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medizin-forum.de • Thema anzeigen - plötzlicher Herztod/-stillstand und Nachweisbarkeiten
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BeitragVerfasst: 12.04.16, 21:04 
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Guten Tag Forum,

ich habe eine Frage zum plötzlichen Herztod, und wäre dankbar, wenn Ihr zumindest auf einpaar der unten stehenden Fragen eingehen könnt.

1.Kann ein Mensch, der keine Herzkrankheiten hat, an einem plötzlichen Herztod sterben?

2.Gibt es Herzkrankheiten, die gar nicht, oder auf den ersten Blick nicht feststellbar sind, die jedoch zu einem plötzlichen Herztod führen können?

Nehmen wir z.B. mich(22): Ich bin herzmäßig gesund, hatte also noch nie einen Herzinfarkt oder Ähnliches. Ab und zu mal habe ich ein Stechen im Herzbereich und dann Schmerzen beim Atmen. Aber das ist eher selten (etwa 1x alle 3 Monate). Fühlt sich so an, als würde das Herz verkrampfen. Kann aber auch sein, dass das nichts mit dem Herzen zu tun hat. Jedenfalls war ich schonmal beim Kardiologen, und der hat das Herz sonographiert, und keine Probleme festgestellt. Kann ich trotzdem an einem PHT sterben, ohne dass die verantwortliche Krankheit jemals bei mir entdeckt wird?

3.Desweiteren haben ich prinzipiell einen niedrigen Blutdruck (genetisch bedingt). Nachteil: Mir wird oft schlecht. Vorteil: Wahrscheinlichkeit an PHT zu sterben=0?

4.Wenn ein Mensch an einem plötzlichen Herzstillstand stirbt, lässt sich dann im Nachhinein feststellen, ob eine Herzkrankheit vorlag, oder gibt es da sozusagen ein "Verfallsdatum" der Krankheitshinweise? Falls das der Fall sein sollte: Wie lange bleibt nach dem Tod Zeit, um festzustellen, was mit dem Herzen los war?


5. Wenn jemand an einem PHT stirbt, lässt sich dann nachweisen, dass der Tod durch den PHT ausgelöst wurde? Denn die eigentliche Todesursache ist ja der andauernde Sauerstoffmangel des Gehirns. Oder andersherum gefragt: Wenn jemand an einer Sauerstoffunterversorgung des Gehirns stirbt warum auch immer, dann ist unter der Voraussetzung, dass der Mensch eigentlich gesund ist, oder zumindest keine Krankheiten nachgewiesen wurden, der einzige mögliche Todesgrund, der zur Erklärung herangezogen werden kann, ein PHT?


Danke für die Zeit schon im Voraus,

Mit freundlichen Grüßen,

Alf von So


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BeitragVerfasst: 14.04.16, 18:56 
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sind die Fragen zu schwierig?


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BeitragVerfasst: 14.04.16, 22:33 
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Beiträge: 4216
Hallo,
alle Menschen die ich kannte, die wegen PHT starben waren übergewichtig und hatten eine lange Geschichte von Hypertonie. Alle haben geraucht. Oder waren sehr alt.

Patienten von mit mit Herzstillstand (alle leben noch): waren nie vorher beim Kardiologe und hatten Herzerkrankungen oder Embolien. Vorboten gab es nicht.

Gruß
Muppet


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BeitragVerfasst: 16.04.16, 23:24 
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Wie war die Altergruppe dieser Patienten? Wie äußern sich die Herzfehler bei solchen Patienten? Sind das Rythmusfehler(sozusagen Softwarefehler), oder hinterlassen solche Erkrankungen richtige Spuren im Körper (sozusagen Hardwarefehler)? Im zweiten Fall müssten die Erkranungen auch nach dem Tod nachweisbar sein.

Herzrythmusstörungen lassen sich ja nur im lebenden Körper nachweisen.

Sind solche Erkrankungen in der DNS zu finden? In diesem Fall wäre wieder ein Nachweis nach dem Tod möglich.


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BeitragVerfasst: 17.04.16, 10:55 
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Beiträge: 4216
Hallo,
sie haben deutliche Herzrhythmusstörungen. 1 hat eine Herzmissbildung.
Hat man schnell im EKG und Echo gesehen. Haben fast alle jetzt Schrittmacher.

Alter? Zwischen 30 und 60.

Bei die jüngeren waren Amphetamine und Crystalmeth im Spiel. Oder größere Mengen an Alkohol.

Aber wie man sieht, kann man eine Asystolie überleben.

Gruß
Muppet


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