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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Rechtsherzinsuffizienz NHYA-Stadium II-III
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BeitragVerfasst: 28.09.15, 20:22 
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Hallo zusammen!

mein Papa (70) hat seit 12 Jahren eine Rechtsherzinsuffizienz hervorgerufen durch eine Mitraklappen- und Trikuspidalklappeninsuffizienz III.Grades, die man leider viel zu spät operiert hat. Dazu noch schweres Vorhofflimmern.

Da meine Mama vor 20 Jahren plötzlich gestorben ist, ist alles, was die Gesundheit und die Herzinsuffizienz meines Papas angeht, für mich ein sehr heikles Thema, mit dem ich nur sehr schwer umgehen kann.

Hinzu kommt, daß er immer alles verharmlost. Ergebnis bei seinem letzten Abenteuer war ein kardiogener Schock mit Nierenversagen nach Vorhofflimmern, weil sein Kardiologe dachte, es wäre nett, vielleicht mal zu probieren, wie es wieder ohne das Amiodaron ist. Er wurde mit Katecholaminen versorgt und nach 12 wieder entlassen.

Weiß jemand von Euch, wie man die Pumpleistung vom rechten Herz beurteilt? Bleibt da nur der BNP? Er hat leider Wassereinlagerungen im Bauch und die typische Halsvenenstauung mit leichter Leberstauung. Er muß auch Diuretika nehmen, um mit den Wassereinlagerungen klar zu kommen.
Bei der Herzklappenop 2012 stand auch da eingeschränkte Pumpfunktion rechts, was ja auch zu seinen Symptomen paßt. Die linke Herzhälfte hat eine Auswurffraktion von 51%, was wirklich schön wäre, wenn die rechte auch so gut funktionieren würde.

Nach seinem kardiogenen Schock scheint es, als wäre das Stadium von II auf III geklettert, da er nur noch schwer Treppen gehen kann. Kann es sein, daß das Herz durch den kardiogenen Schock noch zusätzlich geschädigt wurde?

Ich habe den Eindruck, mein Papa hat durch die Herzinsuffizienz deutlich an Lebensfreude und -mut verloren. Es scheint auch so, als wäre sein Zustand in den letzten Jahren kurz vor der OP wieder massiv schlechter geworden und daß er jetzt immer öfter ins Krankenhaus muß.

Was wäre der nächste Schritt, wenn es bei ihm schlimmer werden würde? Der Kardiologe im Krankenhaus hat von so einem Herzschrittmacher gesprochen, der mehrere Kammern gleichzeitig ansteuert. Kennt Ihr sowas?
Ist jemand von Euch in einem Herzinsuffizienz-Zentrum in Behandlung? Können die Ärzte dort mehr tun als ein "normaler" Kardiologe?

Wie kommt Ihr als Angehörige damit klar? Mir fällt das alles sehr schwer. Am liebsten würde ich ihn permanent an den Monitor anschließen und auf die ITS bringen, weil ich so Angst habe, daß er mir auch noch genommen wird..

Liebe Grüße, Nina


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