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medizin-forum.de • Thema anzeigen - BSD?/ Darm?/ Psyche?
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 Betreff des Beitrags: BSD?/ Darm?/ Psyche?
BeitragVerfasst: 25.09.16, 10:05 
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Registriert: 19.11.13, 18:46
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Hallo zusammen,

ersmal wollte ich natürlich auch vorweg greifen, dass ich hier keine Diagnose oder sonstiges erwarte. Dies könnte selbst ein Arzt nicht aus der Ferne, aber weil ich langsam echt verzweifeln wende ich mich einfach mal an dieses Forum. Vielleicht erging es ja jemanden ähnlich oder man kann mir anderweitig weiterhelfen.

Kurz zu mir: Ich bin im August 29 geworden, bin berufstätig und es ist auch eine Angststörung bei mir bekannt, nämlich Herzneurose...diese habe ich im Juni2013 entwickelt, vorher ein sportlicher junger Mann. Ich rauche und trinke ab zu auch gerne mal ein paar Bierchen, auch habe ich seit der Herzneurose ca. 10 kg zugenommen die zu viel sind. Und auch seit ca. 3 Jahren unerklärliche mal starke mal schwache Rückenschmerzen.

Zur jetzigen Situation: Es hat alles vor ca. 8-9 Wochen angefangen...war gerade auf den Weg in Urlaub. Bekam plötzlich Oberbauchschmerzen, ganz komisch kannte das Gefühl vorher nicht. Diese waren besonders schlimm bei Druck auf einer Stelle des Oberbauchs. Ansonsten alles gut, kein veränderter Stuhl, keine Appetitlosigkeit, keine Gewichtsabnahme. Aber an der letzten Tag des Urlaubs konnte ich mich noch genau erinnern. Plötzlich war da ein Gefühl der Fatigue/Lustlosigkeit/Antriebslosigkeit in mir wie ich es noch nie kannte. Ganz komisch also wenn mein Körper irgendwas ahnen würde.

Zurück zu Hause immer noch keine Besserung. Ich natürlich aufgrund der bekannten Herzneurose erstmal ins KH Notaufnahme und EGK machen lassen-alles okay. Gut ich bin dann zu meinen Hausarzt gegangen weil ich es nicht mehr ausgehalten habe...großes Blutbild, Stuhlprobe auf Pilze alles gut. Hat mir noch Antibiotika, MCP und Pantoprazol für den Magen verschrieben plus für danach ein Medikament zur Aufbau der Magenflora. Das Problem war es besserte sich gar nichts, im Gegenteil alles wurde schlimmer, so schlimm das ich mich dann in die Notaufnahme begeben habe. 2 Tage stationär da gelegen, Magenspiegelung gemacht mit dem Resultat der Volkskrankheit Gastritis plus Sono des Oberbauchs. Alles soweit in Ordnung, nur BSD konnte nicht beurteilt werden aufgrund der Luftüberlagrung. Trotzdem fragte der Oberartzt bei druck auf diese Stelle "da tut es Ihnen weh oder", ich erwiderte ja genau da. Er sagte mir das sei die BSD aber er da leider nichts sehen könne wegen der Luft. Er würde aber die Empfehlung zum CT aufschreiben. Ab da hats eigentlch schon bei mir mit dem extremen Appetitverlust, nervöser Unruhe, Konzentration und Gedächtnisstörungen angefangen..im Kankenhaus konnte ich gar nichts mehr essen. Immer diese Abneigung und Völlegefühl plus richtig starker Bauchschmerzen. Jedenfalls kam dann am nächsten morgen die (freche) Assistenzärztin und sagte mir wir machen hier nichts mehr aufgrund fehlender Identikation, sie können gehen und lassen sie bei Ihrem Hausarzt eine Sonografie machen. Ich natürlich am Diskutieren was das soll...ich hätte starke Rückenschmerzen, Bauchschmerzen und sie schicken mich nach hause. Sie sich am aufregen und naja bin dann auch gegangen...das war aber auch der Zeitpunkt also im KH wo ich bei mir neurologische Aussetzter festgestellt habe, sprich verschwommen und Blitze sehen, Gangunsicherheit, Muskelzucken, innere Nervosität, Harndrang und Durstgefühl was aber auch wie gesagt so schnell wieder draußen war wie getrunken.(das hatte ich Rückblickend aber auch schon mit den Rückenschmerzen und Magenknurren ca. 2-3 Jahre lang...hab es eben auf die Angststörung zurückgeführt). Dazu kamen manchmal das Gefühl die Arme gerochen einen nicht mehr mit allgemeiner Schwäche in den Beinen oder Muskeln.

Dann kam die Zeit wo ich Krampfhaft nach einer Lösung meiner Probleme gesucht habe...aufgrund der neurologischen Ausetzter natürlich erstmal neurologe weil ich dazu Hautbrennen am Bauchaum und Rücken bekam plus meine Hände kaltes Wasser als große Schmerzen empfunden haben. Dachte natürlich an eine autoimunerkrankung welche auch mal mit magen darm einher geht also sprich ms. MRT schädel, HWS und BWS waren ohne Herde. Lumbalpunktion würde noch ausstehen was aber aufrund fehlender Herde im Kopf und Rückenmark eher unwascheinlich ist und mich auch nicht umbringt also lass ich mir damit zeit. Ich habe dazu alles probiert. Lungenfacharzt, Nierenfacharzt, 3 Notaufnamen, 2 weitere Sonographien mit Blutwerten (immernoch ohne meine BSD gesehen zu haben) einer meinte zwar mal er würde se sehen da wäre nichts also entzündungsmäßig und krebs 1 zu 10000000 ausgeschlossen.

