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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Kontakt mit Kranken während Immuntherapie
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BeitragVerfasst: 17.02.16, 20:35 
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DMF-Mitglied

Registriert: 19.02.09, 16:52
Beiträge: 86
Hallo und guten Abend,

mein Vater wird seit 4 Wochen mittels Immuntherapie gegen Krebs behandelt (alle 2 Wochen eine Infusion). Jetzt hat sich meine Mutter eine Virusinfektion eingefangen. Sie ist seit zwei Tagen fiebrig und die Nase läuft. Es geht ihr sehr schlecht und beide haben natürlich Angst, das sich mein Vater ansteckt.
Was können sie tun? Wie gefährlich ist diese Situation?

Über Infos und Tipps sind wir dankbar

Maria


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BeitragVerfasst: 17.02.16, 22:11 
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DMF-Moderator

Registriert: 20.05.07, 08:00
Beiträge: 2261
Hallo,

ohne jetzt die genauen Auswirkungen der Immuntherapie zu kennen - Ihre Mutter sollte sich bestenfalls ein paar Tage zuhause schonen - selber krank, ist Sie für Ihren Vater keine Unterstützung und steckt ihn ggf. nur an.
Wenn sie sich von einem Besuch nicht "abhalten" lässt: beim Pflegepersonal anrufen und fragen ob sie kommen darf. Es kann gut sein, dass sie bei einer Besuchserlaubnis gewisse Maßnahmen zum Schutz Ihres Vaters beachten muss, wie z.B. Händedesinfektion, Betreten des Zimmers nur mit Schutzkleidung, Mund-Nasen-Schutz und Handschuhen, kein enger Kontakt wie Umarmung etc.

Gruß
Die Anästhesieschwester


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BeitragVerfasst: 18.02.16, 06:22 
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DMF-Mitglied

Registriert: 19.02.09, 16:52
Beiträge: 86
Hallo und Danke für die Nachricht,

Bei iner Immuntherapie bekommt der Patient lediglich alle 2 Wochen eine Infusion. Er ist ansonsten zuhause. Meine Mutter kann sich also nicht fernhalten. Das ist das Problem! Mein Vater soll sich aber möglichst nirgendwo anstrecken. Das ist problematisch bei Immuntherapie.
Was macht man aber in so einem Falle?

Viele Grüße
Maria


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BeitragVerfasst: 18.02.16, 09:10 
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DMF-Moderator

Registriert: 20.05.07, 08:00
Beiträge: 2261
Hallo,

dann wenden Sie sich am besten heute Morgen an die behandelnde Klinik. Ggf. muss ihre Mutter ein paar Tage "ausquartiert" werden - zu Freunden, Verwandten o.ä., um eine Ansteckung Ihres Vaters zu vermeiden.

Gruß
Die Anästhesieschwester


Edit: Schicken Sie die Mutter zum Arzt, damit sie zeitnah angemessen behandelt wird (ggf. Abstrich, Antibiose,...)


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