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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Auswertung EKG
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 Betreff des Beitrags: Auswertung EKG
BeitragVerfasst: 05.03.16, 01:49 
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Registriert: 05.03.16, 01:44
Beiträge: 12
Hallo,

ich habe mir um 300 € ein EKG der Firma Name entfernt gekauft, da ich immer wieder teilweise starke Herzschmerzen mit Luftnot in den vergangenen Tagen hatte. Heute habe ich eine Messung durchgeführt, ich hatte zwar keine Luftnot aber immer wieder, vereinzelt, Schmerzen beim Herz. Das EKG zeigt diverse Arrhythmien.

Um eine fachkundige Bewertung würde ich mich sehr freuen.

lg

Die Bilder kommen gleich, scheinbar kann ich hier keine hochladen.


Zuletzt geändert von Brigitte Goretzky am 05.03.16, 08:13, insgesamt 1-mal geändert.
Firmenname entfernt


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 Betreff des Beitrags: Re: Auswertung EKG
BeitragVerfasst: 05.03.16, 02:00 
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Interessierter

Registriert: 05.03.16, 01:44
Beiträge: 12
Bild

Bild


http://www.pixelbanane.de/yafu/1123419133/Einzelne.pdf

Falls dieser Link nicht geht, hier: http://workupload.com/file/vmTmWshv

Ich kann auch die einzelnen Arrhythmien hochladen.

lg


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 Betreff des Beitrags: Re: Auswertung EKG
BeitragVerfasst: 05.03.16, 15:08 
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Registriert: 20.02.16, 03:38
Beiträge: 19
Hallo,
Natürlich ist es so , dass eine richtige Diagnose nur durch einen
Kardiologen mit Dingen wie LZ EKG und evt. Belastungs EKG gestellt
werden kann. Aber was man auf jeden Fall sagen kann , vertrauen sie nicht auf
so Automatische Auswertungen . Die werten z.b Bewegungsbedingte Artefakte
oft falsch als Rhytmusstörugen . Habe mir das EKG Bild mal angesehen und
nichts schlimmes gesehen . Man sieht einige Bewegungsartefakte ( das ist das wo
es so verwackelt und zackelig aussieht) und man sie vereinzelte Extrasystolen.
Die können dieses Gefühl von " Herzstolpern" auslösen , sind aber überhaupt nicht
schlimm. Waren sie denn schonmal beim Hausarzt / Kardiolgen ? Was sind den die
Symptome die sie veranlasst haben sich so ein teueres Gerät zu kaufen ?
Mit freundlichen Grüßen Sahra


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 Betreff des Beitrags: Re: Auswertung EKG
BeitragVerfasst: 05.03.16, 16:32 
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Interessierter

Registriert: 05.03.16, 01:44
Beiträge: 12
Hallo Sahra,

vielen Dank für die Begutachtung!

Gerne gehe ich etwas näher auf die Symptome ein.

Angefangen hat es mit Atemnot in den letzten Tagen / Wochen und gelegentlichen Herzstechen, sowie Verkrampfungen des Thorax mit Ausstrahlungen in das Linke Bein, die Linke Seite des Halses und den linken Arm. Das hatte ich vor Jahren schon einmal, weshalb ich davon ausgegangen bin, dass es wieder abklingen wird.

Da ich eine SUF habe und 50 ug Euthyrox verschrieben bekommen hatte, diese aber öfter vergessen habe und oft nur 25 eingenommen hatte, war mein Anfangsverdacht, dass es eventuell mit der SUF zusammen hängen könnte. Mir war auch oft kalt in der Nacht. Deshalb habe ich nun die Tage wieder 50 ug täglich eingenommen, die Kälte hat sich verbessert und die Atemnot ist nur mehr 2 mal aufgetreten. Allerdings merke ich nun vermehrt das Herzstolpern, was durchaus sehr stark spürbar werden kann. Heute in der Nacht bin ich aufgewacht, weil ich einen starken Stich in der Brust verspürte, beim Blick in den Spiegel waren die Pullen auch relativ lange erweitert und rot unterlaufen.

