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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Rauchen macht "Krank"?
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 Betreff des Beitrags: Rauchen macht "Krank"?
BeitragVerfasst: 11.01.09, 17:57 
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hi,

es wird ja immer gesagt das Rauchen krank macht.
Also das er Krebs erzeugt, etc. pp.

Doch stimmt das wirklich?

Also ich habe mit 8Jahren zu rauchen angefangen (schulzeit eben9.
Also rauche ich jetzt schon knapp 10Jahre.
Bis jetzt hatte ich damit keine Probleme.
Habe meine Lunge auch schon kontrollieren lassen.
Der Arzt sagte nur das ich nach den Ergebnissen noch nie geraucht habe.

Jetzt bin ich knapp 1Monat dabei das ich aufhöre.
Jetzt erst kommen diese ganzen beschwerden die man normal als Raucher hat.
Also das einem schnell die Luft ausgeht.

Also meiner Meinung nach macht das aufhören mehr krank als das aufhören selbst. :?:

Und ich kenne mehrere Leute die Krebs bekamen.
Als sie gefragt wurden ob sie rauchen hieß es immer das aufgehört haben.


Was denkt ihr.
Macht rauchen wirklich so krank wie immer alle sagen?



mfg
Rultek


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BeitragVerfasst: 11.01.09, 18:03 
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um ehrlich zu sein, ja. und das ist statistisch felsenfest nachgewiesen. in meinen augen ist diese diskussion hier beendet. in diesem gesundheitsforum wird es kein plädoyer für das rauchen geben.


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BeitragVerfasst: 11.01.09, 18:08 
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hallo

es gibt Leute die rauchen ihr Leben lang und bekommen keine Raucherspezifischen Erkrankungen. Bestes Beispiel ist da doch immer wieder der jopi Heesters :P oder auch unser Altbundeskanzler Schmitt, der in einer einstündigen Lifesendung 1 Schachtel raucht. Aber das sind die Ausnahmen.
Es ist nunmal wissenschaftlich erwiesen, dass rauchen extrem schädlich ist, auch wenn das die Raucher immerwieder mi to.g. Argumenten zu widerlegen versuchen.

Dass du nun nach kurzer Zeit meinst, dass es dir nun ohne Rauchen schlechter geht als mit, hat ganz andere Gründe.
Deine Lunge macht gerade ganz neue Lebenserfahrungen die sie erst mal verkraften bzw. erlernen muss. Endlich mal nicht vergiftet werden, das ist gewöhnungsbedürftig :P

Wenn mal noch ein paar Wochen rum sind, wirst du schon merken, dass es dir wesentlich besser geht ( natürlich auch deinem Geldbeutel ).

Gruß dora
:lol:


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BeitragVerfasst: 12.01.09, 08:08 
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Aber auch ganz abgesehen von der Lunge: Mein erster Freund hat immer viel geraucht, dann kam er wegen Lungenproblemen in's Krankenhaus und auf Reha (er hat mir nie gesagt, was er genau hatte - nur, dass er fast erstickt wäre). In der Zeit konnte/durfte/wollte er nicht rauchen.

Auf einmal waren seine Augäpfel weiß statt gelb und auch seine Haut bekam eine wesentlich gesündere Farbe und Struktur.

Ich meine auch, dass er in der Zeit weniger gehustet hätte, aber das kann Einbildung gewesen sein.

Nicht umsonst wird z. B. auch vom "Raucherbein" etc. gesprochen.

Ich hoffe nur, dass das Rauchverbot in Gaststätten NICHT wieder gelockert wird. Ich finde es gut so, wie es ist.


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BeitragVerfasst: 12.01.09, 08:41 
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hallo

Zitat:
Ich hoffe nur, dass das Rauchverbot in Gaststätten NICHT wieder gelockert wird. Ich finde es gut so, wie es ist.

das hoffe ich auch, wobei man bemängeln muss, dass dieses Gesetz nich überall und eindeutig gilt. :twisted:



@ Rultek
ich kenne auch einen jungen Mann, der durch das ständige viele Rauchen zeugungsunfähig ist.

Gruß dora

http://medikamente.[Link / Begriff / Name geändert. Nach den Regeln des DMF nicht erwünscht].de/Wirkstoffe ... nt-10.html


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BeitragVerfasst: 12.01.09, 10:43 
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Beiträge: 1472
Übrigens: Der Hund meines ersten Freundes ist an Krebs gestorben - das arme Tier konnte sich ja dem Passivrauchen nicht entziehen (wobei es sicher nicht 100%ig beweisbar ist, dass das Passivrauchen wirklich die Ursache für den Tumor war - aber Krebs ist bei Rauchern und regelmäßigen Passivrauchern nun einmal häufiger als bei anderen).


