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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Diagnose Vorhofflimmern - erfolglose Behandlung UND JETZT?
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BeitragVerfasst: 27.08.15, 09:11 
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Registriert: 19.01.08, 22:04
Beiträge: 5
Guten Tag zusammen!

Meine Mutter ist wegen extremer Kurzatmigkeit und extrem dicken Beinen zum Hausarzt - Diagnose Vorhofflimmern und sofortige Einweisung ins Krankenhaus.
Sie ist 67 Jahre alt und übergewichtig.
Im Entlassungsberich steht folgendes:
In der Untersuchung zeigten sich Beinödeme beidseits, eine unregelmäßige Herzaktion konnte auskultiert werden. Elektrokardiographisch zeigte sich das Bild einer Tachyarrhythmia absoluta bei Vorhofflimmern. Sationäre Aufnahme zur Durchführung einer transösophagealen Echokardiographie und elektrischen Kardioversion. Diese verlief am 08.06.2015 erfolglos.Es wirde eine Marcumar- und Amiodaronaufsättigung durchgeführt. Am 15.06.2015 erfolgte nach Amiodoronaufsättigung eine erneute elektrische Kardioversion, auch diese verlief frustran. Letzlich entschieden wir uns für ein frequenzkontrollierendes Konzept zur Behandlung des Vorhofflimmerns. Die Medikation mit Amiodaron wurde beendet, die Betablockerdosis entsprechend erhöht.

Sie wurde entlassen und alles war wie vorher nur dass sie noch mehr Pillen nehmen musste und es ihr kein bißchen besser ging.
Daraufhin habe ich einen Termin im Uniklinikum besorgt. Dort folgte eine weitere Untersuchung, es wurde ihr ein Stent gesetzt.
Das war am 07.07.2015. Wieder ein neues Medikament. Damit der Stent sich gut "einpflanzt"

Keine Besserung. Gar nix. Keiner macht was. Es geht ihr so schlecht. Sie kann keine drei Meter gehen. Keine bzw. kaum Lebensqualtität.
Warum macht keiner der Ärzte was? Wenn es ihr nicht besser geht, muss man doch weiter gucken, wie man eine Besserung erreichen kann. Was soll ich jetzt machen, an wen kann ich mich wenden? Noch ein neuer Arzt???

Was kann ich tun?

Bin für jeden Tip dankbar!

lg Andrea


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BeitragVerfasst: 27.08.15, 10:11 
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Registriert: 20.01.14, 18:41
Beiträge: 183
Hallo Andrea,

hat man die Möglichkeit einer EPU einer angesprochen? Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob dies auch bei akutem Vorhofflimmern durchführbar ist, würde aber schätzen ja. Ich bin jedoch kein Arzt. Mit einer EPU verödet man die Stelle im Herzen, die für die Arythmie verantwortlich ist. In der Regel ist das bei Vorhofflimmern ein Teil der Pulmonalvene, soweit ich weiß.

Normalerweise werden solche Aktionen in jedem größeren Herzzentrum durchgeführt. Es gibt für solche Aktionen jedoch bestimmt auch Kontraindikationen. Daher würde ich da lieber nochmal beim Arzt nachfragen. Ansprechpartner hierfür wäre ein Rythmologe in einer Ryhtmologischen Ambulanz.

VG
Andreas


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BeitragVerfasst: 28.08.15, 11:24 
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Registriert: 18.02.05, 18:27
Beiträge: 417
wobei man sich -- und das sage ich ihnen als rhythmologe -- bei einem solchen, höchstwahrscheinlich schon länger bestehenden und persistierenden vorhofflimmern, das selbst auf amiodaron und kardioversion resistent ist, darüber im klaren sein sollte, dass die erfolgsaussichten mit einer ablation nicht unbedingt traumhaft sind, v.a. nicht bei nur einem einzelnen eingriff. übergewicht und bluthochdruck hinterlassen über jahre und jahrzente schäden am herz, die nicht wieder ungeschehen gemacht werden können, auch nicht durch eine ablation.

grüße

downcase


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BeitragVerfasst: 28.08.15, 14:08 
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Interessierter

Registriert: 19.01.08, 22:04
Beiträge: 5
Vielen Dank für Eure Antworten.

Das heisst dann jetzt eigentlich, dass keiner mehr etwas macht, weil ihr nicht mehr zu helfen ist??
Oder weil die Aussichten auf Erfolg zu schlecht sind?
Noch dazu ist meine Mutter privat versichert. Andere bekommen mit 70 ein neues Herz...!?!

Das kann doch alles nicht sein...und mit Übergewicht sind jetzt auch keine 30-50 kg gemeint, sondern vielleicht 10-15 kg..

Ich verstehe nicht, warum man sie "so rumlaufen lässt"... :(

Wie kann ich ihr denn nur helfen??? :(


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