Bei der Atemnot hatte ich allerdings auch Asthma in Verdacht, da diese auch unabhängig von Herzbeschwerden aufgetreten ist. Meist im kalten, oder 2 mal beim Gurgeln. Es fühlt sich an, als würde der Hals zugeschnürt und als könne ich nicht mehr tief atmen. Leichter Schwindel ist auch vorgekommen.

Da die Symptome ohne derartige Anfälle gar nicht oft fast nicht vorkommen und ein EKG im Krankhenaus unauffällig war, sollte ich mit dem EKG die Anfälle, die besonders Problematisch sind, aufzeichnen. Das Aufgezeichnete EKG ist in einem eher leichteren Anfall aufgezeichnet worden, in der Nacht hatte ich kein EKG gemacht.

Eventuell hängt es auch mit den Euthyrox zusammen?

lg


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 Betreff des Beitrags: Re: Auswertung EKG
BeitragVerfasst: 05.03.16, 17:06 
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DMF-Moderator

Registriert: 20.05.07, 08:00
Beiträge: 2261
Hallo,

wer hat Ihnen gesagt, dass "Sie" ein EKG aufzeichnen sollen?
Ich denke, es war eher gemeint, dass "man" das machen soll - sprich, der Hausarzt / Kardiologe in Form eines 24-/ 48-Stunden- EKGs oder ggf. mit einem implantierbaren Eventrecorder.
Ich nehme auch an, Sie haben in das Gerät keine Einweisung?

Gruß
Die Anästhesieschwester


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 Betreff des Beitrags: Re: Auswertung EKG
BeitragVerfasst: 05.03.16, 17:24 
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Interessierter

Registriert: 05.03.16, 01:44
Beiträge: 12
Hallo,

Anästhesieschwester hat geschrieben:
Hallo,
wer hat Ihnen gesagt, dass "Sie" ein EKG aufzeichnen sollen?


meine Beschwerden.

EKG wurde nur ein Ruhe EKG gemacht und das war wie zu erwarten unauffällig. Man sieht es auch am hoch geladenen EKG, ohne direkte Anfälle ist es unauffällig.

Beim anlegen der Elektoren habe ich mich exakt an die Anleitung gehalten, die den Prozess sehr einfach beschreibt, hier ein Bild, wie die Elektroden angelegt wurden:

kommerzieller Link entfernt

Können Sie aus dem EKG bereits etwas ableiten?

lg


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 Betreff des Beitrags: Re: Auswertung EKG
BeitragVerfasst: 06.03.16, 14:20 
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Interessierter

Registriert: 20.02.16, 03:38
Beiträge: 19
Hallo....
Bei den Beschwerden bitte zum Kardiologen überweisen lassen.
Damit der ein LZ-EKG machen kann und evt. ein Belastungs EKG und
ein Ultraschall vom Herz. Ihr EKG zeichnet nur eine Ableitung auf .Rhytmusmässig
ist das okay , aber man kann bei einer Ableitung nicht sehen ob das Herz evt. andere
Probleme hat. Dafür braucht es einen Facharzt. Ich würde das auf jeden Fall anschauen
lassen bevor man intensiv weiter Trainiert.
Ich kenne ihr Risiko Profil nicht , aber lassen Sie nen Profi schauen ( Kardiologen oder wegen
mir auch nen Sportmediziner )
Mit freundlichen Grüßen


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 Betreff des Beitrags: Re: Auswertung EKG
BeitragVerfasst: 07.03.16, 00:57 
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Interessierter

Registriert: 05.03.16, 01:44
Beiträge: 12
Hallo Sahra35,

danke für die Rückmeldung, eine kurze Berichtigung, ich wollte oben "wollte" nicht "sollte" schreiben. Ich hatte die bisherige Kommunikation noch einmal gelesen und der Fehler ist mir aufgefallen.

