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medizin-forum.de • Thema anzeigen - MRT - Vorgehensweise, Kontrastmittel
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 Betreff des Beitrags: MRT - Vorgehensweise, Kontrastmittel
BeitragVerfasst: 21.12.11, 20:26 
Hallo!
Ich habe bereits eine Überweisung zum MRT für die Halswirbelsäule (vom Allgemeinarzt). Allerdings habe ich auch Probleme am Arm und habe meinen Orthopäden gebeten mir dafür auch eine Überweisung zu geben (MRT re Oberarm).

für das MRT der HWS habe ich bereits einen Termin und habe dan bei der Radiologie angefragt, ob man die MRTs für beide Bereiche am selben Tag durchführen könnte.
Mir wurde gesagt, dass das nicht möglich sei.

Meine Frage: Warum nicht?

Ein Bekannter erzählte mir, das sei nicht möglich, weil die Strahlenbelastung dann zu hoch sei. Ich habe das nicht ganz verstanden...
Vielleicht kann mir das jemand genauer erklären?

Außerdem:
Ich habe in den letzten 6 Monaten (mit den kommenden MRTs) vier mal in der Röhre gelegen. Ist das gut/schlecht/egal? Es ist ja bekannt, dass zu häufiges Röntgen nicht so gut ist. Aber wie sieht es beim MRT aus. Gibt es da auch eine "Obergrenze" ?
Und wenn nicht: Warum können die von der Radiologie dann nicht beide Sachen (HWS & re Oberarm) gleichzeitig machen?

Wie ist es mit dem Kontrastmittel? Wozu wird das gespritzt? Beim Googlen habe ich leider nicht viel dazu gefunden. Lediglich, DASS es ab und zu gespritzt wird, WAS gespritzt wird, aber nicht WARUM.

Also ich wäre sehr dankbar, wenn mir jemand diese Dinge erläutern könnte. Bin nicht vom Fach, aber es interessiert mich dann doch ein wenig ;)
Danke!


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BeitragVerfasst: 22.12.11, 01:34 
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Guten Morgen lisa 87,

bei einem MRT fällt keine Strahlenbelastung an.
Warum in Ihrem Fall eine Untersuchung von HWS und Oberarm nicht am selben Tag möglich ist, kann ich Ihnen nicht beantworten. Eventuell ist die Abteilung derart ausgelastet, dass nur kurze Zeitfenster für die Untersuchungen offen sind. Die genauen Gründe würde ich an Ihrer Stelle direkt beim Untersucher erfragen.

Kontrastmittel wird gespritzt, um den Weg des Kontrastmittels verfolgen zu können. Daraus kann man zum Beispiel ableiten, ob gewisse Gefäße verstopft sind, wie gut manche Organe durchblutet werden oder ob Blutungen stattfinden.

Mit freundlichen Grüßen,

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der Matze,
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BeitragVerfasst: 22.12.11, 10:30 
Hallo Matze!
Vielen Dank für die schnelle Antwort.
Das heißt, dass die Radiologie die Untersuchungen nicht am selben Tag macht, hat keine medizinischen Gründe, sondern nur organisatorische?
Meine Termine bei der Radiologie liegen nun zwei Tage von einander entfernt. Es birgt also keine Risiken, dass ich innerhalb von zwei Tagen zwei Mal in der Röhre bin?
Dankeschön!


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BeitragVerfasst: 22.12.11, 10:53 
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Beiträge: 968
Guten Morgen lisa 87,

zumindest wären mir keine einleuchtenden Gründe bekannt. Es gibt zwar eine Reihe von Gegenanzeigen für ein MRT (nachlesbar z.B. in der Wikipedia), aber das wären dann Gründe, ein MRT gar nicht zu machen, aber nicht, es an zwei unterschiedlichen Tagen zu machen.
Ich vermute daher organisatorische und/oder finanzielle Gründe - wenn Sie es genau wissen wollen, können Sie beim ersten Termin ja einfach mal nachfragen.

Ein MRT verwendet keine ionisierende Strahlung, wie sie im Röntgen / CT verwendet wird. Es entsteht dadurch also keine Belastung für den Körper. Wenn Sie nicht gerade klaustrophob veranlagt sind, großflächige Tattoos oder feste Piercings / Unterhautimplantate haben, bzw. andere Gründe gegen ein MRT sprechen, birgt das für Sie keine Risiken.


Mit freundlichen Grüßen,

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der Matze,
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BeitragVerfasst: 22.12.11, 12:31 
nochmals: Vielen Dank für die (schnelle) Antwort! :)
Frohe Feiertage!


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BeitragVerfasst: 15.01.12, 19:09 
hallo allerseits!
wollte nur mal bescheid geben, dass die radiologie beide MRTs nicht am selben tag machen konnte, hatte abrechnungstechnische gründe.
finde ich persönlich bisschen blöd, dass ich da extra zweimal antanzen muss usw. ist ja eigentlich auch mehr arbeit für die praxis, aber wenn die meinen...


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BeitragVerfasst: 15.01.12, 21:36 
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Guten Abend Lisa87,

danke für die Rückmeldung. Das ist eben unser Gesundheitssystem...


Mit freundlichen Grüßen,

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der Matze,
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