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BeitragVerfasst: 03.02.09, 12:00 
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Registriert: 19.08.07, 16:38
Beiträge: 139
Wohnort: Lloret de Mar
Wie krank das Rauchen macht, habe ich am eigenen Leib festgestellt. Ich bin mit 46 Jahren Berufsunfähigkeitsrentener und werde wohl in Kürze die 100% ige Erwerbsunfähigkeit bekommen. Und die wird nicht so ohne weiteres erteilt. Hätte ich weitergeraucht, wären mittlerweile meine Finger/Hände sowie Zehen/Füsse amputiert.
Es gibt keinerlei Grund, das Rauchen irgendwie zu beschönigen. Alleine das Nikotin ist ein hochkonzentriertes Nervengift, von den anderen rund 2000 Giftstoffen in dem chemisch aufbereiteten Tabak gar nicht zu sprechen.
Ich habe die Gefahr des Rauchens am eigenen Leibe erfahren und kann daher nur jedem dringends davon abraten.
Das nächste Managergehalt in einem Zigarettenunternehmen könntest du bezahlen:

MIT DEM LEBEN

Hör auf dich zu vergiften und basta. Wenn du Hilfe brauchst, melde dich

LG
Uwe


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BeitragVerfasst: 11.05.09, 22:58 
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Registriert: 11.05.09, 21:08
Beiträge: 2
Wohnort: Witten
Hallo.

Ich bin Raucher und auch Krank. Streite es auch nicht ab das : Rauchen Krank macht. Ich verfluche nur wie zur Zeit auf die Raucher rum geprügelt wird. Am schlimmsten sind die die früher selber geraucht haben.
Soll doch Vaterstaat das Rauchen komplett verbieten. Da werden Alle Nichtraucher schreien wen Vaterstaat sich den Steuerausfall wo anders reinholt und noch mehr Arbeitslose um hilfe bitten.

Für die Gesundheit wäre es gut; gebe ich ehrlich zu.

Ich selbst bin nicht mehr zu Helfen. Lebe alleine und störe keinen wenn ich rauche. Werfe keine Kippen auf die Strasse, sondern entsorge sie korekt.

Solange die Menschen nicht auf dieser Welt umdenken, gibt es eh nur Streit und Hass.

LG. an alle Nichtraucher und Raucher.

_________________
Möchte alles über Bird- Hogg- Dube- Syndrom erfahren .Auf Deutsch


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BeitragVerfasst: 21.05.09, 20:47 
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Interessierter

Registriert: 04.05.09, 18:57
Beiträge: 18
ich rauche selbst. rauchen macht krank.

wenn du nun aufgehört hast, müsstest du bald die ersten besserungen spüren, der wesentlich bessere schlaf und die bessere luftverarbeitung, die gesündere haut, der vitalere körper. natürlich auch abhängig davon wieviel bisher geraucht wurde. zwischen 5/Tag zigaretten oder 30/tag ist eben ein unterschied.

rauchen ist ja nicht nur krebs...sondern vor allem die gefäßerkrankungen! krebst bekommt soviel ichs in erinnerung habe jeder dritte mensch. aber die gefäßerkrankungen kosten dich u.u. genauso das leben wenn nicht rechtzeitig erkannt und diese haben auch die meisten langjährigen raucher.

ich wünschte ich könnte aufhören, schaffe es aber nicht, es schmeckt zu gut, ist zu notwendig für mich. sei froh an deiner neuen freiheit, ich beneide dich dafür!


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BeitragVerfasst: 22.05.09, 07:49 
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Beiträge: 678
Hallo Rultek!

Versuchen wir mal eine vernünftige Antwort.

Einmal, man kann von Einzelbeispielen nicht auf den Rest schließen oder umfangreiche Statistiken ad absurdum führen. Die möglichen und statitisch nachgewiesenen Folgen des Rauchens sind also bekannt.

Eine Statistik macht jedoch noch lange keine Aussage über einen individuellen Verlauf. Sicher gibt es Menschen, die eine günstige genetische Konstellation haben und denen das Rauchen wenig ausmacht. Sicher gibt es auch Menschen, denen aktuelle Lebensqualität, die sie im Nikotingenuß verwirklicht sehen, wichtiger ist als die Lebenserwartung oder die fernere Gesundheit.
Das sind Entscheidungen, die jeder für sich selbst treffen muß. Aber er darf dabei andere nicht schädigen.

Stören tut mich bei den aktuellen Debatten der Absolutanspruch verschiedener Argumente und die daraus abgeleitete Bevormundung.. Dies trifft beileibe nicht nur für das Rauchen zu, in der Politik, nicht zuletzt in der Gesundheitspolitik, gibt es da noch weitaus mehr Beispiele. Auch bezüglich des ärztlichen Beitrages zu dieser allseits diskutierten Problematik bin ich der Meinung, daß der Arzt berät und der Patient (für sich) entscheidet. Verantwortung für sich selbst zu übernehmen bedeutet nicht davon auszugehen, daß es die moderne Medizin (auf Kosten der Solidargemeinschaft) schon richten wird.

