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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Medizintechnik-Studium - Vorwissen?
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 Betreff des Beitrags: Medizintechnik-Studium - Vorwissen?
BeitragVerfasst: 10.11.09, 16:24 
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Registriert: 10.11.09, 15:56
Beiträge: 1
Hallo liebe Community,

während meiner Informationssuche für einen Studienplatz im kommenden Jahr bin ich auf den Studiengang ''Medizintechnik'' gestoßen und falls es möglich ist wäre dieser auch mein absoluter Favorit, da er im Grunde all das was ich mir von meinem zukünftigen Job erhoffe vereint....

Nun habe ich jedoch das Problem dass ich weder in Physik (seit Klasse 8 nicht mehr), Informatik ( nie in der Schule gehabt) und Mathematik ( zwar bis Ende 13 durchgehend gehabt, jedoch nie wirklich gute Noten gehabt) wirkliche Vorkenntnisse habe.
Abitur auch ''nur'' mit 2.8 bestanden, mit Schwerpunkt auf Sprachen (Englisch, Spanisch, Französisch).

Biologie hingegen war mein drittes Abiturfach - dort hatte ich immer gute Klausuren / Noten.

Insgesamt habe ich 3 Möglichkeiten gefunden Medizintechnik zu stidieren,

1) direktesMedizintechnik-Studium
2) Maschinenbau/ Elekrotechnik/ Informatik / Biotechnologie Bachelor ---> Medizintechnik Master
3) Elektortechnik-Studium mit Spezialisierung auf Medizintechnik,

bei allen sind jedoch Mathe, Physik und Informatik Nebenfächer.

Meine Frage ist also ob es möglich ist bzw. Sinn macht ohne großes Vorwissen eine dieser Möglichkeiten zu wählen um Medizintechnik zu studieren. Der NC spielt scheinbar bei diesem Studiengang bei nur wenigen Unis eine Rolle.
Sich viel selbst zu erarbeiten sollte eigentlich kein Grund sein mich gegen den Studiengang zu entscheiden, falls jedoch zu viel Wissen vorrausgesetzt wird macht es vielleicht aber mehr Sinn eine andere Möglichkeit zu wählen.

In dem Sinne hoffe ich, dass einige von euch mir zu dem Thema Ratschläge / Tipps geben können,


im Vorraus ein herzliches Dankeschön an alle,
die sich die Zeit nehmen mir zu antworten,

mit freundlichen Grüßen,

Fe123 :D


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BeitragVerfasst: 10.11.09, 18:39 
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Registriert: 27.02.09, 23:24
Beiträge: 3242
Hallo,

naja Vorwissen ist praktisch, aber keine zwingende Vorraussetzung. Man muss dann aber entsprechend motiviert und diszipliniert sein seine Wissenslücken vor dem Studium bzw. spätestens dann wenns dran kommt zu beseitigen. Außerdem wird vieles was man in der Schule lernt an der Uni von einer anderen Seite/Persepktive betrachtet oder vertieft. Auch sind Inhalte der einzelnen Fächer in den verschiedenen Bundesländern unterschiedlich, je nachdem aus welchem Bundesland Sie kommen ist Ihre Wissenlücke im Vergleich zu Mitstudenten gar nicht so groß.

Zumindest gilt das dann wenn man in einem Fach Lücken hat (Ich hatte auch ein Fach das jetzt mindestens Nebenfach ist in der Oberstufe abgewählt, das war kein Problem)
Wenn es gleich um mehrere Nebenfächer geht bei denen man kein oder wenig Vorwissen hatte dann ist das viel Arbeit und es hat ja einen Grund dass diese Fächer Teil Ihres Studiums sind... wenn Ihnen diese Fächer nicht liegen wird es schwierig mit dem Studium weil Sie dieses Wissen nicht nur am Anfang brauchen sondern sich der Rest des Studiums auf dieses Grundwissen aufbaut.

Um eine bessere Vorstellung davon zu bekommen was Sie erwartet, mal im Internet (oder über die Fachschaft) schauen ob Sie Vorlesungsskripte oder auch Altklausuren anschauen können.
Gerade Mathematik an der Schule und an der Uni sind zwei Dinge die nur wenig gemeinsam haben.

Viele Grüße Damiana


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BeitragVerfasst: 12.11.09, 01:52 
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Registriert: 14.06.08, 14:00
Beiträge: 472
Zitat:
Gerade Mathematik an der Schule und an der Uni sind zwei Dinge die nur wenig gemeinsam haben.
Eines ist jedoch für mein Dafürhalten zu beachten: Wer in der Schule größere Defizite in Mathe hatte, kann im Studium Probleme bekommen. Gerade in den technischen Studiengängen stolpert man früher oder später über seine "Jugensünden". In den Sozialwissenschaften (wobei ich hier nur für die Wirtschaftswissenschaften sprechen kann) sieht es nicht anders aus.

Darüber hinaus gehende besondere Fähigkeiten und Begabungen sind hingegen für keines der deutschen Studiengänge nötig, normalerweise reicht -wenn nicht gerade der NC zuschlägt- ein mittelmäßiger bis lausiger Abschluss. Besser schadet natürlich nie ;-).

_________________
Grüßle,
zackbohne


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BeitragVerfasst: 11.02.12, 10:54 
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Registriert: 16.12.11, 22:09
Beiträge: 15
Grundsätzlich ist besonders wichtig, dass Sie Spaß an dem Studienfach haben, da Sie sonst keine Lust haben, Lücken und Defizite aufzuarbeiten. Dennoch ist es fraglich, ob Medizintechnik der richtige Studiengang ist, wenn Sie in der Schule eher sprachlich begabt waren. Mathematik ist in den technischen Bereichen eigentlich eine Grundvorraussetzung und wird auf Uniniveau deutlich schwieriger als in der Schule. Zudem ist Physik auch nicht unbedeutend. Dass Biologie Ihnen anscheinend lag, ist ein gutes Zeichen. Denken Sie also noch einmal darüber nach. Wichtig ist nicht, dass Sie gute Noten in den Fächern Mathematik oder Physik hatten, sondern vielmehr, dass Sie mit Spaß an der Sache sind und sich dafür interessieren.

_________________
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