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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Gesichtsschmerzen!
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 Betreff des Beitrags: Gesichtsschmerzen!
BeitragVerfasst: 08.03.14, 10:27 
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Registriert: 08.03.14, 09:48
Beiträge: 1
Hallo liebes Forum!
Ich leide schon seit Jahren an Verspannungen im Kieferbereich und Gesichtsmuskulatur und hatte auch einen Augendruck. Vor knapp 3 Jahren entschloss ich mich zu einer kieferorthopädischen Zahnbehandlung, um mein Leiden endlich mit 40 ein Ende zu setzen. Man diagnostizierte einen Kreuzbiss. Gut, ich bekam "Breakets" für 1 1/2 Jahre, der Rest sollte mit Schienen für Ober- & Unterkiefer sein Auslangen finden. Nachdem die "Breakets" entfernt wurden (hatte ca. halbes Jahr auch Ringerl zur Positionierung der Backenzähne), hatte ich furchtbare Schmerzen im Kiefer). Ich holte mir eine alternative Meinung einer Zahnärztin ein, die feststellte (und ich auch spürte), dass es einen
intermax. Kontakt 6 2 - 2 6
5-3 3-5 offen &
steilstehende Front.
Mit anderen Worten: Ich habe lediglich ganz vorne und hinten Kontakt. Mir fehlt im Sprechen die Mitte und meine Stimme ermüdet. Small-talk geht, bei längeren Gespräch kann ich nicht schneller oder stimmkräftiger sprechen.
Die letzten 2 Wochen hab ich dazu genutzt, mich so gut als möglich durchchecken zu lassen ("Doktor-shopping").
So wurden Verspannungen im Nacken- & Halsmuskelbereich festgestellt. Auch Konsultation bei einem Psychiater. Weiters falsches Schluckmuster (Zunge bei Vorderzähne), hypofunktionale Stimmstörung usw. Ebenso eine beginnende Retrolisthese C5 und Unkovertebralarthrosen C5/C6.
Inzwischen habe ich einen Osteopathen konsultiert, der mir die Atlas-Achse eingerichtet hat und mit Cranio-sacral Hand angelegt hat. Aber seine Behandlung wirkt für 4-5 Stunden, dann stellen sich die Schmerzen wieder ein.
Welche täglichen Probleme spüre ich?
Sobald ich meine momentane behelfsmäßige Aufbissschiene rausnehme, dauert es keine Stunde, nach dem das Unterkiefer "wie wild" nach dem richtigen Biss" sucht, sodass sich die Muskel um mein Oberkiefer (also im Wangenbereich) verspannen bzw. die dortigen Nerven ihre Stärke zeigen (da es Stunden anhält, doch mehr als Trigeminus?). Das sind so höllische Schmerzen - Lachfalten zu erzeugen ist beinahe unmöglich -, die dann weiters am Tag auf den Halsmuskel M. sternocleidomastoideus und andere Halsmuskel
übergehen, die diese Unrichtigkeit im Kiefer offensichtlich zu stabilisieren versuchen. Setze ich die Aufbissschiene wieder rein, dauert es eine Stunde bis sich die Situation wieder erholt hat.
Ich bin psychisch beinahe am Ende, denn ich lebe gefangen in der Aufbissschiene, schlafe nur noch mit Tropfen der Passionsblume (möchte noch keien Psychopharmaka schlucken) und hoffe ein nahes Wunder. Es dauert alles solange und letztlich fehlt nach 2 Wochen die endgültige Diagnose.
Ich möchte noch nicht Zahnkronen riskieren, wenn es vielleicht doch an einer ganz argen Verspannung liegt, die mir das Unterkiefer "falsch positioniert" hat. Ich weiß einfach nicht mehr weiter...DANKE!


