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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Herzmuskelentzündung möglich?
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 Betreff des Beitrags: Herzmuskelentzündung möglich?
BeitragVerfasst: 04.04.16, 18:02 
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Registriert: 05.03.16, 01:44
Beiträge: 12
Hallo,

ich habe bereits hier viewtopic.php?f=32&t=130158 einen Thread eröffnet, indem ich ein EKG gepostet, leider war ich noch nicht mein Kardiologen, vor allem, da sich die Beschwerden deutlich gebessert haben. Da ich nun erneut leichtes Stechen in der Brust verspüre und gerade den Hausarzt gewechselt habe, habe ich alle Symptome der letzten 2 Monate zusammen geschrieben. Ich poste die Zusammenfassung einfach. Ich weiß, es ist einiges zu lesen, aber vielleicht nimmt sich jemand die Zeit. Am Do habe ich einen Termin beim Hausarzt, dort möchte ich alles durchsprechen und nichts vergessen.

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Phase 1.) ca. 2 (vielleicht auch 3) Monate her

- Häufiger in Kälte schlechte Atmung. (Hals schnurt sich zu; lokalisierbar im Kehlkopf und darunter).
- Das Gefühl hat sich bis zur Atemnot gesteigert, in Wärme klang es meist schnell ab.

- Herzrhythmusstörungen (soweit ich mich erinnere) waren bereits vorhanden (moderates Herzstolpern).

- Ich war oft müde, mir war schnell kalt (vor allem Nachts, Schüttelfrost).
- Beim Einschlafen manchmal das Gefühl schlecht Luft zu bekommen (nicht so stark wie in der Kälte).

- Der Hals war stark verspannt (eventuell auch aufstoßen zu diesem Zeitpunkt).

- Beim Essen blieb manchmal das Essen im Hals stecken (manchmal trat dieser "Kehlkopfkrampf" auch Zuhause auf)

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Phase 2.)

- Gefühl von Erkältung; viel geschlafen, sehr müde

- Hals und Nasennebenhöhlen verschleimt, oft räuspern, meist glasiger weißer Zäher Schleim, manchmal auch gelber.

- Aufgrund nächtlicher Kälte Euthyrox wieder genommen, erst 25ug dann auf 50 eod.

- Atemprobleme haben sich mit Auftreten des Hustens verändert (sie wurden auch in den Bronchien wahrnehmbar; d.h. Peakflowmeter gekauft, bei moderaten Symptomen lag der Peakflow bei ~400; Topwert bei 550).

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Krankenhausbesuch ca. 2 Wochen her

Einige Tage lang (2-3) hatte ich plötzlich stinkenden Urin und auch Sodbrennen (konnte ich zuvor nicht bemerken), zudem hatte ich im Bauch (am Ende der unteren linken Rippen) ein stechen. Da dort die Milz liegt und ich Herzrhythmusstörungen (die jedoch zuvor schlimmer waren) wurden die Symptome im KK abgeklärt. (Siehe Befund)

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Phase 3.)

- Nach dem KK Besuch habe ich die Euthyrox noch genommen und erneut Herzstolpern festgestellt (dazu wie auch zuvor Herzstechen).

- Gegen das Zuschnüren des Halses habe ich ihn regelmäßig gedehnt (er war extrem verspannt) was geholfen hat, zudem habe ich den Kehlkopf bei Verkrampfungen entspannt und ganz langsam geatmet. (Nach dem dehnen und Wärmebehandlung waren die Schluckbeschwerden weg und das Essen ist nicht mehr Steckengeblieben, zudem habe ich nur mehr einzelne kurze Verkrampfungen verspürt, die nicht mehr belastend waren, allerdings war es auch nicht mehr so kalt).

- Müdigkeit war noch vorhanden, auch die Kälte.

- Husten war deutlich stärker geworden.

- Bei Husten manchmal stechen unter den linken Rippen (unter Brustbein, links).

- Gelegentlich habe ich fast keine Luft bekommen (dieses Mal waren die Beschwerden nicht im Hals sondern in den Bronchien). Eines Abends habe ich gar keine Lust mehr bekommen (ich konnte keine Sätze für ~1h am Stück sprechen). Der Peakflow war auf 250 (normal auf 550). Bei moderarten Beschwerden lag der Peakflow auf ~38-400. Ohne Beschwerden lag dieser bei mindestens 450, meist 500.

- Nach der starken Atemnot Abklärung beim HNO und Lungenarzt. Der Lungenarzt hatte einen Lungenfunktionstest (ohne Provokation) durchgeführt. Der Lungenarzt schloss Asthma aus.

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Phase 4.)

- Euthyrox abgesetzt.

- Müdigkeit lies nach.

- Kälte nicht mehr so stark vorhanden.

- Nur mehr seltener Atemprobleme, diese nahmen linear mit dem trockenen Husten ab.
- Allerdings wurde es auch wieder wärmer.

- Herzstechen noch vorhanden, deshalb EKG gemacht (siehe Anhang).

- Mir ist aufgefallen, dass ich deutlich abgenommen hatte (zudem hat sich der linke Oberschenkel verkrampft und ich stellte ein ziehen im Oberschenkel fest). Der Oberschenkel war deutlich abgemagert. Dies könnte an den Euthyrox oder der Erkältung gelegen haben (ich hatte auch kaum Hunger).

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Persönliche Vermutungen:

- Aufstoßen

Ich hatte bereits vor dem KK Besuch Verdauungsprobleme und häufigen Aufstoßen (allerdings nur an den Tagen vor dem KK und kurz danach sauer; eventuell stiller Reflux?). Das Aufstoßen könnte die Atemprobleme im Hals, zusammen mit der Verspannung im Hals erklären.

- Blähungen

Diese waren vor allem bis vor 1 Woche vorhanden, danach Ernährung umgestellt. Zeitlich würde eine Beeinflussung der Verdauung und den Herzbeschwerden stimmen.

- Erkrankung der Bronchien

Die Erkältung (Husten, Kälte, Müdigkeit) hat nach der KK Untersuchung zugenommen, dort waren bereits die Neut auf 70.5 (Ref. 34-67.9). Möglicherweise Erkrankung der Atemwege?

- Kälte

Mehrmaliges messen nach deutlichem Abklingen der Erklärung (Husten, Schüttelfrost) lag die Körpertemperatur bei ~35-35,4.

- Schilddrüsenüberfunktion (provoziert durch Euthyrox)

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Auszuschließen wäre:

- Herzmuskelentzündung
- Schilddrüsenfehlfunktion
- Andere Erkrankungen


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 Betreff des Beitrags: Re: Herzmuskelentzündung möglich?
BeitragVerfasst: 04.04.16, 19:20 
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Beiträge: 12
Achja die CK Werte:

CK-NAC = 112
CK-MB = 11

Sport habe ich keinen gemacht.


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