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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Polymorphe VES immer Herzmuskelschaden?
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BeitragVerfasst: 06.02.16, 19:46 
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Registriert: 06.02.16, 19:40
Beiträge: 1
Hallo liebes Medizin Forum,
hallo liebe User...


Ich fasse mich so kurz wie möglich, schreibe jedoch so viel wie nötig.
Schon jetzt möchte ich mich für Ihre Zeit bedanken. Sie können mir eine große Sorge nehmen!

Schon sehr lange habe ich spürbare Extrasystolen, die auch bereits vor mehr als 10 Jahren kardiologisch untersucht wurden. Ausser der Extrasystolie ohne Befund.

Zur Anamnese:
Ich bin m, 40, 182cm und 81 KG. Nichtraucher seit 7 Monaten.
Meine Mutter ist mit 47 an einem Herzinfakrt verstorben, mein Vater Marcumar Patient.

Also bin ich auch in diesem Jahr erneut zum Hausarzt.
Kurzes Ruhe EKG mit einer E.S.
Langzeit EKG mit folgendem Bericht:

Normalschläge 106326
VES 595 (0,5%)
SVES 1 (0,0%)

"GR SR, Vormittags Tachykardieneigung, Ventrikuläre Extrasystolie, Polymorphe VES. Zwischen 6 und 7 Uhr mehrere Minuten Bigeminus. Die Durchschn. Herzfrequenz betrug 86 BPM. Die Maximale Herzfrequenz betrug 134 BPM am 14.01. um 18:23 Uhr.
Es wurden keine Pausen entdeckt. Es wurden 135 Tachykardien von insg. 4896,9 s Gesamtdauer entdeck. (Längste HF 113 bpm Dauer 283,8s Uhrzeit 23:05 (im Schlaf) , schnellste 120 bpm Dauer 71,1 s Uhrzeit 16:35.
Es wurden keine Brachykardien entdeckt. Es wurden keine Couplets entdeckt. Es wurden keine Salven entdeckt. Es wurden keine ventrikulären Tachykardien entdeckt. Es wurden keine supraventrikulären Paare entdeckt. Es wurden keine supraventrikulären Salven entdeckt. Es wurden keine supraventrikulären Tachykardien entdeckt"

Ich bekam eine Überweisung mit "dringend" zum Kardiologen.
Die durchgeführte Ultraschalluntersuchung wurde mit "keine Auffälligkeiten" kommentiert.
Daraus ergab sich "kein Handlungsbedarf". (Der Bericht liegt mir nicht vor).

Was mich beschäftigt:

Polymorphe ventrikuläre Extrasystolen , so finde ich im Internet, "hier liegt immer ein Herzmuskelschaden zugrunde".
Die Ultraschalluntersuchung zeigt ordentlich arbeitende Herzmuskel und Ventrikel. Ist dies nun eine beruhigende Diagnose, oder hätte es im Fall einer polymorphen VES während des Ultraschalls mehr Aussagekraft?
Würden Sie eine Therapie vorschlagen?

Die Aussage, "wenn Sie die VES stören, können wir einen Betablocker einsetzen" kommt einer Ankündigung von Placebo Medikamenten gleich...

Ich möchte mich nochmals für Ihre Zeit und eine kurze Antwort bedanken.


Mit den besten Wünschen...


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BeitragVerfasst: 12.02.16, 15:48 
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DMF-Mitglied

Registriert: 17.10.08, 15:26
Beiträge: 66
Mein Mann leidet seit mehr als 15 Jahren an Extrasystolen. Diese sind bevorzugt SVES, die bei intensiver Häufung zu vorübergehendem Vorhofflimmern führen können.
Parallel dazu werden zeitweise VES festgestellt. Diese sind im allgemeinen monomorph.
Vor einigen Jahren traten allerdings auch polymorphe VES auf. Als Ursache wurde eine Resorption an einem Zahn gefunden. (Verdeckte Wurzelentzündung in Bereich eines überkronten Zahnes.) Nach Beseitigung des Schadens - Wurzelbehandlung - sind innerhalb von ca. 2-3 Monaten die polymorphen VES verschwunden.
Jetzt aktuell häufen sich die monomorphen VES. Festgestellt wurden hier erhöhte Entzündungswerte (CRP Wert).
Aus den Erfahrungen meines Mannes kann man vielleicht lernen.


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