Um auf Ihr Problem zurückzukommen. Kann es nicht auch sein, daß Sie bisher durch Nikotingenuß verdrängte aber bereits früher vorhandene Symptome verspüren?
Statistisch wird sich die Mehrzahl der Exraucher, nachdem sie ihre Entzugssymptomatik überwunden haben, nach einer gewissen Zeit besser fühlen und "gesünder" sein. Was nicht heißt, daß man nicht auch krank sein kann, weil genetische Konstellation, Ernährungsgewohnheiten, Streß und viele andere Faktoren weiter wirken.

Viele Grüße

Coza


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BeitragVerfasst: 26.05.09, 14:23 
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Beiträge: 472
Als Nichtraucher werde ich einen Teufel tun, das Rauchen gutzuheissen.
Allerdings halte ich persönlich den Feldzug gegen die Raucher, den die Politik in den Monaten vor der Finanzkrise veranstaltet hat, für z.T. populistische Übertreibung.

Mitgehen kann man insofern, dass das Rauchen in öffentlichen Einrichtungen und dort, wo Nichtraucher sich zwangsweise Raum mit einem Raucher teilen müssen, nichts zu suchen hat.

Mitgehen kann man auch insoweit, dass Rauchen erwiesenermaßen ungesund ist und die Lebenserwartung verkürzen kann. Besonders ungesund ist es im Kinder- und Jugendalter und die Inhaltsstoffe des Tabakrauchs gehören zu den wenigen, sicher nachgewiesenen kanzerogenen Stoffen.

Nicht mitgehen tue ich aber
1.) Bei der oft als Totschlagargument vorgebrachten Begründung, dass das Rauchen zusätzliche Kosten für den Steuerzahler verursacht, die ansonsten verhindert würden
2.) Allgemein bei Staatseingriffen, die auf eine Einschränkung der grundsätzlichen Handlungsfreiheit der Person hinauslaufen

ad 1.) Keine einzige Studie hat dies sowohl für den medizinischen als auch für den ökonomischen Bereich belegt. Im Gegenteil sind -so sarkastisch das leider klingt- die Gesundheitskosten für den Raucher wahrscheinlich geringer, weil er schlicht und ergreifend kein hohes Alter mit entsprechender Krankheitshäufung erreicht. Ökonomisch profitieren Staat und Tabakindustrie milliardenschwer von den Kippen.

ad 2.) Das kommt nicht von mir, sondern von namhaften Verfassungsrechtlern. Es wird als bedenklich eingestuft, dem Menschen das 'Recht auf Unvernünftigkeit' zu entziehen. Der Grund liegt einfach darin, dass man nicht ermessen kann, wann eine Reglementierung beginnen soll und wo sie aufhört. Im ungünstigsten Fall führen solche Ansätze, sofern nicht schon weitgehend vorhanden, zur kompletten Reglementierung durch die Staatsmacht, was eine Umkehrung der Maßgeblichkeit bedeutet. Vom Grundsatz her gilt (noch): Alles, was nicht explizit verboten ist, ist erlaubt. Irgendwann müßte man das dann umdrehen, d.h. jeder Bürger darf nur noch das tun, wofür er explizit eine Erlaubnis bekommt. Das wäre ganz schlecht.

Insofern, und solange sich keiner davon gestört fühlt, sollte man die Raucher einfach zufrieden lassen und sich um die wirklichen Probleme der Menschheit kümmern.

_________________
Grüßle,
zackbohne


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 Betreff des Beitrags: Re: Rauchen macht "Krank"?
BeitragVerfasst: 28.02.17, 14:40 
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Beiträge: 1
Ich kann ein gutes Produkt empfehlen, das hat mir geholfen
Website des Produkts, Unterlassen Sie zukünftige Werbung ( Dr. Fischer)


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 Betreff des Beitrags: Re: Rauchen macht "Krank"?
BeitragVerfasst: 30.03.17, 16:12 
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Registriert: 02.03.17, 04:51
Beiträge: 2
Wenn du jung bist wirst du auch erstmal keine Veränderungen feststellen. Als erstes hat sich bei mir damals die Leistungsabnahme meiner Lunge bemerkbar gemacht. Hatte einfach keine Puste mehr, weil einfach das Lungenvolumen stark darunter leidet. Hab gelesen, dass statistisch bewiesen wurde, dass rund 140.000 Todesfälle jedes Jahr in Deutschland mit dem Rauchen in Verbindung gebracht werden. :roll: Die Chance länger zu leben als Nichtraucher ist definitiv höher als wenn du regelmäßig rauchst und das auch noch über mehrere Jahre. Habe es auch geschafft mit dem Rauchen aufzuhören. Man muss es nur wollen, da gibt es auch kein Sonderheilmittel oder so.


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