Zum jetzt gerade...mir gehts schlecht sehr schlecht. Habe ca. 5 kg abgenommen, keinen Appetit mehr, und auch wenns mir peinlich ist sexuelle unlust bzw. es funktiort einfach nicht mehr, oft schweißausbrüche...mein kopf ist zu oder komplett leer, total abgeschlagen und meistens ist mir morgens auf deutsch kotzübel...die Oberbauchbeschwerden haben sich um den Bauchnabel verlagert..ich hab zwar überall noch manchmal ei Völlegefühl, zwacken oder Druckschmerz aber irgendwie weiter unten. Zudem habe ich abwechselnd mal durchfall, mal verstopfung also es klappt einfach gar nichts mehr mit der Verdauung. Plus was ich so komisch finde immer noch diesen empfindungsschmerz am Bauch..lege ich meine Hand auf dem Bauchnabel brennt es wie feuer..komisch sind auch die blauben flecken am unterbauch ohne mich gestoßen zu haben plus er ist schon sehr hart(gut Luft im Bauchraum ist bekannt)

Immeroch sieht niemand eine Identikation ein mrt abdomen machen zu lassen...ich habs jetzt selbst in die Hand geommen und für kommenden Dienstag einen Termin privat gemacht. Kostet zwar ca. 400 € aber ich muss einfach wissen was sache ist um dann vielleicht auch in andere richtungen gehen zu können(Psyche usw). Zusätzlich habe ich am DIenstag auch nochmal eine Darmspiegelung.

Erkennt sich mit diesen Problemen vielleicht jemand wieder oder hat noch einen anderen Rat? Würde mich freuen von euch zu hören LG


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 Betreff des Beitrags: Re: BSD?/ Darm?/ Psyche?
BeitragVerfasst: 14.10.16, 01:33 
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Registriert: 07.09.14, 21:15
Beiträge: 302
Hallo,

eine Lösung habe ich nicht, aber man muss hier in erster Linie aufpassen, auch keine Überdiagnostik zu betreiben. Sie sind ein junger Mensch und haben sehr viel Diagnostik hinter sich, so dass zumindest die Wahrscheinlichkeit, dass Sie an einem Problem mit der Bauchspeicheldrüse leiden, sehr gering ist. Auch, wenn sie nicht vollständig eingesehen werden konnte (das ist bei Abdomensonografien die Regel).

Warum der Hausarzt ein Antibiotikum für den Magen verschrieben hat, will sich mir nicht so recht erklären. Wurde denn ein Befall mit dem Magenbakterium Helicobacter pylori festgestellt? Wenn ja, würde es das erklären (allerdings behandelt man dann mit mehreren Antibiotika und zudem nicht mit Pantoprazol). Wenn nein, erklärt sich eine Antibiose bei unspezifischen Oberbauchbeschwerden eher nicht.

Eine (chronische?) Gastritis ist im Prinzip für sich allein in der Lage, die von Ihnen beschriebenen Oberbauchbeschwerden zu verursachen. Angstzustände und seelischer Stress können das Problem erheblich verstärken, sogar einen regelrechten Teufelskreis erzeugen. Die Psyche ist durchaus in der Lage, die sonderbarsten Symptome zu erzeugen, ohne dass ein physisches Korrelat festgemacht werden kann. Hier müssten Sie vielleicht mit dem Gastroenterologen zusammen einmal schauen, ob sich eine mögliche Ursache für die Gastritis ausmachen lässt und inwiefern vielleicht eine längere Therapie mit PPI, vielleicht auch Ernährungsumstellung u.a., etwas bringt. Es wird Ihnen darüber hinaus nicht erspart bleiben, etwas für die Psyche zu tun.

Das MRT wird Ihnen, außer einem Loch im Geldbeutel, sehr wahrscheinlich keinen großen Erkenntnisgewinn liefern. Vielmehr besteht die Gefahr, dass mögliche Zufallsbefunde und Artefakte neue Ängste erzeugen, die wiederum zur Abklärung führen usw. So kommen Sie nie zur Ruhe.

Um nicht falsch verstanden zu werden: Die wahrgenommenen Symptome sind durchaus ernst zu nehmen und sollten abgeklärt werden. Aber es wurde ja schon sehr viel abgeklärt. Auch, wenn manchmal nicht alles systematisch läuft, wäre eine gefährliche organische Krankheit mit hoher Wahrscheinlichkeit aufgefallen. Rein statistisch bringt es ab einem bestimmten Punkt keinen oder gar einen negativen Vorsorgeeffekt, wenn man sich mit immer neuer Diagnostik malträtiert, statt das ohnehin immer bestehende, geringe Restrisiko abzuhaken.

_________________
Viele Grüße,

Parasympathikus


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