Die Euthyrox habe ich vorübergehend eingestellt, die Beschwerden habe abgenommen, ob ein kausaler Zusammenhang besteht, weiß ich allerdings nicht. Gelegentlich merke ich durchaus ein Herzstolpern und einmal war es kurz stärker, aber so stark wie vor einigen Tagen wurde es nicht mehr. EKG habe ich bisher noch kein zweites gemacht.

Ich überlege noch einmal ein EKG ohne größeren Beschwerden zu machen um dieses dann mit dem bisherigen abzugleichen, leider hatte ich bei dem ersten EKG die Phasen, bei denen die Beschwerden aufgetreten sind, nicht aufgenommen. Währe es bei weiteren 2-3 EKGs hilfreich, wenn ich die Tätigkeit zusätzlich protokolliere, oder reicht es, wenn nur etwaige Beschwerden festgehalten werden?

Die Beschwerden sind aktuell nicht weiter schlimm, wie gesagt, gelegentlich kommt es zu spürbaren Herzstolpern, aber die letzten 2 Tage wirklich selten, Sport treibe ich momentan keinen. Ich hatte daher das Vorgehen so geplant, noch 1-2 Daten zu erheben, eventuell einmal ohne Belastung und einmal mit. Wenn ich Glück habe, kommt es ja nochmal zu stärkeren Beschwerden, die ich aufzeichnen kann.

Gibt es noch Verbesserungsvorschläge für das Vorgehen? Sollte ich noch etwas beachten? So wie ich das hier lese, sind die im EKG dargestellten Arrhythmien nicht so gefährlich, dass ich sofort einen Kardiologe aufsuchen muss, eigentlich bin ich nächste Woche zeitlich etwas eingespannt, deshalb wollte ich das eventuell auf nächste Woche verschieben.

Liebe Grüße

PS: Ich kann die einzelnen Arrhythmien auch direkt hochladen, so sieht man sie so vergrößert, wie bei einem normalen EKG. Das hochgeladene PDF zeigt nur ein deutlich verkleinertes EKG, die Detailansicht ist eventuell aussagekräftiger?


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 Betreff des Beitrags: Re: Auswertung EKG
BeitragVerfasst: 07.03.16, 10:00 
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DMF-Moderator

Registriert: 20.05.07, 08:00
Beiträge: 2261
Hallo,

wie bereits geschrieben - das von Ihnen genutzte Gerät zeichnet nicht genug Ableitungen auf, um tatsächlich eine vollständige Auswertung zu bekommen. Dazu ist ein 12-Kanal-EKG nötig, das auf EKG-Papier mit entsprechend der Fragestellung angepasster "Geschwindigkeit" ausgedruckt wird. Dann können Werte und Zeiten ausgemessen / ausgerechnet werden. Auf eine elektronische Auswertung darf man sich nie verlassen.
Eine Abklärung Ihrer Beschwerden können Sie, wie schon empfohlen, beim Kardiologen durchführen lassen.

Gruß
Die Anästhesieschwester


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 Betreff des Beitrags: Re: Auswertung EKG
BeitragVerfasst: 07.03.16, 18:30 
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Interessierter

Registriert: 05.03.16, 01:44
Beiträge: 12
Danke noch einmal für die fachkundige Hilfe. Ich werde wie empfohlen die Angelegenheit mit einem Internisten besprechen und mich anschließend noch einmal hier melden.

Liebe Grüße


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 Betreff des Beitrags: Re: Auswertung EKG
BeitragVerfasst: 07.03.16, 23:55 
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Interessierter

Registriert: 20.02.16, 03:38
Beiträge: 19
Das ist super und bitte erwähnen Sie dort auch
Unbedingt die Brustschmerzen, die sind am Ende
Das was unbedingt abklärungsbedürftig ist.
Lg Sahra


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