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 Betreff des Beitrags: Re: Gesichtsschmerzen!
BeitragVerfasst: 10.03.14, 18:18 
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Registriert: 12.03.05, 15:53
Beiträge: 1286
Flavia hat geschrieben:
Mit anderen Worten: Ich habe lediglich ganz vorne und hinten Kontakt. Mir fehlt im Sprechen die Mitte und meine Stimme ermüdet. Small-talk geht, bei längeren Gespräch kann ich nicht schneller oder stimmkräftiger sprechen.
Die letzten 2 Wochen hab ich dazu genutzt, mich so gut als möglich durchchecken zu lassen ("Doktor-shopping").
So wurden Verspannungen im Nacken- & Halsmuskelbereich festgestellt. Auch Konsultation bei einem Psychiater. Weiters falsches Schluckmuster (Zunge bei Vorderzähne), hypofunktionale Stimmstörung usw. Ebenso eine beginnende Retrolisthese C5 und Unkovertebralarthrosen C5/C6.
Inzwischen habe ich einen Osteopathen konsultiert, der mir die Atlas-Achse eingerichtet hat und mit Cranio-sacral Hand angelegt hat. Aber seine Behandlung wirkt für 4-5 Stunden, dann stellen sich die Schmerzen wieder ein.
Welche täglichen Probleme spüre ich?
Sobald ich meine momentane behelfsmäßige Aufbissschiene rausnehme, dauert es keine Stunde, nach dem das Unterkiefer "wie wild" nach dem richtigen Biss" sucht, sodass sich die Muskel um mein Oberkiefer (also im Wangenbereich) verspannen bzw. die dortigen Nerven ihre Stärke zeigen (da es Stunden anhält, doch mehr als Trigeminus?). Das sind so höllische Schmerzen - Lachfalten zu erzeugen ist beinahe unmöglich -, die dann weiters am Tag auf den Halsmuskel M. sternocleidomastoideus und andere Halsmuskel
übergehen, die diese Unrichtigkeit im Kiefer offensichtlich zu stabilisieren versuchen. Setze ich die Aufbissschiene wieder rein, dauert es eine Stunde bis sich die Situation wieder erholt hat.
Ich bin psychisch beinahe am Ende, denn ich lebe gefangen in der Aufbissschiene, schlafe nur noch mit Tropfen der Passionsblume (möchte noch keien Psychopharmaka schlucken) und hoffe ein nahes Wunder. Es dauert alles solange und letztlich fehlt nach 2 Wochen die endgültige Diagnoech bin psychisch beinahe am Ende, denn ich lebe gefangen in der Aufbissschiene, schlafe nur noch mit Tropfen der Passionsblume (möchte noch keien Psychopharmaka schlucken) und hoffe ein nahes Wunder. Es dauert alles solange und letztlich fehlt nach 2 Wochen die endgültige Diagno.
Ich möchte noch nicht Zahnkronen riskieren, wenn es vielleicht doch an einer ganz argen Verspannung liegt, die mir das Unterkiefer "falsch positioniert" hat. Ich weiß einfach nicht mehr weiter...DANKE!



Hallo Flavia

dadurch das Du keinen richtigen Zahnkontakt hast , ist Deine Muskulatur total überfordert und befindet sich in Dysharmonie. Das die Behandlung beim Osteopathen nur so kurz hilft, kann durch den Fehlkontakt der Zähne ausgelöst und einer Fehlstellung des Unterkiefers ausgelöst sein. Deine behelfsmäßige Aufbissschiene holt dich dann immer in die besser Position zurück,was auch Sinn und Zweck ist.
Mache Dich mal kundig über das Krankheitsbild der Cranio-Mandibulären - Dysfunktion ( CMD) unter der mehr Menschen leiden ,als man meint.
Diese Patienten haben Ärzteodysseen hinter sich und sind oft psychisch am Ende.

Ich möchte Dir raten,lasse Dir bloß keine Zahnkronen einsetzen, ehe Dein Unterkiefer und Dein Biss nicht richtig positioniert sind und Du Dich über einen längeren Zeitraum gut / besser fühlst . Und das geht nicht so schnell. Es braucht dabei interdisziplinäre Behandlungen, besonders auch Osteopathie, wobei die gesamte Körperstatik berücksichtigt sein sollte ( Behandler mit CMD Erfahrung) und einen Zahn-Arzt, oder Kieferorthopäden ,die sich mit dem Krankheitsbild der CMD auskennen.

Freundliche Grüße ,

underwater

_________________
"Stay hungry - stay foolish"
( Steve Jobs 1955-2011 )


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