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medizin-forum.de • Thema anzeigen - herzinsuffizienz welche untersuchungen sind wichtig?
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BeitragVerfasst: 13.11.16, 20:35 
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Registriert: 16.11.14, 13:31
Beiträge: 52
hallo,

mein vater soll eine herzinsuff. haben, jedenfalls behauptet das seine
hausärztin.
das einizge was auffällig war, ist der er schweratmig ist.
liegt vielleicht auch am gewicht, 100kg bei 179cm, alter 80 jahre.

er soll morgens und abends was zum ausschwemmen nehmen.
jeweils 10mg. allerdings nimmt er das diuretiker nur noch morgens,
weil es ihn sonst nervt...

er hat kaum wasser in den unterschenkeln.

die hausärztin ist leider immer sehr von sich überzeugt,
und schickt nicht gerne zu fachärzten.

nächte woche ist der termin beim kardiologen, was sind sinnvolle
untersuchungen bei einer herzinsuff.?

ich werde mitgeben, weil mein vater leicht dement ist.

danke!


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BeitragVerfasst: 21.11.16, 20:53 
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Registriert: 16.02.05, 18:51
Beiträge: 160
Der Kardiologe wird wissen, was sinnvoll ist.
Darum nur als Gedankenanregung: Ruhe- und ggf Leistungs-EKG ist Standard. Herzkatheter wird in Deutschland angeblich so häufig durchgeführt wie in keinem anderen Land und wird als häufig überflüssig kritisiert. Ultraschall von aussen mit Volumenmessung und Funktion wurde bei mir gemacht und ist wohl sinnvoll.
Meine ganz persönliche Auffassung: Bei begründetem Verdacht auf funktionelle Störungen wie Herzrhytmusstörungen, Loch in der Trennwand zwischen den Vorhöfen und der dadurch bestehenden Möglichkeit von Gerinnseln ist eine TEE (Ultraschall über die Speiseröhre bei Betäubung) eine tolle Sache und dauert nur wenige Minuten. Man kann auch dort schwebende Blutgerinnsel erkennen. Ein 80-jähriges Familienmitglied hat die gleichen Symptome wie die von Ihnen beschriebenen (schweratmig, schwergewichtig, Herzinsuffizienz, Beschwerden infolge von Bluthochdruck / Hochdruckherz). Hätte man eine TEE früher gemacht, hätte man das Loch und die Strömungsprobleme und das dadurch vermutlich enstandene Blutgerinnsel erkannt und hätte auf die neueren Gerinnungsghemmer umgestellt. Dann wäre ein folgenschwerer Schlaganfall ausgeblieben. Leider hatte auch der Kardiologe das ursprünglich nicht in Betracht gezogen.


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BeitragVerfasst: 21.11.16, 22:04 
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Registriert: 27.12.06, 00:51
Beiträge: 3398
hallo,

es wäre wichtig gewesen wenn der Patient durch Wiegen den Wasserverlust ermittelt hätte. Hat der HA ein EKG und einen Ultraschall gemacht? Hat er außer dem Entwässerungsmittel noch was verschrieben?
Normalerweise würde der Kardiologe mit dieser Diagnose vom HA ein EKG und Herzultraschall machen.
Sollte sich die Diagnose des HA bestätigen wäre Viellt.auch eine Herzkathederuntersuchung notwendig. Es gibt da auch noch einige andere Untersuchungen, die aber von der Beurteilung des Kardiologen abhängen.


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