meinen Anliegen:
Ich bin was das Thema Zahnarzt angeht, Angst-/Phobiepatientin.
Natürlich bin ich zumindest einmal im Jahr zur Untersuchung / "Renovierung" gegangen, das war für mich trotz (Panik) allem SEHR Wichtig!!!
Auch die Pflege meines "Esszimmers" ist mir sehr wichtig! Trotzdem habe ich Zahntechnisch so meine Probleme. Des öfteren Karies, nervigen Zahnstein und brüchige Zahnsubstanz. Trotz mehrerer Panikattacken, habe ich immer alles machen lassen. Seid der Schwangerschaft im Jahr 2014 habe ich aber vermehrt Probleme nun kam Paradontitis hinzu (die Freude hält sich in Grenzen.... :-/), welche mir natürlich auch Probleme bereitet...
Nun muss auch mein 8er (re.unt.) raus, da er nach mehrmaligem Flicken nicht mehr zu gebrauchen ist.
Mein Zahnarzt hat mir nun geraten, die Extraktion unter Narkose/Sedierung machen zu lassen. Dann würde also der 8er raus kommen, ein vor kurzem abgebrochener Backenzahn (6er li.ob.) soll wieder aufgebaut werden und 2 oder 3 kleine Kariesstellen sollen gesäubert und gefüllt werden, sowie wahrscheinlich auch schon die Paradontitisbehandlung gemacht werden. Meines Erachtens eine ganze Menge, was mich traurig macht, da ich eben gerade um das vorzubeugen penibel auf die Pflege achte... Nun liegt also in 14 Tagen das Vorgespräch in der Praxis an, in der das ganze von Statten gehen soll. Meine Nerven liegen jetzt schon blank... Durch den unbehandelten Bluthochdruck in der Schwangerschaft hat sich bei mir eine Herzinsuffizienz gebildet. Nun habe ich natürlich nicht nur Bedenken wegen der eigentlichen Behandlung, sondern natürlich auch vor eventuellen Komplikationen.
Gibt es hier vielleicht jemanden, der mir da ein wenig die Sorgen nehmen kann? Meine Prinzessin ist erst 2 (und putzt bereits morgens vor der Kita und auch Abends mit uns gemeinsam die Beißerchen worauf ich seeehr stolz bin da sie sich darauf freut!) und ihre Mama ist ein Nervenbündel das wollen wir nun ganz flott ändern!
Ich bedanke mich bei jedem, der so lang durchgehalten hat beim lesen, und freue mich auf einen positiven Austausch!
Liebe Grüße von der Nordsee
Becki :wink:


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BeitragVerfasst: 18.11.16, 10:30 
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DMF-Moderator

Registriert: 31.01.07, 15:01
Beiträge: 11029
Wohnort: 87727 Babenhausen ( Schwaben)
Guten Tag,
habe zwar selbst trotz meines Alters ( 71) sehr gute Zähne, frage mich aber, warum bei einer Extraktion nicht eine lokale Betäubung reichen sollte. Was sagt denn Ihr Zahnarzt dazu?

_________________
Grüße Dr. Fischer
Unter Bezugnahme auf § 7 (3) der Berufsordnung für Ärzte ist mein Beitrag eine Stellungnahme,die auf den vorliegenden Angaben beruht .Sie ersetzt aber nicht die persönliche Beratung, Untersuchung und Behandlung durch Ihren Arzt.


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BeitragVerfasst: 18.11.16, 11:54 
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Interessierter

Registriert: 17.11.16, 12:30
Beiträge: 10
Guten Tag!
Nun, ich hatte schon von Kindheitsbeinen an empfindliche Zähne, die schnell angegriffen waren. An sich habe ich das mit meinem jetzigen Zahnarzt gut in den Griff bekommen. Leider war wohl die Füllung des 8ers nicht 100% dicht und darunter hat sich eine tiefe Karies gebildet. Nun mein Zahnarzt hat mir die Empfehlung einer Narkose gegeben, da ich zu Panikattacken neige während den Behandlungen. Auch diese habe ich größten Teils in den Griff bekommen. Trotzdem möchte er auf Nummer sicher gehen, um das Stresslevel möglichst gering zu halten. So könnte man alles in einer Sitzung erledigen und ich würde "das schlimmste" verschlafen.
Wegen meiner Paradontitis vermutet er, dass diese auf Grund der massiven Hormonschwankungen während und nach der Schwangerschaft entstanden ist.
Ansonsten war er die letzten 7 Jahre relativ zufrieden, da sich meine Zahnsubstanz unter seinem "Therapieplan" gut gebessert hat, und nur noch ab und zu eine Kleinigkeit zu reparieren war. Mein vorheriger Zahnarzt war, mit Verlaub, ein wahrer Schlachter... Seine Behandlung beschränkte sich lediglich auf grobe Behandlung und miese Aussagen, auf meinen Zustand bezogen. Als er dann während einer Behandlung mit seiner MTA unterhielt und anscheinend abgelenkt war, verletzte er mich grob an Zahnfleisch und Kiefer. Als sich diese Verletzung entzündet hatte, und ich mit Schmerzen zu kämpfen hatte, suchte ich ihn dennoch erneut auf und bat um Hilfe. Diese lehnte er ab, ich sollte mich doch wohl nicht so anstellen. Die Heilung der Verletzung dauerte ca 3 Monate, mit Schmerzen, Schwellungen und Antibiotika. Die Entzündung musste mehrmals geöffnet werden, um die Wunde zu reinigen, Sie können sich vielleicht vorstellen, weshalb ich derart Angst habe.

Nun mein jetziger Zahnarzt hat mir wirklich sehr geholfen nach und nach wieder Vertrauen zu fassen, und war enttäuscht, dass sein Kollege nicht schon eher geholfen hat, um die Zahngesundheit zu verbessern.
Ich hoffe ich konnte Ihnen mein Problem ein wenig erklären. Natürlich hoffe ich jetzt, wenn die OP rum ist, dass es wieder besser voran geht! Laut Arzt soll ich nun auch statt 1x sogar 2x im Jahr zur PZR kommen.
Lieben Dank für die schnelle Antwort
Becki


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BeitragVerfasst: 18.11.16, 12:39 
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DMF-Moderator

Registriert: 31.01.07, 15:01
Beiträge: 11029
Wohnort: 87727 Babenhausen ( Schwaben)
Guten Tag,
auch eine kurze Narkose ist eine Narkose. Bei einer Herzinsuffizienz ist Vorsicht geboten. Auf jeden Fall in der Praxis dann ein Narkosearzt anwesend sein mit allen apparativen Möglichkeiten bei eventuellen Komplikationen. Bei Fragen bzw. Zweitmeinung müssten Sie sich an das Unterforum Anaesthesie wenden.

_________________
Grüße Dr. Fischer
Unter Bezugnahme auf § 7 (3) der Berufsordnung für Ärzte ist mein Beitrag eine Stellungnahme,die auf den vorliegenden Angaben beruht .Sie ersetzt aber nicht die persönliche Beratung, Untersuchung und Behandlung durch Ihren Arzt.


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BeitragVerfasst: 18.11.16, 13:13 
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Interessierter

Registriert: 17.11.16, 12:30
Beiträge: 10
Vielen Dank für Ihre Antwort! Ich werde mich dann nochmal an das von Ihnen empfohle Forum wenden, Dankeschön!
Schöne Grüße von der Nordsee


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